Digi Sound collection gesucht

Es gibt 56 Antworten in diesem Thema, welches 7.553 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. Februar 2014 um 23:59) ist von :TheRyk.

  • jaja der 8581...
    digifix für 8580 ist ja keine magie,


    Der 8581 klingt aber auch mit 'Fix' viel zu kalt, hart und rau im Vgl. zu den meisten 6581ern. Egal wie man den Widerstand justiert. Man meint in manchen Fällen -wenn man genau vergleicht- es würden einige Frequenz-Details fehlen.

    sauhund: die Sid-Emulation im Vice ist so ca. 75% vom 6581. Klingt viel rauher als C64+1084.


    Das bemerkt Sauhund doch eh noch nichtmal, der konzentriert sich eh nur auf die/seine reine Kopf - Digitallogik ;). :weg:
    Probiere 'mal den Micro64 Emulator (und CCS), vlt. bringt der ja einen etwas natürlicheren Output. (Die SID Emulationen in Vice mochte ich noch nie so wirklich vollends, im Gegensatz zu den anderen genannten Alternativen.)

  • uffuffuff. mal doch spasseshalber mal einen sinus auf kästchenpapier und digitalisiere ihn per hand. und dann wende das von dir praktizierte griesgnaddeln auf die daten an und male das ergebnis auf. du wirst feststellen dass das was du tust nicht im geringsten einer bandbreitenbegrenzung nahekommt, sondern eher mehr oder weniger zufälligem hinzufügen von rauschen und/oder verzerrungen. in der hinsicht ein klassischer fall von audioesoterik möchte ich fast sagen =P (es wäre für die signalverarbeitung wirklich extrem toll wenn filtern so einfach wäre - ist es aber leider nicht)

    Wenn man einen Sinus auf Papier aufzeichnet, diesen "digitalisiert", hat man nachher sicher passende Ergebnisse. Das Problem sind die Alias-Effekte, die durch so einen Filter gedämpft werden. Damit hätte man dann unten und oben etwas Rauschen drin. Das ist mir durchaus bewusst. Solche Alias-Effekt bekommt man mit _keinem_ Filter nach dem Sampling vollständig heraus.

    Man muss sich alle Probleme nur mal aufzählen:einerseits fehlt mir die Geschwindigkeit, man hat eine hohe Bit-Breite mit hohem Widerstand und ein Bandpass fehlt. Das sind für einen sinnvollen Audio-Digitizer schon zwei K.O.-Kriterien zu viel. Besonders in Kombination macht es das Einstellen fast unmöglich. Der Bandpass wäre dann das kleinere Problem.
    Da kann man die Zeit besser in die DAISY-Platine investieren und diesen SPI-Chip für Messaufgaben verwenden, bei denen es nicht auf allzu hohe Abtastung ankommt.
    War aber dennoch mal ein schönes Experiment. Und für die schlechten Voraussetzungen fand ich die Ergebnisse schon recht gut.

    Key of Solomon: Das stimmt wohl was er da sagen möchte. Er kann sich nur schlecht ausdrücken. Und ein bisschen vergesslich ist er auch. ;)

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  • suahund & key of Solomon: ignoriert Euch doch bitte einfach oder tauscht euch per PN aus, so unterhaltsam ist die (Teil-)Entfernung eurer Kabbelei quer durch die Threads nun auch wieder nicht.

    sl FXXS

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  • Zitat

    Wenn man einen Sinus auf Papier aufzeichnet, diesen "digitalisiert", hat man nachher sicher passende Ergebnisse.


    wie meinen? nach deinem bitverhuddeln kommt da alles andere als ein sinus raus. vor allem beim abschneiden der oberen bits passieren mit dem signal ganz GANZ üble dinge, versuch das doch einfach mal.

