Oszilloskop Empfehlung

Es gibt 457 Antworten in diesem Thema, welches 86.047 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Mai 2025 um 14:11) ist von TM16.

  • Dann steckt er hoffentlich in einem geschlossenen Kunststoffgehäuse

    Schutzisolierung geht auch mit Metallgehäusen.

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  • Nein, ist so ein Teil für einen Labortisch. Vorne ist so ein Kunststoffplatte und hinten ist ein Metallgitter drum. Er wird über Laborleitungen angeschlossen.

  • Bei einem Trenntrafo sollte die Ausgangssteckdose gar keinen PE haben.

    Hä? Genau das ist die Aufgabe des Trenntrafos. Wenn der PE nicht trennen würde, dann wäre er überflüssig.

    Sollte man meinen. Ist aber nicht zwangsläufig so.
    Ich hab gerade erst vor 3 Wochen einen Trenntrafo umgebaut bei dem PE zum Ausgang durchgeführt wurde. Das war dieses Modell hier:

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    Man kann sich ach mal dieses Video dazu ansehen:

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  • Sollte man meinen. Ist aber nicht zwangsläufig so.

    Oh mann. Böse Zungen sagen, manche Firmen rösten ihre Produkte, um durch erhöhten Verschleiß den Umsatz zu fördern. Aber welchen Grund könnte es geben, seine Kunden zu rösten? Ich warte dann nur noch drauf, daß tatsächlich mal jemand das 'VDE nix-gutt' Zeichen auf so eine Kiste druckt...

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  • Man kann sich ach mal dieses Video dazu ansehen:

    Da sind zwei Dinge in dem Video, die mich gerade etwas fassungslos machen:

    1. Der Neutral-Leiter ist netzseitig fest mit Schutzerde verbunden? Das gilt aber doch nicht für Deutschland, oder?

    2. Die Masse des Osziloskops ist ebenfalls mit der Schutzerde verbunden? Was ist denn das für eine Sch..ße? Warum macht man sowas und machen das alle Hersteller?
    Die Schutzerde gehört doch auf's Gehäuse und nicht auf die Masse der Messeingänge.

    Und was genau hast du umgebaut? Einfach nur die Schutzerde sekundärseitig abgeklemmt?

    Ich muss dazu sagen, dass ich wenig bis gar keine Ahnung von Hauselektrik habe. Meine Basteleien bewegen sich normalerweise im Schutzkleinspannungsbereich.

  • "1. Der Neutral-Leiter ist netzseitig fest mit Schutzerde verbunden? Das gilt aber doch nicht für Deutschland, oder?"

    In TN Systemen nennt man das Sternpunkt. Das ist auch bei dir so. Und das ist sogar relativ wichtig als effektive Schutzmaßnahme.

    "2. Die Masse des Osziloskops ist ebenfalls mit der Schutzerde verbunden?
    Was ist denn das für eine Sch..ße? Warum macht man sowas und machen das
    alle Hersteller?
    Die Schutzerde gehört doch auf's Gehäuse und nicht auf die Masse der Messeingänge."

    Ist so, Schutzklasse 1.
    Zwangsweise muss man die Meßgeräte-Masse irgendwo hinziehen da dies ja auch effektiv HF abschirmen soll (nützt nix wenn dein Meßgerät selbst zum Radio wird), selbst wenn das nicht hart sondern nur per kapazitiver Kopplung geschieht.
    Daher hebt man mit einem Trenntrafo (oder ner Strippe wo der Schutzleiter unterbrochen ist, galvanische Trennung ist ja im HAMEG selbst) diese ja auf damit man bei Livemessungen die Messgeräte-Masse kein Erdpotenzial trägt. Das Gehäuse könnte nun aber Spannung führen. Isomatte und Gummihandschuhe sind pflicht, vorallem muss man dann wissen was man da genau macht. Oder man nutzt einen galvanischen Trennverstärker vorm Messeingang...

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    3 Mal editiert, zuletzt von Sheltem (30. November 2017 um 22:49)

  • Und was genau hast du umgebaut? Einfach nur die Schutzerde sekundärseitig abgeklemmt?

    Letztlich ja. Ich hab PE über einen Schalter abschaltbar gemacht. Das sieht jetzt so aus:
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  • Puh. Vielleicht ist da so ein Dieselgenerator aus dem Baumarkt doch die einfachste Variante. :)

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  • Der Neutral-Leiter ist netzseitig fest mit Schutzerde verbunden? Das gilt aber doch nicht für Deutschland, oder?

    Doch, spätestens seit den 1920ern. Sonst würden unsere Verbundnetze nihct funktionieren und man könnte STrom nur wenige Kilometer vom Kraftwerk entfernt transportieren. Die Leitungen funktionieren nämlich wie ein großer Kondensatro und laden sich z.B. bei Wind statisch auf.

