Das war's dann mit dem PRO im MacBook Pro

  • Ace schrieb:

    Seit Intelunterbau gibts zumindest hardwareseitig kaum noch Unterschiede.

    Das hast du ja offensichtlich gemerkt. ;) Auf original Mac Hardware sollte es keine Probleme mit Mac OS geben. Aber dem OS Probleme anzulasten, die wahrscheinlich auf dafür zertifizierter Hardware nicht aufgetreten wären, ist doch etwas gewagt. OS X gibt es nun mal nicht als Installer für PCs (und wenn, dann würde Apple das nicht für 18 Euro oder kostenlos abgeben) und wenn man man das trotzdem darauf laufen lassen will, kann es halt zu Problemen kommen. Das ist aber kein Problem des Betriebssystem. Wenn Windows 7 nicht sauber auf meinem Toaster läuft, beschwere ich mich auch nicht.

    Ace schrieb:

    Das OS hat den Quadcore als Xeonprozessor so zumindest in der Hardwareliste gelistet gehabt, ja.

    Trotzdem, sowas als "Mac Pro" zu bezeichnen, ist doch irgendwie etwas weit her geholt. Hier, sowas von Dell – wenn man OSX drauf packen würde/könnte – dann darf man das gerne als "Mac Pro" bzeichnen – ist dann aber auch kaum günstiger.

    Ace schrieb:

    Wirkliche Innovationen habe ich nun aber nicht wirklich erblicken
    können, was andere Betriebssysteme nicht auch schon können, die zudem nichts kosten.

    Hängt wohl auch davon ab, was man von den Funktionen so nutzt und wie wichtig einem das im einzelnen ist. Die idiotensichere Backup-Funktion habe ich woanders noch nicht besser gesehen. Ohne die Funktionen von Exposé/Spaces/MissionControl könnte ich mir das Arbeiten kaum vorstellen und ein OS, dass Dateien nicht mit Etiketten (bzw. ab Mavericks mit Tags) versehen kann, wäre für mich keine große Hilfe. Kann sein, dass das JETZT auch andere System beherrschen aber immer, wenn ich mir die Konkurrenz angesehen habe, fehlte mir was. Als iPhone-Nutzer ist natürlich auch das gute Zusammenspiel von iOS und OS X ein Grund, alles aus einer Hand zu verwenden.

    Veto schrieb:

    sowas wie performance-einbrüche hab ich an sich nur noch bei zig-maligen versetzen des systems in den standby-modus erlebt, wenn bestimmte anwendungen noch aktiv waren.

    Ich kann es zumindest bei einem Freund immer noch beobachten, dass sich das System (Win7) nach einiger Zeit extrem zäh anfühlt … und das bei der Nutzung ausschließlich MS-eigener Software – hier Visual Studio in Kombination mit Office. Das macht mir nicht sehr viel Mut.

    Veto schrieb:

    sonst denke ich, dass es eigentlich eine gute zeit ist, sich zumindest privat das system nach persönlichem geschmack auszusuchen.

    Auf jeden Fall. Es soll jeder nehmen, was ihm gefällt und was den Ansprüchen genügt. Ich habe bisher mit OS X beste Erfahrungen gemacht – es gibt dafür die Software, die ich brauche, im Job, wie auch privat – unsere C64-Spiele entstehen z.B. ausschließlich auf Macs.

    Veto schrieb:

    allerdings nach wie vor hat man zumindest, wenn man als pixelartist unterwegs ist, dass fast alle crossdev-tools windows only sind. project one, timanthes, pro motion, ... gibt es alles nicht. was imo schon seltsam ist, wenn man sieht, wie viele leute auf parties mit macs unterwegs sind.

