Ersatz für altes TFT-Modul

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 1.614 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Januar 2015 um 17:50) ist von x1541.

  • Aktuell habe ich mich mal wieder einer meiner "Baustellen" zugewandt. Auf dieser möchte ein TFT-Modul ausgetauscht werden, da es kurz nachdem es eingeschaltet wurde, an den Seiten weiße Schlieren entstehen lässt und man somit Text und Grafik am Rand des Bildschirms schwer entziffern kann.

    Zwar habe ich schon ein bisschen rumgegooglet, konnte jedoch kein passendes Modul als Ersatz finden. Das aktuelle Modul hat eine Diagonale von ca. 31,5 cm und ist wie auf dem Bild zu sehen angeschlossen. Gibt es solche Module noch zu kaufen, vor allem welche die diesen Anschluss haben? Ist der Anschluss verbreiteter (gewesen) oder ist das vermutlich was eigenes vom Hersteller des Rechners?

  • Das klingt mehr nach einem Defekten Elko, als nach einem kaputten Modul. Teste doch mal ein anderes NT.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • Um mal etwas zu verdeutlichen, was ich mit den Schlieren meine, siehe Anhang. Die Schlieren sind nicht sofort da, sondern entstehen langsam nach dem einschalten, sehen jedoch jedes Mal identisch aus. Das Display bezieht den Strom direkt vom Mainboard, ich denke kaum, dass das etwas mit dem NT zu tun hat.

  • Jetzt wird es Klar, da hat sich die Folie gelöst. Ob und wie man das Festmachen kann weiß ich nicht.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • in die tonne....


    Deshalb frage ich ja, ob jemand was zu den Anschlüssen sagen kann und ob es ein TFT oder LCD Ersatzmodul mit mit einer Diagonale von ca. 31,5 cm mit solch einem Anschluss gibt. Alternativ könnte es auch ein Modul mit VGA-Anschluss sein, dass ich dann versuchen kann zur Grafikkarte zu verlegen. Allerdings konnte ich kein Modul mit solch einer Größe finden.

  • Im Zweifelsfall musst Du die Stecker umbauen.

    Ist auch ein etwas ungewöhnliches Maß. Standardmaß ist 12,1" = 30,73 cm.

    12,1" gibt's in der Bucht oä.

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Was für ein Anschluss ist es denn nun? Was man da rechts im Bild sieht ist doch nur der Inverter. Ist da nicht noch irgendwo ein ca. 30pol Kabel? Ggfs. an der Grafikkarte?

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN

  • Deshalb frage ich ja, ob jemand was zu den Anschlüssen sagen kann.


    sorry, meine antwort war zu Gikauf ;)

    wenn sich die folie erst vom schirm ablöst, kriegt man die nicht mehr dran....

  • Du müsstest schon genau sagen, was für ein Modul das ist. Die Angabe in Zentimeter reicht keineswegs aus! Du kaufst ja auch keinen neuen Motor und sagst beim Händler "Mein Auto ist 5,34 lang und 2,13 m breit". Mit Fabrikat, Baujahr und Modellausführung (gegebenenfalls mit Fotos von den Anschlüssen, falls es ein generischer Typ ist) würde da schon eher was zu machen sein. Bei Gebrauchtpreisen zwischen 5 und 10 Euro für einen gebrauchten TFT-Monitor in dieser Größe stellt sich aber durchaus die Frage nach dem Sinn.

  • Was für ein Anschluss ist es denn nun? Was man da rechts im Bild sieht ist doch nur der Inverter. Ist da nicht noch irgendwo ein ca. 30pol Kabel? Ggfs. an der Grafikkarte?


    An sich führt von der Grafikkarte (1. Bild) ein Flachbandkabel zum TFT-Modul, welches sich dort aufspaltet und ein Teil direkt in das Modul geht und der andere Teil noch über den Inverter in das Modul. Hinter das Modul hatte ich noch gar nicht geguckt, weshalb ich dachte, dass das Modul direkt über den Inverter bzw. die Platinen angesteuert wird.

    Du müsstest schon genau sagen, was für ein Modul das ist. Mit Fabrikat, Baujahr und Modellausführung (gegebenenfalls mit Fotos von den Anschlüssen, falls es ein generischer Typ ist) würde da schon eher was zu machen sein. .


    Leider befindet sich auf dem Modul keine brauchbare Beschriftung (kein Firmenname, Modellname o.ä. lediglich mehrere Seriennummern). Baujahr müsste, zumindest nach dem was an Hardware auf dem Rechner ist, zwischen 1995 und 1999 liegen.

    Bei Gebrauchtpreisen zwischen 5 und 10 Euro für einen gebrauchten TFT-Monitor in dieser Größe stellt sich aber durchaus die Frage nach dem Sinn


    Es handelt sich um einen Portable-PC (s. letztes Bild) den ich doch gerne weiterhin als DOS-Rechner, an dem ich für den Betrieb nichts weiter anschließen muss, nutzen würde. Das Problem ist, dass ich lediglich anhand der FCC ID herausfinden konnte, dass der Rechner von ACME Portable Computers gebaut wurde, es befindet sich jedoch nirgends in oder auf dem Rechner das ACME Logo, noch irgendeine Typbezeichnung. Das Gerät war wohl bei der Firma TELEDATA im Einsatz und vermutlich für diese gebaut bzw. so konfiguriert worden.

  • Wahrscheinlich ist das ein altes digitales VGA Interface, mit 18 bit Breite (6 Bit pro Farbe). Das ist heute eher unüblich. Das müsste man mal per Oszi durchmessen, um sicher zu sein.

    Die Grafikkarte hat ja noch mehr unbestückte Anschlüsse. Da kannst Du erahnen, wie gross die Vielfalt bei Panelanschlüssen ist. Da kannst Du nun nicht einfach ein anderes Panel anklemmen, da die Grafikkarte entsprechend gejumpert oder per EEPROM konfiguriert werden muß.

    Ein genau passendes Panel, mit gleicher Größe, Auflösung, Timing, und Interface dürfte schwer zu finden sein. Zumal noch etwas Forschungsarbeit bevorsteht um die Art des Interface genau zu bestimmen.

    Ginge kein ähnlich grosses Panel aus einem modernen Industrie PC mit zugehöriger Grafikkarte?

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN