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Fragen zum Turbo Chameleon 64

  • Oh doch, das braucht man sehr wohl. Habe leider selber die Erfahrung gemacht.

    Dann war dein Netzteil wohl nicht mehr in Ordnung. Es wird auch nirgends erwähnt, dass ein besonders "starkes" Netzteil zum Betrieb des Chameleon am C64 notwendig wäre.


    When the cartridge is plugged in the expansion port it will gets its power from the C64 computer. There is no need for an external power source as the cartridge uses very little power.

  • Dann war dein Netzteil wohl nicht mehr in Ordnung. Es wird auch nirgends erwähnt, dass ein besonders "starkes" Netzteil zum Betrieb des Chameleon am C64 notwendig wäre.

    Das Handbuch spricht von 2W und empfiehlt für den Stand-Alone-Mode 500mA. Da wird sicher auch der Strom für externe Tastatur+Maus eingerechnet sein.


    Meine SuperCPU hat die alten Netzteile (meist der alte braune Elefantenfuß...) auch schon an die Grenzen gebracht, ohne zusätzliche Module. Ich hab jetzt einen Nachbau mit 2A am laufen, das lief mit C64+TC64v2+externe Tastatur+Maus ohne Probleme.


    P.S.1

    Quote from Chameleon Handbuch

    Stellen Sie bitte sicher, dass ihr Netzteil mindestens die 2,5W (5V und 500mA) liefert, die für einen
    USB-Anschluss laut Spezifikation vorgesehen sind. Da die Chameleon-Hardware ca. 2W Leistung
    benötigt, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie durch Anschluss Ihrer Tastatur und Maus das Netzteil
    nicht überlasten!

    Danach können sogar mehr als 500mA benötigt werden, mit Maus und Tastatur. Mein 5V-Netzteil hat 2,4A, das sollte auch noch für ein SD2IEC reichen... (meines braucht auch 5V).


    P.S.2 Weiter hinten beim "Chameleon updaten" steht noch folgendes:

    Quote from Chameleon Handbuch

    Falls Sie ein USB-Ladegerät als Stromversorgung nutzen, kontrollieren Sie bitte, dass es
    mindestens 1000mA liefert. Auch wenn das Chameleon 'nur' 400mA benötigt, stoßen viele 500mA
    Netzteile dadurch bereits an ihre Grenze. Falls möglich verwenden Sie ein 5,2V/1000mA Netzteil,
    statt einem mit 5V/1000mA. Benutzen Sie aber NIE ein Netzteil mit mehr als 5,2V!

  • Ich glaub ich steh auf dem Schlauch:


    Ich hab gerade mehrere D64 Images auf Laufwerk 1 gemountet und konnte an meiner PS/2-Tastatur via F11 zwischen den Images wechseln.


    Jetzt hab ich das TC64 neu gestartet und ich kann nur noch ein Disk Image mounten. "DRIVE 1 NEXT DISK" ist deaktiviert. Wo hab ich denn vergessen eine Option zu aktivieren?!?


    P.S. Gefunden:
    Man muss Button#1 auf Disk#1/#2 wechseln setzten. Was einen natürlich etwas einschränkt...

  • Ok, die FPGA Technologie gab es damals so nicht. Aber in diesem Fall lassen wir das mal beiseite.

    Muß ja kein FPGA sein. "System on a Chip" gab es immerhin schon. Ein Chip wie den ARM, nur eben mit C64-Core wäre durchaus machbar gewesen. Es fehlte wohl eher die Notwendigkeit dazu. Originalhardware gab es noch massenweise. Sie war viel zuverlässiger als heute. Und man konnte sie praktisch an jeden handelsüblichen Fernseher, sowie vielen Monitoren problemlos nutzen.
    Ich erinnere mich an Gerüchte, daß Commodore selbst vorhatte, so ein "C64 on a Chip" herzustellen. Ich halte es allerdings für unwahrscheinlich, daß die am C64 noch groß was gemacht hätten, wenn die nicht pleite gegangen wären. Ein "Amiga on a Chip" schon eher.

  • Ist wieder was für ein "Was wäre wenn" Thread. Also mir geht es nur ums rechtliche. WENN wir noch 1999 hätten.

    Da wirst du wohl einen Rechtswissenschaftler und Historiker fragen müssen.
    Es haben sich seit damals gefühlt 1 Million Paragraphen geändert...
    Und dann auch noch amerikanisches Recht, das sich von unserem doch deutlich unterscheidet.

  • Ich glaube nicht, dass eine vollständig andere Implementierung des SID oder VICs ohne Freigabe von Commodore illegal gewesen wäre (also als FPGA oder in anderer Weise z.B. digital nachgebildet, nicht als exakte Kopie der Chips). Experte bin ich aber auf dem Gebiet nicht.

