Cortex Amiga Floppy Emulator

Es gibt 861 Antworten in diesem Thema, welches 207.781 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Oktober 2016 um 06:13) ist von CommieSurfer.

  • Bis jetzt hatte ich nur so Erfolg mit dem Floppy Emulator. Ohne Tastatur hatte ich viele Male gebootet ohne Erfolg. Mal schauen vielleicht gibt es ja noch andere Erkentnisse.

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    Viele Grüße
    Thomas

  • Wenn man verschiedene USB-Sticks testet, darf man nicht den Fehler machen und die Dateien von einem USB-Stick auf den anderen USB-Stick zu kopieren. Die Selector.adf-Datei muss immer frisch aus dem Zip auf den Stick kopiert werden!
    Der Gotek speichert sich wohl den Namen des USB-Sticks in der Selector.adf mit ab.

  • Hab' auch ein Problem nun: Ich habe den Gotek in einem A500 testen wollen. Komischerweise bootete es nur, wenn der Powerstecker an der Amiga 500 Platine andersherum als beim A600 draufgesteckt war, obwohl der Gotek, egal wie herum der Powestecker ist, eigentlich beidesmal Power bekommt und angeht :nixwiss:.
    Sobald die Selector adf dann bootete, bekam ich dann jedoch im Sternenbildschirm nach dem "Init DF0" ein "Cortex FE Init Error", jedesmal.
    Am A600 funktioniert die gleiche SD Karte + Adapter, und auch unter Verwendung selben Kabel normal. Naja -nun kommt's- funktionierte, denn jetzt kommt nach dem Testen am A500 aufeinmal ebenfalls am A600 ein "Cortex FE Init Error" nach dem Laden der Selector adf im 'Sternenbildschirm'. Also kurios das.

    Ich werde das was CF sagte, 'mal probieren. Also eine neue frische Selector adf auf die SD Karte kopieren und sehen ob es dann am A600, etc. wieder läuft, weil es ja vorher noch ging.
    -Denn ich habe zwei SD Karten getestet.- Aber am A600 liefen beide SD Karten nacheinander normal, bevor ich es dann am A500 getestet habe... und es nun wie gesagt auch am A600 nicht mehr will. Also seltsam eigentlich.

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    Ausserdem: Zu allererst hatte ich den Turrican Anthology USB Stick genommen für das Testen wollen am A500 (s.o.), der ja am A600 bei meinen Tests lief. Da hörte ich aber beim Power On des Amiga immer so ein 'Pumpen' (nur mit Stick ohne war alles normal) aus den Lautsprechern und die Selector adf bootete auch nicht. Also wie eine Art Kurzschluss bei eingestecktem Stick und so war es auch: Der Stick wurde heiß und er roch nach etwas kaputt gegangenen.
    Jetzt am PC den Stick ausprobiert: tot.. :\, wird nur sau heiß innen der Stick. Sonst tut sich nichts mehr (keine Power Leutche am Stick rührt sich mehr).
    K.A. ob das evtl. an dem da noch "falsch" herum eingesteckten Gotek Powerkabel (erwähnt s.o.) lag oder eher nicht.
    Also Vorsicht: Euren Turrican Anthology Stick besser also doch nicht unbedingt dafür nehmen :), bevor bei euch in diesem ebenfalls etwas durchbrennt.
    Der Testamiga scheint es alles überlebt zu haben (obwohl 'sie' sich jetzt bei der SOTB 1 Diskette nach dem Einlegen und ein Track Ladens immer dauerhaft hintereinander resetet, was vorher nicht so war, -(alle) anderen Disks laufen aber noch).

  • Wenn du den Powerstecker verkehrt herum auf den Gotek steckst, vertauschst du die beiden Spannungen +5V und +12V. Das heißt, da der Gotek vermutlich die 12V eigentlich nicht nutzt, hast du ihn nun durch das Herumdrehen mit +12V auf 5V "versorgt". Dadurch hast du auf jeden Fall den USB-Stick gegrillt. Wenn die Gotek-Elektronik keine Schutzschaltung davor hat, dann die wohl auch.

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  • Am Gotek geht der hier von mir verwendete Stecker nur in einer Richtung drauf und am A500 selbst tat ich so herum, wie am A600 auch, wo es klappte. Ich hab's also zumindest nach bestem Gewissen getan ;). Nur war das dann bzgl. am A500 wohl falsch herum.

    Den Stick hat es gegrillt, beim dritten Anlauf 'knallete' innen im Stick auch etwas leise. Das war es dann spätestens für den Stick gewesen.
    Und ja.. Obermist, den Gotek hat's dann u.U. auch zur Hälfte gekillt, obwohl die Selector adf ja noch normal lädt. Btw. auch noch gleich zwei Stück, hatte zwei Goteks dabei getestet. Sind jetzt wohl beide leicht defekt :(.

