Methode um 256kx1 für C64 zu nutzen..

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 2.217 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. April 2017 um 11:40) ist von kinzi.

  • Hallo Experten..


    Da ich hier im Forum gelesen hatte, dass man zur Not auch den 256kx1 Ram für den C64 nutzen kann, wenn man Pin 1 und Pin 16 verbindet,
    suche ich nun nach einer schnellen und sicheren Art um das zu bewerkstelligen.

    Leider gibt es den 4164 bei Reichelt nicht mehr, daher hab ich mich mit einen kleinen Vorrat an GM71256-12 von Pollin eingedeckt.
    An die anderen Rams ist ja nicht mehr einfach ran zu kommen.

    Habe auch irgendwo hier gelesen, dass dieser Ram auch im C64 läuft ohne die Pins zu verbinden. Bei mir klappte das nicht.

    Was wäre mit dieser Methode um eine Verbindung ohne Löten herzustellen? Zum einen des Aufwandes wegen, zum anderen um die Rams nicht
    unnötig beim Einbau zu stressen.

    Die Heftklammer sitzt fest um die Beinchen und es ist mindestens 0,7mm "Luft" zwischen den der Klammer und den Pins dahinter. Ein
    ungewollter Kontakt ist nicht möglich.

    Zum Thema Korrosion oder Anlaufen... Diese Heftklammern lagen ca. 20 Jahre in der Originalschachtel und sehen immer noch blank aus.

    Gerne nehme ich Tipps an wie man es besser machen kann. Das ist eigentlich der Sinn hinter meinem Posting.

  • Ich hätte einfach auf der Unterseite der C64-Platine eine Verbindung zwischen Pin 1 und Pin 16 der 8 RAM-Plätze hergestellt, ist nur ein Stück Draht und die Pins liegen nicht weit auseinander. Das Löten ist dort mit deutlich weniger Risiko verbunden.

    Ob ein 41256 auch ohne die Verbindung funktioniert ist vom RAM abhängig. Falls der Hersteller einen internen Pullup vorgesehen hat geht es, andernfalls wird es nicht funktionieren. Mit der Verbindung geht es aber auf jeden Fall (falls das RAM nicht defekt ist).

  • Oder die Pins am Sockel brücken bevor er eingebaut wird.

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  • Daran hatte ich auch gedacht. Und vielleicht auch ein Stück Draht an die dickeren Rundungen des Sockels zu löten.
    Allerdings würde ich die Platine dann an die 256k Rams fest binden. Ich dachte daran falls ich nochmal an die normalen Rams komme und austauschen möchte.

    Aber auf jedem Fall habe ich jetzt eine Bestätigung dass es kein Fehlkauf war :thumbsup: . Dann ist es ja auch nicht schlimm die Platine für diese Rams zu verändern. Und ein großer Aufwand eine untere Verkabelung zu entfernen ist es ja auch nicht.

    Danke Gerrit und Bladerunner.

  • Wenn Du genug Platz hast, mach gebrückte Sockel in die Sockel. Rüsckstandsloser Umbau ist so möglich. Wenn das mit den Klammern wirklich bombe hält, warum nicht. Ich hätte Angst vor Kurzen, aber ich hab es ja auch nicht hier in der Hand um mich zu überzeugen wie fest es sitzt ;)

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  • Ich würde die Pins des RAM-Chips ganz nach unten/innen biegen, so dass sie sich auf der Unterseite des Chips berühren. Da dann gerade noch ein Tropfen Lötzinn drauf. So muss man weder den Sockel, noch das Mainboard modifizieren. Der Sockel hat auch mittig genug Luft, damit sich der Chip dann immer noch flach und sauber einsetzen lässt.

  • Ich würde die Pins des RAM-Chips ganz nach unten/innen biegen, so dass sie sich auf der Unterseite des Chips berühren.

    Das geht nicht da Pin 16 der Massepin (GND) ist, der muss also auf jeden Fall eine Verbindung mit der Platine haben.

    Der Effekt dieser Verbindung ist, daß A8 am DRAM auf einem festen Pegel liegt. Da ein 41256 seinen Refresh über A0-A7 abwickelt kann man das problemlos machen. Im Ergebnis verhält sich ein so modifiziertes 41256 wie ein 4164 (welches nur A0-A7 hat).

  • Finde die Idee mit der Büroklammer gar nicht so übel!

    Habe gestern 8x KM41256 (davon habe ich noch eine ganze Menge) auf einem 425er Board eingesetzt, die ansich auch ohne GND-Verbindung nach Pin 1 funktionierten (zumindest im Check64-Test). 4 der 8 Rams mussten raus, weil sie defekt waren.

    Kann mir aber gut vorstellen, dass Pin 1 Störungen einfangen könnte und das ganze System dann zum Absturz bringt. Man brauchte nur mit dem Multimeter PIN 1 leicht berühren um das Bild mit wirren Zeichen zu füllen.

    Ich hätte einfach auf der Unterseite der C64-Platine eine Verbindung zwischen Pin 1 und Pin 16 der 8 RAM-Plätze hergestellt, ist nur ein Stück Draht und die Pins liegen nicht weit auseinander. Das Löten ist dort mit deutlich weniger Risiko verbunden.

    Habe dann auf der Unterseite vom Board zwei Drähte eingelötet um alle 8 Rams miteinander zu verbinden.

    Ich frage mich aber: Deswegen kann man doch trotzdem 4164er Rams einsetzen. Die stört es auch nicht dass Pin 1 auf GND liegt, oder?

    ein Bild folgt...