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Anschaffung: A500(+) mit ACA-500 oder A600 mit ACA-620?

  • Hallo zusammen,


    da das Thema Retro-Computing und -Gaming für mich in letzter Zeit immer interessanter wird, spiele ich mit dem Gedanken, mir meinen ersten Computer, einen Amiga, wieder zu beschaffen.
    Früher hatte ich einen Amiga 500 mit 512KB RAM-Erweiterung und natürlich haben mein Bruder und ich nur damit gespielt :)
    Mit WinUAE habe ich schon Erfahrung, aber ich spiele generell lieber auf der Original-Hardware.
    Mein Vorhaben ist es zum einen, alte Games mit dem originalen Look & Feel wieder zu be- und erleben und des Weiteren evtl. etwas für Amiga zu programmieren (http://w3.norman-interactive.com/C-Kurs.html).


    Da ich mich natürlich nicht mit nur 1 MB RAM zufrieden geben und auch eine Festplatte nutzen will, habe ich mich mal informiert, was es für Erweiterungen gibt. Schnell bin ich auf das Thema "Turbocards" gestoßen und bin begeistert, dass heute noch Erweiterungen entwickelt werden!


    Mir stellt sich nun die Frage, was ich brauche / kaufen sollte.


    Mein erster Gedanke war ein A600, weil er einen IDE-Anschluss hat, 1 MB Chip RAM mitbringt und mir nicht viel Platz auf dem Schreibtisch klaut. Aufrüsten würde ich ihn dann mit einen ACA-620 und evtl. A604n und einem Compact Flash HDD. Vielleicht dazu noch ein Floppy Emulator. Könnt ihr mir sagen, welcher Floppy Emulator warum besser wäre? (http://lotharek.pl/product.php?pid=13 oder eBay). Im Prinzip will ich keine Disketten nutzen, sondern alles mit Flash-Speicher nutzen und mit WinUAE vorbereiten, wenn nötig.
    Es stellte sich mir die Frage, ob es nicht eine software-seitige Lösung gibt, mit der ich ADF-Images in ein virtuelles Laufwerk mounten kann, ähnlich wie mit Daemon-Tools für Windows.
    Über WHDLoad bin ich auch gestoßen, aber habe mich noch nicht so tief eingelesen. Scheint ja aber nicht mit allen Games zu laufen und auch nicht zu 100% kompatibel zu sein?


    Ich könnte auch auf den ACA-620 verzichten, aber damit ist die Kompatibilität zu A500-Spielen besser nicht wahr?


    Dann habe ich wiederum gelesen, dass der A600 erst ab Kickstart 2.0 37.350 Festplatten bis zu 4 GB unterstützt. Heißt das, dass wenn ich Pech habe und eine frühe Revision erwische, dann unter Umständen das Compact Flash HDD nicht nutzen kann, weil z.B. 37.299 keinen ATA-Support hat?! Dann müsste ich mir noch einen Kickstart Umschalter zwischen 1.3 und 3.1 holen? Wo bekomme ich das am besten?


    Mit dem A600 klingt das definitiv nach höheren Kosten als wenn ich einen A500(+) mit ACA-500 hole. Damit hätte ich dann, vorausgesetzt ich habe eine 512 KB RAM-Erweiterung, insgesamt 3 MB Speicher, richtig? Wäre schonmal ganz gut und Kickstart-Switcher ist auch mit drin im ACA-500. Nachteil wäre, dass die Erweiterung extern ist und der A500 mehr Platz frisst.


    Bin noch unschlüssig, denn mit dem A600 wird es definitiv teurer und umständlicher. Bin daher für jeglichen Input und Ratschläge dankbar :)

  • Mir stellt sich nun die Frage, was ich brauche / kaufen sollte.