    Das wäre mal eine Baustelle, die sich die Entwickler dieser Softwares ansehen sollten. Schön, dass so Softwares, wie "petscii" gleich als Multi-Plattform-Anwendungen entwickelt werden. Ich finde es eigentlich unverständlich, dass einige Hobby-Devs immer noch nicht erkannt haben, dass Win-only Software nicht mehr zeitgemäß ist. Unsere eigenen Softwares (wie z.B. unser C64-Grafikkonverter) sind natürlich Cross-Plattform-Anwendungen (Mac/Linux/Windows). Es könnte aber passieren, dass mal eine iOS-only-C64-Grafik-App von uns kommt – um die Windows-only-Leute zu ärgern. ;) So ein Project One ist ja nun wirklich kein Hexenwerk aber ich bräuchte zusätzlich eine Photoshop-ähnliche Ebenen-Verwaltung.

    Veto schrieb:

    momentan bin ich dabei, zumindest für den vertrieb auf web- oder pdf-basierte alternativen zu gehen

    Web-Techniken machen bei sowas ja auch am Meisten Sinn. An welchen Stellen manchmal noch proprietäre Lösungen verwendet werden, mutet schon seltsam an. Wenn man sieht, wie performant die Google-Apps mit reinen Webtechniken laufen, dann gibt es eigentlich keine Entschuldigung mehr, diese Technik nicht zu nutzen.
  • Immer dieses 'Poweruser nutzen MAC' etc.
    Das ist doch totaler Quark.
    Anfangs moegen vermehrt 'pros' sich die Dinger zugelegt haben. Pro in Form von 'nicht arbeitslos' - einzig und allein weil es moeglich war finanziell :)
    Ich erlebe zig Leute die kaum ne Maus bedienen koennen mit Macs heutzutage.
    Ebenso kenne ich super geeks mit und ohne Mac (aus Bastelgruenden oefter ohne).
    Mac ist Massenware. Benutzerprofile gibt es nicht mehr.
  • enthuSI schrieb:

    Immer dieses 'Poweruser nutzen MAC' etc.

    Das sagt doch niemand. Im Gegenteil: Eine anfängliche Aussage hier war, Die Zeit der Mac-PowerUser wäre vorbei. Ich bin der Ansicht, PowerUser verwenden das, was für sie am Besten erscheint – bei dem einen ist es ein Mac, beim anderen halt Windows oder Linux. Und ich glaube nicht, dass sich "der Markt" da sehr stark verschiebt, und wenn, dann eher in Richtung Mac/Linux. Und unter den Gelegenheits-Privat-Nutzern gibt sicherlich auch genügend Verwender von allen Systemen (in Anlehnung an die Marktanteile der jeweiligen Plattform). Wobei in der Gruppe ja der Anstieg des Tablet-Anteils (mit Android und iOS) besonders groß sein dürfte. Auch dafür gibt genügend Kunden, denen diese Geräte genau das bieten, was sie benötigen.
  • Retrofan schrieb:


    Das wäre mal eine Baustelle, die sich die Entwickler dieser Softwares ansehen sollten. Schön, dass so Softwares, wie "petscii" gleich als Multi-Plattform-Anwendungen entwickelt werden. Ich finde es eigentlich unverständlich, dass einige Hobby-Devs immer noch nicht erkannt haben, dass Win-only Software nicht mehr zeitgemäß ist. Unsere eigenen Softwares (wie z.B. unser C64-Grafikkonverter) sind natürlich Cross-Plattform-Anwendungen (Mac/Linux/Windows). Es könnte aber passieren, dass mal eine iOS-only-C64-Grafik-App von uns kommt – um die Windows-only-Leute zu ärgern. ;) So ein Project One ist ja nun wirklich kein Hexenwerk aber ich bräuchte zusätzlich eine Photoshop-ähnliche Ebenen-Verwaltung.

    naja, windows-user ärgern... als ob da die anwender was für könnnen. aber mal ernsthaft. ich kenne so einige leute, die total glücklich wären, wenn es da auf mac osx was in der richtung gäbe. auch bezüglich der flexibilität und der dateiausgabe (und hoffentlich authentischer farbpalette). so ein grafx2 ist ja eigentlich in ordnung, selbst mit photoshop kann man ganz gut pixeln. edit: das speichern in c64-formate fehlt halt. wobei imo es horror ist, wie photoshop mit vordefinierten paletten umgeht, wenn man mal vorübergehend von indizierter farbe auf rgb schaltet. nur weil man mal zwischendurch die layer braucht.


