A600 Dunkel

Es gibt 17 Antworten in diesem Thema, welches 3.367 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. März 2014 um 14:15) ist von spock-79.

  • Hi,

    meinen A600 wollte ich mal wieder in Betreib nehmen, doch der Bildschirm bleibt dunkel und ist leicht grizzelig auf TFT und Röhre. Caps Lock geht kurz an und wieder aus. Ein A+A+Ctrl, scheint einen Softstart aus zu lösen, da Caps Lock wieder urz leuchtet.

    Ich habe erstmal sämtliche Erweiterungen entfernt die steckbar sind. Es bleibt nur noch eine 2MB Chip Erweitung im Huckepack. Die Lötstellen dort sehen sauber aus. Das Board ist ein Rev 1.3.

    Das Netzteil 391029-03 liefert unbelastet auf dem +12V ca 12.1V, +5V ca 5,1V, -12V ca -11.5V.

    Sind die -11.5V evtl zu wenig. Die Konsensatoren sind noch nicht getauscht mit SMD bin ich nicht so fit. Sehe allerdings soweit ich das Beurteilen kann ganz okay aus. Eine ähnliche Meinugn wurde mir auf einem Retrotreffen mal erzählt.

    Was kann man weiter zu Fehlerdiagnose tun?

  • Netzteile grundsätzlich unter Last durchmessen - unbelastet sagt kaum etwas aus.

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • Die Konsensatoren sind noch nicht getauscht


    Das solltest Du umgehend machen (lassen). Ich habe gerade alle meine SMD-Amigas mit neuen Kondensatoren bestückt. Äußerlich war auch nichts zu entdecken, jedoch waren bereits diverse Leiterbahnen angegriffen. Bei den SMD-Amigas meiner Freunde war es noch verherrender. Dort waren auch Störungen im Video-Ausgang aufgetreten (kein RGB, kein Sync, schlechter Sound etc.)

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Wie hast Du denn den Monitor angeschlossen? RGB, Composite oder RF?
    Bring wenigstens eine der Anschlussmöglichkeiten ein Bild oder ists auf allen das Gleiche?

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  • Danke für die Antworten. Ein Bild des Boards reiche ich nach.Ich habe ein weiteres Amiga Netzteil huete leiweise bekomme, mit dem werde ich auch noch testen.
    Der Amiga urde via Composite angeschlossen, da ich keinen Flicker Fixer und passendes Kabel o.ä. habe.

    Nur interessen halber es sind doch nur die Elkos betroffen die man auf dem Board offensichtlich sieht, oder auch SMD-Konndesatoren?

  • Für den Composite Ausgang muss auch ein PAL oder NTSC Screenmode eingestellt sein. (Kein Productivity, VGA, Super72, oder ähnliches)

    C64 II ASSY-250469Rev.B, SD2IEC 1.2sw
    A600 030@40MHz, 32Mb RAM, OS3.9
    A4000T 060/PPC CVisionPPC OS3.9/OS4.0
    Mac-mini G4@1,5GHz MacOSX/MorphOS

  • Nur interessen halber es sind doch nur die Elkos betroffen die man auf dem Board offensichtlich sieht, oder auch SMD-Konndesatoren?


    Gerade die SMD-Kondensatoren sind fehlerhaft und laufen aus. Ich will hier auch keine Panik verbreiten aber ich hatte bisher kein Board gehabt wo die alle noch 100% i.O. waren. Tendentiell waren die Escom-A1200 jedoch nicht so schwer geschädigt wie die älteren Commodore-Rechner.

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Bei der Fehlerbeschreibung ist mit hoher Warscheinlichkeit der SMD-Elko C612 ausgelaufen und der Rechner hängt in einer Resetschleife.

    Alle SMD-Elkos tauschen, und mit etwas Glück läuft sie wieder wie am ersten Tag :).

  • Hallo,

    ich habe mal Bilder anghängt.
    Mit dem zweiten Netztteil geht er auch nicht selbes Problembild.

    Habe mir bei Reichelt diese Liste bestllt aus Kerkos für SMD und Elkos für die Radialkondensatoren.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (gefunden in Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.)
    Zusätzlich habe ich noch diese kleine Anleitung gefunden Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..
    Werde also wenn das große R. mir alles nötige zugesand hat meine Arbeit angehen.

    Auf dem Board war noch ein 68010 Sockel und eine 4MB Erweiterung die mir damals Spock79 vermittelt hat.
    Alles bis auf die OnBoard 2MB Chip Erweiterung ist abmontiert.
    Das 3adrige Flachbandkabel geht zu eine Schlter für den CPU Switch.

