Pinned Kopierprogramme gemessen


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  • Kopierprogramme gemessen

    Hallo,

    ich habe hier einmal ein paar Kopierprogramme getestet und die Zeiten gemessen.

    Testsystem
    C64, 1541 ohne Erweiterungen.

    Bei der Filecopy hab ich ein 200Block Programm kopiert und bei Diskcopy eine Diskette mit 10Files und 664Blocks ( 0 Free ) benutzt.

    Wenn da jetzt jemand noch ein paar andere getestet hat, unter gleichen Voraussetzungen, dann erweitere ich das.
    Images
    • backup.JPG

      27.93 kB, 444×428, viewed 1,717 times
    • filecopy.JPG

      31.75 kB, 488×488, viewed 185 times
  • Ich verstehe dahinter nicht wirklich Sinn. Die Geschwindigkeit beim Kopieren ist zweitrangig. Wichtiger ist es doch, dass das
    Programm die Daten "sauber" überträgt.
  • Das würde ich aber als Grundvoraussetzung für alle Programme erwarten... ist das etwa nicht so? Sollte man noch eine Überprüfung mit durchführen? Habe hier ja zuletzt in dem Beitrag mit der "schnellsten" Kopierroutine gelesen, dass da einige Programme mehr auf Gechwindigkeit als auf Genauigkeit achten.
  • Dann möchte ich noch darum bitten, zu den Zeiten zu notieren, ob verify an war.

    Dann bitte ein separates verify ausführen und das Ergebnis jeweils notieren.

    Letztendlich bitte eine Statistik über die Fehlerquote erstellen.

    Und man muss ja nun nicht meinen, dass die langsameren Programme automatisch auch weniger Fehler machen :)
    Zuletzt repariert:
    21.2. Logitech M570 Microschalter ausgetauscht - geplante Obsoleszenz durch Billigtaster?
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
  • blackswan wrote:

    Das würde ich aber als Grundvoraussetzung für alle Programme erwarten... ist das etwa nicht so?

    Bei weitem nicht. Oft ging es ja nur um "Geschwindigkeit", da stört so ein zeitraubendes Verify nur. :)

    Und es geht sogar noch schlimmer als einfach nur ohne Verify kopieren: Viele Kopierprogramme "korrigieren" defekte Blöcke auch noch, indem sie für kaputte Daten auf einmal eine korrekte Prüfsumme berechnen, so dass man bei der Kopie nicht mehr erkennen kann, dass da mal etwas kaputt war.
  • Shodan wrote:

    Meiner Meinung nach ist kein Kopierprogramm schneller als JiffyDOS kombiniert mit einem Action Replay MK6. Mit der Kombi hatte ich noch nie Kopierfehler.

    Das stimmt wahrscheinlich. Da JiffyDOS aber hardware-beschleunigt ist, steht das - um fair zu bleiben - nicht in direkter Konkurrenz zu den getesteten Programmen. Es möchte ja nicht jeder seinen C64 umbauen. Allerdings gibt es neben Jiffy noch andere Modifikationen, die man auch mit Jiffy vergleichen könnte.
    @Shodan: Miss doch mal Zeiten und Qualität der Jiffy/AR-Komibination (evtl. auch ohne AR). Dann haben wir einen Vergleich.
  • blackswan wrote:

    Shodan wrote:

    Meiner Meinung nach ist kein Kopierprogramm schneller als JiffyDOS kombiniert mit einem Action Replay MK6. Mit der Kombi hatte ich noch nie Kopierfehler.

    Das stimmt wahrscheinlich. Da JiffyDOS aber hardware-beschleunigt ist.....

    Ach, hab ich vergessen was einzubauen ?( :D

    O.k. wenn du die ROMs als Hardware bezeichnest :drunk: Jiffy ist rein Software einmal in der Floppy und einmal im Kernal.

    Ich finde die Idee mit dem Vergleich super :thumbsup: Aber nur wenn wirlich Verify berücksichtigt wird, dann das kostet Zeit.
  • x1541 wrote:

    Dann möchte ich noch darum bitten, zu den Zeiten zu notieren, ob verify an war.

    Das war nur bei einem eingeschaltet, so wie ist auch dahinter steht.

    x1541 wrote:

    Dann bitte ein separates verify ausführen und das Ergebnis jeweils notieren.