    Zitat

    Das Problem sind die Alias-Effekte, die durch so einen Filter gedämpft werden.


    quark. dein "filter" setzt einfach wild bits. was tatsächlich dazu führt das am ende weniger hoch frequente anteile im signal sind, ja. zusätzlich aber auch jede menge verzerrung

    Zitat

    Damit hätte man dann unten und oben etwas Rauschen drin.


    bitte sage doch mal klar was du mit "oben und unten" meinst. es ist zumindest sowohl in bezug auf frequenz (bandbreite) als auch amplitude (dynamik) falsch.

    Zitat

    Das ist mir durchaus bewusst. Solche Alias-Effekt bekommt man mit _keinem_ Filter nach dem Sampling vollständig heraus.


    wie gesagt, dazu ist die übliche vorgehensweise filtern bei nyquist frequenz vor dem samplen. nach dem samplen ist das schlicht sinnlos.

    Zitat

    Man muss sich alle Probleme nur mal aufzählen:einerseits fehlt mir die Geschwindigkeit, man hat eine hohe Bit-Breite mit hohem Widerstand und ein Bandpass fehlt. Das sind für einen sinnvollen Audio-Digitizer schon zwei K.O.-Kriterien zu viel.


    was aber nicht heisst das es bei korrekter vorgehensweise nicht ein besseres ergebnis erzielen liesse als mit diesem bitvoodoo.

    und die 12bit stellen in keinster weise ein problem dar, echt jetzt. also ausser das es im programm vllt lästig ist damit zu hantieren.

  • Vielleicht liegt ein Irrtum vor?
    Die/das oberen Bits zu entfernen ist mitnichten eine einfache Deckelung der Amplitude. Das binaersystem ist ja nicht linear :)

    Das da unten ist z.b. ein Sinus der eine 8 bit 'breite' Amplitude hatte. Also 0-255. Dargestellt ohne das obere bit.
    Egal was man da jetzt mit anfaengt, schoen wird das nicht mehr.

  • und die 12bit stellen in keinster weise ein problem dar, echt jetzt. also ausser das es im programm vllt lästig ist damit zu hantieren.


    Daraus resultiert auch ein Problem mit der Geschwindigkeit. Wenn ich alle Bits abholen möchte, muss ich 15x clocken. Und mit dem Innenwiderstand braucht eine Signalverstärkung, damit es auch passend digitalisiert werden kann. Wie sieht es denn mit dem TC64 Turbo aus ? - Würde der auch I/O Zugriffe am Userport beschleunigen ? - Mit etwas mehr Power könnte man zumindest mal versuchen, ob man es passend einstellen kann. Das zu digitalisierende Stück wird dann vorher angepasst. Dazu muss ich mich dann aber zuerst mit SOX beschäftigen. Oder kennst Du irgendwelche Parameter aus dem Stand ?

    Den "Filter" hatte ich längst deaktiviert. Ich könnte am Wochenende mal einen Signal-Generator dran hängen und ? khz/1V da rein blasen, um mit einem Oszi die Ausgabe anzusehen. Dann wissen wir ganz genau, wie das Signal verändert wird.

    Das war das Source-Häppchen: Frisst nebenbei auch unnötigerweise einige Zyklen.

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  • @cbm, wenn ich mich nicht vertan habe, sieht das dann so aus (blaue Kurve bei rotem Eingangssignal).
    Wieso shiftest Du nicht konsequent einfach runter?

    ACh ja, das gilt nur bei 8 bit input. Bei 12 bit ausgesteuertem input duerfte das Ergebnis eher dem Bild da oben aehneln.

  • @cbm, wenn ich mich nicht vertan habe, sieht das dann so aus (blaue Kurve bei rotem Eingangssignal).


    Wenn man sich noch das Verhalten der in einem anderen Thread dokumentierten Eingangsschaltung dazudenkt ähnelt das ganze einer Verstärkung mit starkem Clipping - was bei 4-Bit-Samples gar nicht so schlecht ist um aus dem Hauch von Dynamik noch irgendwas verständliches rauszuholen.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • @cbm, wenn ich mich nicht vertan habe, sieht das dann so aus (blaue Kurve bei rotem Eingangssignal).
    Wieso shiftest Du nicht konsequent einfach runter?

