Commodore C286-LT/C386SX-LT - verschiedene Probleme

  • Commodore C286-LT/C386SX-LT - verschiedene Probleme

    allo

    Ich habe folgende Probleme mit meinen zwei Laptops, ein C286-LT und ein C386SX-LT. Interessanterweise zeigen beide Laptops (mehr oder weniger) die selben Fehler.

    1. Das Bild wird falsch dargestellt, besonders auf den C286-LT. Siehe Bild

    2. Ein Surren ist deutlich zu hören das nicht vom Lautsprecher kommt, sondern von der Platine. Ganz genau konnte ich das Geräusch nicht eingrenzen. Es kommt aber definitiv von der kleinen Platine an den das Netzteil angeschlossen ist. Siehe Bild

    3. Dreht man den Kontrast-Regler zu hoch, schaltet das Gerät komplett aus und lässt sich nur wieder einschalten wenn man den Kontrast wieder zurückdreht. So als ob ein Überlastungsschutz ausgelöst werden würde.

    Ich habe zwei Netzteile dessen Spannungen scheinbar in Ordnung sind.
    Im Netz und auch hier im Forum findet man so einige Beiträge, aber keine mit den von mir beschriebenen Fehlern.

    Bin für jeden noch so kleinen Tipp dankbar.
    Grüße
    Mingo
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  • Das, was da so surrt, dürfte ein Schaltnetzteil sein, dass im wahrsten Sinne des Wortes auf dem letzten Loch pfeift.
    Drehst Du den Kontrast auf, steigt der entnommene Strom an, und den kann das Schaltnetzteil dann gar nicht mehr liefern, und schaltet deswegen ab.
    Ob das auch ein Grund für den Müll auf dem Display ist, kann ich so nicht sagen, ausgeschlossen ist es aber nicht.
    Vermutlich ist einer oder mehrere Elkos im Schaltnetzteil kaputt.
    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug sein, um zu wissen, was Ihr tut. ;)

  • Hm, das Netzteil ist extern, das Geräusch kommt aber von der kleinen Platine das im Inneren des Laptops liegt. Diese Platine habe ich testhalber schon mal mit einer anderen ausgetauscht, das hat aber nicht bewirkt. An den Elkos habe ich auch schon gedacht, werde sie wohl austauschen müssen.
  • Wieviele Spannungen liefert denn das Netzteil? 5V? 12V? 19V? -5V -12V ...? Ich bin mir sicher, dass das externe Netzteil nicht alle Spannungen liefert, welche in den Laptops benötigt werden. Insbesondere nicht die Spannung für die Kaltkathodenröhren, die wahrscheinlich die Displaybeleuchtung sind. Dafür ist üblicherweise ein zusätzlicher Spannungskonverter in den Laptops, oftmals mit im Displaygehäuse, letzteres muss aber nicht unbedingt so sein, kann auch wo anders platziert sein. Könnte aber auch sein, dass die Platine eine Art Netzfilter ist, und wenn da Spulen drauf sind, die schwingen gerne, was sich aber oftmals mit ein paar Tropfen Nagellack (vor dem wieder Einschalten erst gut austrocknen lassen!) beheben lässt.

    Betreibst du beide Laptops mit dem selben Netzteil, oder hast du auch zwei Netzteile? Verhalten sich beide Lappis mit beiden Netzteilen gleich? Miss mal den Wechsespannungsanteil der Gleichspannungen von dem/den Netzteil(en), dazu einfach die Gleichspannungen mit einem Vielfachmessgerät auf AC-Einstellung messen, oder noch besser auf einem Oszilloskop schauen, und auch beachten was passiert wenn du die Displaybeleuchtung heller drehst. Der Wechselspannungsanteil sollte unter 0,5V sein, je weniger desto besser.

    Ich vermute mal, dass im Netzteil, Netzfilter und/oder im DC-DC-Spannungskonverter für die Hintergrundbeleuchtung ein paar Elkos hinüber sind.

    Was die Streifen auf dem Display angeht: Kann die Spannungsversorgung sein, können weitere Elkos sein, kann aber auch der Kontakt zwischen Display-Elektronik und der Glasplatte sein. Da sind oftmals so schichtweise aufgebaute Leitgummis dazwischen, die können sich über den Lauf der Jahre chemisch verändert haben, oder verschmutzt oder evtl. auch einfach nur verrutscht sein oder sowas. (Häufiger Fehler bei Gameboys, wie ich mir erzählen lassen habe). Wenn man geschickte Finger hat, kann man versuchen, das Display zu zerlegen, zu reinigen und es wieder richtig zusammenbauen.
  • 1st1 schrieb:

    Wieviele Spannungen liefert denn das Netzteil? 5V? 12V? 19V? -5V -12V ...? Ich bin mir sicher, dass das externe Netzteil nicht alle Spannungen liefert, welche in den Laptops benötigt werden. Insbesondere nicht die Spannung für die Kaltkathodenröhren, die wahrscheinlich die Displaybeleuchtung sind. Dafür ist üblicherweise ein zusätzlicher Spannungskonverter in den Laptops, oftmals mit im Displaygehäuse, letzteres muss aber nicht unbedingt so sein, kann auch wo anders platziert sein. Könnte aber auch sein, dass die Platine eine Art Netzfilter ist, und wenn da Spulen drauf sind, die schwingen gerne, was sich aber oftmals mit ein paar Tropfen Nagellack (vor dem wieder Einschalten erst gut austrocknen lassen!) beheben lässt.

    Laut dieser Pinbelegung sollten zwei Spannungen vorliegen. Einmal 18V für den Akku und einmal zwischen 12-16V für die Betriebsspannung. Bei mir habe ich 20V für den Akku und ca 19,6V für die Betriebsspannung gemessen. Wenn ich den Kontrast weit nach oben drehe sinkt die Spannung teilweise auf ca 18,6V.

