Man darf nicht vergessen, dass das Grunddesign des IBM PCs/XTs von 1981 ist und man "theoretisch" diesen PC auch komplett ohne Floppy, aber mit Datasette betreiben konnte, da BASIC onboard war. Beim XT hatte man aber immerhin schon ein Einsehen und den Kassettenpart weggelassen. War vor allem in der Anfangszeit extrem günstiger so. Selbst beim AT von 1984 hat man wohl noch immer aus Kosten/Platzgründen alles noch auf Erweiterungskarten gehabt, wobei hier immerhin schon der Floppy- und Festplattenkontroller zu einer Karte zusammengeführt wurde. Ein Redesign der alten Systeme machte wohl keinen Sinn, da man ja schon an etwas gänzlich Neuem entwickelte.
Das Ganze hat sich erst bei der Markteinführung der PS/2 Serie ( 1987? ) seitens IBM geändert, wo wieder viele neue Standards gesetzt wurden. Da hat IBM dann auch alles Mögliche schon auf dem Motherboard integrieren können.
Was ist das für ein PC?
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PC Freak -
9. Mai 2014 um 14:36 -
Erledigt
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Man darf nicht vergessen, daß es beim 80286 noch kaum hochintegrierte Chipsets gab. NEAT kam erst so ziemlich am Ende. Davor waren das VIELE einzelne TTLs und PALs. Da war einfach kein Platz für die ganze Peripherie, selbst auf einem Fullsize board.
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Aber nur ganz an Anfang, ich kann mich noch erinnern, dass ich solche hochintegrierten AT- und Baby-AT (BAT) Boards mit 8088/86 und 286er CPUs bei Escom geserviced habe, als ich da 91/92 arbeitete. Man denke nur an die damas tollen 286er NEAT Chipsatz Boards, da war schon alles drauf was man brauchte.
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Ja, der NEAT... Aber der kam erst zum Ender der 286, Anfang 386.
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Och. Es gab gen Ende 286 schon hochintregierte Chipsätze....
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. -
Hätte nicht gedacht dass mein thread so eine resonanz ausgelöst hat. **freu***
Was den rechner betrifft: da ich noch keine info vom verkåufer bekommen hab werd ich mal morgen anrufen.
archeocomp: wåre sehr interessiert an einer passenden ega karte. Medle mich per pm.
nun noch eine bitte: falls das mit dem ibm nix wird könntet ihr mir xts nennen die eine harddisk und eine ega karte haben oder mit einer solchen nachrüstbar sind? Also - schlicht und einfach welchen würdet ihr empfehlen. (Bitte keine exoten um 5000 euro

Danke
pc freak
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Na Commodore PC z.B.
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Danke daybyter. Ist notiert
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Ich könnte dir die Olivetti M24 empfehlen, siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - ich habe seit gestern selbst eine und habe mir inzwischen schon die ganzen technischen Unterlagen im Internet zusammen getragen, auch spezielle Software und Treiber, welche den speziellen Uhrenchip mit einem "Jahr 1992 Fix" und die spezielle Grafikkarte unterstützen - eine CGA-Karte mit 6845-Grafikkontroller (den dürften hier einige kennen!) die bis zu 640x400 kann, u.a. mit GEM und Windows 1.0. Die Karte kann man aber auch abschalten und durch EGA oder VGA ersetzen. Ich habe heute auch per Mail Kontakt mit zwei M24-Spezialisten aufgenommen, um mich mit denen auszutauschen, auch weil ich noch eine ISA-Bus-Karte brauche.
Die M24 wurde seinerzeit als sehr komaptibel zum IBM gelobt, u.a. weil MS Flightsimulator und Lotus 1-2-3 auf dem PC frehlerfrei lief, da war das bei Clones im Jahr 1984 noch nicht selbstverständlich. Noch besser wäre allerdings der Nachfolger M240, die sind aber recht selten. Die M24/240 ist übrigens auch unter dem Namen AT&T 6300 bekannt, unter dem Stichwort findet man viele Sachen im Internet. 8086 CPU mit 8 MHz, meist auf 640 kB aufgerüstet, 2 Laufwerke (2x Floppy oder 1x Floppy und 1x Festplatte, man kann aber auch mehr rein basteln oder man hat die Expansion-Box für noch zwei weitere Platten.
In der Bucht ist gerade wieder eine M24, wenn der Preis nicht weiter steigt, ist der Versand aus Wien zu verschmerzen:
Dass diese M24 kein Bild zeigt solltest du nicht überbewerten, war bei meiner auch so, bis ich den Helligkeitsregler am Monitor aufgedreht habe... Diese M24 ist genau wie meine inklusive Monochrom-Monitor, ich habe aber die Pinbelegung des 25 poligen Steckers (ergoogelt) und man kann sich da ein VGA-Adapterkabel löten und bekommt dann Farbe zu sehen, sobald ich Zeit habe besorge ich mir das Material dafür.Die Files, die ich für die M24 habe, kannst du bei Bedarf haben.
