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Denkmal für Commodore Computer in Braunschweig

  • Mein persönlicher Eindruck ist,das Kinder und Jugendliche sehr wohl für das Thema alte Computer zu interessieren sind.

    Das unterschreibe ich.
    Es ist nur eine Frage, wie man daran herangeht.
    Trockene Einführung mit Zahlensystemen und wie der Computer eigentlich rechnet halte ich aber für nicht zielführend.
    Meines Erachtens nach sollte der spielerische Ansatz benutzt werden - damit meine ich nicht, einfach nur Spiele zu zocken.
    Sondern eher selbst was auf den Bildschirm bringen. Wie verarbeite ich Eingaben, was kann ich wie ausgeben?


    Die Engländer sind uns da einen Schritt voraus. Der Raspberry Pi schreibt Geschichte und obwohl er zuerst nur dafür gedacht war, die Spreu vom Weizen bei den Studien-Anfängern zu trennen, so scheint sich der kleine Alleskönner gerade bei den jüngeren Semestern in den unteren Schulstufen zunehmender Beliebtheit zu erfreuen --> http://www.bbc.com/news/technology-37305200


    Das müßte bei uns ebenfalls forciert werden und sei es mit den "alten 8-Bittern" und dem eingebauten Basic läßt sich schon was anfangen.
    Es muß ja nicht gleich eine Hochsprache oder gar Assembler sein.

  • Der Raspberry Pi schreibt Geschichte und obwohl er zuerst nur dafür gedacht war, die Spreu vom Weizen bei den Studien-Anfängern zu trennen, so scheint sich der kleine Alleskönner gerade bei den jüngeren Semestern in den unteren Schulstufen zunehmender Beliebtheit zu erfreuen --> http://www.bbc.com/news/technology-37305200


    Laut heise soll es bald den Calliope bei uns im Schulunterricht geben. Dies wird ja bei uns jedoch auf Landesebene entschieden und somit ist sicherlich nicht jedes Bundesland dabei.

  • Das finde ich auch.
    Ich habe damals am C16 den "Basic Kurs" durchgearbeitet.
    Ich erinnere mich das es sehr viel Spaß machte, shnell kleine Erfolge zu erzielen.
    Ich habe dann versucht weiter zu lernen mit dem beiligenden Buch.
    So erhielt ich eine erste Vorstellung davon wie ein Computer "denkt"


    Das hilft mir heutzutage noch oft zu erkennen warum irgendwas nicht funktioniert wie es soll und man schlägt nicht so schnell mit dem Kopf auf die Tastatur.

  • Meines Erachtens nach sollte der spielerische Ansatz benutzt werden - damit meine ich nicht, einfach nur Spiele zu zocken.
    Sondern eher selbst was auf den Bildschirm bringen. Wie verarbeite ich Eingaben, was kann ich wie ausgeben?


    Das müßte bei uns ebenfalls forciert werden und sei es mit den "alten 8-Bittern" und dem eingebauten Basic läßt sich schon was anfangen.
    Es muß ja nicht gleich eine Hochsprache oder gar Assembler sein.

    Doch, besser man lernt etwas, mit dem sich auch später etwas anfangen lässt. Da gibt es modernere Ansätze als Spagetti-BASIC. Ich finde z.B. Swift Playgrounds ein gutes Konzept – wenn man damit leben kann, dass die Sprache Swift zwar open source und multiplattform, dieses Lerntool aber iPad-only ist.

  • Hmm ich weiss ja nicht... das ist fuer mich mindestens genauso an der Realitaet vorbei wie ein 30 Jahre altes BASIC. Eher wuerde ich sogar das BASIC vorziehen, denn anfangs gehts doch nur um simple Ablauf-Strukturen usw. Und ganz wichtig finde ich Eingabe und Ausgabe. Da halte ich ein typisches Heimcomputer-BASIC oder eine moderne Variante davon fuer deutlich besser, als quasi ein "Spiel" zu steuern indem ich irgendwelche Code-Schnipsel schreibe, die fuer sich alleine betrachtet wertlos sind.


    Auch finde ich, dass man nicht mit aller Gewalt jedem Kind sowas aufdruecken muss. Wer das wirklich lernen moechte, der wird es auch lernen, wenn es "normal" aussieht und nicht in Form eines Spiels dargereicht wird. So haben es viele von uns ja letztendlich auch gemacht. Aber nicht jedes Kind muss zwangsweise programmieren lernen, genauso wie auch nicht jedes Kind Klavier lernen muss. Und Klavier lernen die Kinder letztendlich auch am echten Instrument, und nicht ueber irgendeine App wo man bunte Luftballons durch die richtige Tonhoehe platzen lassen muss oder sowas.

  • dieses Lerntool aber iPad-only ist.

    Wenn man unbedingt möchte, kann man auch Swifty auf dem iPhone verwenden.
    Hat zwar nicht den spielerischen Charakter von Swifty Playgrounds, aber besser als gar nichts, wenn man sich mit Swift auseinandersetzen will.