    Also *grundsätzlich* bist Du mit den Emulatoren schon so gut bedient, dass Du alles machen kannst, was die Original-hardware auch kann. Lediglich das Original-Feeling bekommst Du nicht. Das ist aber auch das Einzige, was Du von mir "gegen" Original-hardware lesen wirst, denn ich bin befangen ;-)


    Mein erster Gedanke war ein A600, weil er einen IDE-Anschluss hat, 1 MB Chip RAM mitbringt und mir nicht viel Platz auf dem Schreibtisch klaut. Aufrüsten würde ich ihn dann mit einen ACA-620 und evtl. A604n und einem Compact Flash HDD.


    Ist denn die Problematik mit dem Monitor schon gelöst? Der Amiga gibt (meistens) ein PAL-Signal auf seinem RGB-Output aus, das ein normaler VGA-Monitor nicht darstellen kann. Dafür gibt's natürlich auch eine Lösung die "Indivision ECS" heißt, aber wieder Geld kostet. Indivision ECS kannst Du direkt in den A500 einbauen, aber nur mit der A604n auch in den A600.


    Vielleicht dazu noch ein Floppy Emulator.


    Nein, den kannst Du Dir ganz sparen, wenn Du etwas Festplatten-ähnliches (also CF) im Computer hast. So ein Emulator kostet nicht wenig Geld, und bringt Dir nur einen Mehrwert, wenn Du *keine* Festplatte hast. Sobald Du ein wenig RAM und eine installierte Workbench auf CF hast, brauchst Du die Krücke "ADF" nicht mehr.


    Es stellte sich mir die Frage, ob es nicht eine software-seitige Lösung gibt, mit der ich ADF-Images in ein virtuelles Laufwerk mounten kann, ähnlich wie mit Daemon-Tools für Windows.


    Die gibt es, und zwar kostenlos. Wenn Du "damals" schon ein wenig im PD-Bereich aktiv warst, dann kennst Du sicher noch das Aminet. Das gibt es immer noch. Dort findest Du unterschiedliche ADF Image mounter, die eigentlich alle ganz gut funktionieren.


    Über WHDLoad bin ich auch gestoßen, aber habe mich noch nicht so tief eingelesen. Scheint ja aber nicht mit allen Games zu laufen und auch nicht zu 100% kompatibel zu sein?


    WHDload ist *sehr* gute Software. Ich kenne kein Spiel, das damit nicht zum Laufen zu bekommen ist. Ich bin zwar nicht der Spielekenner vor dem Herrn, aber allein wenn ich mir die Liste der Spiele anschaue, für die es Slaves gibt, bleiben "gefühlt" keine Wünsche offen. Nebenbei werden die Spiele von CF geladen, und Du musst nicht Disketten bzw. Images hantieren. Einfach starten, um den Rest kümmert sich WHDload.


    Ich könnte auch auf den ACA-620 verzichten, aber damit ist die Kompatibilität zu A500-Spielen besser nicht wahr?


    Nein, das ist ein Trugschluss. Der A600 hat ein paar Inkompatibilitäten die dazu führen, dass einige A500-Software nicht funktioniert. Die ACA620 sorgt (in Grenzen) dafür, dass wenigstens ein Teil der Software wieder funktioniert, denn Spiele, die Speicher "hard-coded" dort erwarten, wo der A500 seine Speichererweiterung hat, laufen beim A600 ins leere. Mit der ACA620 gibt es aber an genau der Stelle Speicher (für Experten: bei 0x00c0.0000). Außerdem kannst Du in den Maprom-Bereich der ACA620 auch Kickstarts laden, so dass Du nochmals höhere Kompatibilität herstellen kannst. Prinzipiell also ebenfalls ein Kickstart-Switcher, und das sogar mit der Möglichkeit, 1MByte große Kickstart-Images zu laden (es gibt Kick3.9-Images, die Du Dir selbst "bauen" kannst).


    Dann habe ich wiederum gelesen, dass der A600 erst ab Kickstart 2.0 37.350 Festplatten bis zu 4 GB unterstützt. Heißt das, dass wenn ich Pech habe und eine frühe Revision erwische, dann unter Umständen das Compact Flash HDD nicht nutzen kann, weil z.B. 37.299 keinen ATA-Support hat?! Dann müsste ich mir noch einen Kickstart Umschalter zwischen 1.3 und 3.1 holen? Wo bekomme ich das am besten?


