C128D CR Netzteil defekt

Es gibt 24 Antworten in diesem Thema, welches 4.154 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Februar 2015 um 23:53) ist von kbr.

  • Hallo F64

    Ich habe hier einen Blechdiesel mit dem Netzteil mit wenig Bauteilen (Noch kein Foto von gemacht, Ihr kennt es aber sicher).
    Schaltplan hab ich hier im Forum einen Link zu Zimmers.net gefunden.
    Bei dem Netzteil waren beide Sicherungen durch. Habe dann, weil ich eher Ungeduldig bin, etwas höhere Sicherungen rein gemacht.
    Den Power stecker zum MB abgezogen und eingeschaltet - naja es kam wie es kommen musste - Qualm. Nur wenig und auch kein Peng.
    Der D45H2 (V8 ) wird dabei innerhalb kürzester Zeit extrem Heiß.
    Hier im Forum fand ich den Tip es könnten die beiden dicken 4700µF Kondensatoren sein die einen Kurzschluss verursachen. Die beiden gehen
    ja direkt gegen Masse. Habe dann beide zum Testen ausgelötet. Aber auch ohne die beiden wird der D45H2 immernoch extrem Heiß.

    Bevor ich nun willenlos Teile kaufe und Einlöte - jemand Erfahrung damit woran es liegen könnte ? Der D45H2 vielleicht selber defekt ?
    Kann ich irgendwie das IC 3524BN testen ?
    Könnte es V3 sein ? Die Diode geht auch gegen Masse.

    Kennt sich jemand vom Marburger Stammtisch mit Netzteilen aus ? Vielleicht sollte ich mich mal dort hin Trauen.

    Bin um jede Hilfe dankbar.
    Ich hoffe nur das der Rest des CR noch Funktioniert.

  • Ich seh da 3 4700µF Elkos, und am ehesten hätte ich C9 in Verdacht.

    Die Verbindung zum C128-Board hast du schon aufgetrennt?

  • Habe dann, weil ich eher Ungeduldig bin, etwas höhere Sicherungen rein gemacht.

    Sorry, soll kein Vorwurf sein, aber das geht ja mal garnicht...... :evil:


    Einem damaligen Lehrkollegen ist mal sein Kabelbaum im Auto abgebrannt, weil er eine Sicherung durch ein Alufolienröllchen ersetzt hat.


    Ein Sicherungsfall hat immer eine Ursache.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • hab mich heute noch ein wenig mit dem NT beschäftigt. Es scheint als sei die Diode V3 defekt. Die Zieht den Ausgang von V8 gegen GND. Nachdem ich diese Ausgelötet habe kommen aus V8 nun aber ca. 18Volt raus. Warum ist das so viel ? Liegt das am Ausgang vom 3524BN - sprich kann dieses IC defekt sein oder liegt es an V8 (D45H2).
    Frage, wie kann ich rausfinden welches der beiden Bauteile defekt ist ?
    So im Moment mit den 18V, das mag der 106D1 (V7) so gar nicht.

  • Ohne V8 und oihne Last liegt an der Basis die volle (Spitzen-)spannung aus dem Halbwellengleichrichter an. Viel interessanter wäre die Frage, ob die Schaltung rund um V7 angesprochen hat. Bekommt man jetzt natürlich nicht mehr raus.

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  • Ich habe das jetzt nicht im Kopf, aber wenn es sich hier um ein Schaltnetzteil handelt, sollte es nicht ohne Last eingeschaltet werden.

    Ein alter 12V Lüfter sollte Last genug sein.

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  • Oder eine H4-Birne, das macht dann bei 5V ca. 2,5A, ideale Belastung für das Teil, hatte ich da auch schon dran...
    Das ist ein sekundär getaktetes Netzteil, viel Erfahrung hab ich mit sowas leider auch noch nicht, aber kann gut sein, daß bei Leerlauf die volle Vorlaufspannung anliegt

    EDIT: V3 ist wohl zum Schutz von V8 drin, da die Spule L1 ja beim Ausschalten eine wesentlich höhere Spannung in umgekehrter Richtung abgibt, die solltest du also bald wieder einbauen!

  • Irks, schief gelesen- ich dachte der Schalttransistor wäre raus. Daß die Schutzdiode durch ist kann natürlich sein- aber wie schon gesagt: Ohne Grundlast kann man da genau gar nix sagen.

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  • hab schon neue Dioden bestellt. Hab das Netzteil halt ohne Last eingeschaltet, aus Angst um das Mobo. Wie gesagt, ohne last wir der 106 heiß und an 5V liegen ca. 18 V an. Geht das Runter unter Last ?

  • Die H4 Halogenlampe vom Auto ist wie vorgeschlagen eine alternative Last.

    Vielleicht hast du noch eine geschrottete Festplatte, oder ein kaputtes CD-Rom. Das könntest du auch als Last anstöpseln.

    Dann kannst du messen, ob die Spannung runter geht.

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  • Auch ohne Grundlast dürfte da nicht allzuviel passieren. Das Netzteil vom standalone-C128 ist fast identisch und macht auch keine Probleme wenn es ohne Last läuft.

    Aber die 18V am Ausgang sind natürlich eindeutig ein Fehler und die Schutzschaltung zündet dann natürlich (-> Thyristor wird heiss). Auf keinen Fall in diesem Zustand etwas wertvolles anchliessen!

    Ich würde erst mal den Schalttransistor auslöten und prüfen (Diodenstrecken), wahrscheinlich ist der durchlegiert - deswegen die 18 Volt am Ausgang. Ein neuer Einschaltversuch macht erst Sinn, wenn auch die Freilaufdiode wieder drin ist. Sonst besteht die Gefahr, daß der Transistor gleich wieder stirbt.

    Natürlich kann auch das Regler-IC kaputt sein, aber Fehler in der Leistungselektronik sind wahrscheinlicher.

  • Das NT zu Reparieren kann ein Risiko sein, denn wenn es wieder Kaputt geht kann es genau so wieder Passieren und den C128 Schrotten. Besser du Kaufst Dir ein neues, das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zum Beispiel.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • Dafür brauchst du nur einen Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., Ergänsend Platine, Sicherung und Kleinteile.

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  • Reparieren ist aber immer noch die sauberste Lösung, da was anderes reinbasteln ist immer irgendwie Gepfusche.
    Einen D45H2 zu bekommen, wird schwierig sein, ich würde es zur Not mal mit einem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. versuchen, der hat recht ähnliche Werte.

    EDIT: Ah ne, sehe gerade, das ist ja ein Darlington, dann vielleicht besser ein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. .

  • Ein neues Auto auch, wahrscheinlich dann nicht mit dieser Überspannung im Ausgang. Deine Argumentation hinkt also auch.

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  • Die 9V kann man ja aus dem alten NT nehmen- einfach die Gleichrichterdioden ausbauen. Für die 5V eine Hohlsteckerbuchse einbauen, dieselbe aus einem Steckernetzteil für USB-Hubs speisen. Stecker-Netzteil und Rechner _immer_ gemeinsam einschalten (z.B. über schaltbaren Mehrfachstecker) und drauf hoffen, daß heutige Netzteile stets 'nach unten' ausfallen.

    Ob das aber tatsächlich länger hält als ein Original mit getauschten Leistungshalbleitern und Siebelkos? Ich melde Zweifel an...

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