Oszilloskop Empfehlung

Es gibt 457 Antworten in diesem Thema, welches 86.035 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Mai 2025 um 14:11) ist von TM16.

  • Um meinen letzten Beitrag aufzugreifen, was für Entwicklung machst du damit?

    Erzähl doch mal, wozu du ein 10.000 Euro Oszi brauchst und warum es drunter nicht geht.

    Keine Ahnung, was das jetzt soll. Ich fand nur die "Boah, wer ein 400€ Scope hat, der hat SOO viel Geld ausgegeben, daß er es dauernd einsetzen will"-Mentalität lustig. 400€ sind halt nichts für ein Scope.

    Mein Scope in der Firma hat ohne Mehrwertsteuer und inklusive Firmenrabatt mal etwas in der Größenordnung von 16k€ gekostet und unsere "billigen" Scopes immer noch so um die 4k€ (ebenfalls ohne Mehrwertsteuer und mit Firmenrabatt).

  • Ihr verdient damit ja sicher auch Geld in der entsprechenden Dimension. Tun die meisten hier nicht, wenn sie ihren c64 reparieren.

  • Keine Ahnung, was das jetzt soll. Ich fand nur die "Boah, wer ein 400€ Scope hat, der hat SOO viel Geld ausgegeben, daß er es dauernd einsetzen will"-Mentalität lustig. 400€ sind halt nichts für ein Scope.

    Mein Scope in der Firma hat ohne Mehrwertsteuer und inklusive Firmenrabatt mal etwas in der Größenordnung von 16k€ gekostet und unsere "billigen" Scopes immer noch so um die 4k€ (ebenfalls ohne Mehrwertsteuer und mit Firmenrabatt).

    Und damit repariert ihr TTL-Boards? Im Bereich von einigen Mhz. Weil darum geht es hier im Thread.

  • Habe ja auch nie behauptet, daß man unbedingt ein Mittelklasse-Scope braucht, um einen C64 zu reparieren. Keine Ahnung, wie man das in meine Beiträge reinlesen kann.

    Das ändert aber nichts daran, daß ein 400€-Scope nicht das obere Ende der Fahnenstange ist, sondern das untere.

    Nebenbei bemerkt ist die ganze "braucht man das wirklich?"-Diskussion etwas bizarr in einem Forum, das sich (wie die meisten Foren) ausschließlich um Dinge dreht, die man nicht wirklich braucht.

    Es gibt Leute, die sammeln Präzisionsspannungsquellen, Zeitnormale oder hochgenaue Meßgeräte ohne sie wirklich zu brauchen. Andere haben zwanzig Retrocompuler im Keller stehen, die nicht zwingend lebensnotwendig sind. So what?

  • Nebenbei bemerkt ist die ganze "braucht man das wirklich?"-Diskussion etwas bizarr in einem Forum, das sich (wie die meisten Foren) ausschließlich um Dinge dreht, die man nicht wirklich braucht.

    Da sind wir doch beieinander. Ich reagiere ja auch nur auf die "Braucht man unbedingt. Drunter geht's technisch gesehen gar nicht." Beiträge.

    Auf ein ehrliches "Will ich unbedingt haben, weil ich nicht weiß, wohin mit der Kohle." hätte ich sicher nicht reagiert. Das ist doch jedem seine eigene Sache. ^^

  • Ich reagiere ja auch nur auf die "Braucht man unbedingt. Drunter geht's technisch gesehen gar nicht." Beiträge.

    Dann hättest Du auf keinen meiner Beiträge geantwortet.

    Ich zitiere mal:

    400€ ist der Einstieg in die allerunterste Klasse sehr preiswerter "richtiger" Scopes. Was toll ist, denn vor zehn Jahren war das undenkbar.

    Alles darunter ist halt mehr oder weniger die Kategorie Notlösung/Spielzeug/besser als Nichts.

  • Für ein Mittelklasse-Scope kann man immer noch relativ locker 10k€ und mehr ausgeben. 400€ ist der Einstieg in die allerunterste Klasse sehr preiswerter "richtiger" Scopes. Was toll ist, denn vor zehn Jahren war das undenkbar.

    Alles darunter ist halt mehr oder weniger die Kategorie Notlösung/Spielzeug/besser als Nichts.

    Um meinen letzten Beitrag aufzugreifen, was für Entwicklung machst du damit?

    Erzähl doch mal, wozu du ein 10.000 Euro Oszi brauchst und warum es drunter nicht geht.

    Can-Bus, SPI, USB dekodieren. An Bussen lauschen. Stromversorgung für FPGAs bauen. FPGA-Schaltungen dekodieren. Bode-Plots anfertigen. Wobei, da reichen die 500MHz Bandbreite dann auch nicht mehr. Und ein Eye-Diagramm bekomm ich damit auch nicht hin, da reicht das Teil leider nicht.

    Nein, zum C64 reparieren braucht man das nicht.

