Frage zum Löten

Es gibt 36 Antworten in diesem Thema, welches 5.795 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. April 2014 um 18:43) ist von Salator.

  • Es schadet auch nie die Pumpe mal zu säubern.

    Die Feder und den Metallstift der aus der Teflonspitze ragt vom Lot zu säubern.
    Die Gummiringe und die Innenwand der Pumpe zu säubern.

    Evtl die Feder ein wenig auseinanderziehen damit sie mehr Power hat..

    So wird aus einem langsamen "flutschhhhhhhhhh" ein kraftvolles "Klack" beim auslösen. :thumbsup:

    Ob die Pumpe dicht ist kontrolliere ich so:
    Ich halt mit dem Finger die Spitze zu, und löse die Pumpe aus.. durch das Vakuum wird das Innenleben unten gehalten... erst wenn ich den Finger wegnehme springt das Innenleben nach oben.

    Springt es gleich nach oben (während die Spitze noch zugehalten wird) zieht die Pumpe irgendwo Falschluft oder die Dichtungsringe sind nicht mehr dicht.

  • Ich musste früher beruflich häufig löten und hatte auch so meine Not mit den Entlötpumpen. Da sollte man schon ein paar Euro mehr ausgeben. ;)
    In manchen Fällen hat sich bei mir Entlötlitze bewährt. Das habe ich gerade bei ICs benutzt. Ist recht praktisch, weil die Litze quasi von allein saugt und man den genauen Zeitpunkt nicht wie bei einer Pumpe abpassen muss.

    Das Zeug gibt's in verschiedenen Stärken bei Conrad, Reichelt, Ebay etc.

  • Das mit der Litze hab ich ja auch versucht. Siehe startposting. Ich vermute, ich hab die technik einfach nicht drauf. Litze auf lötstelle, kolben oben drauf = litze festgelötet oO


    Sent from my iPhone using Tapatalk

  • Wobei Litze auch nicht gleich Litze ist.
    Ich dachte lange ich komme mit den Lötsauglitzen nicht klar, bis ich mal eine anständige ausprobiert habe. Dann ging es plötzlich ganz einfach.

    Der alleinige Zweck dieses Beitrags ist es meinen Counter zu inkrementieren. Jeglicher Sachbezug dient ausschließlich der Dekoration.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • habe mal gehört das man entlötlitzen nicht mit den fingern angreifen soll weil das fett angeblich die saugfähigkeit beeinträchtigt. und es schadet nicht etwas frisches lötzinn auf die abzusaugende stelle zu geben.

  • habe mal gehört das man entlötlitzen nicht mit den fingern angreifen soll weil das fett angeblich die saugfähigkeit beeinträchtigt.


    Das gilt nicht nur für die Litze sondern für alles was mit elektrischen Kontakten zu tun hat. Das Fingerfett das nunmal jeder hat ist Säurehaltig und greift sämtliche Metallische Oberfläche an. Auch Goldplattierte Kontakte.

  • Das mit dem Anfassen stimmt generell in der Elektronik. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, gibt es antistatitsche Handschuhe (Baumwolle). Ein Erdungsarmband würde ich immer empfehlen.

    Was die Entlötlitze betrifft, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass je weicher und flexibler sie ist, desto besser funktioniert sie. Der Draht des Geflechts sollte möglicht fein sein, je kleiner / schmaler die gesamt Litze ist, desto leichter lässt sie sich erhitzen, nimmt aber natürlich auch weniger Zinn auf.

    Das wichtigste ist aber auch hier Timing! Sobald sich die Litze vollsaugt, muss sie abgehoben werden oder man legt direkt den näschsten freien Teil der Litze auf. Wichtig ist, dass du den Druck des Lötkolbens auf die Litze gleichmässig hälst, sonst kann es passieren, dass du die Litze festlötest. Dann ist es noch schwieriger das Ganze wieder zu lösen, weil du ja noch mehr Material erhitzen musst.

    Du solltest den Lötkolben auch je nach Platzverhältnissen mit großer Oberfläche auflegen, also nicht nur mit der Spitze. Man kann den auch mal ganz flach seitlich auf die Litze drücken, dann hast du mehr Fläche, um die Hitze zu übertragen.

  • greift sämtliche Metallische Oberfläche an. Auch Goldplattierte Kontakte.