    Richtig ist, dass die 37.299 keinen HD-Support hat. Neue Kickstart-ROMs gibt es momentan offiziell nur in England zu kaufen. Meines Wissens nach gibt es bei keinem anderen Händler offiziell lizensierte Kopien. Hier hat also die ACA500 leicht die Nase vorn, weil da die zwei wichtigsten Kickstart-Versionen lizensiert im Paket dabei sind. Wenn Du aber schon eine Amiga Forever-DVD hast, dann hast Du auch die lizensierten Kickstarts und die Workbench, so dass Du mit Emulator-Bordmitteln die notwendigen Dateien erzeugen kannst, die Du legalerweise auch auf den A500/A600 übertragen darfst.


    Mit dem A600 klingt das definitiv nach höheren Kosten als wenn ich einen A500(+) mit ACA-500 hole. Damit hätte ich dann, vorausgesetzt ich habe eine 512 KB RAM-Erweiterung, insgesamt 3 MB Speicher, richtig?


    Nicht ganz, denn 512k gehen für das Kickstart drauf: Die Kickstart-Images sind im Flash nur gepackt abgelegt und müssen ins RAM entpackt werden um benutzt werden zu können. Aber keine Sorge: Dieses RAM wird danach schreibgeschützt, und die Software glaubt, dass es sich wirklich um ein physikalisches ROM handelt.
    Von den 2MB Fastmem auf der ACA500 bleiben also nur 1,5MByte, die Du nutzen kannst. Es bleiben also zusammen 2,5MB Ram, die Du nutzen kannst.


    Wäre schonmal ganz gut und Kickstart-Switcher ist auch mit drin im ACA-500. Nachteil wäre, dass die Erweiterung extern ist und der A500 mehr Platz frisst.


    Das kann aber auch ein Vorteil sein. Der A500 hat den 10er Block auf der Tastatur, der dem A600 fehlt; allein dadurch kann einige Software auf dem A600 komplett unbenutzbar sein. An die ACA500 kannst Du - falls Dich irgendwann das Fieber gepackt hat - auch eine A1200-Turbokarte anschließen. Der zweite CF-Slot der ACA500 ist zwar im Prinzip auch am A600 zu realisieren (dort über den PCMCIA-Slot), aber die Installation der Software ist mühsam, und es kostet links am A600 auch wieder Platz.


    Einzig den "Knuddelfaktor" des kleinen A600 hat der A500 nicht. Wenn Deine Freundin also auch entscheidet, was da im Wohnzimmer am Fernseher hängt, könnte es doch der A600 werden ;-)


    Jens

  • Wenn Deine Freundin also auch entscheidet, was da im Wohnzimmer am Fernseher hängt, könnte es doch der A600 werden ;-)


    Perfekt zusammengefasst ;-)
    Mir war selbst der 'Formfaktor' entscheidend.
    Ich hab nen A600 mit dem USB-Floppy-Emulator (statt 3.5" Laufwerk).


    Vorteil: ich kann die meisten Spiele guenstig am echten Amiga mit Joystick und Roehre spielen - Workbench etc interessiert mich nicht.
    Nachteil: es ist etwas steril (man hoert kein Laufwerk und es dauert ja trotzdem so 'lang' wie von Diskette)
    Und: 'ohne Weiteres' gehen auch nur die 500er Titel natuerlich. Das USB-Laufwerk kostet grob halb soviel wie die ACA.
    Sowie Du mehr mit dem 500/600er machen willst wuerde ich zur ACA greifen und das Geld fuer den Floppyemu wirklich sparen. Dafuer kannst Du dann auch mal eine ECHTE Diskette einlegen bei Bedarf ;-)


