Oszilloskop Empfehlung

Es gibt 457 Antworten in diesem Thema, welches 85.163 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Mai 2025 um 14:11) ist von TM16.

  • Ein Digiscope fnde ich für den Einstieg schlecht, da es noch mehr Balast an Bord hat als ein Analoggerät von Hameg.

    Schon, aber die analogen Scopes können keinen One-Shot womit man Signale, die nur einmal oder selten auftreten nicht zu sehen bekommt. Für Reparaturen an einem Radio kein Problem, aber für Reparaturen an einem alten Computer ist One-Shot mit definierbarem Trigger sehr wertwoll. Z.B. für 'passiert auf dem /CS vom KERNAL beim einschalten überhaupt was?'

  • Ein Digiscope fnde ich für den Einstieg schlecht, da es noch mehr Balast an Bord hat als ein Analoggerät von Hameg.

    Schon, aber die analogen Scopes können keinen One-Shot womit man Signale, die nur einmal oder selten auftreten nicht zu sehen bekommt. Für Reparaturen an einem Radio kein Problem, aber für Reparaturen an einem alten Computer ist One-Shot mit definierbarem Trigger sehr wertwoll. Z.B. für 'passiert auf dem /CS vom KERNAL beim einschalten überhaupt was?'

    Daher sagte ich ja für den Einstieg. Da will erst mal der Umgang mit Tastkopf gelernt werden.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • die kleinen Siglents bieten echt viel für's Geld, und der Support via eevblog ist erstklassig.

    Wobei, bei mir fliegen gerade wieder zu viele Oszis rum ...

    Letzte Zuwanderung war ein Tektronix THS720A 100 MHz 2-Kanal Floating, was allerdings leider nur 500 MS/s kann. Das plus der geringe Speicherausbau plus die umständliche Bedienung sind halt blöd, aber dafür ist es halt ohne Erdung und voller galvanischer Trennung der Kanäle.

    Egal. Der geneigte Leser möge sich die kleinen Siglents ansehen. Die haben ein Top-Preis-Leistungsverhältnis.

    Auch ein Punkt, auf den man achten sollte: Bode-Plots sollten möglich sein.

    Nicht zu vergessen die Tastköpfe. Da gibt es im EEVBlog ein paar schöne Beschreibungen zu.

    Tastköpfe gehen übrigens richtig ins Geld, wenn sie was taugen sollen.

    Für die Messungen an Retro-Kram dürften allerdings die günstigeren Tastköpfe vollkommen ausreichen.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • Ein Digiscope fnde ich für den Einstieg schlecht, da es noch mehr Balast an Bord hat als ein Analoggerät von Hameg.

    Schon, aber die analogen Scopes können keinen One-Shot womit man Signale, die nur einmal oder selten auftreten nicht zu sehen bekommt. Für Reparaturen an einem Radio kein Problem, aber für Reparaturen an einem alten Computer ist One-Shot mit definierbarem Trigger sehr wertwoll. Z.B. für 'passiert auf dem /CS vom KERNAL beim einschalten überhaupt was?'

    Daher sagte ich ja für den Einstieg. Da will erst mal der Umgang mit Tastkopf gelernt werden.

    Was nutzt jemandem, der Computerboards reparieren will, wenn das Oszi für den Einstieg genau das nicht kann, was er benötigt?

    Soll der dann erst mal 3 Jahre lang Radios reparieren und sich dann noch mal ein neues Oszi kaufen, mit dem er dann das machen kann, was er eigentlich vor hatte. :platsch:

    Das Oszi muss für den geplanten Einsatzzweck geeignet sein und für Computerreparaturen sind nun mal Speicher-Oszis besser geeignet.

    Und was genau willst du denn an dem Tastkopf lernen? Einfach drauf halten und fertig.

    Macht doch aus einem Oszi keine Raketenwissenschaft, nur weil ihr vielleich selber etwas länger gebraucht habt, um damit klar zu kommen.

  • Was für ein überheblicher und überflüssiger Kommentar. Schon klar, Du konntest das Ding bereits in der Grundschule bedienen, gleich ohne Umweg jemals ein Multimeter gesehen zu haben. Wenn man nie im Leben vor so einem Ding gesessen hat, ja dann wird man auch erst mal wissen müssen wie ein Testkopf richtig genutzt wird, geschweige denn alle die anderen Funktionen.

