[Kerberos] C64 MIDI Interface mit Flash und PC-Dateitransfermöglichkeit

Es gibt 488 Antworten in diesem Thema, welches 89.551 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Februar 2025 um 19:37) ist von _Joey_.

  • Ich würde mindestens "RES" statt "R" vorschlagen für Reset ;)


    Nee, das gibt es jetzt nicht mehr :) Würde das Layout auch etwas durcheinander bringen und wenn man es 90° gedreht schreiben würde, dann wäre die Zuordnung zum Button (der an genau dieser Stelle links liegt) nicht mehr gut. Aber wenn Cartridges einen Button haben, dann ist der ja sowieso in den meisten Fällen ein Reset-Button.

  • Nee, das gibt es jetzt nicht mehr :)

    Der Aufkleber/das Logo ist ja nun eigentlich das Unwichtigste am ganzen Modul. Aber nach all dem Aufwand, den du dir für die ganze Entwicklung gemacht hast und insbesondere bei den integrierten Features, empfinde ich das Label als - freundlich ausgedrückt - absolutes Understatement. Das geht bestimmt hübscher, damit es auch wirklich zum Modul passt.

    Also nichts gegen das MIDI-Interface, das ist spitze. So richtig rund wird es dann aber erst mit dem passenden Label. Dann, zumindest für meinen Geschmack, doch lieber wieder Cartridge- und Hersteller-Logo getrennt. Der aktuelle Stand wirkt auf mich jedenfalls etwas lieblos.

    Falls das jetzt unkonstruktiv wirkt: Entschuldigung, aber das musste ich loswerden.

  • ja, mit einem zweiten gedanken - ich würde das herstellerlogo vielleicht wieder nach unten packen und das "FLASH MIDI INTERFACE" unter das 3h logo mittig zentrieren. das herstellerlogo unten und resizen das es im verhältnis gut aussieht, mir wäre es noch eine spur zu gross - ist aber schwierig da der untertitel relativ zu klein ist.

    understatement hin oder her, auf jeden fall sehe ich verbesserung zum alten label.


    aus meiner version werde ich dann doch noch was anderes mit den hunden und der farbgestaltung machen. leider gibt es keinen kerberos mit ~8 köpfen, das hätte den platz gut ausgefüllt. deswegen derzeit auf meinem label einer mit fünfzig köpfen der über das label hinausgeht und so die versatilität des moduls visualisiert.

  • Also mir gefällt es gut genug. Kann auch nicht schaden, wenn man das icomp-Logo auch noch sieht, da Jens ja auch nette Dinge verkauft, daher würde ich beide Logos gerne in einem Aufkleber belassen. Ich werde daher den Aufkleber so bestellen und jetzt weiter an der Fertigstellung der Software arbeiten.

  • Ohne dich jetzt stressen zu wollen, aber kann man fragen wie der Zwischenstand ausschaut? Läuft denn alles (zeitlich) wie geplant?

  • Ja, läuft bis jetzt alles wie geplant. Habe bisher noch keine Verzögerungsmeldung vom Platinenhersteller bekommen, alle bestückten Platinen sollten also bis Ende Nächste Woche ankommen. Es haben auch schon Beta-Tester Prototypen und die Hardware lief bis jetzt problemlos auf allen getesteten Geräten (von Spezialfällen mal abgesehen, wie ein C64 ohne BASIC ROM, aber sogar dafür finde ich wohl noch eine Lösung, da das BASIC ROM ja vom Cartridge eingeblendet werden kann) u.a. auch im Langzeittest 5 Tage auf der Gamescom Messe, 10 Stunden pro Tag, wobei allerdings Tetris und Flappy Bird am beliebtesten war, weniger die MIDI Funktionalität: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Bin die Software noch am fertig schreiben, aber sollte dann auch nächste Woche soweit sein.

  • eigentlich der Auslieferungsbeginn?
    Gibt es da schon einen groben Zeitplan?

  • Genau. Zitat vom Bestücker: fehlt nur noch ein blöder Widerstand :) Zum Glück sind alle anderen Bauteile schon dort, und ich habe auch alle Gehäuse usw.

  • Kleine Anekdote von heute:

    Hardwareentwicklung kann ganz schön stressig sein. Habe die MIDI-Kommunikation mit dem PC/Mac auf ein Token basiertes System umgestellt, wo der C64 nur noch einfache Kommandos wie Textausgeben, Sektor flashen usw. ausführt, wenn er mit dem PC verbunden ist. Jedes Kommando wird per CRC8 Checksumme gesichert. Dadurch kann ich viel leichter mit dem neuen C++11 und Qt 5 die gesamte Programmierlogik, Inbetriebnahmetests usw. programmieren. Hatte dann zum Testen mal auf einen Button in Qt "Hello World" übertragen. Lief prima. Noch ein paarmal draufgeklickt, nach dem 5. mal plötzlich "checkum error". Menü in Vice geladen (wenn das Flash oder SDRAM nicht verwendet wird, dann läuft das dort problemlos), konnte auch 10 mal "Hello World" problemlos übertragen.