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1st1: ebenfalls danke für die empfehlung. Da ich ja aus österreich bin wäre der versand kein problem. Ich werd auf jeden fall des falles auf dich zurückkommen. Ausserdem kann ich dir games schicken die du in deinem thread erfragt hast.
danke lg
pc freak
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Die Amstrad/Schneider-PC hatten auch schon alles auf der Hauptplatine, bis auf den Festplatten-Controller. Commodore hatte zum Beispiel eine CGA-Variante mit erweiterter Farbfähigkeit- bin mir aber grad unsicher ob das nicht doch eine extra Steckkarte war? Aber wehe man kam bei diesen Marken-Maschinen auf die Idee eine andere Grafikkarte ienbauen zu wollen, einen HD-Diskettencontroller, oder gar ein Baby-AT-Mainboard. DA ging dann genau gar nix mehr- die integrierte Videoausgabe ließ sich meist noch abschalten, aber spätestens das Mainboard hatte einen Formfaktor der mit nix kompatibel war.
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Das ist richtig, aber diese PC-Clones von Olivetti, Compaq, Commodore, Atari usw. mit eigenem Board-Formfaktor hatten gegenüber den Standardsystemem immer einen ganz eigenen Charakter, auch weil sie immer irgendwelche besondere Extras hatten. Die anderen PCs waren dagegen im wahrsten Sinne des Wortes "austauschbar" - solche Rechner konnte man allerdings noch bis zum Slot 1 (Pentium II) mit aktuellen Baby-AT-Boards versorgen. Allerdings ein originaler IBM XT oder AT ist auch was schönes.
Solch was besonderes gibt es z.B. auch bei der M24, wenn man das "Keyboard 2" hat, ich habe es, und in dem eBay-Angebot ist es auch drin. Diese Tastatur hat einen Maus-Anschluss. Ich habe die Tastatur gestern schonmal auseinander genommen, weil einige Tasten nicht mehr gingen, was ich reparieren konnte. Dabei habe ich mir auch den Anschluss angesehen, es gibt 5V und Masse und 6 weitere Signale, wie bei einer Atari- oder Commodore-Maus. Vielleicht kann man einen Adapter basteln... Diese spezielle Olivett-Tastatur-Maus läuft optional ohne Treiber und emuliert dann Cursortasten. Witzig, oder?
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mc71: solange er meine games unterstützt muss ich ihn nicht umbauen. Wo ich ein problem ab ist wenn das netzteil im monitor eingebaut ist (ibm ps1,schneider 1512). Dann wirds oft problematisch. Ansonsten stimme ich 1st1 zu: es miss net alles immer kompatibel und austauschbar mit allem sein
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So eine habe ich auch hier,
wenn ich morgen dran komme kann ich die ein paar Bilder machen. -
mc71: solange er meine games unterstützt muss ich ihn nicht umbauen.
Witzbold. Wir reden hier nicht über 'games', es geht um Investitionen von mehreren Tausend D-Mark, die man mal eben in den Wind schreiben durfte wenn die neueste Version der (für den beruflichen Einsatz benötigten!) Software plötzlich Anforderungen sstellte, die sich in den mistigen proprietären Kisten nicht nachrüsten ließen.
Daß eine das heute ziemlich egal sein kann, wenn ein 80s-Demo-System irgendwas nicht spielen mag, ist klar. DOSBOX starten und gut is. Irgendwann macht so ein Demo-PC aber auch keinen Spaß mehr, wenn andauernd die 'erweiterten' Modi der -angeblich- CGA-kompatiblen Grafik getriggert werden und man keine Möglichkeit hat ne gescheite Karte einzubauen.
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Irgendwann macht so ein Demo-PC aber auch keinen Spaß mehr, wenn andauernd die 'erweiterten' Modi der -angeblich- CGA-kompatiblen Grafik getriggert werden und man keine Möglichkeit hat ne gescheite Karte einzubauen.
Bei der Olivetti M24 kann man die integrierte CGA mit den erweiterten Modis in der Tat abschalten, die Jumpersettings findet man im "AT&T 6300 Shrine" (baugleicher PC), man braucht nur eine M24 mit Bus-Expander, damit sie auch freie ISA-Slots hat... Die M24 in Wien momentan in eBay scheint wie meine keine zu haben.
Aber ich arbeite schon an einer Lösung dieses Problems... Mehr dazu in den nächsten Wochen. -
Habe einen Commodore PC20-III im Visier. Kann man in diesen Computer eine EGA Karte einbauen?
lg
PC Freak
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8Bit Grafikkarte sollte dort herein passen
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Danke chris78
Kam leider zu spät. Gerät wurde schon verkauft. Seufz.
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EGA-Karten gab es fast ausschließlich für den PC/XT-Slot (8-Bit)
Meine erste VGA-Karte war eine Grafikkarte, die im 8-Bit und im 16-Bit-Slot betrieben werden konnte und im 16-Bit-Slot einfach schneller war. Es was die ATI VGA All-in-Wonder mit 256kb. Ideal war für diese Karte ein NEC Multisync 3D-Monitor, das dieser sämltiche Grafikstandards (MDA, HGC, CGA,VGA, 8514/A, SVGA, EVGA) darstellen konnte. Leider findet man diesen Monitor nur noch selten (Suche auch noch einen).
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