    Aber meinetwegen: Hole Dir gleich ein 500 Euro Digiscope und dann klappt noch nicht mal die Messung einer Gleichspannung, weil der Tastkopf falsch eingestellt ist

    Der Threadausbuddler sagte er sei Anfänger und anhand der Formulierung merkt man das auch.

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  • Zumindest sollte man verstanden haben wo die Risiken im Umgang mit einem Oszilloskop liegen und wie man diese vermeidet. Also ein einschalten und loswursteln würde ich auch nicht empfehlen.

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    Der alleinige Zweck dieses Beitrags ist es meinen Counter zu inkrementieren. Jeglicher Sachbezug dient ausschließlich der Dekoration.

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  • Hi Leute,

    ich habe mir das Rigol 1104Z Plus mit RPL1116 MSO100Z bei Batronix (*****) gekauft.

    Dazu noch das Rigol DS6000 Demo Board.

    Zum Lernen habe ich jetzt erstmal genug.

    Es macht richtig Freude mit diesen Geräten zu lernen (keine Arbeit).

    Kaypro, C64 und rc2014 in Verbindung mit guter Messtechnik füllt meine Rentenleben gut aus.

    Es ist eines der schönsten Hobby's neben Modellhubschrauber fliegen und Motorrad fahren.


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    Kurt

  • Ich sehe die Sachen halt immer eher pragmatisch und nicht so dogmatisch. "Lern erst mal dies und lern erst mal das. Weil das ist alles so fürchterlich kompliziert". Ja mein Gott, dann ist der Tastkopf eben erst mal falsch eingestellt. Und irgendwann kommt man dahinter, wie es funktioniert.

    Dafür gibt's auch Foren und User, die gerne helfen. Und Youtube-Videos.

    Ich habe auch kein 500 Euro Digiscope empfohlen. Es gibt auch günstige und die sind für einen Anfänger völlig ausreichend. Aber die sind dann wahrscheinlich für einen Anfänger wieder nicht präzise genug. ;)

  • Wenn man nicht weiß, was man tut, kann man sich allein durch falsches Ankabeln des Tastkopfes am zu testenden Gerät das Oszi schießen. Zumindest sollte man wissen, daß in der Regel (es gibt Ausnahmen) die Masse der Tastkopfanschlüsse durchgeschleift und auf Erde gelegt ist.

    Dazu gibt es ein passendes EEVBlog-Video

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    Abgesehen davon find ich das Rigol (oder auch das äquivalente Siglent) nicht zu teuer.

    Natürlich kann man auch mit einem alten Hameg arbeiten, und für einen Heimcomputer mit 1 MHz Takt sind 20 MHz Bandbreite auch ausreichend.

    Allerdings werden die wenigsten hier anfangen, Testequipment zu sammeln. Daher ist es durchaus sinnvoll, etwas mehr zu investieren und ein ordentliches Gerät zu kaufen, mit dem man lernen kann.

    Muß ja nicht gleich das 500 MHz 4-Kanal MSO sein.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • Abgesehen davon find ich das Rigol (oder auch das äquivalente Siglent) nicht zu teuer.

    Natürlich kann man auch mit einem alten Hameg arbeiten, und für einen Heimcomputer mit 1 MHz Takt sind 20 MHz Bandbreite auch ausreichend.

    Es gibt ein günstiges Rigol mit zwei Kanälen und 50 Mhz. Sowas würde ich empfehlen, wenn Geld keine (große) Rolle spielt.

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    Wir hatten gerade im Classic-Computing-Forum exakt die gleiche Diskussion. Der Fragesteller hat sich dann genau dieses Rigol gekauft.

    Ich selber habe mir vor ein paar Jahren für 150 Euro ein gebrauchtes Hantek mit zwei Kanälen und 70 MHz gekauft. Das hat mir bisher völlig ausgereicht. Die meisten Reparaturen an Computerboards mache ich sowieso mit Logikstift und Multimeter. Das Oszi kommt nur bei hartnäckigen Fällen zum Einsatz.

    Gerade mit dem analogen Billig-Hameg kann man eben bei Computerboards nur sehr schlecht arbeiten. Da ist in vielen Fällen sogar der Logikstift hilfreicher, weil der dir durch die Impulsverlängerung auch kurze Einzelimpulse anzeigt. Die siehste eben mit dem Hameg nicht. Aber das wurde oben ja schon mehrfach geschrieben.