    Die Masse des Osziloskops ist ebenfalls mit der Schutzerde verbunden? Was ist denn das für eine Sch..ße? Warum macht man sowas und machen das alle Hersteller?

    Stell' Dir vor, Du klemmst das Massekabel versehentlich an Netzspannung. Dann hättest Du 'Saft' auf dem BNC-Stecker... und das ist dann mal so _richtig_, wie Du es nennst, Sch...e.

    Die Schutzerde gehört doch auf's Gehäuse und nicht auf die Masse der Messeingänge.

    Füher hat man ziemlich großzügig Abschirmungen und Schutzleiter auf Masse gelegt, inzwischen sieht man das etwas differenzierter. Trotzdem gehört die Abschirmung in einem BNC-System geschutzerdet.

    Zwangsweise muss man die Meßgeräte-Masse irgendwo hinziehen

    Nicht zwingend. Man könnte Oszilloskope auch potentialfrei bauen, aber weil es nur selten benötigt wird, gibts den BALUN oder Trenntrafo halt extra.

    Ich muss dazu sagen, dass ich wenig bis gar keine Ahnung von Hauselektrik habe

    Bei uns war das Stoff der 8. Klasse. Einerseits, weil es auf dem Lehrplan stand, andererseits, weil unser Physik-Lehrer gelernter Starkstrom-Elektriker war.

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  • Füher hat man ziemlich großzügig Abschirmungen und Schutzleiter auf Masse gelegt, inzwischen sieht man das etwas differenzierter. Trotzdem gehört die Abschirmung in einem BNC-System geschutzerdet.

    Etwas OT... Bei der 1541 sind Signalmasse (GND) und Metallteile bzw. Schirm der IEC-Buchse (an PE) getrennt. GND in der 1541 hat also keine Verbindung zu Erde. Das ändert sich genau dann wenn man die 1541 an den C64 anschliesst, denn an der dortigen IEC-Buchse sind GND und Schirm miteinander verbunden. Man fragt sich, was die sich dabei gedacht haben...

  • Ich habe mir für Messungen einen gebrauchten Trenntrafo günstig besorgt. Ist ein Gerät der Fa. Müter. Alles schön massiv im stabilen Metallgehäuse.

    Das Gerät war komplett ohne Erdung.
    Ich habe die dann nachgerüstet. Jetzt ist nur noch die Sekundärseite ohne Erdung.

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    Einmal editiert, zuletzt von tom64 (1. Dezember 2017 um 12:30)

  • Nicht zwingend. Man könnte Oszilloskope auch potentialfrei bauen, aber weil es nur selten benötigt wird, gibts den BALUN oder Trenntrafo halt extra.

    Guck dir die billigen batteriebetriebenen Teile auf ebay an. Diese sind ja nun zwangsweise "isoliert" von einer nach "Erde" gezogener Energiequelle.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

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  • Ich empfehle Hameg 203 , Tektronix 465 , Tektronix 22xx, Philipm PM 3240, PM 33xx,

    Ich rate *dringend* von Ebay schnäppchen für den USB Port und diesen Handheld Spielzeugen ab.

    20 Khz Bandbreite , 10 MSample, keine richtige GND Trennung, Keine USB Trennung.

    Das kann *JEDES* Phillips der 50er Jahre besser.

  • Ich empfehle Hameg 203 , Tektronix 465 , Tektronix 22xx, Philipm PM 3240, PM 33xx,

    Ein Hitachi V-1050F passt sehr gut in die Liste. Sehr schönes Analogscope mit ein paar extra Features (show trigger, delay) die es interessant machen.

    Nachdtrag: Anleitung und Servicemanual zu dem Teil gibts im Netz.

  • Hameg 604 mit Bernsteinröhre

    sehr gut ! Hab nen kaum benutztes 605er für 120 EUR bei eBlubb erstanden und bin auch sehr zufrieden damit - viel Scope für das Geld :)
    Aber ein Digitalscope hat auch schon seinen Reiz .... *noch_auf_meiner_Wunschliste* :whistling:

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • Ich habe seit vier Jahren ein fachmännisch justiertes und mit neuer Pufferbatterie versehenes HP 54501A Digitizing Oscilloscope. Nach dem ganzen analogen Billokram ein Top-Upgrade, mit dem ich auch absolute Werte messen kann. :thumbup:

  • Moin,

    ich hole mal den alten Thread hervor, da ich am überlegen bin, mir ein Oszilloskop zuzulegen und noch ein paar Fragen habe.

    Gelten die oben gemachten Empfehlungen noch?

    Ich habe mal in einem anderen Forum gelesen, dass man mit den 20mhz angeblich nicht hinkommen soll im 16bit-Bereich, kann mir das aber eigentlich nicht vorstellen. Komme ich mit der Bandbreite eines Hameg 203-x aus und wie wichtig ist die Nummer hinter dem Strich?

    Braucht man mehr als zwei Kanäle?

    VG,

    Toad