    Diese etwas vereinfachte Meinung stammt von mir als Amiga-noob. Ich hatte nie einen und wollte nur nen dutzend Titel mal live erleben und hoeren/fuehlen ;-)

  • Sowie Du mehr mit dem 500/600er machen willst wuerde ich zur ACA greifen und das Geld fuer den Floppyemu wirklich sparen. Dafuer kannst Du dann auch mal eine ECHTE Diskette einlegen bei Bedarf ;-)


    Er hatte ja schon geschrieben "auch mal nen C-Kurs machen" - und dafür ist eigentlich die Festplatte/CF-Karte unerlässlich. Man will nicht auf einem Diskettencomputer kompilieren, und man will das eigentlich auch nicht ohne Turbokarte/Fastmem. Ehrlich gesagt würde ich das auch nicht auf einem A600 wollen, denn auch wenn ich hier gegen meine eigene Tasche rede: Die Tastaturen des A500 sind einfach besser.


    Ein Floppy-Emulator macht sich meiner Meinung nach selbst unnützlich: Man will zwangsläufug irgendwann mehr, und das kann der Floppy-Emu nicht bieten. Die ACA500 hat von Anfang an mehr Möglichkeiten für ein kleines Bisschen mehr Geld. Und ein Amiga ohne Workbench? Ist irgendwie kein richtiger Amiga. Das ist doch das, was ihn von irgendwelchen Spielekonsolen unterscheidet!


    Jens

  • Ist denn die Problematik mit dem Monitor schon gelöst?


    Naja, ich habe einen 27" LED Monitor mit Scart-Buchse. Daher würde ich den Amiga mit Scartkabel anschließen wollen :) Oder ist die Qualität grottig? Extra einen Monitor würde ich nicht gerne anschaffen.


    Danke euch für die Antworten, insbesondere Dir, Wiesel! :) Das war sehr informativ.


    So wie ich das verstehe, kann ich mit dem ACA620 und dem Maprom Bereich dann mehrere Kickstarts einrichten und beliebig tauschen? Geschieht das im Workbench dann oder wie? Kann ich die prinzipielle Vorgehensweise im Emulator üben?


    Was ich mich noch frage ist, ob der Datenaustausch dann reibungslos geht oder ich noch was brauche. Ich stelle es mir so vor, dass ich die CF-Karte in WinUAE formatiere und Workbench drauf installiere. Dann kann ich mit dem PC die ADF-Dateien rauf kopieren und auf dem Amiga dann in Workbench mounten durch die Software von Aminet. Wars das oder gibt es noch irgendwelche Fallstricke?


    Derzeit reizt mich der A600 etwas mehr wegen seiner Kompaktheit, mehr RAM und besserer CPU (dank ACA620), wobei die Möglichkeit der A1200 Turbokarten für die Zukunft auch seinen Reiz hat :)


    Edit:
    Für meine Konsolen und Rechner habe ich ein "Arbeitszimmer", damit ich meine Freundin nicht störe :D Aber was Kompaktes wäre schon gut, da der Schreibtisch auch nicht endlos groß ist :P

  • Nach reiflicher Überlegung werde ich nun wohl doch zum A500 und der ACA500 greifen. Ich probiere einen A500+ zu bekommen inkl. RAM-Erweiterung, damit ich nochmal 512 KB mehr gegenüber dem A500 habe.
    Ist mir einfach lieber, wenn ich CPU, RAM und CF-Card in einer Karte habe, Kickstart integriert ist und obendrein ist es günstiger als die Lösung für den A600.
    Außerdem kann ich bei Bedarf eine ACA12XX Karte dazu kaufen.


    Ist es Dir lieber, wenn ich direkt auf Deiner Seite icomp.de bestelle oder ist es egal ob dort oder bei Vesalia etc.?

  • Ist es Dir lieber, wenn ich direkt auf Deiner Seite icomp.de bestelle oder ist es egal ob dort oder bei Vesalia etc.?


