Es existieren (eventuell!) LED-Anzeige-Cartridges, die die Adress-Leitungen und sonstigen Gedöns (wat weeß ich denn) anzeigen. Wenn da nix mehr blinkt, steht die Hütte. Das dickste Ding wäre, ein paar Treiber an die RAMs zu klatschen und damit eine Anzahl n von 300 Watt-Halogen-Strahlern anzusteuern. Oder etwas zeitnaher (ohne Lag): Blitzröhren ![]()
Wie erkennen ob C64 ohne Monitor noch läuft?
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pcollins -
19. Juni 2014 um 21:55 -
Erledigt
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Squidward: Hmh, 24-7 bzw. Lesekopf- und Material-Schonung hatte ich nicht bedacht, also ohne Disk rund um die Uhr Status abfragen (bis der Riemen reißt)

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Es existieren (eventuell!) LED-Anzeige-Cartridges, die die Adress-Leitungen und sonstigen Gedöns (wat weeß ich denn) anzeigen.
also ich hab mir in meinen C64 eine Speicher-Anzeige eingebaut, damit lassen sich Abstürze sehr einfach erkennen (in dem Fall leuchtet nur noch die LED oben rechts).
Läuft seit über 20 Jahren problemlos !Eigentlich war es ursprünglich ne Spielerei.
Ich habe aber schnell gemerkt, daß die Anzeige auch zum Cracken/debuggen sehr nutzlich sein kann
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wow @LED, nice bling bling, respect!
[offtopic]es gibt ein AMIGA-Look Modul?
made in hell or what? wer will denn sowas!
--> to hell with that
[/offtopic] -
Nun, wenn sich die CPU erstmal auf Abwegen befindet, dann wird in der Regel irgendwann auch einer der illegalen Opcodes auftauchen, die so nett mit "KIL" bezeichnet werden. Verklemmt sich da nicht die Zustandsmaschine des 6510 - und der PC wird nicht inkrementiert?
Der PC hängt tatsächlich fest, interessanter dürfte aber der nach ein paar Takten auf 0xffff stehende Adressbus sein. Beim 6502 konnte man das auch prima an den ausbleibenden Pulsen auf dem Sync-Pin erkennen, aber das Signal ist beim 6510 leider nicht rausgeführt. -
Hat schon jemand MECODIS erwähnt?
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Squidward: Hmh, 24-7 bzw. Lesekopf- und Material-Schonung hatte ich nicht bedacht, also ohne Disk rund um die Uhr Status abfragen (bis der Riemen reißt)

Bei einem SD2IEC würde das kein Problem sein. Sonst einfach eine kleine Assembler User-Routine in die Floppy laden, die die LED ansteuern kann, da bräuchte man dann gar keine Zusatzhardware.
Also in die Software kann ich nicht so ohne weiteres eingreifen :-/
Ich habe zwar den Sourcecode, aber da fehlt mir leider das nötige KnowHow um da was anzupassen.
Da braucht man nicht viel KnowHow. Wenn die Software in BASIC geschrieben ist, dann könntest du eine LED mit einem Widerstand an den Userport anschließen. Braucht dann genau zwei POKE-Befehle: einmal die Datenrichtung setzen und ein weiterer um die LED anzuschalten. Noch ein POKE um die auch mal wieder auszuschalten. Den Datenrichtungs-POKE an den Anfang des Programms und die anderen beiden strategisch gut verteilen. An welcher Stelle genau, wird man dir auch sagen können, falls du die Software z.B. hier anhängen kannst. Beispiel: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Damit kannst du dann sicher sein, daß die Software noch läuft. In Assembler geht es genauso einfach; statt POKE ein LDA/STA.Wenn es in BASIC geschrieben ist, stellt sich aber die Frage, wann die nächste Garbage Collection kommt und die Software dann z.B. eine Stunde lang eine Pause einlegt, statt irgendwas zu steuern (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).
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Hat jemand Erfahrungen, ob das geht, sprich, wie stabil ist eine C-64 Platine im Dauerbetrieb unter thermisch vertretbaren
Bedingungen?
Es gab in den 80ern mal einen Bericht in der Zeitschrift ELO, da hat jemand eine große Heizungsanlage (ich meine in einer Schule) damit geregelt / gesteuert.
Scheint also kein Problem zu sein. -
gartenzwerg: SD2IEC! guter Punkt, zumal er ja gesagt hat, geld spield keine rolle, wirklich eine der wenn nicht die denkbar einfachsten aufgezählten variante/n
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Nur um es mal erwähnt zu haben: Statt einer LED am User Port könnte man auch einen alten Lautsprecher aus einem kaputten Radio an den Datassettenanschluss hängen und über den Motor-Pin ansprechen. So ein Piep-piep-piep-Heartbeat nervt aber sehr viel schneller als ein Blink-blink-blink-Heartbeat.

