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Retro @ Gamescom 2014

  • Wir haben ebenfalls eine Menge Fotos. Natürlich sind die recht RETURN-lastig, aber wer mag, kann sich da frei bedienen. Ich habe unsere Bilder in einen Ordner gelegt, der öffentlich zugänglich ist. Man verzeihe mir die Doppler, wir machen jedes Foto mehrfach, weil man immer mal verwackelt oder jemand durchs Bild läuft.


    http://bit.ly/1th5m91

  • Hier nun mit etwas Verspätung die Videodokumentation, welche diesmal mit knapp 40 Min. etwas kürzer ausgefallen ist. Auf Interviews haben wir in diesem Jahr komplett verzichtet. Dafür gab es wieder einiges am Prominenz zu sehen. Ich hoffe es gefällt trotzdem.




    Hier noch ein gesondertes Video mit dem Meet & Greet von Jon Hare sowie dem Liveinterview auf der Bühne. Die deutsche Übersetzung wurde direkt von "Michael Stoeckemann" (Sound of Games) mitgeliefert:



    Viel Spaß beim Anschauen!

  • Interviews haben wir diesmal aus zeitgründen keine geführt. Petro war ja bereits vor ca. 2 Jahren mal in unserer Sendung und da wurde ja eigentlich schon alles gesagt (hier nochmal der Link dazu). Chris hatte diesmal eine ziemlich starke Erkältung, gefolgt von einer Grippe (von der ich zumindest noch ein kleines "Andenken" mitnehmen konnte). Außerdem gab es nichts Aktuelles zu besprechen, denn das TSA-Projekt ist ja schon lange vorbei.


    Hätte höchstens noch ein älteres Interview von 2007 an zu bieten (damals noch zur "Games Convention" in Leipzig):


    Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=wSnvnkywIpo
    Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=9CliSO7_Mj8
    Teil 3: https://www.youtube.com/watch?v=HwFY3IUZ_H8


    Verpixelt wurden nur ein paar Flyer, die wir aus diversen Gründen nicht im Video haben wollten.

  • Hier mal ein, aus meiner Sicht, recht kritischer Bericht von den Kollegen von Adventure-Treff:


    http://www.adventure-treff.de/artikel/volltreffer.php?id=28


    Hoffentlich gibt es auf einer derartigen Messe kein zweites Duilsburg, keine Wiederholung des Loveparade-Debakels, egal ob für Gamescom, CeBit oder jede andere, auch jede Nicht-Computermesse.


    Vielleicht wird es für die Damen und Herren wirklich Zeit, das Konzept oder den Standort zu überdenken. Wie sieht das Gedrängel eigentlich im Retro-Bereich aus?

  • Naja in Duisburg war ja das Problem das die Massen nirgens abfliessen konnten, die waren Regelrecht eingeschlossen, in den Messehallen gibts schon merere Fluchtmöglichkeiten.
    Ich persönlich glaube nicht das es dermassen weit kommen könnte auch wenn die Hallen recht gut gefüllt sind, ausserdem kann man sich auch viel freier Bewegen als das in Duisburg der Fall war.
    Ich denke das man das nicht einfach über einen Kamm scheren kann, ist ein bisschen Übertrieben.

  • Hannover hat ein grosses Messegelände...hab ich mal gehört ^^


    Ich finds schade das die Gamescom nur so kurz und total überannt ist...deswegen bin ich da auch noch nie hin. Schade, aber so spricht die Messe wirklich nur hardcore-Fans an, die bereit sind sich in soeinen Tumult zu begeben.


    BTW, das Paralax-Video sieht ganz interessant aus...aber wie gesagt, ich hätte keine Lust auf soein gewarte und gewusel....und vermutlich geht es vielen anderen ähnlich!

  • Das Platzproblem gab es schon immer, nicht nur in Leipzig. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn die Messe irgendwann nach Frankfurt oder gar Paris oder London umzieht, auch wenn ich dann wohl nicht mehr dabei sein werde. Allerdings kann ich dem Artikel nicht in allen Punkten zustimmen und halte ihn teilweise sogar für maßlos übertrieben.


    Quote


    Köln und BIU haben das Erfolgsrezept der "Games Convention" gestohlen ohne es wirklich zu verstehen, sind kräftig daran gewachsen und ersticken so langsam an ihrer eigenen Fettleibigkeit.


    Ist schonmal großer Humbug, denn Köln hatte bereits in den 90er Jahren das Konzept der AMIGA- und Computer'95/96/97 erfolgreich umgesetzt und damit Erfahrungen gesammelt. Zugegeben lief es 2011 mit der spontanen Schließung der Messehallen etwas chaotisch ab, was aber auch mit dem Vorfall mit der Loveparade in Duisburg sowie den unerwarteten Besucheransturm zu tun hatte. Die Veranstalter mußten reagieren und es war die einzig richtige Entscheidung. Ich möchte nicht wissen, wie man in Leipzig darauf reagiert hätte, insbesondere bei den engen Glasröhren, welche die Hallen miteinander verbinden denn dort kam es in der letzten Jahren auch schon zu gefährlichen Szenen, bei denen man sich kaum noch bewegen oder atmen konnte. Die Veranstalter in Köln haben in den letzten Jahren dazugelernt und durch den Umbau optimale Voraussetzungen geschaffen, um solch eine Messe aus zu tragen. Die Gänge sind sehr breit und auch wenn es an einigen Stellen mal eng werden kann gibt es immernoch genügend Türen, um die Menschenmassen um zu leiten, so geschehen in den letzten 3 Jahren. In Leipzig hingegen fehlte diese Möglichkeit und zu dem längst überfälligen Ausbau kam es erst gar nicht mehr. Für mich liest sich der Artikel eher wie eine Anwerbung für Frankfurt, die aber über kurz über lang mit denselben Problemen zu kämpfen haben werden.