    Grundsätzlich ist es mir natürlich lieber, wenn Du direkt auf icomp.de bestellst, aber wenn Du bei Vesalia noch Zubehör findest, ist es natürlich günstiger für Dich, weil Du nur einmal Versandkosten hast. Deine Entscheidung :-)


    Kickstart-Wechsel mit der ACA620 ist übrigens nicht ganz so leicht wie "Schalter umlegen". Wenn Du einmal ein Kick geladen hast, ist es auch "fest" im Speicher. So fest, dass Du einen power cycle machen musst, um ein anderes Kick zu laden. Da ist das Startmenü der ACA500 wesentlich komfortabler. Übrigens müsste ein A500+ nicht nur 512k mehr Speicher haben, sondern bis zu 1MB mehr, denn der kann bis zu 2MByte Chipram. Vorsicht aber bei der Anschaffung: Ein A500+ hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Akkuschaden.


    Vielleicht schaffe ich es ja noch vor Weihnachten, die ganz günstige 68020-Karte für die ACA500 fertig zu stellen, mit der Du dann auch mehr Speicher für kleines Geld hast, selbst wenn's kein A500+ wird.


    Jens

  • Vielleicht schaffe ich es ja noch vor Weihnachten, die ganz günstige 68020-Karte für die ACA500 fertig zu stellen, mit der Du dann auch mehr Speicher für kleines Geld hast, selbst wenn's kein A500+ wird.


    Wäre das dann eine ACA-1220, die ich zusätzlich zur ACA500 verwenden kann, ja?


    Habe übrigens gerade dieses Konvolut hier für 70,-EUR gekauft:


    Denke, ich habe da ein Schnäppchen gemacht. Der Verkäufer wollte zuerst 120,-EUR haben und ich habe ihn gefragt, ob er auch ohne die Disketten verkaufen würde.
    Er ist dann so lange mit dem Preis runter gegangen, bis ich das komplette Set genommen habe :) Netter Mensch!


    Bekommt man den Gilb eigentlich weg, wenn man das Gehäuse in den Geschirrspüler packt?

  • Bekommt man den Gilb eigentlich weg, wenn man das Gehäuse in den Geschirrspüler packt?


    Leider nein, damit geht nur der Dreck weg. Um den Gilb wegzukriegen musst Du sowas wie "Retrobright" benutzen. Habe ich schon bei meinem Amiga 500 angewendet, funktioniert aber nur im zusammenspiel mit einer UV-Lichtquelle (Sonne oder Gesichtsbräuner).
    Retrobright besteht aus Wasserstoffperoxid in Gel-Form (meistens 12% H2O2 haltig,gibt es im Friseurbedarf) und etwas Oxi-Action, welches man in einem "Gipsbecher" zusammenrührt und dann mit einem Pinsel auf das Gehäuse aufträgt. Dann wird das ganze der UV-Quelle zugeführt. Manche packen die Gehäuse nach dem Einpinseln in durchsichtige Folie ein, damit das Retrobright nicht austrocknet, habe ich nicht gemacht, ich habe immer nachgepinselt.


    Hier siehst Du mein Opfer:


    Retrobright-Opfer

  • Wie lange leuchtest Du die Sachen dann nach dem Anpinseln an? Für einen A500 reicht doch ein Gesichtsbräuner oder?


    Mit dem Gesichsbräuner habe ich es 3 Tage auf dem Dachboden gemacht, dann waren aber noch leichte Flecken zu sehen, deshalb noch ein paar Stunden bei Sonnenschein nach draußen gestellt.


    Für deinen Amiga:


    Bei Sonnenschein, dabei ist die Temperatur total egal, sollte ein Nachmittag (4-5 Std.) reichen, um ihn wieder weiß zu bekommen, dann brauchst Du auch nicht extra einen Gesichtsbräuner kaufen.

  • Die Panscherei mit Pinsel und Gipsbecher kann man sich sparen: Das Blondierspray vom Aldi enthält den gleichen Wirkstoff, lässt sich aber viel leichter auftragen. Außerdem soll heute (zumindest in NRW) wettertechnisch der schönste Tag der Woche werden, also ist (heute) auch keine UV-Lampe erforderlich.


