Hallo,
Mein Fazit aus der Vielzahl der vorangegangenen Posts ist, das man nur jungfräuliche Images von den Originalen Disketten erstellen kann und diese zwingend im G64 Format erstellt werden müssen.
G64-Format ja, auf jeden Fall. Mit den "Originalen Disketten" habe ich aber so meine Probleme ...
Erbsenzähler-Modus an ![]()
Original ist: völlig unbenutzte Disketten wie damals verkauft. Denn schon wenn sie einmal installiert waren und dann deinstalliert wurden, wurde mindestens 2x was auf den Disketten geändert....
Erbsenzähler-Modus aus ![]()
Und was bei gebraucht gekauften originalen Disketten alles so passieren kann, ist hier im Thread nachzulesen (Geos 128 von MrKey) ...
Alle nachträglichen Operationen (wie „GEOSKONVERT 64“) an den simplen kopierten Images (Tail-Gap-Daten fehlen) bringen nur eine unzureichende Jungfräulichkeit (die Struktur der Images stimmt nicht 100% mit den Originalen überein) zurück.
Wichtig ist mir: sie funktionieren. Mit GeoConvert aus SH96 konnte/kann man Kopieen seiner originalen Geos-Boot-Disketten erstellen, die auch tadellos funktionieren.
Außerdem wurde das GeosConvert von Markt&Technik selbst veröffentlicht....
MrKey besitzt einen kompletten Satz originaler Disketten und wohl einen echten Rechner (C64 oder 128 ) mit Floppy und ein Turbo
Chameleon 64. Ich bin nun auf der Suche nach einem einfachen Weg mit diesen Mitteln eine echte G64 Image Kopie von den originalen Disketten zu erstellen.
Ich auch ;-). Nur das Chameleon habe ich nicht. Da das laut Handbuch am C128 angeschlossen den C128 und sich selber zerstören kann, ist es für mich tabu. Ich habe einen C128DB.
Um G64 zu erstellen ist soweit mir bekannt (das ZIP-SIX scheint ja irgendwie doch nicht so ganz zu funktionieren :-(, obwohl es wie G64 auf GCR-Basis arbeitet) Zusatz-Hardware nötig:
Ein PC mit LPT-Port, ein spezielles Kabel (CBM-Floppy --> LPT-Port) und NIB-Tools/OpenCBM (PC-Software)
oder
ZoomFloppy (hier kann man die CBM-Floppy direkt anschließen, die Verbindung zum PC läuft über USB) + NIB-Tools/OpenCBM
Das kann man mit VICE nicht nachstellen ;-). Und da von der CBM-Floppy beim Konvertieren nach G64 nur gelesen wird, besteht da auch keine große Gefahr ...
Ich werde mir demnächst (irgendwann nächstes Jahr) so ein ZoomFloppy kaufen...
Aber bleib mal ganz unruhig ;-). Für Geos64 habe ich inzwischen G64 von "originalen" Disketten (Disketten: System, Sicherungssystem und Applikationen, natürlich uninstalliert). Die Diskette "Write Utilities" wird von mir verändert. Da kommt ein geoMerge drauf, das keine Seriennummer überprüft (auch original von M&T) und das kann man dann so einfach als D64 zur Verfügung stellen. Ebenso Diskette 3 (geoSpell, zumindest die deutsche Version ist sowieso nicht brauchbar
) und 4 (Druckertreiber).
Zusätzlich werde ich eine 5. Diskette (D64) dazu packen, die die benötigten Uninstaller für die 3 G64s (System/Sicherungssystem/Applikationen) enthält und zusätzlich ein Programm (MountBBGRam) und Konfigurieren, damit die Bootdisketten auch mit einer geoRAM (und kompatiblen) benutzt werden können. Im Original wird nur die CBM-REU unterstützt.
Für Geos 128 bleibt momentan nur der Weg mit den G64s von Posting Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Soweit mir bekannt, gibt es für das originale Geos 128 (System/Sicherungssystem) keinen Uninstaller. Der von SH96 funktioniert laut dem Artikel hier nur mit Kopieen von "GeoConvert 128)...
Dies sagt mir, das die 128 Version keinen Kopierschutz besitzen kann, oder liege ich damit falsch? (Dies würde dann auch gegen „GeoKonvert 128“ sprechen)
Doch. Die Disketten booten nur, wenn sie mit GeoKonvert 128 behandelt wurden. Ansonsten: Restet beim Booten. Wie der Kopierschutz aber aufgebaut ist, keine Ahnung...
Gruß
Werner