  • Ich glaube nicht, dass eine vollständig andere Implementierung des SID oder VICs ohne Freigabe von Commodore illegal gewesen wäre (also als FPGA oder in anderer Weise z.B. digital nachgebildet, nicht als exakte Kopie der Chips). Experte bin ich aber auf dem Gebiet nicht.

    Eine Implementierung eines Chips in FPGA ist m. M. nach eine exakte Kopie des Chips. Damit glaube ich, daß es sehr wohl illegal gewesen wäre.
    ich bin aber auch kein Experteauf diesem Gebiet.
    Und nun?

  • Eine Implementierung eines Chips in FPGA ist m. M. nach eine exakte Kopie des Chips.

    Das finde ich nicht. Z.B. werden die analogen Filter des SIDs im FPGA-SID durch digitale Filteralgorithmen nachgebildet, ebenso wie die Verzerrungen. Das klingt vielleicht genauso, aber ist etwas ganz grundsätzlich anderes, was m.E. sicher nicht durch SID Patente abgedeckt sein kann.

  • Ich möchte hier mal die ursprünglichen Fragen des TE beantworten, da das in den letzten 4 Jahren niemand gemacht hat.


    - Beim Starten von Retro Replay erscheint „Silversurfer not found – disable“ Was kann ich machen? Ich möchte doch mit C-BASE 3 eine BBS betreiben  / Unten steht mehr!

    Silversurfer wird nur vom RR gefunden wenn auch eine Silversurfer Karte auf dem Clockport steckt. Ein RR-NET MK3 ist etwas komplett anderes.


    - Wie kann ich mit der RR-Net3 eine BBS mit C-Base (Modem Emulation) betreiben? Gibt es eine Möglichkeit mit SER/TCP auf Windows direkt ans RR-Net3 zu gehen? USB-AUF-RS232-AUF-RJ45 Kabel?

    Kurz gesagt gar nicht ! Es gibt keinen Treiber, um das RR-NET oder auch eine andere ETH Karte mit C*BASE zu betreiben. Der IP-Stack würde einfach zu viel Speicherplatz brauchen, als das das in C*BASE eingebaut werden könnte. Das ginge nur mit ziemlicher Anpassung der BBS Files, ggf. Auslagerung von BBS Bereichen in eigene C/xxx Files, die dann jeweils nachgeladen werden müssten. Oder evtl. bei Verwendung einer SuperCPU mit SuperRamcard. Aber auch das ist aktuell nicht machbar.

    TCPSER ist bei einem RR-Net sinnlos. Es wird direkt per LAN Kabel an den Router angeschlossen und fertig. Ggf. sind Freigaben im Router nötig. TCPSER macht nur bei einer Silversurfer Karte Sinn als TCP-Bridge. Hierzu gibt es TCPSER4J als Java Variante, die auf Win Rechnern laufen würde. Empfehlenswert ist allerdings ein kleines eigenes Gerät wie ein RaspberryPi mit LINUX und tcpser.


    …möchte mir nur ungern eine dedizierte SilverSurfer/Turbo RS232 oder Swiftlink zulegen. Dann fehlt mir dabei das TC64 Modul. Im Netz steht, dass der SilverSurfer nur mit mmc64 funzt?


    Silversurfer funktioniert auch mit dem TC64 auf dem Clockport! Allerdings gibt es wenig Terminal Software, die die Silversurfer Karte auch unterstützt . Mir bekannt sind: Desterm, Novaterm ab 9.6 und Striketerm (Retrosurf Treiber).

    Für C*BASE, egal welche Version, gibt es Stand heute keinen Treiber für die Silversurfer Karte. D.h. C*BASE kann bisher nicht mit dieser Karte betrieben werden.

    Mehr dazu ein einem anderen Threat....

  • Hallo Larry,


    vielen Dank für die ausführliche Erklärung zum TC64 und RR-Net3 bzw. und/oder Silversurfer.


    Ich habe mittlerweile auch eine kurze FozzTexx tcpser Installationsanleitung mal veröffentlicht.


    FozzTexx tcpser Installationsanleitung


    PS: ...ohne den Support von Dir hätte das deutlich länger gedauert :saint::)


    greetz,

    knobby

    Commodore SX-64 | Turbo Chameleon 64 | RR-Net MK3

    Commodore C64 | Commodore 1701 | CMD SuperCPU V2 mit 16MB SuperRAM-Card | CMD RAMLink | CMD HD mit CF | CMD Swiftlink

    Commodore Amiga 1200 | Commodore 1942 | Phase 5 Blizzard 1230 IV inkl. FPU und SCSI-Kit mit 256MB RAM