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Was war eure größte Spiele Enttäuschung auf einem Commodore Computer ?

  • (Lemmings)

    Spiele wie Combat Crazy Warbringer sind deutlich komplexer auf voller Bildschirmbreite und das funktioniert dort auch.

    Das ist nicht komplexer: Dort müssen nicht mehr als acht bewegliche Objekte nebeneinander dargestellt werden. Der kleine Bildausschnitt bei der C64-Version von Lemmings hat knallharte technische Gründe (der Levelhintergrund besteht aus Sprites). Auch wenn das das Spiel nicht besser macht: Es ist bereits eine enorme Programmierleistung, dass es überhaupt eine C64-Version gibt.

  • Hiho,


    Rastan auf dem C64, eigentlich gefiel mir das Spiel sehr gut aber der Bug in einem bestimmten Level wo man sich mit einer Liane nur in den Tod stürzte und dann nen Trainer/Cheat nehmen musste um nen Level weiter zu springen um weitermachen zu können.
    Hab nie verstanden daß man ein Game in so nem Zustand überhaupt dann verkaufen kann.


    Dann fällt mir noch Onslaught auf dem Amiga ein. Nur ein Chaos, nicht mal 5 Minuten hab ich das gespielt. Habs immer wieder geladen weil mir die Titelmelodie so gut gefiel.

  • Rastan auf dem C64, eigentlich gefiel mir das Spiel sehr gut aber der Bug in einem bestimmten Level wo man sich mit einer Liane nur in den Tod stürzte und dann nen Trainer/Cheat nehmen musste um nen Level weiter zu springen um weitermachen zu können.
    Hab nie verstanden daß man ein Game in so nem Zustand überhaupt dann verkaufen kann.


    Das müsste ich doch glatt 'mal ausprobieren, habe nämlich die org. Disk. Hatte mein Bruder damals von der Hobbytronik mitgebracht. Weiter als bis Level 2-3 hatte ich es aber nicht gespielt.


  • Amiga 500/1200:
    Katakis (was ist den DAS?)
    Giana Sisters (lieblos hingerotzt)


    Unterschreibe ich mal so, insbesondere Katakis, welches so gut wie nichts mehr mit dem C64-Original gemeinsam hat außer das es ein (völlig anderes) Ballerspiel mit viel weniger Level war. Interessanterweise war es auch glaube ich das erste Spiel von "Factor 5". Bei Giana Sisters hat mich besonders die musikalische Umsetzung sowie der nervige In-Game Musik gestört.


    Lotus Turbo Esprit Challenge 3 (aaaah, wo ist die Musik von Lotus 2?)
    Pinball Illusions (gähn)


    Kann ich hingegen nicht unterschreiben. Lotus 3 hatte einen anderen aber keineswegs schlechteren Soundtrack und die Umsetzung mit dem RECS-Streckengenerator war schon sehr beeindruckend, auch wenn es im Vergleich zu "Jaguar XJ 220" kein freizügiger Editor in dem Sinne war. Lediglich das Geruckel im 2-Spieler Modus war ziemlich enttäuschend. Das hatte man im zweiten Teil besser hinbekommen.


    "Pinball Illusions" war das erste Spiel mit Multiball-Funktion auf dem Amiga und meiner Meinung nach das erste richtig gute auf dem A1200. Dagegen fand ich das im A1200 Magic Pack beigepackte "Pinball Mania" ziemlich enttäuschend und dahin geschludert.

  • Der Lotus II Titeltrack ist auch irgendwann 'mal ausgelutsch, dieser Europop-dance. Da lebt der Lotus III Titeltrack im Vgl. länger weiter. Fand' ihn zwar früher zu hecktisch aber das hat sich gegeben.. .


    Das einzige was mich ein Lotus III gestört hat, war ein winziges aber für mich entscheidenes Detail: Die "Wegweiser" Pfeile (weiß auf schwarzem Grund) erscheinen im Gegensatz zu Lotus I+II schon weit vor der Kurve (also zu früh...). Das mag zwar mehr der Wirklichkeit entsprechen, nimmt aber das synchrone-feeling und schnelle feelling, was man bei den Kurvenfahrten in Teil I+II noch hatte, irgendwo weg. Passt nicht zu so einem digitalen Gameplay, das war vorher in Teil I+II einfach besser, da sah man die Pfeile kommen und legte sich am Beginn der Pfeile zeitgleich in die Kurve = perfekteres feeling.


    Das ist mir+Bruder damals sofort aufgefallen und gefällt mir bis heute nicht.

  • Ich bin mal als Jugendlicher zusammen mit einem damaligen CPC Kollegen nach Zürich Oerlikon, wo wir erfahren hatten, dass es einen Computergames Laden hatte (sowas war nicht so üblich wie bei Euch).
    Ich habe dann wegen dem Cover oder so (=grosse Dummheit) Time Machine im Original für den C64 gekauft, statt eine Complilation die auch noch in Frage kam. War viel Geld für einen Schüler, vom Dorf in die Stadt und am anderen Ende der Stadt Zürich zu fahren und ein Vollpreis Titel zu kaufen.


    Was für ein langweiliger Vollschrott! Keine Gegner oder so, nur Puzzles die einfach (für mich) volldoof waren. So eine nervige Gedüdelmusik. Ich habe nie richtig gerafft, wie man es denn fertig spielen sollte, immer wieder bin ich durch die Zeitmaschine in die gleiche Zeit reingefallen, ab und zu mal im Wilden Westen oder so. Das hat auch immer gedauert, bis man dann alles quergelatscht ist.
    Aber nie so ganz kapiert, was ich machen sollte, bis auf so einen dämlichen Kelch und andere Gegenstände, die man rumtransportieren und irgendwo platzieren musste.


    Nach diesem Reinfall habe ich nie wieder ein C64 Original gekauft oder zumindest meine ich das nur... :whistling:
    Später (Amiga, PC) als ich mein eigenes Geld verdient hatte, habe ich nie etwas gekauft ohne vorher durch verschiedene Zeitschriften oder Onlinemedien eine Quermeinung zusammenzustellen.
    Der Schaden hielt sich in Grenzen, aber ich war dann auch nicht einer der "Early Adopter" sondern habe mir die Games 1-2 Jahre später gekauft.

  • Hostages / C64
    Auf dem Amiga vom Schulkameraden gespielt.
    Bei den Tests sah man immer nur die Amiga Screenshots.
    Die Disk beim Versandhändler telefonisch bestellt
    Die Grafik wurde nur lieblos und einfach gezeichnet. Dann hätten sie es lieber nicht auf dem C64 rausbringen sollen.
    An dem Tag, als die Disk ankam, habe ich einen Spezi in meiner Nachbarschaft angerufen.
    Der sagte mir dann, dass er seit ca. 1 Woche den 711-Crack hatte.
    "Hättest halt eine Woche vorher angerufen."