Minimig oder alte Hardware?

Es gibt 48 Antworten in diesem Thema, welches 9.522 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (25. November 2013 um 18:38) ist von BoingBall.

  • Hallo liebes Forum64,

    will mir irgendwie wieder nen OCS-Amiga (soll einfach nur sehr basic sein wie mein A500 damals, will nichts hochrüsten) anschaffen, aber weiß grad nicht ob ich mich für einen Minimig oder sowas wie nen A600 entscheiden soll. Der A600 wäre natürlich charmanter wegen dem Gehäuse, aber auch anstrengender weil alte Hardware und Anschlüsse, etc..

    Was gäbe es denn alles für Gründe gegen einen A600?

    Danke für eure Entscheidungshilfen,
    liebe Grüße,
    Michi

  • Versuche doch besser einen A1200 zu ergattern. Dann haste zumindest vom Betriebssystem und den erweiterten Grafikfähigkeiten die Nase vorn und bist abwärtskompatibel (in den meisten Fällen).
    Da kannste auch eine Festplatte einbauen (oder CF-Karten-Lösung) und mit WHD-Load alle Spiele von Festplatte spielen.

  • Mal im Ernst.

    Ich nutze den Minimic-Core auf dem Chameleon und benutze auch reale Hardware.

    Das Minimic ist sehr praktisch um eine ADF mal fix auszuprobieren, ohne das man erst auf eine reale Disk zurückschreiben muss.

    Das Minimic-Core läuft sehr gut. Es läuft bei mir sogar eine Workbench 3.1 in einem HDF-File

    Das einzige was ich zu "bemängeln" habe ist, dass das durchblättern der ADF-Files sehr lange dauert. Je nachdem wie viele Dateien man in einem Ordner hat.


    Generell kann man sagen, das eine Emulation nie so sein kann wie das Original. Es ist aber beispielweise bei Platzproblemen eine gute Alternative.

    Edit: MarkusLohse74 Vergleich zwischen Emulation und Schwester gehört hier nicht her.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Bei so Sachen wie minimig & co frage ich mich immer, ob´s da nicht auch ein mini-pc mit nem Emulator tut...

  • Im Prinzip ja. Allerdings ist das Minimic sehr kompakt und schneller einsetzbar, als wenn man erst den PC hochfährt, dann den Emulator öffnet und dann erst losdaddeln kann.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Das stimmt natürlich. Ich kenne den minimig, Vorteile sind die genannten, es ist aber halt kein "echter" Amiga (fühlt sich nicht so an, riecht nicht so, klappert nicht so, zickt nicht so etc.) und wird halt immer ein minimig bleiben. Wenn es wirkich Amigafeeling sein soll, aber ne reine "kleine" OCS Maschine...würd ich den 500er nehmen (Rev. 6 aufwärts). Gründe: Preis, Aufbau (fast alles gesockelt, viel Platz im Gehäuse) und wenn man doch den Drang verspürt, ne Turbokarte haben zu wollen und doch ne CF-karte zu verbauen, wird man demnächst mit der ACA500 beliefert.auf nem 600er könnte ich nichtmal vernünftig Covert Action oder div. Sims spielen (Zehnerblock fehlt) ;)

  • Platz ist definitiv ein Thema. Außerdem auch Monitor. Habe sonst für meine alten Konsolen nur einen alten kleinen Fernseher, der eigentlich dafür immer ausgereicht hat.

    Und hochrüsten möchte ich definitiv nichts. Einfach nur ein OCS-Amiga wie Jay Miner ihn erschaffen hat.

  • Jay Miner hat nur den Amiga 1000 erschaffen. Immerhin war er vom Amiga 500 noch beeindruckt, er war aber nicht mehr sein Werk.

    Ich weiß, aber wollen wir hier mal keine Haare spalten, wa?

  • Wenn wir keine Haare spalten wollen, dann würde sich aber auch die Frage nicht stellen, ob echte alte Hardware, MiniMig oder Emulator.
    Ist reine Geschmackssache, sagte der Aff und biss in die Seife ;)

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  • Wenn wir keine Haare spalten wollen, dann würde sich aber auch die Frage nicht stellen, ob echte alte Hardware, MiniMig oder Emulator.
    Ist reine Geschmackssache, sagte der Aff und biss in die Seife ;)

    Na, welchen Amiga Jay Miner genau designed hatte, und welchen Amiga ich mir anno 2013 nochmal kaufen möchte oder sollte sind doch zwei total verschiedene Sachen, oder?