    Web-Techniken machen bei sowas ja auch am Meisten Sinn. An welchen Stellen manchmal noch proprietäre Lösungen verwendet werden, mutet schon seltsam an. Wenn man sieht, wie performant die Google-Apps mit reinen Webtechniken laufen, dann gibt es eigentlich keine Entschuldigung mehr, diese Technik nicht zu nutzen.

    perfomant ist das stichwort. und komfort eigentlich auch. und bei letzterem sehe ich zumindest bei einigen anwendungen schwarz. ich hab da nur begrenzt vergleich, aber zumindest im erp sektor hinken web-basierte lösungen ewig hinterher. liegt vermutlich aber auch daran, weil dort consulting-unternehmen ihre branchenlösungen auch nur auf bekannte systeme auslegen. wenn man so wie bei uns in der firma zb jahrelang dynamics nav im einsatz hat, verlierst du mit jeder neuen anpassung an spielraum was theoretisch denkbare systemwechsel angeht. bzw wirtschaftlich macht das ab einer bestimmten größenordnung beim besten willen keinen sinn.
  • Dennoch zeigt die Produktpolitik Apple's gerade das den Innovationsschub und die technische Avangarde dieser Firma Niemand mehr weiter zu entwickeln in der Lage ist und die Manager den Mehrgewinn für die Aktieninhaber lieber über Produktionseinsparungen einfahren als über durchdachte Produkte die unseren Spass an der Technik weiter fördern.
    Ein Plastikhandy hier, ein billig hergestellter Mac da - so wird man die Zahlen ein, zwei Jahre weiter nach oben treiben können bevor man merkt das der Kunde bei anderen Marken mittlerweile deutlich gehaltvollere Technik bekommt. Höre ich da "comodore"? Ja, Geschichten kann man auch zweimal erleben. :bgdev

    mfg :)
  • Veto schrieb:

    naja, windows-user ärgern... als ob da die anwender was für könnnen. aber mal ernsthaft. ich kenne so einige leute, die total glücklich wären, wenn es da auf mac osx was in der richtung gäbe.

    Momentan ärgern sich ja anscheinend einige Mac-User, dann eben andere – vielleicht regt das ja die Windows-only-Devs zum Nachdenken an. ;) Wie gesagt, es könnte eine iOS-only-App werden, weil ich mir evtl. ein iPad holen werde – andere denken ja offensichtlich auch nur an sich. Ich dachte mir, Tablet bietet sich an, weil man direkt mit dem Finger die Pixel setzen kann – das ist bestimmt eleganter als mit der Maus. Und man kann dann auch entspannt auf dem Sofa pixeln, was mir mit meinem MBP nicht so gut gelingt.

    Veto schrieb:

    auch bezüglich der flexibilität und der dateiausgabe (und hoffentlich authentischer farbpalette). so ein grafx2 ist ja eigentlich in ordnung, selbst mit photoshop kann man ganz gut pixeln. edit: das speichern in c64-formate fehlt halt. wobei imo es horror ist, wie photoshop mit vordefinierten paletten umgeht, wenn man mal vorübergehend von indizierter farbe auf rgb schaltet. nur weil man mal zwischendurch die layer braucht.

