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Visual Studio Community 2013

  • Oh, klasse Tip. Werde mal gleich meinem Sohn und seinem Team ne Info mailen. :thumbsup:

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  • Hab ich heute von einem Kollegen erfahren. Kannte bisher auch nur die Express-Versionen. Laut meines Kollegen soll die Community genauso viel können wie eine normale Professional. Da könnte ich mein VS 2008 ja (fast) einmotten. :)

  • Hab ich heute von einem Kollegen erfahren. Kannte bisher auch nur die Express-Versionen. Laut meines Kollegen soll die Community genauso viel können wie eine normale Professional. Da könnte ich mein VS 2008 ja (fast) einmotten. :)


    Kannst Du sowieso, wenn Du viel mit .NET zu tun hast. Bei VS 2008 ist das bis zu .NET 3.5. Ich weiss jetzt nicht, ob man das Targeting bei VS2008 auf höhere Versionen OutoftheBox wählen kann, ich meinte es geht nicht, ohne an den Dateien manuell herumzufummeln.


    Die neuen VS IDEs ab 2010 sind in WPF programmiert. Ist nicht gerade förderlich für die Performance gewesen. :whistling:
    Aber die aktuelle VS2013 (und die VS2012) hat noch ein paar Performance Probleme (manchmal klickt man auf was und wartet einfach eine Minute, bis er irgendwas intern neu aufgebaut hat oder so).
    Ich hoffe, sie kriegen das noch hin und beschleunigen den Mist, statt immer mehr die GUI optisch unbrauchbarer zu machen (GROSSBUCHSTABEN Menus, kaum Farben in den Icons. Zum Glück kann man Menus in der Registry patchen.). Immerhin: Mir scheint die 2013 wesentlich stabiler als die 2008 Version. Dafür haben sie die Internetentwicklung JavaScript, XML, HTML usw. wesentlich verbessert in den neuen Versionen.


    Die VS 2015 CTP 5 kann man bereits runterlanden und z.B. zusammen mit der Windows 10 in einer VM laufen lassen.

  • Ist da jetzt MFC dabei? Bei der Express-Version war nämlich kein MFC dabei. Damit konnte man z.B. nicht Qt benutzen.


    Ja, bei der Express nicht ohne Bastellösungen.


    Bei der neuen Community Edition müsste es aber gehen, da es der Professional Edition entspricht. Hier noch ein Thread dazu.

  • Als Linuxer hab ich da mal 'ne doofe Frage: ist es irgendwie besser oder anders das Ding statt gcc/g++ mit Code:Blocks unter Win zu nutzen?
    Bastle gerade an meinem ersten Gehversuch in Sachen PC-Game in C++ mit SDL. Unter Linux ist kompilieren ja irgendwie kein Ding. Will aber natürlich Crossplattform anpeilen. Unter Windows raffe ich ehrlich gesagt nicht, was jetzt die einfachste (und/oder auch "sicherste") Methode ist C++ Code zu kompilieren. Am liebsten mit so wenig GUI Eingaben wie möglich. Code:Blocks nervt eigentlich schon, aber mit mingw32 oder cygwin ohne die IDE habe ich's nicht hinbekommen (Windows hat ja so eine verrückte PATH-Philosophie, bei der man echt nicht durchsteigt, wenn man ein paar Jahre raus ist aus dem System).

  • MFC scheint tatsächlich dabei zu sein. Mal was Positives von MS ;)


    Qt braucht MFC? Wirklich??


    Ja, zumindest kann man Qt selbst ohne MFC nicht übersetzen.
    Es gibt auch ein Qt-Plugin für Visual Studio, das man in der Express-Version nicht benutzen konnte.


    Als Linuxer hab ich da mal 'ne doofe Frage: ist es irgendwie besser oder anders das Ding statt gcc/g++ mit Code:Blocks unter Win zu nutzen?


    Der C++ Compiler von Visual Studio läßt sich auch von der Kommandozeile aus aufrufen, deshalb denke ich mal, dass er sich auch "irgendwie" in Code:Blocks intergrieren lässt. Es gibt auch ein nmake unter Visual Studio, aber wie kompatibel das zu Linux-Makefiles ist, kann ich nicht sagen. Rein unter Windows ist es natürlich sehr komfortabel die IDE von Visual Studio zu benutzen. Den ganzen Schnickschnack, den moderne IDEs haben, gibts dort natürlich auch.
    Willst nur Du deine Software unter Linux und Windows übersetzen und dann die Binaries weitergeben oder willst Du den Quellcode weitergeben und jeder kompiliert selbst? Im zweiten Fall würde ich mir mal CMake ansehen. Das ist so eine Art Meta-Makefile. Man gibt an, auf welchen System man kompilieren will und dann werden unter Linux Makefiles und unter Windows Projektfiles erstellt.

  • Windows hat ja so eine verrückte PATH-Philosophie, bei der man echt nicht durchsteigt, wenn man ein paar Jahre raus ist aus dem System.