    1st1 schrieb:

    Betreibst du beide Laptops mit dem selben Netzteil, oder hast du auch zwei Netzteile? Verhalten sich beide Lappis mit beiden Netzteilen gleich?

    Ich habe zwei Nezteile, bei beiden habe ich die selben Spannungen gemessen. Natürlich habe ich auch beide Netzteile bei beiden Laptops probiert. Auch die kleine Platine an den das Netzteil angeschlossen ist habe ich getauscht. Bleibt das selbe...

    1st1 schrieb:

    Der Wechselspannungsanteil sollte unter 0,5V sein, je weniger desto besser.

    Ich habe ca 0,15V gemessen

    1st1 schrieb:

    Was die Streifen auf dem Display angeht: Kann die Spannungsversorgung sein, können weitere Elkos sein, kann aber auch der Kontakt zwischen Display-Elektronik und der Glasplatte sein. Da sind oftmals so schichtweise aufgebaute Leitgummis dazwischen, die können sich über den Lauf der Jahre chemisch verändert haben, oder verschmutzt oder evtl. auch einfach nur verrutscht sein oder sowas. (Häufiger Fehler bei Gameboys, wie ich mir erzählen lassen habe). Wenn man geschickte Finger hat, kann man versuchen, das Display zu zerlegen, zu reinigen und es wieder richtig zusammenbauen.

    Da das Bild am 386er (bis auf 2/3 Streifen) ok ist, schließe ich das Netzteil aus. Nur beim 286er ist das Bild so extrem verzerrt. Ich denke, ich werde mal die Elkos austauschen, dann kann ich diese als als Problemursache ausschließen.
  • Das Bild ist nicht unbedingt verzerrt, denn ich kann zumindestens ein "all Rights reserved" ganz gut im linken Teil des Bildes lesen. (Ich weiß nicht, welchen Text das BIOS von den Lappys nach dem Einschalten wo darstellt, aber der Bereich sieht eigentlich ganz gut aus). Ich denke eher, dass diese Gummikontakte zwischen Displayplatine und Glasträger des Displays keinen guten Kontakt mehr herstellen. Wie schon geschrieben, das Display auseinander zu nehmen, die Leitgummist zu reinigen und das wieder fehlerfrei zusammensetzen, da gehört eine Menge Geschick dazu. Ich hatte fürher mal einen Olivetti S20 (leider ist der dann irgendwann beim Einstelcken in die Dockigstation färmlich explodiert und ich habe ihn dann vor knapp 20 Jahren tränend entsorgt), bei dem ich das gemacht habe. Da hatte ich über 20 Anläufe gebraucht, bis das Display wieder alles anzeigte...
  • Ich finde es ungewöhnlich, dass die Spannung an den Netzteilen von 19,6 V auf 18,6 V absingt, wenn Du den Kontrast stärker einstellst. Normalerweise würde ich dadurch keine besonders starke Erhöhung des benötigten Stroms erwarten, so dass die Netzteile nicht in der Lage sind, das zu liefern ohne dass gleich die Spannung um 1 V runter geht.

    Du könntest die Netzteile auch einfach mal nur mit einer ohmschen Last betreiben, die Du veränderst. Da würde ich mir dann anschauen, wir stark die Spannung sich ändert, wenn Du den Strom bzw. den Widerstandswert der ohmschen Last änderst. Hast Du die Möglichkeit, das zu prüfen?

    Der Ton, den Du von der kleinen Platine hörst, kann im wesentlichen zwei Ursachen haben:
    a) Irgendeine Spule schwingt. Das kann vorkommen, wenn eine Resonanzfrequenz erreicht und Wicklungen nicht ganz fest sitzen oder
    b) Spulen werden an Ihrer Grenze betrieben, wann für die Dimensionierung gut ist. Das könnte dann ein Effekt sein, der auf Grund von Alterung einiger Bauteile eintritt. Da müsste man dann z. B. mal die kondensatoren prüfen.
  • Hello everyone,

    I have stumbled on this forum post by browsing the web for info about my issues.

    I have a Commodore C386SX-LT, with the exact same display problem like the one in this post.
    I understand and speak a bit of German, but not that well to discuss elevated technical problems like this.
    So thank you if you can reply in English.

    My question: Is this a voltage problem from the power supply board to the display?

    Any suggestions and help is highly appreciated. Photo attached.

    Best regards DANKE
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  • Normaly it should no problem of the power supply. Only if the supply is working at it limit it could be a difference visible.

    May be a capacitor has to less capacity or its internal resistance is to high and the circuit can not work correctly. But I think it could be also possible that a capacitor in the display circuit works not correct. This could be caused by the extended age which the capacitor currently reached. It would not be untypical for electrolytic capacitors. Other types of capacitor do not have these problems.
  • Schmitti schrieb:

    Normaly it should no problem of the power supply. Only if the supply is working at it limit it could be a difference visible.

    May be a capacitor has to less capacity or its internal resistance is to high and the circuit can not work correctly. But I think it could be also possible that a capacitor in the display circuit works not correct. This could be caused by the extended age which the capacitor currently reached. It would not be untypical for electrolytic capacitors. Other types of capacitor do not have these problems.
    OK thank you for your reply,

    will investigate in fautly electrolitic capacitors

    Danke!
  • Schmitti schrieb:

    Where do you changed the capacitors? Only on the supply PCB? I do not realy know the Commodore laptop in detail because I do not have one but in typical case the display contains in the top cover also capacitors. May be relevant could be the area from where the display gets the signals.

    I hope it will help you for repairing the laptop.
    OK,

    yes changed the ones on the psu pcb...

    will look into dissassembling the display and look for leaking electrolitic caps

    danke!