Die ACA1220/33 ist angekommen und Doom funktioniert super auf meinem Amiga 500 (Rev. 6)! Natürlich etwas langsam und das Bild muss verkleinert werden, aber es funktioniert. Im Emulator hat es jedenfalls, unter OCS, nicht funktioniert. Was der Amiga 500 da an "teilweise ECS" hat reicht für Doom aus. Somit habe ich mir die Frage, durch den Kauf dieser Turbokarte, selbst beantwortet. Auch alle anderen nicht-AGA 3D-Shooter wie z.b. Gloom oder Nemac IV laufen prima und ich bin sehr zufrieden. Für Doom sollte natürlich eine schnellere Turbokarte erworben werden. Auf verkleinerter Bildschirmgröße ist ADoom auf dem Amiga 500 mit einer 68020/33MHZ ausreichend spielbar, aber nicht sosehr zu empfehlen. Eher zum vorstellen geeignet oder vielleicht auch für den einen oder anderen Nostalgiezocker attraktiv.
ADoom, OCS Amiga
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Turrican2k -
3. Juni 2014 um 14:59 -
Erledigt
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bisserl Offtopic, aber ich sag es einfach so gerne: Ich bin SOOOO froh, dass Doom nun endlich freigegeben worden ist. Es ist für Hardwarevergleiche so ein genialer Benchmark. Beinahe jeder kennt es von früher und weiß daher, welche Anforderungen es damals gestellt hat. Was nützen einem schon irgendwelche Zahlen aus Benchmark-Programmen? Alles nix wert wenn am Ende nicht ein Imp umgeballert werden kann

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Ok, aber wie machen das eigentlich die Konsolen der frühen 90er (wie SNES mit 256 od. MD mit 64 Farben, PC Engine..) mit ihrem jeweils mageren Ram von 32, 64 od. max. 128 KB ?
die haben (nur) den speicherplatz sparenden "zeichensatzmodus". der amiga nur den flexibeleren, aber speicherhungrigen "bitmapmodus". -
Aha, hatte mich schon immer gefragt, ob der Amiga die Spielegrafik auch mit Zeichensatzblöcken macht.
Naja ohne fallen die Kanten bei den Übergängen weg und alles hat theoretisch mehr Seele (Amiga ;)), ist u.U. weniger kantig aufgebaut sofern es nicht nur eine 1:1 Umsetzung eines "Blockgtafikspiels" ist.
Wobei da sicher in den meisten Fällen (bis auf Katakis z.B.) quasi per Software am Amiga zumindest auch mit Tiles oder sowas gearbeitet wird, also wiederkehrende Grafikteile im Spiel dann wieder vom Programm positionsmäßig für's jeweilige Bild zusammengesetzt werden, um Speicher zu sparen und auch da einen Baukasten zur Hand zu haben, oder ? -
Aha, hatte mich schon immer gefragt, ob der Amiga die Spielegrafik auch mit Zeichensatzblöcken macht.
Üblicherweise wird ein Zeichensatzmodus "simuliert", indem z.B. der Blitter dafür benutzt wird, 16x16 Pixel Blöcke in die Bitmap zu kopieren. -