    Hardware defekt, 100 Boards in die Tonne werfen? Also mein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. dazwischen gesteckt. Meine Vermutung war, daß vielleicht Störungen das SRAM oder Flash ansprechen wenn es nicht angesprochen werden sollte. Also Trigger auf Flash und SRAM Chipselects gesetzt. Und siehe da, ein Lesezugriff auf $8000. Allerdings ganz sauber. Anhand der Adressen auf die vorher zugegriffen wurde ($02/$03, was laut map-file die Variable sp, also Stackpointer ist) konnte ich dann herausfinden, daß ich in der Assembler-Routine ein "popax" statt "popa" geschrieben hatte und daher ein cc65-Stack underflow auftrat. Im Vice trat das Problem natürlich nicht auf, da dort bei $8000 RAM ist und kein Flash. Schon sehr nützlich so ein Hardware-Debugger.

    Fürs nächste mal gelernt: besser erst die Software komplett fertig schreiben, bevor man viele Platinen bestellt, ist weniger stressig :)

  • oneBitman hat ein wunderbares Video gemacht, was all die neuen (und alten) Möglichkeiten von Cynthcart demonstriert:
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    Mit der Kerberos Software bin ich in der Zwischenzeit auch um einiges weitergekommen. Man kann jetzt direkt per MIDI EasyFlash CRTs flashen (mit komfortablem GUI am PC/Mac), es ist die KERNAL- und BASIC-Replacement Funktion eingebaut (wobei ich noch zwei Fehler in der CPLD-Programmierung gefunden und korrigiert hatte, Details wie immer im Github-Repository) und man kann bis zu 25 PRGs flashen, oder alternativ 9 PRGs und ein EasyFlash CRT, wobei man pro PRG-Slot festlegen kann, welche MIDI-Emulation verwendet werden soll und ob die KERNAL- oder BASIC-Replacement Funktion aktiviert oder deaktivert werden soll.

    Für Entwickler noch interessant: Man kann ein KERNAL oder BASIC ROM auch ins externe SRAM des Cartridges laden ohne zu flashen und es von dort aktivieren. Das führt zu einer schnellen Turnaround-Zeit, wenn man öfters mal was neues testen will, z.B. für hardwarenahe Sachen wie Disk Speedloader.

    Jetzt fehlt nur noch die Cartridge Flash Disk Emulation, die ich mit Hilfe der KERNAL-Replacement Funktion und einem eigenen KERNAL-Routinen für den Floppyzugriff zur Zeit noch am implementieren bin. All die anderen Kleinigkeiten halten doch auf, aber ich denke ich werde damit dann diese Woche noch fertig.

  • Und um die Wartezeit etwas abzukürzen, hier noch ein Demo-Video, diesmal mit Steinberg Pro 16, von einem anderen Beta-Tester, wofür noch eins der ersten Versionen des Cartridges ohne CPLD verwendet wurde:
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  • Wird das Menü vielleicht noch eine grafische Oberfläche bekommen, so in etwa wie beim EasyFlash oder bleibt das so?

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    Nichts hält länger als ein Provisorium

  • Nein das bleibt so. Gibt keinen Vorteil gegenüber der EasyFlash-Darstellung, was auch nur zwei Menüebenen hat (Hauptmenü/Untermenü), aber macht dafür die Programmierung unnötig komplizierter. Viele Einstellungen für Programme usw. wird man sowieso im GUI am PC/Mac machen können. Hier eine erste Version, die aber noch überarbeitet wird, um die erweiterten Optionen nur im "expert"-Modus anzuzeigen:
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    EasyProg kann man aber natürlich auch auf dem Cartridge starten, für den EasyFlash-Teil, ist vollständig kompatibel (mit meinem Flash-IC Treiber).

  • Abgesehen von der PC-Software, was ist eigentlich aus den Befehlen/Funktionen zum Zugriff aufs Sd2Iec geworden, funktioniert das schon? Ist bestimmt das, was du im Post am 25.en mit den Kernel-Routinen zum Floppyzugriff meintest, oder?

  • Mit den Kernal Routinen meinte ich die Floppy-Emulation des Cartridges mit Hilfe des Flashs auf dem Cartridge, da bin ich aktuell noch dran. Aber die SD2IEC Routinen stehen noch auf der TODO-Liste, kommt auch mit rein, also Directory vom SD2IEC anzeigen, Disk mounten, Programm starten usw.