Clone-a-Dore: C64 Micro ATX Replacement Motherboard

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 3.784 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Juni 2016 um 16:40) ist von shock.

  • Wurde schon im "neue C64 Hauptplatinen"-Thread verlinkt und ausgiebig mit dem C64 Reloaded verglichen. Wie schade, dass dem armen Mann noch niemand gesagt hat, dass man sich auf die +5V aus einem ATX-Netzteil nicht verlassen darf...

    Jens

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  • Wie schade, dass dem armen Mann noch niemand gesagt hat, dass man sich auf die +5V aus einem ATX-Netzteil nicht verlassen darf...

    Jens

    Wieso das denn? (Kann mir nur vorstellen, dass manche Schaltentzteile bei zu geringer Belastung instabil sind)

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!

  • Moderne ATX-Netzteile haben ihre Hauptlast auf +12V, und alle anderen Spannungen werden danach geregelt. Wenn die +12V nicht belastet sind, stimmen die anderen Spannungen nicht. Aus dem Grund rate ich auch davon ab, ATX-Netzteile fĂĽr Amigas einzusetzen (siehe anderer Thread, in dem ein Indivision ECS Fehler machte, wenn ein solcher ATX-Umbau benutzt wurde).

    Der Erbauer (man beachte: ich scheue das Wort "Entwickler") dieses Boards wirbt damit, dass die "guten alten Chips" doch besser in einem modernen Board betrieben werden. Recht hat er, aber sein Board ist nicht geeignet, die guten alten Chips zuschĂĽtzen, weil er keinen Einfluss auf das Netzteil hat, das der Kunde verwendet.

    Jens

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  • So pauschal wĂĽrde ich das nicht sagen. Ich denke mal, da kommts ganz auf das Netzteil drauf an.

    Einen Gamerboliden mit 500 Watt sollte man dafĂĽr natĂĽrlich nicht nehmen, der kommt nichtmal auf Leerlaufleistung.

    Aber ein kleines (Flex-)ATX- mit 100 Watt (also was keinen Anschluss fĂĽr eine Grafikkarte hat) oder gar so ein externes Teil mit Adapter nach Intern wie es die Mini-ITX-Leute so einsetzen sollte da Ok sein. Oder man nimmt ein altes gebrauchtes Netzteil aus der Zeit, als ATX-PCs noch unter 1 GHz Takt hatten.

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    Es gibt inzwischen eine Prototyp Platine mit Triple-SID Support 8o

    Ich bin gespannt, wie es damit weitergeht.

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  • Sehr Interessant :ilikeit:

    Der Commodore rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer
    Retro liegt voll im Trend

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  • Nur NTSC? Lame!


    Wenn man keine Ahnung hat, ...

    Was David da macht, verdient schon Respekt. Auch wenn man über die Stromversorgung streiten könnte, so verfolgt er dennoch (mal schneller, mal langsamer) ein Ziel, welches er sich selbst gesteckt hat. Und vor allen Dingen hört er nicht mittendrin auf, sondern arbeitet auch nach Misserfolgen weiter. Wie gesagt, meinen Respekt hat er!

    Die Platine kann ganz sicher auch PAL-VICs beherbergen. Aus dem BestĂĽckungsdruck zu schlieĂźen, die Platine kann nur NTSC, ist schlicht falsch.

    Deutlich wird dies an seinem Taktgenerator, wo ich mal hier einen Ausschnitt einfĂĽge:

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    David verwendet als Taktgenerator den ICS525-01, welchen ich (von ihm abgeguckt) ebenfalls in meinem 8701-Replacement verwende. Die beiden Taktsignale gehen links ĂĽber R42 und R46 an den VIC-II. Unter dem ICS525-01 ist Platz fĂĽr zwei Quarze X4 und X6 (und nun kommts: Einen fĂĽr NTSC und einen fĂĽr PAL, umschaltbar mittels J25). Die Taktteiler/-multiplizierer im ICS525-01 gibt David mittels den DIP-Schaltern SW1 und SW2 vor.

    Damit kann die Taktschaltung wunderbar Signale fĂĽr NTSC und PAL generieren. Jetzt nur noch fĂĽr U19 einen PAL VIC-II einsetzen. Das ist alles...

    Das kann man anhand der Platine auch ohne Schaltplan erkennen, nicht qualifizierte Beurteilungen wie "LAME!" könnte man so vermeiden!

    GruĂź,
    Thomas

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  • Sorry, dass ich die Platine nicht ausreichend studiert habe um die 2 parallelen Quarze und den nicht näher bezeichneten Jumper zu erkennen ("good practice" btw) und mich von der Abstinenz von PAL VIC-II im Silkscreen hab irritieren lassen.
    Naja wem's gefällt.