    Bisher brauchte ich eine direkte C64-Datei-Ausgabe nicht, weil ALeX meine Grafiken (meistens PNG, 32Bit) mit seinen Tools direkt weiterverarbeitet und ich danach dann ja ein PRG/CRT auf die Dropsbocks bekomme. Wenn ich dennoch mal schnell ein KOA aus dem PNG brauche, dann haben wir dafür ein kleines Online-Tool. Aber wenn wir eine Grafik-App entwickeln sollten, dann würde die natürlich mindestens die üblichen Formate laden/speichern: MC, Hires und Chars, zusätzlich zu PNG und PSD. Wie du ja schon erkennen konntest (Stichwort 32 Bit), arbeite ich ausschließlich in RGB, weil ich die Photoshop-Ebenen exzessiv nutze – für Monster Buster sind es auch schon wieder einige Hundert. Als Palette verwende ich natürlich die Community Colors, die wir vor Jahren u.a. mit Unterstützung einiger Forenmitglieder erstellt haben. Falls PS die etwas verfremden sollte, ist es auch nicht tragisch, solange der Konverter sie auf die richtigen C64-Farben matched – da die Ähnlichkeitssuche einigermaßen flexibel ist, bin ich nicht sklavisch an eine hundertprozentig vordefinierte Palette gebunden.
  • @retrofan: denke jetzt mal nicht, dass sich die win-user so wirklich ärgern werden. zumindest gibt es dort ja auswahl genug. mit den ebenen verstehe ich gut. ist auch mit ein grund, warum ich timanthes bevorzuge. bei puristischen editoren muss ja an sich das layout schon feststehen und ist nicht wirklich ideal, wenn zwischendurch die restriktionen nicht so richtig aufgehen...

    bei farben angeht, sind die community colors schon sicher ein funktionierender ansatz. am ende tut es sich nicht viel, ob die basis nun pepto oder auf visuellem eindruck basieren (meinetwegen auch über statistische methoden). so lange das verhältnis farben-helligkeit in etwa passen, wird die arbeitsdatei dem eindruck auf dem c64 schon nahekommen. kann mich halt an einen freund erinnern, der auf einer bereits bestehenden app fürs ipad ein bild gepixelt hat, wo die farben den original-farben überhaupt nicht nahe kommen. mal abgesehen davon, dass das tool - keine ahnung, wie das heißt - noch nicht mal die restriktionen richtig vorgab, aber was da in vorlage ziemlich hübsch ausschaute, hat im ergebnis gewaltig verloren. weil halt kontraste und übergänge nicht mehr passten. will damit aber auch sagen, pixeln geht schon mit dem finger, wobei das nicht meine welt ist. brauche einen stift in der hand, sonst fühlt sich das imo unpräzise an...
  • enthuSI schrieb:

    Hattest Du nicht 10 Zeilen vorher Unverstaendnis darueber geaeussert, dass Leute ueberhaupt single-plattform coden?

    Wie gesagt, das meiste, was ALeX so codet, ist Multiplattform – eigentlich will man sich ja auch nicht auf die Ebene der Win-only-Coder begeben. Aber manchmal möchte man natürlich auch mal ein wenig pieksen, und sei es nur als Denkanstoß.

    Veto schrieb:

    bei farben angeht, sind die community colors schon sicher ein funktionierender ansatz. am ende tut es sich nicht viel, ob die basis nun pepto oder auf visuellem eindruck basieren

    Mit den Pepto-Farben konnte ich nie viel anfangen. Egal, mit welchen Werten man die Palette erzeugt hat (ist jetzt ja auch schon bald 5 Jahre her, dass ich mich mit dem Kram beschäftigt habe), sie kam dem, was auf den echten C64-Screens gesehen habe, einfach nicht nahe genug. Diese blasse Standard-Pepto-Palette, die man in so vielen Web-Bildchen sieht, taugt ohnehin nur für hübsche Fullscreen-Gemälde, in denen man Helligkeitsabstufungen über die blassen Farben erzeugen will – auf dem echten C64 sehen die Bilder dann viel bunter und gar nicht mehr so hübsch aus (außer man dreht die Farbe raus, was aber wiederum bei Spielen shice aussieht). Aber ich bin ja eigentlich kein wirklicher Fullscreen-Artist, daher brauche in die Farben knackiger, mehr am Original. Da aber Photoshop keine PAL-Emulation hat, muss man halt sehen, wie man die Farben passend bekommt. Die CoCo Palette ist bestimmt auch nicht der Weisheit letzter Schluss aber für unsere Projekte der beste Ansatz.