    Ja, das ist ein Einsteiger-Oszi. Damit gehen max. 100 MHz Bustakt zu timen. Für Interessante Anwendungen wie Übersprechen bei DDR5 messen reicht das bei weitem nicht aus.

    Und wenn Du meinst, das ist teuer, dann hast die Preisliste für die Tastköpfe noch nicht gesehen. Ein aktiver 1GHz Tastkopf liegt so bei 3000€ ... Und ein Tati Messkopf zum Verfolgen von Strom in Leiterbahnen bei ca 700 ....

    Für zu Hause ist das in der Regel Overkill.

    Ein R&S RTC1002 als Bundle hingegen ist ein akzeptabler Deal, der durchaus Sinn machen kann.Manche kaufen sich für das Geld halt eine Super-CPU ... oder für den Preis eines goldenen C64 ein R&S RTB 2004 ..

    so what ...

    GW Instek und Siglent machen gute Einsteiger-Scopes. Auch die Rigols sind nicht soooooo schlecht Ist halt immer die Frage, was man bereit ist, auszugeben

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • auch mal ein Zitat ;) "mal zu teuer",.. mal "zu billig"... :drunk:

    Da ist doch nicht mal ein ordentlicher Tastkopf dabei. Wie soll das gehen bei hohen Frequenzen?

    Wenn du selber persönlich keine positiven Erfahrungen mit dem Gerät gemacht hast, würde ich solche Tipps nicht geben.

    und hätte der User nur wenige cm selbst geblättert... auch das hier entdeckt :D

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    ... ein:saint: bisschen weniger "meckern" wäre wirklich gut... :rauch: .. die "heißen Tage" kommen doch erst noch :winke: peace

    gepflegt werden: VC20, VIC20, C16, 116, C/plus4, C64, C64 II, SX64, C128, C= PC20-III, C= LT286-C,... :thumbup: + amigos

  • ent machen gute Einsteiger-Scopes. Auch die Rigols sind nicht soooooo schlecht Ist halt immer die Frage, was man bereit ist, auszugeben

    Can-Bus, SPI, USB dekodieren. An Bussen lauschen. Stromversorgung für FPGAs bauen. FPGA-Schaltungen dekodieren. Bode-Plots anfertigen. Wobei, da reichen die 500MHz Bandbreite dann auch nicht mehr. Und ein Eye-Diagramm bekomm ich damit auch nicht hin, da reicht das Teil leider nicht.

    Nein, zum C64 reparieren braucht man das nicht.

    Ja, das ist ein Einsteiger-Oszi. Damit gehen max. 100 MHz Bustakt zu timen. Für Interessante Anwendungen wie Übersprechen bei DDR5 messen reicht das bei weitem nicht aus.

    Und das alles hobbymäßig? Respekt! :thumbup:

  • wenn einer will, hab ich einen neuwertigen Megger- Isolationstester übrig....

    Gossen Metrawatt M5020 Metriso inkl tasche und bedienungsanleitung....

    Dat Ding heißt M5022 😳

    waswillstdenndafurhabn?

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • ent machen gute Einsteiger-Scopes. Auch die Rigols sind nicht soooooo schlecht Ist halt immer die Frage, was man bereit ist, auszugeben

    Can-Bus, SPI, USB dekodieren. An Bussen lauschen. Stromversorgung für FPGAs bauen. FPGA-Schaltungen dekodieren. Bode-Plots anfertigen. Wobei, da reichen die 500MHz Bandbreite dann auch nicht mehr. Und ein Eye-Diagramm bekomm ich damit auch nicht hin, da reicht das Teil leider nicht.

    Nein, zum C64 reparieren braucht man das nicht.

    Ja, das ist ein Einsteiger-Oszi. Damit gehen max. 100 MHz Bustakt zu timen. Für Interessante Anwendungen wie Übersprechen bei DDR5 messen reicht das bei weitem nicht aus.

    Und das alles hobbymäßig? Respekt! :thumbup:

    nee. Job. Allerdings das Oszi von eigener Kohle gekauft. Einfach, weil ich das für den Job können sollte. Der ist aber dafür akzeptabel vergütet.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • Also, ich hab den OWON gekauft, weil ich eh keinen Plan habe und er so schön blau ist. ^^ Ich habe noch einen 469er mit Blackscreen, zu dem ich dann (wenn ich Zeit habe) Eure geschätzte Hilfe brauche. Und wenn ich dann gefragt werde "Hast Du einen Oszi?", kann ich sagen "Ja, man!!1" :D Außerdem brauchte ich eh ein neues Multimeter, da mein altes neuerdings ganz falsche Wert anzeigt. Und für Hausinstallation reicht mir der Multi-Spannungsprüfer (aka Duspol),

    Wie gesagt, der OWON ist nur bei Pollin aktuell so günstig. Woanders kostet er 70-100% mehr. Ich hab auch noch so schöne Messdinger dafür, äh wie heißen die? Man drückt hinten auf einen Schieber, der vorn einen gebogenen Draht herausschiebt, sodass man beim Loslassen damit eine Leitung greifen kann. Nicht mal solche Bezeichnungen kann ich mir merken. Daran seht Ihr schon, dass das OWON-Teil für mich völlig ausreichend ist. ;)

  • Wie es so mit allen anderen Werkzeugen ist, wer billig kauft, kauft 2 mal. Auch wenn ich sowas nicht täglich brauche, möchte ich doch das es gut ist und funktioniert, wenn ich es mal brauche.