    C612 müsste der Kondensator über U14 auf dem 4 Bild ganz rechts oben sein? Der sieht leicht grummelig aus.
    Wenn ich mir einige Kondensatoren anschaue und mit Bildern im Web vergleich vermute ich, dass einige Elkos schon getasucht wurden.

    BTW: braucht man den TV-Modulator eigentlich für Composite?

  • Wenn ich mir einige Kondensatoren anschaue und mit Bildern im Web vergleich vermute ich, dass einige Elkos schon getasucht wurden.


    Ja. Da wurden bereits z.T. Kerkos eingebaut :thumbup:

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Zwei sachen sind mir auf den Bildern jetzt aufgefallen.. Warum ersetzt man SMD Elkos mit bedrahteten, und nimmt dann teilweise doch Kerkos? Ich hätte alle SMD Elkos mit Kerkos ersetzt. Und, wo ist R102 (der Widerstand unterhalb der CPU, müsste 1KOhm haben) geblieben?

  • Ich hätte alle SMD Elkos mit Kerkos ersetzt.


    Keramikkondensatoren haben andere Eigenschaften als Elektrolytkondensatorenk, bei den Vielschicht-Kerkos mit hohen Kapazitäten gilt die nominelle Kapazität z.B. nur bei einer Spannung von 0V (Null) und die tatsächliche Kapazität sinkt mit steigender Spannung. Daher ist das blinde Tauschen Elko->Kerko an manchen Stellen eine ziemlich schlechte Idee, allerdings weiss ich nicht ob (bzw. wo) im Amiga dadurch Probleme entstehen können.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Keramikkondensatoren haben andere Eigenschaften als Elektrolytkondensatorenk, bei den Vielschicht-Kerkos mit hohen Kapazitäten gilt die nominelle Kapazität z.B. nur bei einer Spannung von 0V (Null) und die tatsächliche Kapazität sinkt mit steigender Spannung. Daher ist das blinde Tauschen Elko->Kerko an manchen Stellen eine ziemlich schlechte Idee, allerdings weiss ich nicht ob (bzw. wo) im Amiga dadurch Probleme entstehen können.

    Es scheint jedenfalls das im Amiga dadurch keinerlei Probleme entstehen, ich würde behaupten der Austausch mit Kerkos ist 100 fach erpropt :). Aber selbst wenn man dort berechtigte bedenken hat, warum bedrahtete Elkos? Die Pads vertragen wirklich nicht viel und reissen sehr schnell ab, gerade wenn sie schon mal mit Elekrolyt in Kontakt gekommen sind. Also wenn ich dort bedenken hätte, würde ich auch wieder zu SMD Elkos greifen.

  • @Spock79, ich weis nicht wer die Elkos getauscht hat. Nur du und Tepe haben das Board in der Hand gehabt. Tepe hat laut seiner Aussage nichts getaucht und du hast damals nur ein Kontaktproblem mit der 4/8MB Erweiterungskarte gefixed. Ich werde am Samstag erstmal die Kondesatorgruppe um C612 mir genauer anschauen.

    Kann es sein das der Fehlende R102, was mit dem 68010 On-Top-Sockel zu tun hat? Man beachte auch die Konstruktion Knappüber der CPU, die ich nicht gebaut habe.

  • Wenn ich dort etwas getausch hätte dann nur mit Kerkos, bedrahtete Elkos habe ich noch nie auf SMD Pads gesetzt. Die Kostruktion oberhalb der CPU ist zur Umschaltung zwischen 68000 und 68010, scheint, soweit es auf den Bildern zu beurteilen ist, auch richtig aufgebaut zu sein.

    Trotzdem fehlt R102, ob das kritisch ist kann ich Dir im Moment nichtmal sagen, ich würde dort aber probehalber mal einen 1KOhm Widerstand einlöten. Wenn ich einen Sockel über die CPU gesteckt habe um dort einen 68010 drauf zu löten, hab ich immer eine Aussparung in den Sockel gemacht aber ganz sicher nicht den Widerstand entfernt.

  • Schau Dir mal die Lötstellen der CPU an, da wäre noch ein mir bekanntet typischer Fehler vom A600. Die Lötstellen bekommen gerne feine Risse und haben dann keinen richtigen Kontakt mehr. Am besten mit einer Lupe kontrollieren oder alle gleich nachlöten.

    Ich hatte aber auch schon eine defekte Buchse vom Netzteil, dort musste man den Netzteilstecker leicht nach oben drücken damit Kontakt da war...