neues Verfahren für SID Samples

Es gibt 27 Antworten in diesem Thema, welches 5.332 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Juni 2014 um 03:53) ist von sauhund.

  • man muss halt auch den fiesen youtube mp3 codec berücksichtigen.


    das wird auch nicht wesentlich besser wenn es am c64 läuft =) Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (youtube hat einen eigenen codec? man lernt echt ständig neues in diesem internetz)

    klingt so als ob da versucht wird mit oszillatorschnipseln die waveform nachzubauen


    genau so funktioniert es, ja

    Wenn man ernsthaft vorhat die Oszillatoren des Sid zum Nachbau von diversen Samples zu nutzen, würde ich evtl. erstens Multispeed benutzen und zweitens einen 8580R5 aufgrund seiner erweiterten Wellenformen einsetzen.


    multispeed hilft da garnicht so arg wie man erstmal denkt ... das problem ist das die oszillatoren frei laufen, und daher der startpunkt der "schnipsel" die abgespielt werden mehr oder weniger zufällig ist. das bedeutet das es bei jedem umschalten der wellenform einen hörbaren fehler gibt... wenn man nun also öfter pro frame ändert, dann können die schnipsel zwar ein bischen näher an der gewünschten wellenform liegen, allerdings bekommt man auch viel mehr solcher hörbaren fehler.

  • Und so sieht das dann in einem richtigen Demo aus, inklusive 16 fps Fullscreen Video Playback (am Ende) :

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    Das Video geht nur per Proxy/VPN z.B. von UK, da wegen GEMA blockiert, was auch etwas über die Qualität der Samples aussagt :)

    Hier das Release:

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    Läuft im neuesten WinVICE Beta, beim letzten releasten 2.4'er bleibt es hängen.

  • Und so sieht das dann in einem richtigen Demo aus


    wobei das ganz normale samples sind, die nicht mit der oben erwähnten methode funktionieren.


  • wobei das ganz normale samples sind, die nicht mit der oben erwähnten methode funktionieren.


    Nein, siehe am Ende vom Video bei 12:10. Dasselbe Verfahren mit dem genetischem Algorithmus zur Berechnung der Waveforms. Ansonsten wäre auch gar nicht das gleichzeitige Anzeigen des 16 fps Videos möglich.

  • ächz. einfach mal im code gucken (findet sich in beiden sample parts in der zeropage ab $10) ... das kraftwerk ding spielt mit oszillator restart ab, der sandra kram streamt von disk und spielt mit der neuen d418 methode (mit der auch mahoney sein 44khz ding gebaut hat). wird btw auch im demo selbst mehrfach erwähnt das es 8bit digis bei 7812hz sind :) das abspielen des videos geht, weil besagte d418 methode deutlich mehr cycles frei lässt als der kram mit oszillator restart.

  • Stimmt, wird scheinbar das Verfahren verwendet, was Mahoney hier beschrieben bei dem Sandra-Teil:

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    Also im Prinzip nur ein neues "Klicken" wegen dem Oszillator 3 Off Bit oder Filter oder sowas, in Kombination mit dem Lautstärke-Nibble. Er hat einfach eine Tabelle ermittelt, um die gewünschte 8-Bit Amplitude beim Schreiben eines bestimmten Wertes in $d418 zu erzeugen, so wie ich das verstanden habe.

    Dieser genetische Algorithmus bezog sich also nur auf die Komprimierung, sodaß man weniger Samples braucht. Wird hier erwähnt:

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    Ich könnte mir aber vorstellen, daß beim Schreiben in $d418 die Amplitude nicht unabhängig von der letzten Amplitude ist, da könnte man bestimmt noch was herausholen. Und ob man das noch mit dem neuen Waveform-Verfahren kombinieren könnte? Fragen über Fragen und sowenig Zeit, damit zu spielen :)

  • dieses neue d418 verfahren benutzt zusätzlich die filter.... bzw werden die drei oszillatoren auf jeweils feste werte gestellt, und dann über die filterbits zugeschaltet - der grosse nachteil bei dem ganzen ist aber leider das es ziemlich chip-abhängig ist, und auch deutlich schlechter klingt als oszillator restart. (und natürlich das alle 3 stimmen belegt sind... was es für "richtige" tunes leider uninteressant macht)