    Im Übrigen sind die Leute, die sich nun darüber beklagen, das es eine Ticketbegrenzung gibt meist Diejenigen, die sich nicht rechtzeitig um eine Reservierung gekümmert haben, um sich dann über eine "mangelhafte Koordination" seitens der Veranstalter aus zu lassen. Der Vorverkauf wurde bereits vor Monaten gestartet und rechtzeitig auf der Webseite angekündigt. Bei Konzerten ist es seit je her ganz normal, das es nur ein begrenztes Ticket-Kontingent gibt. Warum sollte es also auf einer so gut besuchten Messe anders sein? Das einzige, was man als Veranstalter halt noch tun kann ist das Verkleinern der Stände (in diesem Jahr so geschehen) sowie das Bereitstellen weiterer Hallen. Ich denke, das die Kölnmesse hier noch lange nicht an ihre Grenzen gelangt ist.

  • Zu dem Thema Gedränge:
    Ich war das letzte Mal 2011 mit einem eigenen Stand auf der Gamescom. Damals waren wir in Halle 8. Dort war es tatsächlich zu voll und viel zu laut. In diesem Jahr war ich eher enttäuscht von der Besuchermenge, weil sich kaum Laufkundschaft zu uns verirrt hatte.
    Am Sonntag hatte ich erstmals Zeit, durch die Hallen zu laufen. Die Halle 10.1 (diese Merchandising-Halle) war zu eng, definitiv. Aber die anderen Hallen fand ich überhaupt nicht zu voll, zumindest am Sonntag nicht. Was mir aufgefallen war, waren die breiten "Fluchtwege" am Außenrand zu den offenen Türen. Dies spricht sehr für ein Konzept gegen das Duisburg-Desaster. Und auch das Verbot des Flyerverteilens außerhalb des Standes wurde begründet mit "keine Hindernisse in den Gängen". Und es war deutlich ruhiger als 2011, da erinnere ich mich an Halle 9, in die ich rein- und sofort wieder rausgegangen war, nachdem mir dort die Megawatt-Boxen die Ohrenstöpsel rausbliesen. Das war in diesem Jahr nicht so.


    Die große Kritik, die ich an der Gamescom habe ist seit meinem ersten Besuch dieselbe: Haste nix, kriegste nix. Firmen wie EA hatten 2/3 der Halle 5.1 eingenommen (klar, die bezahlen auch dafür) und der Retrogaming-Stand wurde schön weit abseits geschoben, selbst die Skater, die meiner Meinung nach auf einer Computerspielemesse nur wenig verloren haben, hatten einen besseren Platz am Gang. Die Halle 10.2 war stiefmütterlich geplant, eine Hälfte nur Fressbuden. Ich sah leider auch in diesem Jahr wieder, wie uninteressant Retrogaming für die Kölnmesse ist, wir bringen halt keinen Gewinn ein. Würde der Stand ein wenig Geld für Standbau von der Messe abbekommen, könnte man hier auch einen repräsentativeren Gemeinschaftsstand erzeugen, der sich optisch nicht so extrem vom Rest der Messe absetzt. Pläne und Kostenaufstellungen habe ich schon vor Jahren der Messe vorgelegt, die Kosten wären für die Kölnmesse vernachlässigbar.


    Ich sehe es so: Die meisten Leute, die den Retrogaming-Stand füllen, machen es aus rein privatem Interesse. Aber sie nehmen sich extra Urlaub, planen wochenlang, mieten sich Hotels auf Ihre Kosten und belustigen 5 Tage lang die Besucher, die der Gamescom die Einnahmen bringen. Somit könnte man den Retrogaming-Stand auch an einen etwas besseren Platz statt an den Arsch der Veranstaltung platzieren. Meine volle Bewunderung haben hier die Jungs und Mädels von "For Amusement only e.V.", die einige Tonnen an Spielautomaten auf die Messe karren. Hut ab. Nachdem wir am Sonntag gegen 23.00 Uhr abgebaut hatten, waren die noch am Schleppen.

  • Also über mangelndes Gedränge kann ich mich beschweren. Meine C64-Reihe war jedenfalls immer gut besetzt, ich musste öfter längere Umwege in Kauf nehmen, um von einem Ende zum anderen zu kommen, der Direkte Weg war einfach zu verstopft... Somit bin ich eigentlich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Mehr Leute hätte an meinen Tischplätzen definitiv nicht unter bekommen.