    Einen A500 würde ich aber auch nicht "weiß" nennen - der ist beige. Halt nicht so wie auf dem Bild :-)


    Bei dem 500er könntest Du Glück haben: Die Tastatur sieht nach "neuere Bauart" aus, was auf ein 6a-Board und einen 8372 Agnus hindeuten *könnte*. Will sagen: Wenn die Speichererweiterung drin steckt, kann die ACA500 diese Erweiterung zu Chipram machen. Du wirst ihn ja ohnehin auseinander bauen, damit das Board kein Bleichmittel abbekommt, bei der Gelegenheit kannst Du auch die Innereien bewerten.


    Dass Dein LED-Fernseher das Scart-Signal vom Amiga so nimmt hast Du mittlerweile überprüft? Nicht jeder Fernseher nimmt auch RGB über Scart.


    Jens

  • Zum LED Fernseher wollte ich noch anmerken, das das Delay möglicherweise mehr als 2 Frames ausmacht was bei Action Titeln dieselben ziemlich schwierig/unspielbar macht.


    PS: Und auf der WB hab ich immer das gefühl die Maus hängt irgendwie an einem Gummifaden.
    (Hab LCD Monitor und TV Parallel am AMIGA - TV Für Spiele - Monitor für Mac OS, Hires WB etc - da sieht man das Delay sehr deutlich!)

  • Das Blondierspray ist eine gute Idee! Das werde ich mal ausprobieren. Ich hatte schon überlegt, den Amiga mal ins Solarium zu bringen :D
    Aber ich denke, ich werde ihn mal einfach zwischen die Doppelverglasung meiner Altbau-Fenster stellen. Bin gespannt auf das Ergebnis!


    Hat jemand Erfahrung mit ACE Bleichungsmittel? Ich werde mal vorher probieren, den Kunststoff für paar Stunden in die Wanne zu legen vllt.
    Ich hoffe mal, der Amiga kommt an, solange noch ein paar Tage Sonnenschein sind.


    Der LED-Fernseher ist RGB-fähig, ich habe auch schon andere Konsolen mit RGB-Kabel daran betrieben.
    Wegen Delay muss ich mal schauen, aber ich hatte noch keine Probleme mit anderen Systemen bisher.

  • Aber ich denke, ich werde ihn mal einfach zwischen die Doppelverglasung meiner Altbau-Fenster stellen. Bin gespannt auf das Ergebnis!


    Mach' das Fenster auf. Gerade im Altbau weißt Du nicht, ob es sich um Quarzglas oder eine andere Art handelt, die mehr oder weniger UV(A/B)-durchlässig ist.


    Hat jemand Erfahrung mit ACE Bleichungsmittel? Ich werde mal vorher probieren, den Kunststoff für paar Stunden in die Wanne zu legen vllt.
    Ich hoffe mal, der Amiga kommt an, solange noch ein paar Tage Sonnenschein sind.


    Im Grundsatz würde ich dem Ansatz "erstmal testen, dann die eigentliche Arbeit machen" ja unterstützen, aber die Kuststoffe und speziell die Weichmacher darin sind total unterschiedlich. Ein Versuch an einem anderen Stück Plastik lässt sich nicht auf den Amiga übertragen, solange Du nicht die genaue Zusammensetzung kennst - es wäre ein wissenschaftlicher Ansatz, aber kein wissenschaftliches Arbeiten.


    Mein Vorschlag wäre, kein Bad zu machen, sondern mit dem Blondierspray zunächst die Innenseite oder Unterseite des Gehäuses zu behandeln. Nur von den Ergebnissen kannst Du auf zu erwartende Ergebnisse an den Sichtflächen schließen. Letztlich ist man bei jedem Gehäuse wieder Anfänger und muss ein wenig "nach Gusto" arbeiten.


    Jens