    Veto schrieb:

    pixeln geht schon mit dem finger, wobei das nicht meine welt ist. brauche einen stift in der hand, sonst fühlt sich das imo unpräzise

    Mit dem Stift mag ich gar nicht pixeln. Ich habe das mal einige Zeit mit einem Wacom-Tablet probiert – geht nicht. Ich nehme bislang die Maus – aber mit dem Finger auf dem Display bei einer angenehmen Zoomstufe: das kann ich mir gut vorstellen. Das ist schön direkt dran, wie als Kind mit Fingerfarben. Bei Stiftsystemen stört mich öfters auch einfach, wenn die nachhängen (laggen). Das Galaxy Note (ich hatte die 2. Version mal in den Fingern) ist so ein Kandidat – der nachziehende Stift ist einfach super nervig, das ganze Ding dadurch unbrauchbar – trotz der netten Idee. (zum Thema Lag)
  • @retrofan: also, pepto ist nach meiner sicht eher eine methode, das c64-farbspektrum per messverfahren in den rgb-farbraum zu quetschen, führt halt zu der bekannt blass-dunklen palette. wenn man damit umgeht, wie mit einem analogen monitor, und einfach mal an der sättigung schraubt, stellt man schnell fest, wie nah man mit anderen methoden daran liegt. wenn ich zb im vice die sättigung auf 1.8 stelle, kommen in etwa die farben raus, wie sie auf meinem 1084s eingestellt sind...

    der vergleich mit fingerfarben passt total. das ist auch genau der punkt, was ich daran unpräzise finde. beim pixeln mag das gerade noch gehen, aber sobald man anfängt, mit ebenen schieben... naja. ein leichtes abrutschen, wenn man den finger vom screen entfernt, und schon hängt man 5 pixel daneben. und du hast recht: delay bei dem eingabewerkzeug geht garnicht. also ich verwende seit 1994 wacom tablets, seit 2003 davon direct on screen und da kenne ich das nicht. wenn ich ein aktuelles photoshop auf nem betagten rechner verwende möglicherweise.
  • Veto schrieb:

    also, pepto ist nach meiner sicht eher eine methode, das c64-farbspektrum per messverfahren in den rgb-farbraum zu quetschen, führt halt zu der bekannt blass-dunklen palette.

    Schon klar. Ich habe seinerzeit Peptos Seite ins Deutsche übersetzt (und wohl auch verstanden).

    Veto schrieb:

    und einfach mal an der sättigung schraubt, stellt man schnell fest, wie nah man mit anderen methoden daran liegt.

    Konnte ich damals nicht nachvollziehen. Sobald man quasi an einer "Stellschraube" (ich meine hier keine GUI-Regler) drehte, kam Murks dabei heraus. Aber wenn du für dich eine befriedigende Einstellung gefunden hast, ist es ja auch OK.

    Veto schrieb:

    naja. ein leichtes abrutschen, wenn man den finger vom screen entfernt, und schon hängt man 5 pixel daneben.

    Ich denke, da kann man mit etwas Code gegensteuern, wie wir ja auch das Jittern der C64/Atari-Paddles glätten, ohne gleichzeitig zu sehr nachzuziehen. Ich denke, sowas unterscheidet dann nachher eine gute App von dem Murks, den man manchmal so sieht.

    Veto schrieb:

    also ich verwende seit 1994 wacom tablets, seit 2003 davon direct on screen und da kenne ich das nicht.

    Ich habe mit Wacom-Tablets noch vor den Screen-Dingern aufgehört – aber Lags gab es auch damals wenig – das ist korrekt. Aber trotzdem ist ein Stift nicht mein Ding. Auf Papier ja, das habe ich ja auch gelernt – richtiges Zeichnen und so. Ich denke, dass man sich mit einer guten Multitouch-App eine Menge Arbeit sparen kann – mir schwebt da schon so einiges vor. Vor allem ist man mit einer iOS-App sehr mobil, kann evtl. auch mal was am iPhone korrigieren und die Sachen landen zum Weiterverarbeiten gleich wieder auf der Droppbox (unerlaubtes Wort).

    enthuSI schrieb:

    Es steht Dir frei zu der one-Plattform-only-Fraktion dazuzugehoeren, aber die Motive dahinter spielen ueberhaupt keine Rolle.

    Ich denke, wenn man die Motive kommuniziert, dann spielen sie schon eine Rolle. Aber das steht sowieso noch alles in den Sternen, wir haben zuvor noch so viel anderes fertig zustellen, vor allem für den C64 (auch Single-Plattform, sorry Atari). ;)
  • Retrofan schrieb:

    Ich denke, da kann man mit etwas Code gegensteuern, wie wir ja auch das Jittern der C64/Atari-Paddles glätten, ohne gleichzeitig zu sehr nachzuziehen. Ich denke, sowas unterscheidet dann nachher eine gute App von dem Murks, den man manchmal so sieht.

    tbh sehe ich den vergleich stiftspitze zu finger in etwa vergleichbar mit lego zu duplo. so wirklich fehlt mir der glaube, dass man - zumindest in grafischer hinsicht - da mehr rausbekommt als casual apps (und selbst wenn, muss das nicht unbedingt ein qualitäts-malus sein. hat ja zb nintendo mit der art academy eindrucksvoll gezeigt). lasse mich da aber gerne eines besseren belehren, da bislang alles verfügbare ja eher umgesetzte klassische desktop-anwendungen sind (grafx2, sketchbook, bzw bei win8 mit touchdisplay die gesamte bandbreite).

    edit: das mit den farben hatte sich btw aus einer eigenen palette ergeben. ich hatte anfang der 90er selbst eine auf dem amiga erstellt, welche durch abgleich an meinem monitor durch umschalten zwischen c64 und amiga nach augenmaß entstand. auf der letzten bcc party hatte ich da eine unterhaltung mit skoe deswegen und von ihm kam auch der schätzwert 1.8 richtung sättigung im vice. tatsächlich war das ergebnis verdammt nah (die grüntöne waren bei meiner palette noch etwas kräftiger, aber sonst nahezu 1:1).
  • Veto schrieb:

    da bislang alles verfügbare ja eher umgesetzte klassische desktop-anwendungen sind

    Ich denke, das wird ein Hauptproblem bei den Apps sein. Man muss natürlich bei Multitouch über ganz neue Bedienformen nachdenken. Das ist halt ähnlich, wie die Umsetzung von einer Website zu einer mobilen Anwendung. Der aktuellen iOS-Version von eBay oder auch der YouTube-App ist das meines Erachtens schon ganz gut gelungen. Oder auch, wenn man die OS X Version von GarageBand mit der von iOS vergleicht – das ist quasi eine ganz andere Anwendung, auch wenn sie ähnlich aussieht. Mit dem Mac-Programm schneidet man eher Tracks auf der Multispurmaschine, mit dem iOS-Multitouch-Device wird GarageBand hingegen zum Orchester – man SPIELT die Instrumente und arrangiert sie nicht nur.

    (da bemerkt man im übrigen auch den epischen Denkfehler von Microsoft bzgl. des Zusammenführungsversuchs von Desktop und Tablet – aber das ist eine andere Geschichte)

