Angepinnt Kopierprogramme gemessen

  • Brotboxfan schrieb:


    Der Vergleich der Zeit alleine ohne Qualitätsprüfung ist aber genau so aussagekräftig wie:
    Mein Auto verbraucht 20 Liter.
    (auf 100km ist das durstig, auf 500km akzeptabel, nur wissen tun wir es nicht!)

    Lasst das bitte jetzt nicht so aussehen, als wäre das, was AC/DC gemacht hat, sinnlos.
    @AC/DC: An dieser Stelle mal ein Danke für die Arbeit, die Du Dir bisher damit gemacht hast! :thumbsup: :thumbsup:

    Das ganze Thema an sich ist schon interessant und die Info, ob die Kopier-Qualität entsprechend gegeben ist, auch ganz nützlich. :thumbup: Von daher finde ich den Thread gut und wichtig. Ich würde mich freuen, wenn wir die Tabelle mit einem "Verify ok? Ja/Nein" erweitern könnten. Können denn alle Programme von sich aus Verify? Ich vermute nicht...

    PS: Gerade in Zeiten, in denen fast niemand mehr mit neuen 5,25-Disketten arbeitet, kann das nur von Vorteil sein.
  • Wenn das jemand ausgiebig testen möchte, sollte er sich mal eine Testdatei mit absichtlichen Fehler 23 erstellen und nach dem Kopieren Quelle und Ziel vergleichen. Manche Laderoutinen ignorieren leider die Prüfsummen, und im Fall von Fehler 23 ist das besonders kritisch, weil dann scheinbar ohne Fehler weiter geladen wird.

    Der Action Replay-Lader erkennt die Fehler jedenfalls, und ändert bei erneuten Leseversuchen die Rahmenfarbe, so daß man sofort sieht, wenn er auf Schwierigkeiten stößt. Aber auch, wenn der Ladevorgang danach noch beendet wird, können die geladenen Daten fehlerhaft sein. Solange sich die Rahmenfarbe beim Laden nicht ändert, ist das Action-Replay nach meiner Erfahrung zuverlässig.

    Anders sieht es beim Kopierprogramm aus, welches Dolphin-DOS bei lag. Der kopiert den Fehler 23 komplett mit. Bei gewolltem Auftreten ist das sicher nützlich, aber bei tatsächlichen Lesefehlern problematisch.

    Für die Fälle, wo das Action Replay nicht ausreicht, habe ich immer meine Kopierschutzsammlungen genutzt, aber da weiß ich leider nicht mehr, wie die so hießen. Das ist schon lange her. Seit ich mein Chameleon habe, benutze ich praktisch gar keine Disketten mehr.
  • Hallo,

    Burstnibbler ab 1.9 (gab es danach noch einen?) konnte es halbwegs sicher, zumindest kopierte er das Geos 2.0 Original lauffähig.

    Kopierprogramme: konsequent unterteilen in normale Kopierprogramme und Nibbler.
    Wir haben selten Verify angehabt, es gab so gut wie nie fehlerhafte Kopien. Lesefehler wurden von allen mir noch bekannten normalen Kopierprogrammen bemerkt (also wurden die Prüfsummen beim Lesen beachtet), beim Schreiben traten sehr selten Fehler auf und unsere Disketten waren billig und oft genutzt (DDR eben...).
    Andere schworen auf TurboNibbler 2.2 oder FastHack'em (ja, war eigentlich ein Parameter-Kopierer). Diese überprüfen die Checksummen natürlich nicht und erzeugten jede Menge Schrottkopien, die Fehler entstehen also hauptsächlich beim Lesen. Ist eigentlich auch logisch, wenn die Diskette nicht auf diesem Laufwerk geschrieben wurde und die Justage nur etwas daneben lag...

    Mastercopy war Favorit, bei seinem Test dürfte bei der 1.7 Verify an und bei der 1.2 verify aus gewesen sein, sonst passen die Zeiten nicht.
    Mit parallel Kabel dann 15s Copy, Verify nur an, wenn es der Besitzer der Disk wollte.
    Für Einzelfiles File-Master und Duplicator (hieß bei uns immer Filecopy).

    Gruß aus Berlin
    Michael
    Mein Avatar ist ein Ausdruck des Demobildes vom Colorprinter (Scanntronic) auf einem 6313 9-Nadeldrucker Anfang 1989.