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    3 Mal editiert, zuletzt von detlef (2. Mai 2021 um 18:01)

  • Hat einer zufällig das Gameboy Oszilloskop und würde es verkaufen wollen?

    Habe ich vor einigen Jahren an einen Kollegen verschenkt. Mal ehrlich: das war ein Gimmick. Da ist heute jedes Mini-Oszi für 30€ besser.

  • ich nutz in der Regel mein Keysight DSOX2022 und wenn das nicht reicht, das MSOX3054T.

    Wichtig sind mir die GSamples/s und der segmentierte Speicher, sowie der integrierte Logic Analyzer, der zwar auch 8 bzw 16 Kanäle beschränkt ist, aber für die einfachen Sachen trotzdem funktioniert.

    Wenn es mehr sein muß, kommt halt der große Logic Analyzer zum Zug.

    Das ist aber kein Spielzeug mehr und für die meisten liegt ein 3054T weit außerhalb dessen, was sie für ein Meßgerät zu zahlen bereit sind.

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    das scheint ein immer noch akzeptables Angebot zu sein, wenn es etwas mehr sein darf.

    Wobei, die Siglents sollen wirklich seeeeehr gut für's Geld sein.

    Keysight und Tektronix spielen eher in einer anderen Preisklasse.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • Hat einer zufällig das Gameboy Oszilloskop und würde es verkaufen wollen?

    Habe ich vor einigen Jahren an einen Kollegen verschenkt. Mal ehrlich: das war ein Gimmick. Da ist heute jedes Mini-Oszi für 30€ besser.

    Ja, das wäre kultig aber Sinn macht das wohl nicht. Habe jetzt gesehen das man auch, zumindest mit einem Android Handy, den Mikroeingang mit Widerständen benutzen kann. Natürlich ist das nichts dolles aber für meine Zwecke würde es reichen.

  • Du kannst auch einen stm32 mit nem Widerstand und nem Bildschirm benutzen.

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  • 06:20

    "If you're a beginner and buy one of these digital scopes and you just learn to push that AUTO button and your waveform appears the you have NOT learned anything about using an oscilloscope at all."

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  • Zum Thema Erdung:

    Wenn ich mir beim Prüfling unsicher war, habe ich immer mit dem Durchgangsprüfer getestet, ob Minus des Prüflings auf PE-gebrückt ist. Zusätzlich noch eine Nichtleitende Unterlage für den Prüfling und war bisher immmer der Meinung auf der sicheren Seite zu sein. War das zu leichtsinnig von mir?

    Ich spiele noch mit dem Gedanken mir einen Trenntrafo anzuschaffen. Damit wäre ich dann auf alle Fälle safe.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Geht bei mir eigentlich nur um Wellenformen. Ein "echtes" wollte ich mir auch schon kaufen aber so ein Klotz will ich alleine aus Platzgründen nicht.

  • Zum Thema Erdung:

    Wenn ich mir beim Prüfling unsicher war, habe ich immer mit dem Durchgangsprüfer getestet, ob Minus des Prüflings auf PE-gebrückt ist. Zusätzlich noch eine Nichtleitende Unterlage für den Prüfling und war bisher immmer der Meinung auf der sicheren Seite zu sein. War das zu leichtsinnig von mir?

    Ich spiele noch mit dem Gedanken mir einen Trenntrafo anzuschaffen. Damit wäre ich dann auf alle Fälle safe.

    ja.

    Nein.

    Trenntrafo nutzt dir nix, weil das Oszi grundsätzlich (außer bei einem explizit nicht geerdeten, die sind aber extrem selten) mit Erdreferenz arbeitet.

    "Safe" bist Du mit einem differentiellen Tastkopf. (Diff Probe). Wenn Du mit Schaltnetzteilen und hohen Spannungen/Strömen agierst, müßtest halt ein bissi mehr Gedankenschmalz aufwenden. Die Masse von den Tastkopfanschlüssen am Oszi geht so gut wie immer auf Erde.

    Schau Dir das Video an und stell sicher, daß Du nicht im Stromkreis hängst ... Oszi läßt sich reparieren. Mensch nicht.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser