Cortex Amiga Floppy Emulator

Es gibt 861 Antworten in diesem Thema, welches 207.754 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Oktober 2016 um 06:13) ist von CommieSurfer.

  • Der wesentliche Unterschied ist bei den Geräten die Anpassung an den Einsatz. Z.B. Textilmaschine, Roland Keyboard usw. Also Firmwaremäßig.

  • Ok. Ja, hab' ich auch schon gemerkt. Sind für unterschiedliche Einsatzgebiete vor-geflasht. Aber die Nummer sagt darüber eigentlich nichts aus.

  • Eine Idee hab ich schon.
    Da ist aber wieder Bastelstunde angesagt.
    Ich schau mal, ob da am Wochenende was bei raus kommt.
    Ziel ist, den Emulator einzubauen, ohne am Amiga was kaputt zu machen.

    Hat den Gotek mal einer in einem Amiga 500 Gehäuse verbaut?
    Wie befestigt? Und evtl. etwas weggefräst?


    Auf den Fotos der Originalseite sieht man, dass er anscheinend ohne Weiteres in ein geschlossenes A600-Gehäuse passt. Geht das am A500 denn nicht so? Also einfach durch den Schlitz den Stick anstecken, auf das Display reinlugen und vielleicht mit einem Stäbchen die Tasten bedienen?

  • ich habe mein 600er auch zugeschraubt mit dem ding drin.
    bischen nervig mit den knöpfen... da muss ich mir nochmal was überlegen/bauen.

    gruß

    klapra

  • Ich habe das Ding gestern in meinem Amiga 500 verbaut.
    Werde die Tage den Amiga nochmal aufschrauben und ein paar Fotos machen.

    Gruß

    Sebbi

  • Also passt es auch in den 500er ohne Weiteres rein?

    Silber in "Surfing" bei California Games 2008 :)
    Gold in "Bobsled" bei Winter Olympiad 2009 :D

  • reinpassen schon, wenn man die Löcher im Gotek neu bohrt, dass es 5mm tiefer sitzt.
    Aber wie schon gesagt wurde ist es doch etwas nervig, um die Ecke zu schauen und mit einem Stäbchen weiter zu drücken.
    Deshalb setze ich ein kleines Pult für Display und Taster oben drauf.
    Im Alter bekommt man schnell Hals :kruecke: .

  • Es gibt da einmal das Modell: SFR1M44-U100 [Nr. SKU: 10_R000110019781] und dann das sogenannte "updated" Modell: SFR1M44-U100K [Nr. SKU: 10_R000110019782].


    Neben den beiden, die vermutlich gleich sind, und der Version ohne Display gibt's scheinbar (e-bucht) noch eine dritte bzw. vierte Variante mit einem nur 2-stelligen Display und ausgelegt für nur 44 Tracks und 720 KB. Letztere könnte u.U. inkompatibel hierfür sein. Wenn aber doch auch da die selbe Technik drin steckt und es neben anderem Display nur anderes vor-geflasht ist, dann natürlich nicht.

    Zwei Stück in weiß (3-stelliges Display, normal "updated") kommen bald hier an. In beige kann man die auch -von einem einzigen Verkäufer- bekommen (schwarz, weiß, beige), das passt dann quasi noch besser zu vergilbten A500 Gehäusen ;), sollte man es oben drauf legen und nicht einbauen.

  • Die Firmware läuft auch mit zweistelligem Display.
    Ausser Werksseitiger Firmware und unterschiedlicher Jumperleister habe ich da keinen Unteschied gesehen.
    Dann gibt es noch was mit USB Anschluss hinten.

  • Da heute so eine mieses Wetter war, habe ich mir den Gotek (nur zu Testzwecken) mal in meinen Amiga 500 eingebaut. Ich wollte schon immer wissen, ob man den Gotek mal "schnell" einbauen kann. Man kann! :thumbsup:

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    Das ganze hat nur rund 30 Minuten gedauert. Man braucht dazu folgendes:

    Code
    Ein altes Floppykabel vom PC (Original Amiga ist zu kurz)
    Heißklebepistole
    2 Stück 20mmx3mm Schrauben mit 4 Muttern

    Als erstes habe ich die beiden Schrauben mit den Muttern befestigt (eine Schraube muss etwas tiefer befestigt werden).

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    Dann die Platine und das Display in bzw. an den Gehäuse-Deckel geklebt. Die LED des Gotek habe ich nach oben gebogen, so daß sie in einem Lüftungsschlitz des Deckels war (Im Betrieb kann man diese dann durch den Schlitz leuchten sehen)

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    Alle Kabel verbunden, dazu das lange PC-Floppykabel genommen.

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    Und schon war der Einbau fertig.

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    Nach einem Funktionstest habe ich den Gotek wieder rückstandslos ausgebaut, daß hat dann nur 10 Minuten gedauert.

  • Cool ;), man kann aber das Gehäuse des Gotek sicher auch dran lassen und es wie eine normale Amiga-Floppy (hat ja gleiche Maße) auf die untere Gehäuseschale des Amiga legen und mit den normalen drei oder vier Floppy-Schrauben von unten befestigen, wenn man neue positionstechnisch passende Löcher im Gotek anlegt. Naja, werd' ich dann ja sehen ob das passt oder doch nicht ganz im Detail.

    -So wie da oben im A600 zu sehen. Sofern der USB Ausgang und Floppyschlitz denn in etwa gleiche Höhe haben, damit der Zugang zum USB nicht blockiert ist.

  • Dann die Platine und das Display in bzw. an den Gehäuse-Deckel geklebt. Die LED des Gotek habe ich nach oben gebogen, so daß sie in einem Lüftungsschlitz des Deckels war (Im Betrieb kann man diese dann durch den Schlitz leuchten sehen)

    Auf den Bildern ist die LED aber anders positioniert?

    Silber in "Surfing" bei California Games 2008 :)
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  • Auf den Bildern ist die LED aber anders positioniert?


    Ist sie gar nicht, auf den Bildern kannst du die doch gar nicht sehen, da sie jeweils von der Platine verdeckt wird. Und durch den Lüftungsschlitz kann man sie nur schimmern sehen. Ist ja auch egal, ich wollte den Einbau ja nur mal ausprobieren.

    PS: Hier sieht man die grüne LED durchschimmern, na wo ist sie?

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  • Löwe: Die LED ist doch nach oben gebogen wie CF es sagt (auf Bild 1 von CF zu sehen) und @CF: Doch.. dein erstes Bild zeigt die Platine ja durchaus 1a von oben, mit den beiden LEDs (rote grüne) ;).

    Wo hast du die schicke blaue AmigaPower LED für die Amiga Tastatur her ? Passt gut zum Amiga Flair ;). Grüne Power LEDs bei Commodore Maschinen mag ich irgendwie nicht soo, sollte schon rot sein -wie es das bis ca.'87 bei C64 und Amiga ja auch stets noch war, danach fing das mit Lücken/Ausnahmen dann mit den grünen LEDs an (oh Schreck ;))- oder blau (für Amiga).

    Anm.: Mit den grünen statt roten Power LEDs ab'87/'88 hat Commodore einen riiieesen Fehler begangen :prof:, denn damit haben sie das was Commodore ausmacht(e) verspielt: die Wärme, Geselligkeit, Gemütlichkeit der innerlichen Bastelfreude (= rote LED). *Scherz aber zu ein paar Prozentpunkten wahr*

  • Ist sie gar nicht, auf den Bildern kannst du die doch gar nicht sehen, da sie jeweils von der Platine verdeckt wird.

    Stimmt, ich hab das irgendwie mit der 3-stelligen LCD-Anzeige verwechselt, die du ja seitlich rausstehen hast... :drunk:

    Mal eine andere Frage: Wie habt ihr beim Flashen eine stabile Hardwareverbindung hergestellt? Soweit ich das sehe, gibt es am Gotek ja keine Stiftleiste, sondern nur Lötpunkte.

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  • Auch ich habe eine Stiftleiste eingelötet.

    Zur blauen Led:

    Ich habe einfach den Vorwiderstand der original LED ausgelötet und statt dessen die blaue Led mit passenden Vorwiderstand eingelötet. Ich habe mir das Ganze so zu recht gebogen, daß die neue Led seitlich in die Original-LED scheint. Demnächst werde ich das aber mit einer Smd-Led noch besser machen, denn unter der Originalen-Led ist noch genug Patz dafür, dann scheint das Licht auch gerade nach oben.

  • Mit wieviel Volt werden die LEDs denn auf der Tastatur gefüttert, also ohne Widerstand, nur 'was pur aus der Platine kommt ? Damit ich, falls ich mir auch 'mal sowas wie eine SMD LED unter die org. LED legen sollte, weiß, wieviel Ohm an Widerstand ich für diese oder jene LED dann bräuchte.
    -Ok, könnte ich beim nächsten Öffnen auch eh direkt 'mal nachmessen, was da ankommt.

  • Weil ich kein Bock hab', extra Knete für ein paar externe Laufwerke auszugeben. Ich hab' leider nur ein externes und das wird nicht geschlachtet. ;)
    Die internen LW in meinen drei einst gebraucht erstandenen A500ern sind -bis auf das in meinem vierten vielbenutzten good old Rev. von '87- sowieso zeimlich defekt, die schleifen wie Schleifpapier akustisch.. .