    Ich wusste auch allg. vorher gar nicht, dass da am Floppypowerstecker neben 5V auch noch 12V anliegen, wenn die Floppys doch eh alle nur 5V brauchen ?


    Ich hatte das alle Kontakte abdeckende vieradrige! Powerkabel aus dem Amiga 600 + dessen Floppy verwendet. Da bekommt ja dann -weil vieradrig- der Gotek eigentlich, egal wie man es steckt, sogar immer zu viel Power ab, weil die 5 V und 12 V somit beide gleichzeitig auf den Gotek laufen. Wie mir noch auffällt. Also nächstes sofort 'mal etwas mit nur zwei Adern basteln, für 5V und GND !

  • Beim A500 ist der Stecker für den Floppystrom aber halt genau andersrum, also war der Gotek falsch angeschlossen und man kann ihn sehr wahrscheinlich entsorgen...

    Es gibt (eher gab) auch Floppylaufwerke die 12V Spannung benutzen, und da es sich in den Amigas um Stinknormale Molex Stecker handelt sollte eigentlich klar sein welche Spannungen dort anliegen. Mit einer einfachen Bildersuche hätte man auch sofort sehen können das auf dem A500 Mainboard der Anschluß im vergleich zum A600 gedreht ist. Bei den frühen A500 Mainboards wurden dort leider nur Stiftleisten ohne Verpolungsschutz verbaut, da macht es dann Sinn vorher zu schauen...

  • Ja der Verpolungsschutz fehlte bei dem '87er Amiga ;). Beim A600 geht es nur in eine Richtung drauf. Aber auch da (s.o. am Ende später hinzufügtes) ist das zumindest mit'm vieradrigen Kabel dann wohl auch dennoch immernoch riskanter Murks.

    Ich nahm halt vorher an, dass wie bei dem dreipoligen Stecker für die Power LED am C64 an beiden Seiten die selben 5 V anliegen, so dass es egal ist, wie herum man die Busche draufsteckt... . Naja falsch gedacht.

    Molex waren für mich immer nur diese etwas größeren vierpoligen Powerstecker ;). Hatte ich bis jetzt ich keine Ahnung, dass das für die Floppy only von der Norm das selbe nur in kleiner ist.

  • Hätte dir eigentlich klar sein müssen, wenn du dir (alte) PC-Netzteile (also welche aus der Vor-SATA-Zeit) oder Y-Weichen für Floppy und Festplattenstrom angesehen hättest...

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  • Vom Ansehen allein der Stecker sicher nicht ;), es hätte schon der Spezifikation der Stecker bedurft, um zu wissen dass da auch nich 12V anliegen und nicht nur am dicken Mainboard Stecker.. .

  • Eben doch, weil an dem Y-Kabel und Netzteilen sicher auch der große Stromstecker dran sind, wie er für 5,25 Laufwerke und Festplatten verwendet wird. Und da weißt du sicherlich, dass da 12V drauf sind. Und da hättest du sehen können, das an beide Stecker (groß, klein) ein rotes und gelbes Kabel an die äußeren Pins geht.

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  • Ja hätte wäre wenn. Ich glaub' so ein NT habe ich schon 10 Jahre nicht mehr 'untersucht'. Ich hatte mir eh nur im Großen und Ganzen gemerkt "Peripheriestecker = is' doch alles irgendwie 5 V und mehr brauch' ich net (wissen)" und die 12 V da ebenfalls vorliegend verdrängt, weil 'persönlich' nicht/nie gebraucht ;).

  • Wenn ich die interne Schaltung des Gotek noch richtig im Kopf habe, dann bekommt der Gotek seine Spannung über einen Spannungsregler, nur die Spannung (5V) für USB geht direkt zur USB-Buchse. Also wenn die Spannung vertauscht war, hast Du sehr wahrscheinlich alles gehimmelt, was Du an den USB-Port angeschlossen hast, der Gotek könnte das selber eventuell überlebt haben. Stimmt nicht ganz, der kleine Käfer auf dem Board (74HC040) bekommt auch die 5V direkt, der wird dann auch defekt sein!

  • Anhand der Farben des Molex-Steckers kann man die Belegung nicht immer zuordnen. Beim Amiga2000 sind es Blau, Orange und Gelb. Gelb ist hier allerdings 5V.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Anhand der Farben des Molex-Steckers kann man die Belegung nicht immer zuordnen. Beim Amiga2000 sind es Blau, Orange und Gelb. Gelb ist hier allerdings 5V.

    Stimmt schon, leider halten sich nicht alle Hersteller an diesen Quasi-Standard. Aber wenn man da zwei Farben auf den zuführenden Kabeln sieht, sollte man schonmal drüber nachdenken, warum das so ist...