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Mal im Ernst, wir schiessen hier doch komplett ins Blaue hinein. Ohne zu wissen welche Art von Software läuft, was der Verwendungszweck ist und ob noch andere Module/Userporterweiterungen dranhängen ist alles nur blankes Raten. Da wären vielleicht ein paar Infos seitens des Threadstarters hilfreich.
Ansonsten wäre mein Tipp einfach: Monitor dranlassen und ausschalten. Ab und an einschalten und nachgucken. Spart Strom, kostet den (hoffentlich vorhandenen) Monitor und gut ist.
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Ich sage mal so, Geld spielt erstmal keine Rolle ...
ironie on
Warum willst Du dann den Monitor ausschalten um Strom zu sparen

ironie off
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Wenn die Tastatur abgefragt wird hast du 8 Leitungen am Tastaturport die in jedem IRQ kurz auf LOW gehen. Das passiert nur solange die CPU noch sinnvolles tut.
Damit sollte sich was machen lassen. Eine LED direkt geht aber nicht (*), da braucht es noch einen Treiber.
(*) Eine High-power LED die man auf unter 100µA begrenzt könnte ohne Treiber gehen. Anschluss zwischen +5V und Portpin.
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Oh, das sind ja schon echt gute Ideen dabei ...
Also ich möchte gerne eine BBS starten, als Software kommt hier CBASE zum Einsatz.
Cbase hat schon einen internen "Bildschirmschoner", d.h. wenn niemand eingeloggt ist wir die Sysop-Übersicht ausgeblendet und das Bild wird schwarz.Ich möchte einfach nur von "weitem" sehen, ob der C64 noch empfangsbreit ist oder irgendwie hängt.
Also am Userport hängt ein SD2IEC und am Cartridge Port halt eine SCPU+Ramlink usw....Der C64 "lauscht" also die ganze Zeit ob sich jemand via Swiftlink/Turbo232 einloggt.
Ich denke, während des Bildschirmschoners läuft nicht wirklich viel im Hintergrund.
Er wartet also auf ein Connect bzw. darauf das ich auf dem C64 eine Taste drücke um ihn aus dem "Bildschirmschoner" aufzuwecken.Was aber definitiv ja die ganze Zeit mitläuft, ist ja die interne Uhr.
Kann man hier nicht irgendwie was machen? -
Vielleicht ein bisschen out-of-the-box gedacht, aber wie wäre es mit einer Smartphone-App, die sich mit dem BBS verbindet? Sowas müsste es doch eigentlich geben, habe aber nicht danach gesucht. Gut, das wäre dann nicht auf einen Blick sichtbar sondern erst nachdem man ein Knöpfchen gedrückt hat, aber dann weiß man zumindest gleich, obs nicht auch irgendwo anders hakt. Und man kann auch von wirklich weitem sehen, obs hängt

Edit: Oh, mit fällt aber auf, dass das dann natürlich nicht über eine Telefonverbindung, sondern nur über eine Internetverbindung ginge. Swiftlink hört sich für mich jetzt spontan nach Telefon an...
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von c*base ist doch der source verfügbar - sollte nicht all zu schwierig sein in den wartemodus irgendetwas einzubauen das sich von aussen abfragen lässt
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Hast du schonmal den Sourcecode angeschaut? Habe eben mal in bbs.bas reingeschaut und es gibt keine einzige REM Zeile oder irgendwelchen anderen Kommentare. Reinstes BASIC, wie es schlimmer nicht sein kann, gemischt mit sys-Aufrufen und scheinbar auch Overlays die dynamisch reingeladen werden können. Zumindest der Assembler Sourcecode ist minimal besser kommentiert. Die PDF-Doku ist allerdings sehr umfangreich, inklusiv Memory-Map (der Speicher ist ziemlich voll).
Ich würde GI-Joes Lösung empfehlen, die hat auch was von dem Retro-Charme alter Großrechner mit all den Lämpchen. Und mit etwas Übung kann man bestimmt sehen, ob die Mailbox noch läuft, oder das BASIC Programm abgestürzt ist

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Hast du schonmal den Sourcecode angeschaut?
nicht in den von TAO - ich hab das damals, so wie alle, selber dekompiliert und dann dran rumgefummelt. das geht schon
mods die irgendeine art rückmeldung gaben bei absturz oder auch bei nicht aufgelegter leitung waren garnicht unüblich damals 
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Was aber definitiv ja die ganze Zeit mitläuft, ist ja die interne Uhr.
Kann man hier nicht irgendwie was machen?
Schön wär's, aber die Ports sind nicht aus der Cia rausgeführt, auserdem läuft die Uhr in der Cia weiter wenn der C64 hängt oder Abstürzt. -
Nein, nein und nochmals nein. Die TI/TI$ Uhrzeit stammt nicht aus der CIA sondern wird von einem Stück Code im Kernal-Rom erzeugt, und es gibt auch keine Garantie, dass bei Betrieb von $Software dieses Codestück weiterhin ausgeführt wird.
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