    Bis hierhin agree....Aber Goldkontakte..Säure? Ich dachte Gold ist ein Edelmetall....Bin aber auch kein Chemiker...

  • Wenn das denn mal reines Gold wäre, und wenn es denn keine Lücken gäbe, durch die sich Umwelteinflüsse zum Kupfer unter der Goldschicht durchmogeln könnten. Und wenn die Goldauflage erstmal durchgescheuert ist (man munkelt von einigen zehn Steckzyklen bei Consumer-Ware, also im Klartext: einmal einstecken und nur zu Reparaturzwecken bewegen) dann würde auch massives Goldblech nichts mehr ausrichten.

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
    Abweichungen aufgrund des technischen Fortschritts oder individueller Vorlieben vorbehalten.

  • Als Entlötpumpe nehme ich gerne Pollin 840 071. Kostet nur 2,50 Euro, zieht aber gut da sie einen großen Kolben hat.


    Ich hatte die mir nach einem Tipp von dir auch 'mal gekauft (2x), bin persönlich aber nicht zufrieden damit. Die hat zu wenig Schmackes, sehr schwach sogar. Ich hab' dann doch weiter meine (auch billig) Entlötpumpe von Conrad, die ich vor Jahren 'mal gekauft hatte, weiterbenutzt. Die funktioniert für mich besser, weil die neben etwas strafferem Feder-Zug auch größer/dicker ist und somit mehr Volumen hat/dadruch 'dynamischer' und länger saugt.

    -Noch besser (viel besser) war aber eine, die ich ganz früher immer benutzt habe und leider nicht mehr habe, auch eine dicke mit dann aber 'mal so richtig mega straffer Feder. War irgendeine Industrieabsauglötpumpe von Vadders Arbeit herkommend.-
    --
    Mit der Litze geht's mir aber ähnlich wie 6502. Hatte mir von Conrad vor nicht allzu langer Zeit so eine kl. Trommel Kupfer-Litze besorgt. Habe auch kein bischen an Zinn daran zum Anheften überreden können.. :).


  • Just i said.....

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • und nachdem man einmal abgesaugt hat sollte man natürlich den stössel so weit rausdrücken das das erkaltete lot mittels des inneren metallstifts ausgeworfen wird, eigentlich logisch aber vielleicht macht das nicht jeder so. trotz mehrmaliger warnungen von profis habe ich auch mit noname pumpen gute erfahrungen gemacht, so wie z.b. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (meine ist nicht von reichelt, aber auch blau und die selbe bauart)

  • Hmm dank Euren Tipps komme ich schon etwas besser zurecht. bspw. Die Pumpe ganz aufsetzen bringt schon was :wink: Habe die PLA jetzt testen können und entweder war sie tatsächlich tot oder ich hab sie erfolgreich totgebraten :D


    Sent from my iPhone using Tapatalk

  • du meinst evtl. "just as i said"? ich meinte eben den normalen auswurf-vorgang beim benutzen, also ohne zerlegen - das zinn nach dem absaugen auszuwerfen.

  • Okay: "just as i said."

    :D

    Wenn ich schon Fremdsprachen anwenden dann auch richtig, gell?! ^^

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Cool, durch diesen Thread bin ich drauf gekommen, dass man die Dinger (also die Billigpumpen) demontieren kann. Ich hatte die bisher für Verbrauchsmaterial gehalten. Und da meine jetzt ohnehin fällig gewesen wäre hab ich es mal mit etwas mehr Gewalt probiert. Dabei kam heraus, dass die Spitze mit einem Bajonettverschluss befestigt ist. Und auch die Schraube gegenüber vom Auslöser kann man rausdrehen, ohne dass sich zig Kleinteile im Raum verteilen.
    Was zum Vorschein kam sah erwartungsgemäß katastrophal aus. So zugeschmiert, da wunderts mich dass die überhaupt noch was gesaugt hat. Der Dichtgummi von der Spitze hatte einen Knick, der war wohl nie korrekt eingebaut.

    Alles gereinigt, wieder zusammengebaut, mit dem Ergebnis dass bei zugehaltenem Loch der Kolben unten bleibt. :thumbup:
    Naja, Billigteil isses trotzdem, wird nicht lange dauern bis die Prozedur zu wiederholen ist. Aber für gelegentlichen Gebrauch reicht mir das.

    OPEN 1,4,7: PRINTBitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.,"Das Internet": CLOSE 1: REM Internet-Ausdrucker