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  • Wenn ich die interne Schaltung des Gotek noch richtig im Kopf habe, dann bekommt der Gotek seine Spannung über einen Spannungsregler, nur die Spannung (5V) für USB geht direkt zur USB-Buchse. Also wenn die Spannung vertauscht war, hast Du sehr wahrscheinlich alles gehimmelt, was Du an den USB-Port angeschlossen hast, der Gotek könnte das selber eventuell überlebt haben. Stimmt nicht ganz, der kleine Käfer auf dem Board (74HC040) bekommt auch die 5V direkt, der wird dann auch defekt sein!

    Meine beiden SD Karten haben es 'komischerweise' sogar überlebt. Die funktionieren noch.
    Wenn ich ein anderes, dann 2 adriges Kabel feritg habe, teste ich auch nochmal die Goteks.

    Habe 'mal nachgemessen am A600 und A500 (von vorne bertrachtet, von links nach rechts nummeriert):
    A600: 1. Pin +5V, 2.+3.Pin GND, 4. Pin +12V
    A500: 1. Pin +12V, 2.+3.Pin GND, 4. Pin +5V

    Gotek: 1. + 4. Pin +5V Eingang, 2.+3-Pin GND.

    Alles wie nun auch gedacht natürlich.
    Das verrückte ist aber, dass alles am A600 lief, obwohl ich das Gotek demnach also auch da jedesmal mit 12 V UND 5V (zusammen 17 V !, naja stimmt nicht ganz, es ist ja keine Reihenschaltung also doch "nur" 12 V..) geichzeitig an den 5V Eingängen des Gotek (Pin1+4) eben wegen dem / durch das vieradrige Floppy Power Kabel betrieben habe.
    Naja vlt. geht nur einer der beiden Eingang Pins direkt auf die USB Buchse und der Stick etc. hatte es deshalb überlebt am A600.


  • Alles wie nun auch gedacht natürlich.
    Das verrückte ist aber, dass alles am A600 lief, obwohl ich das Gotek demnach also auch da jedesmal mit 12 V UND 5V (zusammen 17 V !) geichzeitig an den 5V Eingängen des Gotek (Pin1+4) wegen dem / durch das vieradrige Floppy Power Kabel betrieben habe.
    Naja vlt. geht nur einer der beiden Eingang Pins direkt auf die USB Buchse und der Stick etc. hatte es deshalb überlebt am A600.


    HÄH?

    Sorry, aber bei sowenig Grundwissen solltest Du eventuell jemand anderes an Deinen Computern schrauben lassen...

    Der Gotek hat keine zwei 5V Eingänge, er ist als Floppyersatz gedacht, ergo ist der Stromanschluß genau wie bei allen andern Floppys belegt mit dem Unterschied das die 12V halt nicht genutzt werden..

  • Doch ich meine der eine äußere 1. Pin ist gleichgeschaltet mit dem anderen äußeren 5V Pin (4. Pin) beim Gotek. Beim Flashen konnte ich das so oder so anschließen (Pin 1 oder Pin 4 benutzen), der Gotek bekam an beiden derer äußeren Pins die benötigte 5 V Power. Daher kam ich da drauf. Kann mich aber auch falsch erinnern.

  • Pin 4. ist 12V. (CN12. Benutzerhandbuch Amiga500 Anhang D-10)

    Wenn das so ist, wie du sagst, würde das den Gotek 100% schrotten.

    Ich glaube eher, dass pin 4 auf dem Gothek ins Leere läuft. Durch das Verdrehen des Steckers lagen wie schon erwähnt 12V auf dem Gothek. Das bedeutet: Nix gut!


    Edit: CapFuture1975 war schneller ;)

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Doch ich meine der eine äußere 1. Pin ist gleichgeschaltet mit dem anderen äußeren 5V Pin (4. Pin) beim Gotek. Beim Flashen konnte ich das so oder so anschließen (Pin 1 oder Pin 4 benutzen), der Gotek bekam an beiden derer äußeren Pins die benötigte 5 V Power. Daher kam ich da drauf. Kann mich aber auch falsch erinnern.

    Nee, war wirklich 'falsch erinnert', eben nachgemessen und beäugt. Pin 1 und Pin 4 haben doch keine Verbindung miteinander. Pin 1 (der äußerste) steht doch 'ungebunden' da.
    Das erklärt dann die doch 5V only u. somit korrekte Powerzufuhr, als ich es noch am A600 hatte. Konnte also tatsächlich in der Sache dann nichts kaputt gehen mit dem Verpolungs-steck-schutz vom A600 Board-Stecker.

    Shodan: Nicht die Pinnummern jetzt wieder durcheinander würfeln ;). Kann sein, dass es so richtig genormt gezählt ist, wie du es sagst. Aber ich hatte ja bereits die von links nach rechts (in Leserichtung) Zählmethode angewandt. Bei dieser war im A500 der 4. Pin +5 V und nicht +12 V (obig gepostete Messung im A500 und A600 von gerade). Nur damit es keine Missverständnisse gibt.