Neue C64C Gehäuse in bunt!

Es gibt 2.951 Antworten in diesem Thema, welches 494.836 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. September 2017 um 12:35) ist von sign-set.

  • Nein zumal es wohl unterschiedliche Produktionsstätten gab, div. Formen und jede der Kisten ist mehr oder weniger vergilbt.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Insbesondere ist mir nicht bekannt, dass Commodore irgendeine Art von Qualitätssicherung eingesetzt hat. Natürlich gab es die "burn-in tests", aber sie sind nicht so weit gegangen dass sie die Farben und mögliche Abweichungen festgelegt haben. AFAIK gibt es noch nicht einmal eine überlieferte Version eines Corporate Designs, geschweigedenn ein CI-Handbuch, das die Darstellung von Logos und Farben im Zusammenhang mit anderen Dingen festlegt. Selbst heute gibt es nur wenige Designer, die solche CI-Handbücher wirklich lesen und verstehen können :smile:

    Jens

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  • Wir haben mal bezüglich "alter" Spritzgussformen (nicht nur Commodore) im Jahr 2015 etwas Nachforschung betrieben bzw. uns mit einigen Lohnspritzern unterhalten. Ein einhellige Tenor war damals dass der Fund der C64C - Formen ein wirklicher Glücksfall war. Der Platzbedarf für solche Formen ist nicht zu verachten, ebenfalls der Aufwand für eine fachgerechte Lagerung - daher wird hier nichts jahrzehntelang aufbewahrt.

    Die Formen werden dann entweder zurückgestellt oder auch "geplündert" und der Rest verschrottet. Ich habe berufsbedingt auch öfter mit dieser Situation (Insolvenz -> Formen beim Lohnspritzer) zu tun. Die normale Vorgangsweise ist meist der Verkauf der Formen an den Lohnspritzer für ein Butterbrot. Der baut dann meist die wiederverwendbaren Teile aus, der Rest landet beim Altmetall. Oft werden die Formen um Zuge einer Insolvenzabwicklung auch einfach vergessen, da diese ja auch ohne die Firma die das Teil gebraucht hat so gut wie wertlos sind. Eine Ausnahme sind jetzt natürlich Formen die vollständige oder fast vollständige Gebrauchsgüter bzw. universell verwendbar Teile herstellen.

  • Kann man auch das neue Gehäuse für einen Brotkasten C64 nehmen oder ist außschließlich der Tausch beim C64 II möglich?

  • Es passen beide Boards in das neue Gehäuse.
    Auf dem Foto sieht man die Bohrungen für das kleinere und für das größere Board.
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  • Das mit dem Gehäuse Kauf wäre toll auf der DoReCo, aber Frank geht, wie ich hörte, zur CC in Nordhorn.


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  • Das mit dem Gehäuse Kauf wäre toll auf der DoReCo, aber Frank geht, wie ich hörte, zur CC in Nordhorn.

    Das glaube ich aber nicht. Er hat sich zur DoReCo bereits angemeldet und ausserdem übernachten wir im gleichen Hotel.

    - WiC64 - The Commodore 64 Wireless Interface -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - CHECK64 - The C64/C128(D) Diagnostic Set -> zum Beitrag: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Anfertigung von Kühlkörperklammern -> zum Beitrag: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Info: Kein lästiges Kleben mehr
    - Veranstaltung Kölner-Retrotreff -> zur Homepage: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von GMP (7. August 2016 um 22:40)

  • Ich komme ja alle 3 Tage zur DoReCo, werde aber am Samstag Vormittag kurz für paar Stunden zur CC fahren.
    (ca.7.30 Uhr abfahrt)
    Kann ja paar Gehäuse mitbringen, wenn´s welche gibt :bgdev

    Segi

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  • Da bisher nichts angekündigt wurde, sollte man sich davon frei machen irgendetwas auf der Doreco zu erwarten.
    Nörgeln bringt in der Regel nur den negativen Effekt.

  • Auf 'ne Gegenfrage mit 5 Gegenfragen "antworten" sowas muss man erstmal schaffen :)

  • Heute war ein Termin beim Spritzgussdienstleister - und der hatte es in sich. Wir haben viele Fehler und deren Ursachen identifiziert, außerdem die letzte Farbe bemustert (schwarz, das nicht ganz schwarz ist, sondern mehr anthrazit) und beschlossen, dass da noch ein paar Handgriffe am Werkzeug gemacht werden müssen.

    Tommes war auch dabei, und hat ein paar Muster mitgenommen, damit er die Farbe bzw. die Abweichung von der Zielfarbe messen kann.

    Ebenfalls vor Ort war ein Mitarbeiter von Covestro, dem Hersteller des Granulates. Wir haben anstatt Makrolon 2807 heute ein 2407 probiert, was zwar deutlich erfolgreicher war, jedoch für meine Begriffe immer noch nicht das gewünschte Ergebnis geliefert hat. Der Covestro-Mitarbeiter hat - nachdem er mit offensichtlich sehr fundiertem Fachwissen den Prozess mit wenigen Handgriffen optimiert hat - dann noch ein anderes Granulat vorgeschlagen, das noch besser fließt, und für so große Plastikteile viel besser geeignet ist. Und siehe da: Das Ergebnis ist so gut, dass gleich wieder ein paar Arbeiten weniger am Werkzeug gemacht werden müssen. Respekt vor 26 Jahren Erfahrung mit Spritzgussgranulaten und fundierter Kenntnis der Produktpalette - das war nicht "irgendein" Außendienstmitarbeiter der Marke "Verkäufer", sondern schlicht und einfach der richtige Mann für den Job! Er musste aber auch leiden: Je mehr er gezeigt hat, was er alles kann und weiß, desto mehr habe ich ihn gelöchert.

    Wir haben heute wieder nur Gehäuseoberteile gemacht - das ist die kritischere Form. Und die Probleme sind im Wesentlichen an den vorderen und seitlichen Kanten aufgetreten: Da bleibt das Werkstück in der Hohlform hängen, und es gibt unschöne Kratzer, die auch an vielen Dallas-Gehäusen zu sehen sind. Wir werden das lösen durch eine Schrägpolitur (Tommes, habe ich den Begriff richtig verstanden?) an diesen Kanten. Außerdem wird im Inneren noch eine Haltenase etwas verkleinert, weil je nach Auswurf-Zeitpunkt und -Temperatur auch manchmal das Werkstück bricht. Das ist aber eine äußerlich nicht sichtbare Änderung und dient nur der Verbesserung des Herstellungsprozesses.

    Alles in Allem ein aufwändiger Tag, aber auch mit greifbaren Ergebnissen. Seit heute kann ich mit Zuversicht sagen, dass unsere neuen Gehäuse wirklich sehr viel besser sein werden als das, was es bisher gab: Farbe, Material, spürbare Qualität - jetzt ist es ein iComp-Produkt.

    Jens

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  • Okay hier ist jemand mit Leidenschaft bei der Arbeit, weiter so ^^

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    TORFROCK

  • Sehr schön, hört sich an als ob die Sache langsam Hand und Fuß kriegt :thumbup: .

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  • Echte Profi (s) am Werk,Klasse :ilikeit:

    Ich habe bereits einen Man vor Ort, die Sache wird erledigt werden, so wie immer.............

  • Wir wollen Bilder sehen!

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-Gerät

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