Neue C64 Hauptplatinen!

Es gibt 3.122 Antworten in diesem Thema, welches 573.902 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Juli 2015 um 01:27) ist von FXXS.

  • Um die Hoffnung auf unbegrenzt verfügbare Schalter etwas zu dämpfen empfehle ich Beitrag Nummer 140.


    Naja.. eben dieser Doppelumschalter wäre beim neuen Konzept nicht wirklich wichtig. Es gibt nur noch eine zu schaltende Spannung.
    Dafür passende Modelle sind auch in hohen Stückzahlen verfügbar, man müsste evtl bei der exakt gleichen Plastikwippe Zugeständnisse machen.

  • Einfach C One durch TC64 ersetzen und wir haben eine "erlaubte" Frage, die aber schon gestellt wurde.

    Ich denke, wer die Funktion eines TC64 will, kann sich ein TC64 mit Dockingstation kaufen und wer es in einem C64 Gehäuse haben möchte, der nimmt einen C64 und steckt da das TC64 ein. Welchen Vorteil hätte ein TC64 in Form eines C64-Boards? Ein freier Modulport bei einem Modul, was eh schon alle wichtigen Module emuliert? Fehlende Paddle-Unterstützung? Ich hoffe, dass sich jetzt nicht wieder die Leute die Köppe einhauen. Es ist nur meine Meinung und wichtig ist bei der Frage eigentlich nur die Meinung vom Jens (die vielleicht von unseren Wünschen beeinflusst werden kann). Und die Frage nach den Vorteilen war ernst gemeint.

    Schade finde ich, dass die Frage zu dem Seitenblech ignoriert/übersehen wurde. Für die neue Strombuchse und möglicherweise für einen anderen/günstigeren/gebräuchlicheren Schalter könnte es interessant sein. Im C64C muss man halt mit den original Ausschnitten leben.
    Ich fände es zum Beispiel klasse, wenn der Schalter vom Keyrah v2 verbaut würde. Reset könnte man dann schön auf die ACPI-Stellung legen - fände ich deutlich besser als 3 unterschiedlich lange Tastendrucks für RESTORE.
    Wer den Schalter nicht kennt: Er hat 3 Stellungen wobei eine nicht einrastet. Beim Keyrah sind es 2 Stellungen für die 2 tastenbelegungen und eine (nicht einrastent) für ein ACPI-Signal. Sehr schön gelöst (leider hab ich die erste Version).
    Nein, der Schalter wäre nicht original aber die Sache mit RESTORE ist es auch nicht. Mir persönlich wäre es lieber, wenn die Tastatur genau wie im Original funktionieren würde. Die "RESET-Position" könnte man auch mit kurz oder lang für 2 Funktionen belegen. RESTORE brauch ja immer eine Belegung mehr, um die original Funktion auch zu haben.
    Wie bei der Frage nach 2-SIDs oder der Frage nach SD2IEC sollten die Leute ihre Meinung sagen (nicht Streiten!!!) damit Jens weiß, ob es nur der Wunsch eines Einzelnen ist oder der Mehrheit (vielleicht interessiert es ihn?!).

  • Seitenblech: Nicht ignoriert, sondern einfach noch nicht entschieden. Der zweite Prototyp ist noch nicht gemacht, und es gibt eine nicht ganz kurze Todo-Liste. Ich habe aber auch andere Projekte - welche, mit denen ich auch Geld verdienen möchte. C64 Reloaded wird dieses Ziel aller Voraussicht nach nicht erreichen.

    Wenn "Seitenblech", dann wird es ein sehr Kleines, welches das "Spinnenloch" beim C64C abdeckt. Wer dann das Blech aus dem Brotkasten anschrauben möchte, hat ebenfalls ein geschlossenes Loch an der Stelle.