    Naja, so schwierig ist das mit PATH nun auch wieder nicht: In den dort abgelegten Pfaden wird alles (EXE, Dokument etc.) gesucht, was Du ohne Pfadangabe in der Kommandozeile eingibst und [ENTER] drückst.
    Gab's ja schon unter AmigaOS in ähnlicher Form (wobei das bei Windows noch lange nicht hinkommt wie beim Amiga) und unter Linux wird's wohl was Ähnliches auch geben (dort habe ich dann dafür meine liebe Mühe irgendwas zu finden, was mich dafür dann nervt). Wenn Du Deine Suchpfade nicht in der globalen PATH Variable ständig haben willst, erstell Dir eine Batchdatei, welche Deinen Compiler/IDE/Batchdatei/Executable etwa so startet (finde ich persönlich eleganter als für jeden Furz von einem Tool die PATH Variable global mit Admin-Rechten zuzumüllen):



    Als Linuxer hab ich da mal 'ne doofe Frage: ist es irgendwie besser oder anders das Ding statt gcc/g++ mit Code:Blocks unter Win zu nutzen?


    Also wenn Du meinst, ob es "besser" im Sinne von einer runden, integrierten Lösung mit brauchbaren Debugger ist, dann IMHO "ja". Du kannst aber den MS C++ (MSVC) Compiler per Kommandozeile aufrufen, wie halt bei jedem anderen System auch und so in eine "IDE" / Texteditor integrieren, welche Dir besser passt oder eben per Batchfile Dein C/CPP File kompilieren.
    "Besser" im Sinne von kompakteren Code kompilieren: Ich bin jetzt nicht mehr so uptodate, aber früher (ist schon eine Weile her) erzeugte der MSVC Compiler kompakteren Code und das auch schneller. Müsste das aber wieder nachschauen, ob es immer noch so ist. Für Parallelverarbeitung/Threading etc. ist der Intel-Compiler LTIC immer noch führend.
    Ein relativ aktuelles Feature Comparison Chart von MSVC/GCC/Intel/Clang hier.


    Wenn es eher darum geht, Deine in Linux GCC definierte Lösung 1:1 zu übernehmen, dann ist es wohl besser ein ähnliches Konstrukt/Tool unter Windows zu haben, wie es unter Linux verwendest.
    Hier mal eine pfiffige Lösung: PocketCpp - Notepad++ mit MinGW Distro (GCC 4.8.1). Und das ganze als Portable Version, läuft also auch per USB Stick.



    Unter Windows raffe ich ehrlich gesagt nicht, was jetzt die einfachste (und/oder auch "sicherste") Methode ist C++ Code zu kompilieren. Am liebsten mit so wenig GUI Eingaben wie möglich.


    Also wenn es nur darum geht, den C/CPP Code zu kompilieren ohne Komfort und visuellem Debugging, kannst Du Dir ein oder mehrere Batchdateien bauen, welche Deinen Code kompilieren. Dazu kannst Du die verschiedenen Make Lösungen anschauen.


    CMake wurde schon erwähnt, MinGW hast Du ja schon ausprobiert. Installationsanleitungen für beides hier.



    Ich persönlich will den Komfort von VS2013 nicht mehr missen. Auch den Remote Debugger, um meinen Code auf meiner Entwicklungsumgebung zu debuggen während das Executable auf einer anderen Maschine läuft, finde ich für die Entwicklung von Client/Server Lösungen einfach unerlässlich.

  • MFC scheint tatsächlich dabei zu sein. Mal was Positives von MS ;)


    Ja, aber von diesem Gebastel (hatte jahrelang auch mit C++/VB6 damit zu tun) sollte man aber auch langsam wegkommen. Ich habe mit WPF angefangen und anfangs ständig geflucht, wenn man aber dann langsam drin ist, sieht man die Vorteile. Der Einstieg ist aber nicht so einfach, wenn man schon (wie ich auch) Win32/WinForms geschädigt ist.

  • @flowerking/syshack:
    Jo danke für die Infos. Muss ich mir auf jedenfall mal anschauen. Obwohl ich grad sehe, dass das leider ja nicht in meiner XP VM laufen würde. D.h. müsste wohl "nativ" in Win7 arbeiten oder noch 'ne VM extra aufsetzen... Das gefällt mir schonmal nicht so.

    Quote

    Naja, so schwierig ist das mit PATH nun auch wieder nicht: In den dort abgelegten Pfaden wird alles (EXE, Dokument etc.) gesucht, was Du ohne Pfadangabe in der Kommandozeile eingibst und [ENTER] drückst.
    Gab's ja schon unter AmigaOS in ähnlicher Form (wobei das bei Windows noch lange nicht hinkommt wie beim Amiga) und unter Linux wird's wohl was Ähnliches auch geben (dort habe ich dann dafür meine liebe Mühe irgendwas zu finden, was mich dafür dann nervt).

