Und wenn die Leute sich mit einem Haufen Clamping-Dioden an den Ports wohler fühlen, kommen die auch drauf - nur nützen werden sie in den seltensten Fällen etwas
Soo.. hier der große Durchmarsch durch den Schaltplan: Jede einzelne Leitung die nach draußen führt und direkte Verbindung mit einem CIA- oder CPU- IO-Port hat, hat jetzt eine Clamping-Doppeldiode (sowohl gegen GND, als auch gegen Vcc geclampt). Damit ist immerhin der mögliche Port-Defekt "Über- oder Unterspannung" ein gutes Stück gedämpft, aber wie ich schon geschrieben habe, wird das nur in wenigen Fällen wirklich zum Schutz der CIAs und des Prozessors beitragen, ganz einfach weil der häufigste Defekt ist, dass der Port-Pin auf Ausgang+GND programmiert ist, und extern mit mehr als 20mA gegen Vcc gezogen wird. Das macht den Pull-Treiber in der CIA oder im CPU-Port kaputt, ist aber komplett im Rahmen dessen, was die Clamping-Dioden zulassen.
Im Schaltplan stehen die Clamping-Dioden als BAV99, aber ich überlege, da BAT54S einzusetzen, damit das Spannungsfenster enger an GND/VCC gezogen ist. Beide Typen können 200mA ableiten, also gut das 10-fache dessen, was die Port-Pins der CIAs/CPU schaffen.
Nicht im Bild: Clamping-Dioden am Datasettenport. Außerdem sind einige Dioden die an Userport-Pins hängen näher an den CIAs untergebracht, weil direkt am Userport kein Platz mehr war.
Ob diese Dioden bei einer statischen Entladung etwas ausrichten können, kann ich nicht sagen. Ich würde aber auch in dem Fall recht wenig Schutzwirkung voraussagen. Einen "absoluten Schutz" gegen Fehlbeschaltungen und statische Entladungen kann ich mir nicht mit einfachen Mitteln vorstellen. Jemand ne Idee?
Jens