    Sonst gehe ich mit ZeHa konform - es geht in erster Linie um das Erlernen der Ablauf-Strukturen. Da sehe ich den Dialekt, in dem man schlußendlich programmiert, eher untergeordnet. Sollte halt keine schwer verständliche Sprache sein, wie zB. Assembler.


    Ganz wichtig finde ich, wie er sagt, daß das ohne Zwang passiert. Wenn sich Einer oder Eine nicht damit auseinandersetzen will, auch gut.
    Kann auch nicht jeder Klavier spielen oder ein Mathe-Genie sein.
    Hm, obwohl bei letzterem sicher gegenwärtig der größere Zwang ausgeübt wird ;)

  • Das finde ich auch.
    Ich habe damals am C16 den "Basic Kurs" durchgearbeitet.
    Ich erinnere mich das es sehr viel Spaß machte, shnell kleine Erfolge zu erzielen.
    Ich habe dann versucht weiter zu lernen mit dem beiligenden Buch.
    So erhielt ich eine erste Vorstellung davon wie ein Computer "denkt"

    :thumbsup:
    Genau das habe ich gemeint.
    Weiß nur nicht, ob das heutzutage noch so angenommen werden würde.
    Bücher, so hört man, scheinen ja generell out zu sein ;)

  • Laut heise soll es bald den Calliope bei uns im Schulunterricht geben. Dies wird ja bei uns jedoch auf Landesebene entschieden und somit ist sicherlich nicht jedes Bundesland dabei.

    Da passiert wenigstens was, auch wenn es im Endeffekt nicht überall eingesetzt werden wird.
    Bei uns fehlt dieser Ansatz komplett. Der Bundeskanzler Kern sprach unlängst von Notebooks und WLAN für alle Schulen, doch das wird schon an den Kosten scheitern.
    Eine kleine Experimentierplatine wäre vielleicht auch hier der vernünftige Schritt, der auch realisierbar ist.

  • Der Bundeskanzler Kern sprach unlängst von Notebooks und WLAN für alle Schulen, doch das wird schon an den Kosten scheitern.

    Das scheitert nicht an den Kosten, sondern an den Zuständigkeiten. Welches Land lässt sich gerne vom Bund in seine Befugnisse rein spucken.
    Nein das darf doch nicht. Da macht Land X eben dieses und Land Y eben das Andere und ob das im Gesamtkontext gut ist ... aber lassen wir das. Manchmal ist dieser Föderalismus bei uns Haarsträubend und man streitet sich über unnötige Dinge.

  • Liebe Community,


    die Commodore-Ausstellung in Braunschweig ist aktuell jeweils Montags von 15:00 - 17:00 Uhr geöffnet bis Ende April.
    Eine Anmeldung zu diesen Terminen ist nicht notwendig und der Eintritt ist frei.
    Sie finden uns in Braunschweig, Carl-Giesecke-Str. 2


    Gruppen können ggf. Sondertermine erfragen unter commodore@streiff.de


    Einige Impressionen finden Sie hier:


    https://www.youtube.com/watch?v=FiMXeSPlSog
    http://www.ndr.de/nachrichten/…chichte,commodore162.html


    Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


    Ihr Commodore-Ausstellungs-Team

  • Die Anekdote mit der Vergußmasse für die Netzteile aus dem Betonmischer war klasse.
    Da hätte ich gerne mehr von gehört.
    Schade das man erst jetzt erfährt von den Führungen, das wäre sicherlich interessant gewesen.

  • Liebe Community,


    es wird auch in Zukunft noch weitere Führungen durch unsere Ausstellung geben.
    Allerdings ist diese auch so konzipiert, dass alle Informationen zu den Exponaten, sowie die Geschichte der Firma Commodore und speziell die Entwicklung für die Stadt Braunschweig in lesbarer Form vorliegen.
    Wenn sich Gruppen zusammenfinden, die einen speziellen Aspekt der Ausstellung von einem Zeitzeugen erläutert haben möchten, können wir gern Termine dafür organisieren.


    Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



    Ihr Commodore-Ausstellungs-Team

  • Liebe Community,


    die zukünftigen Öffnungszeiten sind nun festgelegt.


    Für die Öffentlichkeit ist unsere Ausstellung jeden ersten Freitag im Monat von 15:00 – 17:00 Uhr geöffnet, sofern dieser nicht auf einen Feiertag fällt.
    Die Ausstellung ist so konzipiert, dass alle Informationen zu den Exponaten, sowie die Geschichte der Firma Commodore und speziell die Entwicklung für die Stadt Braunschweig in lesbarer Form vorliegen.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


    Für Gruppen können wir gern einen Sondertermin finden, diesen aber auch nur während unser Geschäftszeiten und damit also auch nicht amWochenende.
    Falls dafür Interesse besteht bitten wir um eine Anmeldung undTerminabsprache unter commodore@streiff.de.



    Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


    Freundliche Grüße aus Braunschweig


    Ihr Commodore-Ausstellungs-Team