    Ich denke der Großteil der Programme hat gar kein Verify zuschaltbar.

    x1541 wrote:

    Letztendlich bitte eine Statistik über die Fehlerquote erstellen.

    Es wurde bei keinem einzigen Programm ein Fehler ausgegeben, sonst hätte ich es sofort notiert.
  • Sind die Kopierfehler wirklich so ein großes Problem?

    Es sind schon einige Jahre her und Aufzeichnungen habe ich natürlich keine mehr, aber Kopierfehler hatten wir bei unseren Kopierorgien damals nur sehr selten.
    Ausser bei qualitativ schrottigen Disketten, das fiel aber schnell auf.

    Allerdings waren damals die Disketten und Floppys auch erst 1-3 Jahre alt. :whistling:
    Nerd? I prefer the term INTELLECTUAL BAD ASS
  • Ich hab da noch so in Erinnerung, dass man früher jedes Wochenende, ein, zwei hundert Disks kopiert hat (mit Demos versteht sich).
    Da hat nie irgendwer gesagt, das oder das geht nicht.
    Verify hab ich früher auch nie benutzt, Zeit war da ja Mangelware ;)

    Mir ging es hier in erster Linie nur darum, die Geschwindigkeiten zu messen.


    Wenn ich daran denke, wie ich mit FCopy begonnen haben und dann 3 Minuten Backup, Turbonibbler 2 kam
    oder man mit Filecopy hin und her kopiert hat *seufz*

    Da haben wir uns beim kopieren abgewechselt, praktisch im 3 Schichtsystem ;)


    Gut, irgendwann konnte man sich dann einen Floppyspeeder (und noch später ein 2. Laufwerk und noch viel später
    die Erweiterung für den Floppyspeeder auf das 2. Laufwerk) leisten. Aber das nur so am Rande :)
  • Ein Beispiel, das wohl jeder hier aus eigener Erfahrung kennen dürfte, ist die Kopie von Maniac Mansion, bei der relativ spät im Spiel ein Raum nicht geladen werden kann. Der ist zwar zur Lösung des Spiels nicht wichtig, aber es entgeht einem der Gag mit dem Alien und wenn man zuvor lange nicht zwischengespeichert hatte, schaut man blöd aus der Wäsche.

    Ein Verify hätte uns hier viel Leid erspart ;)
    Zuletzt repariert:
    21.2. Logitech M570 Microschalter ausgetauscht - geplante Obsoleszenz durch Billigtaster?
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
  • Das mit der Zuverlässigkeit der Kopierprogramme ist tatsächlich so ein lange vernachlässigtes Thema. Ich will gar nicht wissen, wieviele kaputte Spiele die Schuld von Kopierprogrammen war.
    Da spielen sehr viele Details eine Rolle. Allen voran die Bauteiltolleranzen. Viele Programme bewegen z.B. den Schreib-/Lese-Kopf sehr schnell, und es ist dann Glückssache, ob der jeweilige Schrittmotor da noch mithalten kann.
    Falls es sich nicht um Trackloader handelt, spielt auch der Interleave-Faktor bei der Geschwindigkeit eine große Rolle und zwar sowohl bei der Formatierroutine (Hard-Interleave) wie auch vom verwendeten Schreibprogramm (Soft-Interleave).
    Aber das häufigste Problem dürfte in der Tat mangelhafte Fehlererkennung sowie fehlendes Verify sein.
    Bei Diskcopy sind Trackloader praktisch immer im Vorteil. Bei Filecopy können Trackloader im Extremfall bei stark fragmentierten Dateien sogar langsamer sein, aber das ist dann eher die Ausnahme.

    Auch muß man klar unterscheiden von regulären Kopierprogrammen, die in der Annahme arbeiten, daß sie fehlerfreie CBM-DOS-Disketten kopieren sollen, und Nibblecopy, die alle Ungereimtheiten als gewollt annehmen und versuchen, diese 1:1 zu reproduzieren. Letzteres ist bei Kopierschützen notwendig. Da ohne Kenntnisse des genauen Formats keine einfache Fehlererkennung möglich ist, hilft nur mehrfaches Lesen um sicher zu gehen, daß die Daten stimmen. Das nimmt natürlich auch mehr Zeit in Anspruch.

    Ein umfassender Kopierprogrammtest müßte diese Größen alle berücksichtigen und auch auf eine möglichst große Zahl von Laufwerken in allen Variationen angewendet werden. Das artet dann natürlich schon in viel Arbeit aus.