    Schalter: Ich habe darüber nachgedacht, aber leider gibt es keinen Schalter, der die "geschlossen"-Position auf dem einen Kontaktpaar hält, während man den Schalter in die nicht-einrastende Position drückt. Man müsste an der Stelle wieder über einen elektronischen Schalter gehen, und das ist es nicht wert. Natürlich könnte ich vom gleichen Lieferanten wie schon bei Keyrah V2 einfache Ein/Aus Schalter bekommen, und diesen Bestand an Schaltern im neuen Shop verkaufen. Vielleicht mache ich das sogar - das ist einzig von der Lieferzeit abhängig.

    Ob es Mehrheiten gibt bei einem Produkt, das ohnehin nur an einen kleinen Kreis innerhalb eines Nieschanmarktes verkauft wird, ist ehrlich gesagt nicht relevant. Ein paar Stiftleisten tun nicht weh, aber mehr Änderungen wird es nicht geben.

    Jens

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  • wenn es stiftleisten für alle gängigen addons gibt kann ja jeder nach belieben nachrüsten, evtl könnte man teilweise sogar eine zweite stiftleistenreihe setzen um kleine platinen ohne zusätzlichen mechanischen aufwand auf die platine zu montieren (z.b. speziell angepasste sd2iec- , stereosid- platinen)

    bzw.: in der platine sogar steckbuchsen vorzusehen in die man wahlweise stifte einbringt um dort seine alte erweiterung anzulöten bzw. um die pins einer fertigen "c64 neu" erweiterungsplatine aufzustecken, somit könnte man lötfreie erweiterungen designen...

  • Seitenblech: Nicht ignoriert, sondern einfach noch nicht entschieden.


    Schön, dass du dir da Gedanken machst. Die unterschiedlichen Gehäuse sind da echt doof für eine "perfekte" Lösung.

    Schalter: Ich habe darüber nachgedacht, aber leider gibt es keinen Schalter, der die "geschlossen"-Position auf dem einen Kontaktpaar hält, während man den Schalter in die nicht-einrastende Position drückt.


    Sehr schade! Das wäre meiner Meinung nach eine sehr schöne Lösung gewesen. Was nicht geht, geht nicht. Du hast ja eine Lösung, die kein Loch im Gehäuse braucht.

    Ob es Mehrheiten gibt bei einem Produkt, das ohnehin nur an einen kleinen Kreis innerhalb eines Nieschanmarktes verkauft wird, ist ehrlich gesagt nicht relevant.


    Bei einem so kleinen Markt will man doch gerade die Gruppe der möglichen Käufer so groß wie möglich halten?! Natürlich funktioniert das nicht mit einem Wunschkonzert wo dann eine eierlegende Wollmilchsau für nen Appel und ein Ei verkauft werden soll. Nachdem sich genug Leute zum Thema alter und neuer SID gemeldet hatten kam ja auch eine sehr positive Reaktion von dir:

    Eine vernünftige Stereo-SID Lösung mit Option auf Umschaltung zwischen SIDs und Speicherbereichen scheint wohl echt zu fehlen - sie gehört aber meiner Meinung nach immer noch nicht auf ein Mainboard, das als Ersatz fürs Original gedacht ist. Ich mach' mir mal Gedanken über ein vernünftiges Zubehörteil, das der geneigte C64-Nutzer mit alternierenden SID-Vorlieben auch ohne C64 Reloaded benutzen kann.

  • Zitat

    bzw.: in der platine sogar steckbuchsen vorzusehen in die man wahlweise stifte einbringt um dort seine alte erweiterung anzulöten bzw. um die pins einer fertigen "c64 neu" erweiterungsplatine aufzustecken, somit könnte man lötfreie erweiterungen designen...

    Warum steckst Du Deine "lötfreien" Erweiterungen nicht daran, wo sie hingehören? Die funktionieren doch Problemlos am Exp.Port / User Port / SerialPort / TapePort. Man nimmt einfach die Erweiterung und schiebt diese vorsichtig im ausgeschalteten Zustand des C64 hinten auf den Port. Dann schaltest Du den C64 wieder ein und die Erweiterung ist betriebsbereit. Geil oder?

