Wie wurden damals Disketten bedruckt?

Es gibt 27 Antworten in diesem Thema, welches 7.055 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (24. April 2015 um 11:41) ist von c64people.

  • Es gibt auch Kassetten die so bedruckt werden, und die werden ja auch heute noch hergestellt, ich denke da kann man auch was drueber in Erfahrung bringen.

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  • Ich tippe auf Tampondruck. Ein Kumpel von mir arbeitet bei einer schweizer Firma, die Tampondruckmaschinen konstruiert, um z.B. Motorradhelme zu bedrucken. Da wird nicht viel Druck und Wärme benötigt, also sollten Disketten auch in bespieltem Zustand diese Prozedur locker überstehen.

  • Interessieren würde mich das auch, es gibt ja auch 3,5" Disketten die so bedruckt sind.

  • Ich habe das früher in den 90ern mit HP Desket und Tranferpapier für T-Shirts gemacht. Müsste eigentlich auch auf eine Diskette-Kunststoffhülle transferierbar sein, wenn man nicht überhitzt.


    Das hatte ich mir auch schon überlegt mit der Transferfolie für Inkjet oder Laserdrucker. Zumindest wäre man dabei vom Motiv her nicht eingeschränkt und könnte ein wenig probieren.

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  • Interessieren würde mich das auch, es gibt ja auch 3,5" Disketten die so bedruckt sind.

    eine echte glaubhafte Antwort ist bei der Diskussion derweilen also noch nicht rausgekommen?

  • eine echte glaubhafte Antwort ist bei der Diskussion derweilen also noch nicht rausgekommen?


    Tja, leider nein! Anscheinend sind die Informationen dazu verloren gegangen... ;)

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  • eine echte glaubhafte Antwort ist bei der Diskussion derweilen also noch nicht rausgekommen?


    Das meiste dazu wurde doch schon gesagt: Kunststoffe werden meistens per Sieb- oder Tampondruck bedruckt. Alternativen sind noch UV-Offset (heute viel – aber eher nicht in den 80ern) und Flexodruck (Hochdruckverfahren, erkennbar am sog. Quetschrand, gerne bei Kunststofftragetaschen verwendet aber nicht für feine Strukturen geeignet). Noch nicht sehr alt ist der UV-Inkjet-Druck. Bei den UV-Druckverfahren wird UV-Licht-härtende Farbe eingesetzt, die nicht einziehen muss und blitzschnell (durch UV-Licht) eben auch auf Kunststoff trocknet. Allerdings sind diese Farben fast immer nicht-deckend, daher kann man damit (ohne Tricks) keine dunklen (schwarzen) Materialien bedrucken. Bleiben also bei den dunklen Disketten die beiden erstgenannten Verfahren.

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  • So ein Quatsch! Man sieht doch, dass bei Iron Lord die Diskette mit dem Nadeldrucker bedruckt wurde und bei Turrican II konnte man sich - wegen dem Erfolg des ersten Teiles - bereits einen Thermosublimationsdruck mit weisser Farbe leisten.
    Bei beiden Verfahren wurden die Drucker mit einem Rollenmagazin mit Endlosdisketten gefüttert.
    Danach kam der "Diskettenfalter" zum Zug, der die Diskettenbögen aus der Rolle reisste, eine Magnetscheibe reintat und die Hülle zusammenfaltete um sie dann dem "Diskettenleimer" weiterzureichen, der die Falzen liebevoll mit UHU-Leim verklebte.
    :bgdev

    :lol33:

    Hetero Kinder bringt der Storch, schwule Kinder der Flamingo! :LOL