Sag das nicht, jedes Megabit-RAM hat ca. 5 oder 10% Reserve-Speicherzellen, die bei Bedarf auf defekten Bereichen eingeblendet werden. Das gibt eine deutliche Erhöhung der Ausbeute, ohne daß der Endnutzer davon etwas mitbekommt. Bei den 32-Kilobit-Chips war das letztlich nix anderes, bloß waren die umständlich in der Handhabung, weil da der Platinenbestücker auf die Wahl der 'guten' Hälfte achten mußte.
Bei den Megabit-RAMs dürften das komplette Zeilen und/oder Spalten in Reserve sein und nicht nur einzelne Zellen. Alles andere ist zu kompliziert in der Handhabung.
Die 32KBit DRAMs kamen passend beschriftet im Bezug auf welche Hälfte OK war, ich kenne die TMS4532H und TMS4532L. Auch hier war dann etwas extra Logik nötig, je nachdem was man benutzt hat.