    Wenn ich so ein Gebastel von Pfostenleisten und ähnliches wieder lese, dann frage ich mich für was das wirklich gut sein soll? Erstens ist die zweijährige Garantie die uns Jens gibt, dann hinüber (Weil daran rumgebastelt) und zweitens ist es sinnfrei, der C64 hat ja passende Ports und diese sind zum Benutzen da.

    Seitenbleich ist eine sehr gute Idee und erscheint nachvollziehbar sinnvoll. Cyberdynes Idee mit dem Schalter klingt in der Tat sehr interessant, finde ich auch besser als die Restore Tasten Lösung.


    Gruß
    Tom / Pentagon

  • es gibt ja einige leute die sowohl sd2iec als auch stereo sid lieber im inneren des gehäuses haben, daher die idee. sicher gibt es das alles extern oder als cartridge, aber wenn ich die wahl habe dann lieber intern. und so problematisch sehe ich eine auf zwei pfostenleisten aufgesteckte platine eigentlich nicht. garantie würde sowieso generell jeder verlieren der dran rumbastelt, auch neue pc's und laptops haben diverse steckplätze die vom anwender erweitert werden können die dann ggf die garantie verlieren. es war nur ein generischer lösungsansatz der nicht viel kostet und möglichkeiten bietet - für profis und laien. ich persönlich hätte keine probleme damit meine erweiterungen direkt sonstwo anzulöten - und nicht hinzustecken.

  • Ich denke, wer die Funktion eines TC64 will, kann sich ein TC64 mit Dockingstation kaufen und wer es in einem C64 Gehäuse haben möchte, der nimmt einen C64 und steckt da das TC64 ein. Welchen Vorteil hätte ein TC64 in Form eines C64-Boards? Ein freier Modulport bei einem Modul, was eh schon alle wichtigen Module emuliert? Fehlende Paddle-Unterstützung? Ich hoffe, dass sich jetzt nicht wieder die Leute die Köppe einhauen. Es ist nur meine Meinung und wichtig ist bei der Frage eigentlich nur die Meinung vom Jens (die vielleicht von unseren Wünschen beeinflusst werden kann). Und die Frage nach den Vorteilen war ernst gemeint.

    Um einen defekten 64er perfekt auf die Zukunft vorzubereiten und einfach "Ruhe haben"
    Keine Angst vor defekten an alter Hardware.
    Keine zusätzlichen Geräte wie Floppy etc. auf dem Tisch.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • garantie würde sowieso generell jeder verlieren der dran rumbastelt, auch neue pc's und laptops haben diverse steckplätze die vom anwender erweitert werden können die dann ggf die garantie verlieren.


    da das anstecken von karten an einen pc ganz normale nutzung darstellt, verliert man da auch keine garantie.

  • -OT verschoben-

    Alles, was nicht im Geringsten etwas mit den neuen C64 Hauptplatinen zu tun hat, Wünsche, Vorstellungen, Gedanken usw. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte hier beim Thema bleiben und über die Dinge diskutieren, die die neue Hauptplatine angehen. Dass die diversen Wünsche (nur als Beispiel "TC64 als Platine") hier nicht reinpassen, sollte einleuchten. Weitere Gedanken können nebenan geäußert werden.

  • So ein HDMI-Ausgang wie beim Raspberry-Pi ist nicht möglich oder?

  • So ein HDMI-Ausgang wie beim Raspberry-Pi ist nicht möglich oder?

    Es wird der originale VIC verwendet und der produziert Y/C (S-Video). Der Aufwand daraus HDMI zu machen ist nicht klein, man schaue sich nur die Schaltung in diesen Boxen an die man für diesen Zweck auf Ebay kaufen kann. Wegen HF würde die Platine dann ziemlich sicher auch Multilayer werden was alleine schon den Preis hochtreibt.

  • Und beim PI ist das gleich im Chipsatz mit drin?