    Ich seh schon, die konstruktive Diskussion scheint vorbei zu sein, also bin ich mal raus hier.

  • Tut mir leid, aber solche Diskussionen enden immer so. Der aus meiner Sicht sinnvollste Ratschlag kam gleich in der ersten Antwort: A1200. Der ist am universellsten einsetzbar, hat ordentliche Leistungsdaten und ist noch relativ günstig zu bekommen. Aber auch hier ist die Frage: Was willst Du damit machen? Nur mal wieder reinschnuppern in die Amiga Welt ohne weitere Ambitionen? Dann bleib beim Emulator, es sei denn, Du stehst auf die alte Hardware.
    Um etwas altklug daher zu kommen: Meistens bleibt es eben nicht beim "ich will mit dem Amiga nichts weiter machen, keine Aufrüstung, etc.", nein, nach ein paar Wochen gehts dann doch los mit Speicher, Turbokarte, Festplatte, Netzwerk, etc. Und spätestens DANN zahlt es sich wieder aus, wenn man sich für einen A1200 entschieden hat.

    ...oder eben die Emulation, die unterm Strich so gut wie nix kostet ;)

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  • @MarkusLose74


    Ich bitte vielmals um Verzeihung wegen meinem vulgären Aussetzer. ( Siehe Beitrag 3. )

    Hab mir nichts böses bei gedacht, da speziell im folgenden Tread auch kein Blatt vor den Mund genommen wird, bzw. wurde.... ;)


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    Kommt nicht wieder vor. Versprochen.

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  • Was mich beim Minimig (hab ich schon länger) ein bisschen stört ist daß einige meiner (und gerade die) Lieblignsspiele einfach nicht laufen wollen was sie z.b in WinUAE problemlos tun. Hat hier wer gleiche Erfahrung?. Das soll jetzt aber nicht gegen eine eventuelle Anschaffung eines Minimig sprechen!.

    C64C,C64 Brotkasten,VIC20,2XAmiga500 mit 1xGOTEK FE und Bootselector,CD32 recapped,C64DTV mit externen IEC+Keyboard Mod,XBox1 chipmod,PS1 chipmod,NeoGeoAES mit Bios-Resetbutton-Mod,Minimig V1.1 mit SuperPIC,InnoHit Programaster-1978, SNes mit SD2SNES+Super Wildcard.

  • Also ich nutze fast nur noch meinen Minimig bzw das Chameleon mit Minimig Core. Es läuft auch alles, und ist wesentlich konfortabler wegen der Aktuellen Hardware die man nutzen kann.

  • Kompatiblitätsprobleme habe ich mit dem Minimic-Core auch nicht zu verzeichnen. Es stört mich nur das lahme blättern durch die ADF-Verzeichnisse.

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  • Man kann doch mit den Bild auf und ab Tasten doch recht schnell blätterm oder benutzt du nur den Joystick oder die Cursor Tasten?

    Gesendet von meinem LG-P500

  • Soweit ich weiss, gibt es aktuell nur eine Handvoll Spiele, die Probleme machen, und ebensoviele, die nicht laufen. Angesichts der Menge an Spielen für den Amiga ist das ein ziemlich guter Schnitt...

  • Man kann doch mit den Bild auf und ab Tasten doch recht schnell blätterm oder benutzt du nur den Joystick oder die Cursor Tasten?

    Gesendet von meinem LG-P500


    Cool. Mit Bild auf Bild ab geht das ja wirklich wunderbar fix..... ;)

    Ich hatte mich in der Tat mit den Cursortasten abgequält.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Bei so Sachen wie minimig & co frage ich mich immer, ob´s da nicht auch ein mini-pc mit nem Emulator tut...

    Da der Minimig kein Emulator sondern ein Simulator ist, kann man diesen Vergleich nie ziehen.

    Ein A600 und A1200 ist ohne WHDLoad auch kaum für Disketten Spiele/Demos zu gebrauchen.
    Da stört auf jeden Fall schon mal der meisst statische Kickstart, die RAM Config und auch der ECS bzw. AGA Chipset.
    Beim Minimig kann man all das im OSD Menu auswählen und so nahezu alle Titel zum Laufen bringen.

    PS: Beim Druck auf eine Buchstaben/Zahlen Taste, springt man gleich an die erste Datei, die damit beginnt.
    So kann man z.B. super schnell T wie Turrican auswählen.
    Auch kann man Unterverzeichnisse erstellen um die Liste zu verkürzen. Dann geht das Scrolling auch schneller.