Amiga 500 mit ACA500 vergleichbar mit Amiga 600 HD ?

  • Amiga 500 mit ACA500 vergleichbar mit Amiga 600 HD ?

    Ich bin noch ein ziemlicher Amiganeuling !
    Vor einiger Zeit, habe ich mir einen gebrauchten Amiga 600 zugelegt.
    Der 600er hat 3 MB RAM und eine 4 GB Flashcard eingebaut und wird als Spielmaschine (ADF-Files und WHD-Load) genutzt.
    Ist ein Amiga 500 mit einer ACA 500 Turbokarte prakt. mit meinem Amiga 600 HD vergleichbar (mit Außnahme der 14Mhz Taktfrequenz) ?
    Ich frage deshalb, weil ich überlege ob ich mir noch einen A600 als Backup oder eine ACA 500 für meinen auch vorhandenen A 500 zulegen soll.
    Preislich, wäre da kaum ein Unterschied.

    Viele Grüße
    bitmacbyte
  • bitmacbyte schrieb:

    Ist ein Amiga 500 mit einer ACA 500 Turbokarte prakt. mit meinem Amiga 600 HD vergleichbar (mit Außnahme der 14Mhz Taktfrequenz) ?

    Würde dem zustimmen, allerdings hat man mit ACA noch weitere Vorteile als die Turbofunktion, man kann Files direkt vom PC auf die AUX-Karte schaufeln und benutzen, ferner hat man auch einen Kickstart-Umschalter zwischen den mitgelieferten Kickstart-Lizensen, man kann Turbokarten vom A1200 dranstecken und hat dann Speicher und Geschwindigkeit in überfluss. Man kann verschiedene CF-Karten fertig machen und einfach auswechseln (ohne das Gehäuse öffnen zu müssen) und noch vieles mehr.

    DoReCo #55 16.12.2017
  • Ich sehe die ACA-500 dem A600 deutlich überlegen, und wenn man das Soft-Kick nicht nutzt, hat man auch die vollen 2MB als Fast-RAM zur Verfügung. Zusammen mit einer Trapdoor-Erweiterung kommt man dann auch auf 3MB RAM.

    Aber wie hast du 3MB im A600 reinbekommen? Über dessen Trapdoor gehen nur max. 2MB, da müsstest du also noch eine Erweiterung auf der CPU haben?
    Wer die Ironie findet, darf sie behalten ^^
  • bitmacbyte schrieb:

    Ja, von auslaufenden Kondensatoren beim Amiga habe ich schon gelesen.
    Hat der A500 im Gegensatz zum A600 keine Kondensatoren die auslaufen können ?!


    Der A600 hat SMD-Kondensatoren, die leider in die Jahre gekommen sind und auslaufen. Diese Flüssigkeit greift leider das Mainboard an. Deshalb sollten diese Kondensatoren "vorsorglich" gegen neue getauscht werden.
    Der A500 hat auch ein paar wenige Kondensatoren, diese haben aber eine andere Bauform ( nicht SMD ) und sind sehr viel unproblematischer, langlebiger und der Tausch ist einfacher.
  • bitmacbyte schrieb:

    Ja, von auslaufenden Kondensatoren beim Amiga habe ich schon gelesen.
    Hat der A500 im Gegensatz zum A600 keine Kondensatoren die auslaufen können ?!

    Der hat zumindest keine SMD Kondensatoren, sondern noch 'normale' wie z.B. ein C64 auch. Letztere halten länger, sofern nicht zufällig Billigware oder so verbaut ' (wie bei den ganz alten '82er C64 Platinen).
    Die Kondesatoren in meinem A600 sehen zu 40% schon alle aufgebläht (nach oben gewölbt) aus, wohingegen die normalen Kondensatoren in meinem A500ern und allen C64ern noch gut aussehen.

    --

    Mit dem A500 hast du aber, sofern es kein A500+ der Rev.8 oder zumindest 8a ist, weniger machbaren Chipram Speicher als beim A600. Bei Rev.6 sind noch 1MB machbar, bei Rev.3 und 5 aber "nur" 512 KB. Siehe klick
    [Die OCS und ECS Bezeichnungen dort auf der Seite bitte ignorieren, die sind so nicht wirklich richtig.]
    ' war Anfang 2000 schonmal unter dem Kennnamen 'c64fan' hier unterwegs.
  • kbr schrieb:

    Ich sehe die ACA-500 dem A600 deutlich überlegen, und wenn man das Soft-Kick nicht nutzt, hat man auch die vollen 2MB als Fast-RAM zur Verfügung. Zusammen mit einer Trapdoor-Erweiterung kommt man dann auch auf 3MB RAM.

    Aber wie hast du 3MB im A600 reinbekommen? Über dessen Trapdoor gehen nur max. 2MB, da müsstest du also noch eine Erweiterung auf der CPU haben?

    Die 3 MB in meinem A600 bestehen aus einer eingeschobenen 2MB Melcard und 1 MB On Board, geöffnet habe ich ihn bisher noch nicht.
    Unter der Trapdoor ist bei meinem A600 nichts eingebaut da ist nur leerer Raum und die Anschlußleiste !
    Der Ram in wird angegeben mit 926.696 Chip Ram und 1.511.944 sonst. Ram wenn ich ihn gebootet habe.
  • Der PCMCIA-Slot ist im Amiga nur 16bit Breit.
    Das reicht aus für einen 68000, um durch dieses RAM etwas mehr wums zu bekommen. Aber sobald ein 68020 oder besser drin verbaut ist, ist das RAM tatsächlich lahm.
    Neo Geo AES 3-4 || Apple IIe || C64 ASSY 250425 || A500+ || A1000 (GB-Edition) || A3000D rev.9.01 || A4000D rev.B
  • echo schrieb:

    Der PCMCIA-Slot ist im Amiga nur 16bit Breit.
    Das reicht aus für einen 68000, um durch dieses RAM etwas mehr wums zu bekommen. Aber sobald ein 68020 oder besser drin verbaut ist, ist das RAM tatsächlich lahm.

    Das ist zwar richtig, beantwortet aber nicht die Frage, ob ein A500 mit ACA500 diesem Setup überlegen ist. Und genau das ist der Fall: Die ACA500 hat zwar auch "nur" den 16 Bit breiten Bus, der dem A600 am PCMCIA auch zur Verfügung steht, aber der läuft doppelt so schnell. Der A600 gewinnt zwar ein wenig durch den Speicher, aber er kann nie so viel gewinnen, wie ein doppelt so schnell getakteter Prozessor der gleichen Bauart, der auch doppelt so schnellen Speicher hat.

    Jens
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  • Wiesel schrieb:

    Der A600 gewinnt zwar ein wenig durch den Speicher, aber er kann nie so viel gewinnen, wie ein doppelt so schnell getakteter Prozessor der gleichen Bauart ...

    bitmacbyte schrieb:

    Ist ein Amiga 500 mit einer ACA 500 Turbokarte prakt. mit meinem Amiga 600 HD vergleichbar (mit Außnahme der 14Mhz Taktfrequenz) ?

    Naja, danach war ja gerade nicht gefragt. Aber irgendwie kann man dann beide natürlich auch nur vergleichen, wenn man das wichtigste Feature nicht wegnimmt? :wacko: