Neuer Floppy-Emulator als HxC-Alternative im Anmarsch

Es gibt 49 Antworten in diesem Thema, welches 12.951 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (27. März 2014 um 23:14) ist von Brotboxfan.

  • Abgesehen vom deutlich geringeren Preis, nehme ich an.
    Und der schon erwähnten einfachen Konvertierung.

    Das Raspberry kostet 30€+ Bauteile für das Interface(+Versand) + investierte Zeit...

    Das HXC Slim kostet vielleicht 70€ mit Versand..

    Einen wirklichen Kostenvorteil sehe ich da nicht

  • Das Raspberry kostet 30 Euro. Stimmt! Aber dazu kommt dann noch die Extraplatine für die Spannungsanpassung. Wenn man nicht selbst löten kann, noch die Fertigungskosten und die diversen Kabel? Dann kommen wir dem Preis eines HxC-Laufwerkes wieder recht nahe, oder liege ich hier total falsch?

  • Naja, der Raspi ist dafür dann noch recht vielseitig auch für andere Späße einsetzbar. Aber im Endeffekt bleibt es einfach Geschmackssache.

    GREETINGS PROFESSOR FALKEN
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    HOW ABOUT A NICE GAME OF CHESS?

  • Ist mit dem HxC und dem Rasp Pi dann auch schreiben auf Seiten des Amigas möglich?

    Ich habe ein USB-HxC und einen Rasp Pi, das wäre super! bisher war es aber nicht möglich in das ADF zu schreiben auf Seiten des Amigas.


    Mit dem Webbrowser als Interface wäre das mehr als geil! Wifi an den Rasp Pi und man hat den Amiga netzwerktauglich :D
    Man kann bequem Images vom PC per Wlan übetragen und dann per Webinterface mounten :D

    Geil

    @Jeff_HxC
    is there write support for adf with rasp pi + usb-hxc on the amiga?
    with PC and usb-hxc it was not possible to write to an adf on the amiga side.

    Thanks

  • Der Pi ist auch nicht in der Lage ein normales Betriebssystem zu fahren während er die Emulationssoftware am laufen hat. Mit einem Spitzenverbrauch von 5W (wenn ich mich recht entsinne) ist dieser auch bei Tastaturamigas vermutlich schon einzukalkulieren, ich weiß allerdings nicht wie's mit normalen Laufwerken und Verbrauch aussieht. Dann will er auch irgendwie befestigt werden.

    Nicht zum HxC-Format konvertieren zu müssen sehe ich jetzt persönlich nicht als den massiven Vorteil an. Das sind regelrecht einmalig zwei Mausklicks. Dafür lässt sich das HxC mit vielen verschiedenen Systemen nutzen, inklusive PC.

    Meiner Meinung nach Eine nette Spielerei aber mehr oder minder sinnlos.

  • Da das Ding ja einen "Save"-Button hat: Ja er kann schreiben, du musst es nur noch manuell bestätigen bevor du den Saft abdrehst. :)

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  • So am Sonntag mal gebastelt.
    Raspberry hatte ich eh noch rumliegen.
    Ich muss sagen gar nicht schlecht, wenn man bedenkt was das ganze kostet im Vergleich zu HxC. Und wenn man es nur für den Amiga braucht, sehr zu empfehlen.
    Wenn man einen Pi Modell A einsetzt kostet das ganze knapp 30€.

    Was mir gut gefällt ist das Auswahlmenu mit dem ich bis zu 4 Disk pro Laufwerk definieren kann. Wenn irgendein Spiel nach ner anderen Disk frägt wird einfach der Diskchange gedrückt
    und weiter gehts.
    Ist das beim HcX auch so? Hatte mich damit noch gar nicht viel beschäftigt obwohl es schon länger hier rumliegt.
    Das fehlende Display , kann ich nicht als Nachteil empfinden. Da ist das Monitormenu viel übersichtlicher als das Minidisplay des HxC.

    Weiterer Vorteil der auch schon erwähnt wurde ,man kann die ADFs direkt verwenden ohne Umwandlung.
    Allerdings wird es etwas unübersichtlich auf der SD Karte wenn man viele Files drauf hat. Denn es werden noch keine Unterverzeichnisse unterstützt. Aber vieleicht kommt das noch.
    Das Projekt scheint ja doch noch recht am Anfang zu sein.

    Was mir fehlt ist die Floppygeräuschemu des HxC.

  • rafi: Das sieht mir wie ein sauberer Lochrasteraufbau aus!

    Ich weiß aber auch, das da halt doch noch viel Verdrahtungsaufwand drin steckt. Evtl. kannst du einen Lochmaster etc. Aufbau erstellen?

    Falls jemand die Zeit und Muße findet, die vorhandenen Eagle Dateien in eine Platine umzusetzen (ist bisher nur ansatzweise passiert..),
    könnte man über das MK Forum mal eine Prototypen Platine machen lassen.. und später dann eine Sammelbestellung.
    Ideal wäre halt Floppy+Strom dran und RPi aufstecken und läuft..

    Peter

  • Ich finde das Projekt sehr interessant. Allerdings würde ich das ganze lieber als extern Floppy Emu haben wollen. Da meine Floppys alle noch i.O. sind.
    Dazu kommt das ich meine Gehäuse nicht mit Löcher versehen möchte! :P

    5x Commodore 64 II ; 1x Commodore 64 G ; 4x VC1541-II ; 1x VC1541c ; 1x Datasette 1530

    2x Amiga 500 ; 2x Amiga 1200 ; 1x C 128

    Load"WINDOWS10",8,1

  • Löcher musst du bei der Raspberry-Lösung nicht in das Gehäuse bohren, soweit ich weiss.

  • rafi: Das sieht mir wie ein sauberer Lochrasteraufbau aus!

    Ich weiß aber auch, das da halt doch noch viel Verdrahtungsaufwand drin steckt. Evtl. kannst du einen Lochmaster etc. Aufbau erstellen?

    Falls jemand die Zeit und Muße findet, die vorhandenen Eagle Dateien in eine Platine umzusetzen (ist bisher nur ansatzweise passiert..),
    könnte man über das MK Forum mal eine Prototypen Platine machen lassen.. und später dann eine Sammelbestellung.
    Ideal wäre halt Floppy+Strom dran und RPi aufstecken und läuft..

    Peter


    Prototypen sind unterwegs, Sammelbestellung werd ich auf a1k.org durchziehen.. Wenn Interesse besteht kann ich hier dann auch bescheid geben!

  • Prototypen sind unterwegs, Sammelbestellung werd ich auf a1k.org durchziehen.. Wenn Interesse besteht kann ich hier dann auch bescheid geben!

    Prima! Sehr gerne.

    Peter

  • Ja, bitte bescheid geben!

    Ansonsten wäre es gut, wenn der Endpreis (PCB, Elektronikteile, Rasperry Pi) günster wäre als die Original Hxc. Die liegt zur Zeit bei 70 €. Vielleicht sollte man das im Blick haben. Gegen ein gutes Lochrasterdesign habe ich übrigens auch nichts. Dass das verbunden mit einer guten Anleitung (Danke Lordbubsy) eine wirklich gute Lösung ist, hat man SD2IEC gesehen.

    64er-Zeitschriften gesucht:
    1984: 9 in gutem Zustand

    Ansonsten 64er 1984-1994 sind komplett wieder da. :D

  • Du meinst das Videosignal vom Raspberry? Das braucht man nicht!! Die Software, zum Auswählen der Images, läuft auf dem Amiga. Der Raspberry dient eigentlich nur als so eine Art Microcontroller.

  • Du meinst das Videosignal vom Raspberry? Das braucht man nicht!! Die Software, zum Auswählen der Images, läuft auf dem Amiga. Der Raspberry dient eigentlich nur als so eine Art Microcontroller.


    Aaah... Jetzt habe ich es auch begriffen. Genial. Besten Dank

  • Ja, bitte bescheid geben!

    Ansonsten wäre es gut, wenn der Endpreis (PCB, Elektronikteile, Rasperry Pi) günster wäre als die Original Hxc. Die liegt zur Zeit bei 70 €. Vielleicht sollte man das im Blick haben. Gegen ein gutes Lochrasterdesign habe ich übrigens auch nichts. Dass das verbunden mit einer guten Anleitung (Danke Lordbubsy) eine wirklich gute Lösung ist, hat man SD2IEC gesehen.


    Bei der Platine kommt es einzig und allein auf die Stückzahl an, bei 40 Platinen sind wir bei dem jetzigen Anbieter bei 7,75€ pro PCB. Die Bauteile schätz ich mal auf 3-5€, ein Model A Raspberry PI mit 256MB kostet um die 27€. Mit etwas Glück also ca. halb so teuer wie ein HxC :).

  • Hat mal jemand gecheckt wie lang der PI zum booten braucht? Ich möcht nicht unbedingt die Amiga sehr viel schneller booten können als die Laufwerke.... ;)