    Mein Oszi ist auch von Hameg. Nutze ich in der Firma auch. Finde sie einfach nur genial. Lötstation z.B. kommt mir nur Weller ins Haus u.s w.

    Und so ist es halt mit allen Werkzeugen bei mir. Wenn jetzt kein Geld vorhanden, dann halt sparen bis es passt.

  • Wie es so mit allen anderen Werkzeugen ist, wer billig kauft, kauft 2 mal. Auch wenn ich sowas nicht täglich brauche, möchte ich doch das es gut ist und funktioniert, wenn ich es mal brauche.

    Mein Oszi ist auch von Hameg. Nutze ich in der Firma auch. Finde sie einfach nur genial. Lötstation z.B. kommt mir nur Weller ins Haus u.s w.

    Und so ist es halt mit allen Werkzeugen bei mir. Wenn jetzt kein Geld vorhanden, dann halt sparen bis es passt.

    Also Dinge, die ich selten brauche , da darf es gerne billig sein, ansonsten sind die teuren Geräte doch Perlen vor die Säue.

    Dafür leiste ich mir gerne das Premiumgas für die Heizung:bgdev

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Wie es so mit allen anderen Werkzeugen ist, wer billig kauft, kauft 2 mal. Auch wenn ich sowas nicht täglich brauche, möchte ich doch das es gut ist und funktioniert, wenn ich es mal brauche.

    Die Frage ist, ob man Werkzeug, das man nicht täglich braucht, manchmal vielleicht sogar nur ein- oder zweimal im Jahr, überhaupt "haben muss" oder man es sich nicht für den Zweck dann ausleiht?

    Bei meinem Opa hat das damals (1980ern) zum Beispiel gut funktioniert. Da haben sich paar aus dem Ort zusammengeschlossen und Gartengeräte, die sie nicht regelmäßig brauchen, zusammen gekauft und sich das jeweils gegenseitig ausgeliehen. Das mag vielleicht heutzutage etwas "lustig" klingen, aber im Grunde genommen ist es doch "Blödsinn", sich für "teuer Geld" ein Werkzeug zu kaufen, das man "alle Jubeljahre" mal braucht. Für "normale" Werkzeuge wie z.B. Hiltibohrmaschinen o.ä. gibt es sogar auch lokale Online-Verleihseiten.

  • Aber Männer sind Sammler und Jäger. Ich habe mir mal einen schicken Rollgabelschlüssel gekauft, den ich bisher vielleicht zweimal eingesetzt habe (falls überhaupt). Aber es macht mich irgendwie glücklich ihn zu besitzen :)

    Und sowas kann sich sehr leicht auch auf Meßequipment oder andere Bereiche ausdehnen. Außerdem gibt es da einen gewissen selbstverstärkenden Effekt: wenn man sich ein Frequenznormal zugelegt hat, um die Zeitbasis eines Scopes oder so zu testen, wächst der Wunsch nach einem genaueren Frequenzzähler, um das Zeitnormal zu überprüfen und dann nach einem besseren Zeitnormal, um den Frequenzzähler zu kalibrieren usw.

  • Wie es so mit allen anderen Werkzeugen ist, wer billig kauft, kauft 2 mal.

    Das ist oftmals wohl richtig, vor allem bei mechanischem Werkzeug. Man merkt es z.B. deutlich an Schraub-Bits. Die ersten Teile, die ich billig gekauft hatte, flogen beim Schrauben auseinander oder nudelten in 0,nix ab. Dann einmal was besseres aus dem Regal genommen, und damit konnte man dann arbeiten. Man muss aber billig von günstig unterscheiden, und leider ist das meistens gar nicht so einfach. Ich hatte schon teure bzw. Marken-Sachen, die schnell die Flügel streckten und aber auch Billiges, das sich über die Jahre als Günstiges entpuppte, weil es einwandfrei seinen Zweck erfüllt. Insbesondere der vergünstigte Kram bei den Discountern, hinter dem nicht selten unter einem anderen Label und in einer anderen Farbe bekannte Marken stecken, stellt sich oft als brauchbar heraus. Mein Sommer-Ventilator, meine Kaffeemaschine, mein Akkuschrauber, mein Staubsauger oder meine Heißluftpistole, alles Discounterkram, der bei mir schon lange und problemlos in Gebrauch ist.