    Sind halt unterschiedliche Konzepte: Windows reserviert die Systemverzeichnisse idR eben nur für sich selbst und man kann dann mit PATH rumfummeln oder alles manuell hinkopieren. Der Paketmanager einer Linux Distri installiert eben alles direkt in die richtigen globalen Verzeichnisse, die allesamt systemweit verfügbar sind. Fand das jetzt unter Windows am Beispiel SDL unnötig kompliziert im Vergleich zu Linux. Weiß aber auch, dass ich *damals* als ich auf Linux umstieg auch erstmal Schwierigkeiten hatte. Ist eben Gewohnheitssache. Das Linux Konzept erscheint mir jedoch irgendwie "logischer" zu sein.

    Quote

    Wenn es eher darum geht, Deine in Linux GCC definierte Lösung 1:1 zu übernehmen, dann ist es wohl besser ein ähnliches Konstrukt/Tool unter Windows zu haben, wie es unter Linux verwendest.
    Hier mal eine pfiffige Lösung: PocketCpp - Notepad++ mit MinGW Distro (GCC 4.8.1). Und das ganze als Portable Version, läuft also auch per USB Stick.

    Das sieht auf jedenfall auch gut aus.

  • Ja, aber von diesem Gebastel (hatte jahrelang auch mit C++/VB6 damit zu tun) sollte man aber auch langsam wegkommen. Ich habe mit WPF angefangen und anfangs ständig geflucht, wenn man aber dann langsam drin ist, sieht man die Vorteile. Der Einstieg ist aber nicht so einfach, wenn man schon (wie ich auch) Win32/WinForms geschädigt ist.


    Ich finde es nur in der Hinsicht positiv, dass man nun auch Qt und Visual Studio frei zusammen benutzen kann. Ich hab zum Glück nicht viel mit Benutzeroberflächen zu tun und wenn, dann benutze ich Qt. Damit lässt sich einigermaßen schön programmieren und wenn es dann doch mal unter Linux laufen soll ist der Portierungsaufwand gering. Direkt MFC benutzen würde ich vermeiden soweit es geht.

  • Hab es gerade mal installiert. Aktuell installiere ich die deutsche Sprache dazu. Blöd das es nur übers Web gezogen werden kann.
    Zum Studio kann ich noch nicht viel sagen, nur soviel, das es mir optisch überhaupt nicht zusagt. Irgendwie alles flach, ohne sichtbare Kanten und Linien. Wenn ich bedenke wie schwer sich einige ältere auf der Arbeit tun, einen klar sichtbaren Button zu finden, so sehe ich schwarz für die, wenn die neue Oberfläche irgendwann Standart ist.

  • :gahh::gahh::gahh::gahh::gahh::gahh::gahh:
    :gahh: :gahh:
    :gahh::gahh::gahh::gahh::gahh::gahh::gahh:


    Jemand ne Idee was das sein könnte? Hab Visual Studio 2008 und Office 2007 im Original drauf und auch sonst nix besonderes am Rechner/OS gefummelt.


    Eigendlich müßte das laufen. :cry


    Nachtrag:
    Installation läuft noch, die Meldung kam also zwischendurch. :gruebel

  • Steht doch da: "...möglicherweise nicht ordnungsgemäß"


    Lehn' dich doch erst mal entspannt zurück, und probier's aus... :thumbup:

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. ;)
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Jemand ne Idee was das sein könnte? Hab Visual Studio 2008 und Office 2007 im Original drauf und auch sonst nix besonderes am Rechner/OS gefummelt.


    Komisch. Man kann und soll auch parallel verschiedene Versionen von VS installiert haben (geht auch oft nicht anders, wenn man z.B. SQL Server auf der gleichen Maschine drauf hat).
    Auch Deutsche/Englische Versionen mischen müsste gehen, sonst könnte ich SQL Server Deutsch (installiert abgespeckte Version von VS) und VS2013 Englisch nicht laufen lassen.


    Allerdings habe ich die VS201x jeweils in der Professional Version und nicht in der Community Version. Wäre aber auch nicht das erste Mal, dass MS Probleme mit der Globalisierung von Software hat (z.B. für die SQL Server Installation bis 2012 muss ich in der Systemsteuerung die Systemsprache auf "Deutsch - Deutschland" umstellen, weil die "Deutsch - Schweiz" für Microsoft nicht existiert und das Setup versagt. Apple hatte mal mit iOS ein ähnliches Problem).


    Was oft auch Probleme macht: 64Bit Version von Office und 32Bit Versionen von Komponenten, die AddIns in Office installieren.
    Das kann z.T. ganz "lustige" (=unverständliche) Fehlermeldungen verursachen.


    Visual Studio ist auch in der 2013er Version nicht durchgehend 64Bit.


    <Edit> Scheint ein bekanntes Problem zu sein. Einfach die Fehlermeldung mal Googlen. Eine echte Lösung habe ich aber auch nicht gefunden.