    ACh ja, das gilt nur bei 8 bit input. Bei 12 bit ausgesteuertem input duerfte das Ergebnis eher dem Bild da oben aehneln.


    Das war ein 8-Bit Input. Deine Grafik entspricht dem von mir erwarteten Clipping. Das Runtershiften hatte ich im ersten Versuch verwendet. Das wurde als sehr "harsch" beschrieben und das war es auch.

    So schöne Programme hätte ich manchmal auch gern unter Linux. Danke für die Auswertungen !

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  • Daraus resultiert auch ein Problem mit der Geschwindigkeit. Wenn ich alle Bits abholen möchte, muss ich 15x clocken. Und mit dem Innenwiderstand braucht eine Signalverstärkung


    und du kannst nicht NUR die ersten/obersten 4 bits abholen? der rest ist doch eh egal

    Wie sieht es denn mit dem TC64 Turbo aus ? - Würde der auch I/O Zugriffe am Userport beschleunigen ?


    das chameleon bremst bei jedem i/o zugriff auf 1MHz runter. allerdings lässt sich im turbomode das timing nicht mehr wirklich gut vorhersagen, von daher zum samplen vermutlich eher nicht so gut geeignet.

    Dazu muss ich mich dann aber zuerst mit SOX beschäftigen. Oder kennst Du irgendwelche Parameter aus dem Stand ?

    für meine drumsamples bei 7819Hz sieht das so aus: (rechnet auf 8 bit unsigned runter, filtern by nyquist frequenz passiert automatisch/immer)

    Code
    sox -D $(SMPDIR)/drum/wood.wav -t raw -r 7819 -b 8 -e unsigned -c 1 $(SMPDIR)/drum/wood.raw gain +1

    Das war ein 8-Bit Input. Deine Grafik entspricht dem von mir erwarteten Clipping. Das Runtershiften hatte ich im ersten Versuch verwendet. Das wurde als sehr "harsch" beschrieben und das war es auch.


    äh. du hast erwartet das eine halbwelle durch clipping abgeschnitten wird? und da wunderst du dich das es nach dem runtershiften "harsch" klingt? ja puh

  • Danke für die SOX-Parameter. Die werden sicher noch mal nützlich sein. Tja, zum Rest: ohne mehr Rechenleistung ist der Drops gelutscht, so oder so. Da ist es müßig sich weiter darüber zu unterhalten.

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  • ohne mehr Rechenleistung ist der Drops gelutscht, so oder so. Da ist es müßig sich weiter darüber zu unterhalten.


    es scheint mir das dir diese möglichkeit aus dem völlig vergriesgnaddelten thema frühzeitig entfleuchen zu können nicht ungelegen kommt ...

  • [offtopic]Völlig OT:
    Les bei dir schon zum zweiten Mal "vergriesgnaddelt". Das heißt bei uns "vergniesgnaddelt" :prof: Regionale Dialektabweichung?? Konrad Duden schweigt diesbezüglich mal wieder... ;)
    [/offtopic]

  • Grad noch so passend zum Thema (wenn auch längst nicht mehr zum Ausgangspost): Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Les bei dir schon zum zweiten Mal "vergriesgnaddelt". Das heißt bei uns "vergniesgnaddelt" Regionale Dialektabweichung??


    mmmh das ist nun schon das zweite mal das ich sowas lese wo scheinbar gleich auch die bedeutung mit flöten ging... ich kenne das so das es tatsächlich von "gries" kommt, und zwar dem unterrühren von zeugs unter denselbigen :) (und das andre das ich hier ständig lese ist "es hackt" - was ich schon fast amüsant finde, hier heisst das "es hakt" im sinne von hakelig/nicht gut funktionierend, mit einer hacke hat das nix zu tun =D)

  • Laut Internet (und dann muss es ja stimmen) ist Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :schreck!: