Kleines Basic FAQ

    • Kleines Basic FAQ

      a. Der PRINT-Befehl:

      Verwendung: Text oder Zahlen auf dem Bildschirm ausgeben.


      Quellcode

      1. PRINT"Forum-64" <return>


      Forum-64


      Quellcode

      1. PRINT 2003 <return>


      2003



      b. Rechnen mit dem PRINT-Befehl:

      Quellcode

      1. PRINT 2002-20 <return>


      1982


      Quellcode

      1. PRINT 8*(17-7) <return>


      80

      Quellcode

      1. PRINT SQR(81) <return>


      9


      Anstatt PRINT kann auch ein ? eingegeben werden:

      Quellcode

      1. ?10*5 <return>


      50


      Mathematische Funktionen:

      PRINT SQR(X)
      PRINT SIN(X)
      PRINT COS(X)
      PRINT TAN(X)
      PRINT LOG(X)



      c. Schreiben wir mal das erste Programm:

      Um ein BASIC Programm zu schreiben, muss vor jedem Befehl eine Zeilennummer stehen, i. d. R. hat man immer 10, 20, 30, usw. nummeriert:

      Kleines Beispiel:

      Quellcode

      1. 10 PRINT"Forum-64" <Schreibe Forum-64> 20 GOTO 10 <Gehe zu Zeile 10>
      2. <return>



      Forum-64
      Forum-64
      Forum-64
      Forum-64
      . . .
      . . .
      . . .


      Der C64 wiederholte den Text unendlich, es sei dann man unterbrach ihn mit <run/stop>. Nach dem Abbruch konnte man sich das geschriebene Programm anzeigen lassen:

      Quellcode

      1. LIST <return>



      10 PRINT"Forum-64"
      20 GOTO 10




      d. Der LIST-Befehl:

      Es gibt verschiedene Moeglichkeiten den LIST-Befehl zu verwenden:

      Quellcode

      1. LIST <Zeigt das ganze Programm an>
      2. LIST 10 <Zeigt nur Zeile 10 wenn diese vorhanden denn ist>
      3. LIST -100 <Listet das Programm bis Zeile 100>
      4. LIST 100 <Listet ab 100 bis zum Ende>
      5. LIST 100-200 <List die Zeilen 100 bis 200>





      e. Variablen:

      Variablen werden benoetigt um Texte oder Zahlenwerte im Speicher des C64 abzulegen.

      BEISPIEL:

      Quellcode

      1. A=5 AB=758 XYZ(1)=34


      Quellcode

      1. PRINT A+AB-XYZ(1)


      Dies ist die selbe Rechnung wie:

      Quellcode

      1. PRINT 5+758-34



      Beispiele fuer Stringvariablen:

      Quellcode

      1. A$="Ich bin" XY$="Dein" QRX$(5)="C64"


      Dann kann man dies eintippen:

      Quellcode

      1. PRINT A$+" "+XY$+" "+QRX$(5)


      Ich bin Dein C64


      f. Der INPUT-Befehl:

      Mit dem INPUT Befehl koennen anwenderspezifische Werte im Speicher abgelegt werden.

      BEISPIEL:

      Quellcode

      1. 10 PRINT CHR$(147): REM "Löscht" den Bildschirm
      2. 20 PRINT "HOI, ICH BIN DEIN C64!"
      3. 30 INPUT "WIE IST DEIN NAME";NAME$
      4. 40 PRINT "HOI ";NAME$;". ICH HOFFE, DIR GEHTS GUT"
      5. 50 INPUT "WIE ALT BIST DU?";ALTER
      6. 60 TAGE=ALTER*365 70 PRINT "DANN BIST DU UNGEFÄHR ";TAGE;" TAGE ALT."
      7. 80 PRINT "CU"


      Der REM-Befehl in Zeile 10 kann weggelassen werden. Eingaben nach einem REM-Befehl werden von BASIC ignoriert, sie machen das Programm nur fuer andere Leute lesbarer, so kann man in jeder Zeile Bemerkungen hinterlassen.



      g. FOR .. NEXT-Schleifen:

      Mit FOR .. NEXT-Schleifen kann ein Programmteil oder einzelner Befehl beliebig oft wiederholt werden.

      BEISPIEL:

      Quellcode

      1. 10 FOR X=0 to 3 20 PRINT"Forum-64"
      2. 30 NEXT X



      Forum-64
      Forum-64
      Forum-64



      Es kann auch mit FOR .. NEXT-Schleifen gerechnet werden:

      BEISPIEL:

      Quellcode

      1. 10 FOR X=0 to 6
      2. 20 PRINT X;"+";X;"=";X+X
      3. 30 NEXT X


      0+0=0
      1+1=2
      2+2=4
      3+3=6
      4+4=8
      5+5=10
      6+6=12




      h. IF .. THEN-Kommando:

      IF .. THEN-Befehle werden benoetigt um Entscheidungen fuer den weiteren Verlauf eines Programms zu treffen.

      BEISPIEL:

      Quellcode

      1. 10 INPUT "WIE ALT BIST DU?";ALTER
      2. 20 IF ALTER <1 OR ALTER>110 THEN PRINT "DAS GLAUB ICH JA NUN NICHT!":END
      3. 30 IF ALTER <11 THEN PRINT "HM, ZIEMLICH JUNG FÜRS PROGGEN!":END
      4. 40 IF ALTER <26 THEN PRINT "HA, DU BIST IN DER BLÜTE DEINES LEBENS!":END
      5. 50 IF ALTER >=26 THEN PRINT "ALTER SACK!"


      WIE ALT BIST DU? 30
      ALTER SACK!



      Das war eine kleine Einführung.

      Nebenbei, wenn das Basic-Programm dann so richtig unübersichtlich war, gespickt mit viele GOTO-Befehlen, nannte man dies auch Spaghetti-Code



      Legende:

      <return> muss natürlich nicht mitgeschrieben werden, sondern einfach die Return-Taste drücken.

      Bildschirmausgaben sind in Orange gehalten.
      <Manchmal habe ich Anmerkungen in eckige Klammern gesetzt>

      Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Chris (Dessert inn)
      Gruß Manfred (C64doc)
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