  • Hab zugegebenermaßen nicht alle 25 Seiten dieses Threads durchgelesen, insofern wurde der Vorschlag vielleicht schon gemacht:

    Ich fände die Möglichkeit, einen zweiten SID verwenden zu können, klasse. Damit meine ich NICHT einen Stereo-SID, sondern wahlweise entweder den einen oder den anderen SID. Ziel der Übung wäre, im Gerät wahlweise sowohl den alten oder auch den neuen SID verwenden zu können.

  • Du meinst die Originalschaltung wie sie im C64 verbaut ist? Wenn du dir die anschaust dann ist das ein diskrekt aufgebauter Linearregler der durch kurzschliessen der Z-Diode abgeschaltet wird. Könnte man noch vereinfachen wenn man ein Gatter eines 7406 übrig hat und so implementieren wie im C16/+4.


    Ich habe keinen 7406, sondern einen 7405 auf dem Board, bei dem aber keins der Gates als Inverter verwendet wird. Damit sind drei Stück frei, die ich zur Verstärkung der anderen drei nutze. Somit hat der auf den ersten Blick schwächere 7405 die besseren Überlebensschancen, wenn massig IEC-hardware angeschlossen wird.

    Die Motorsteuerung ist auch so nicht nennenswert teuer, und sollte in jedem Fall kompatibel mit dem Original sein - siehe angehängen Auszug aus dem Schaltplan. Da der neue C64 wirklich Strom sparen soll, ist noch ein Jumper in der Versorgungsleitung - für all' diejenigen, die sich wirklich einen sparsamen C64 bauen möchten. Mit einem geschalteten PNP in der Versorgungsleitung wollte ich nicht experimentieren, weil der die Flankensteilheit wieder beeinflussen würde.

    Jens

  • Ein Vorschlag zum Stereo - Geraffel:


    ...da gibt es ja reichlich Unterschiede zwischen den Lösungen: Mal ist ein zweiter SID bei $de00, mal bei $df00 und im 64er Magazin war er bei $d420. Aus dem Grund gibt es jetzt eine Stiftleiste mit insgesamt 5 Pins. Im Normalzustand steckt ein Jumper auf zwei der Pins und legt damit den Sound des "internen" SID auf beide Ausgangskanäle des 3,5mm Audio-Anschlusses.

    Wer sich was Stereomäßiges bauen will, zieht den Jumper ab und speist den Ausgang seines zweiten SID da hinein. Die restlichen drei Pins führen A5, und die zwei Select-Signale vom Expansionsport, so dass alle drei Möglichkeiten auf einer Stereo-Platine verwendet werden können.

    Jens

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  • Könnte man nicht für die sd2iec & Co-Fraktion ein paar Header (also vom Board abstehende Pins) vorsehen, an denen einige der am häufigsten verwendeten Erweiterungen angeschlossen werden könnten?
    Also z.B. einen internen Anschluß für den IEC-Bus und einen 5V-Stromanschluß?


    Die Stiftleiste ist jetzt vorgesehen, wird aber in der Serie nicht bestückt. Wer will, kann sich eine Stiftleiste einlöten, verliert dann aber die Garantie.

    Hintergrund ist, dass auf der Stiftleiste auch +5V zu haben sind. Der Wandler auf dem C64 Reloaded macht bis zu 4 Ampere, und mit den vielen Kondensatoren auf dem Board kann man "peak" sicher genug Saft bekommen, um ein kleines Tischfeuerwerk zu starten. Dafür will ich nicht verantwortlich sein, sondern gebe die Verantwortung an die/denjenigen ab, der den Lötkolben in die Hand nimmt.

    Die Stiftleiste ist 10-polig, ausgelegt als 2x5-pol, und zwischen Tape-Port und IEC-Port untergebracht. Neben Power und IEC-Signalen sind auch noch die drei Signale vorhanden, die den Tape-Port vervollständigen (IEC_SRQ ist identisch mit Cass_RD). Dabei habe ich anstelle der high-power Motorleitung nur das Steuersignal von der CPU geholt, damit man a) bei Bedarf auch die Datenrichtung umdrehen kann und b) den Pin in viel höherer Geschwindigkeit benutzen kann.

    Jens

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