    Mir ist natürlich klar, dass ein Finger nicht die Feinheit einer Stiftspitze hat – logisch. Aber beim C64 muss ich ja nun auch keine Retina-Grafiken zeichnen, sondern habe es mit recht groben Rechtecken als Pixeln zu tun. Wenn ich z.B. permanent mit mit 2 Fingern die Zoomstufe und den Ausschnitt manipulieren kann und mit einem Finger pixele, dann kann ich mir das schon recht elegant vorstellen (keine Scrollbars, kein Lupenwerkzeug – das kann eine Menge Wege und Zeit sparen). Aber wie gesagt, noch sind das nur Konzepte und Wolkenschlösser.
  • @retrofan: nur mal kurz als anmerkung. das man die zusammenführung von tablet und desktop als irrweg bezeichnet, ist in dem fall wirklich deine persönliche meinung. ich teile die einschätzung zum teil auch, davon ab. nur haben sich manche dinge (ja selbst die metro-oberfläche) durch das aktuelle win8.1-update als bereits wesentlich praxistauglicher erwiesen, als es sich bei dem ursprünglichen win8 darstellte. man sollte bestimmten entwicklungen vielleicht einfach mehr zeit geben.
    auf der anderen seite müsste man auch darüber nachdenken, ob sowas wie photoshop in einer reinen multitouch-version - auch in generalüberholter oberfläche - funktionieren kann. intuitiver mit sicherheit, aber solange man durch finger nicht durchgucken kann, wird man da doch schnell an grenzen kommen. beim pixeln arbeitet man ja meist im zoom, das wird gehen. geht es mehr in die totale... naja, ich wiederhole mich. glaub ich nicht dran.
  • Veto schrieb:

    das man die zusammenführung von tablet und desktop als irrweg bezeichnet, ist in dem fall wirklich deine persönliche meinung.

    Naja, mit der Kritik stehe ich nun wirklich nicht alleine da und die bleibt in ihren Grundzügen auch mit 8.1 bestehen. Aber wie gesagt, das ist eine andere Geschichte und soll hier besser nicht vertieft werden.

    Veto schrieb:

    beim pixeln arbeitet man ja meist im zoom, das wird gehen.

    So habe ich das, denke ich, auch erläutert. Man muss halt immer so an die zu zeichnenden Elemente heranzoomen, dass man sie mit dem Finger auch treffen kann. Ähnlich mach ich das ja jetzt auf dem PC/Mac auch – da arbeite ich auch ausgesprochen selten in 1:1-Darstellung, nicht wegen eines zu dicken Mauspfeils, sondern weil bei rund 130 ppi selbst mit der Maus ein einzelnes Pixel kaum zu treffen ist. Zoomen ist beim Pixeln, wie du ja schon sagtest, nahezu unerlässlich, nur muss man bei Touch wahrscheinlich etwas näher heranzoomen. Ein großes Problem sehe ich da erst einmal nicht – aber die richtigen Probleme kommen ja immer erst, wenn man wirklich an der Realisierung sitzt – und davon sind wir noch weit entfernt, wenn es denn überhaupt so weit kommt.
  • @retrofan: ... hinsichtlich win8.1 passt das jetzt wirklich nicht hier hin. dennoch sollte es dir auch nicht in den kürzlichen thread hier im forum entgangen sein, dass das letzte update auch hier diverse leute positiv aufgefasst haben. sehe die entwicklung bei ms auch kritisch, jedoch sollte man nicht jedesmal ursprünglich misslungene ansätze in die ewigkeit verallgemeinern.
  • Das Firmen massenhaft auf Windows umsteigen kann ich nicht bestätigen. Wir bekommen weiterhin unsere Macs. Bei die Server haben wir nicht viele Macs im Einsatz und wenn dann nur wegen indesign Server. Das wird in Zukunft wohl wegfallen, der Grund ist Adobe und das Cloud-Model. Windows-Server muss ich 0 administrieren, was ich schade finde. Als admin, liebe ich verschiedene Betriebssysteme. Am Arbeitsplatz habe ich zum Mac auch eine Windows Kiste stehen, weil ich das Mapforce gerne nutze und auch Webseiten/Software dort teste. Private habe ich auch windows 8.1 und ein iMac. Warum Windows 8 so kritisiert wird, verstehe ich nicht. Ich finde es nicht schlecht.
    Das einzige was ich jetzt beim 8.1 update nicht schön finde, ist der Hintergrund vom Desktop. Ist aber austauschbar :).


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    Ich schreibe langsam, weil ich weiß, dass du nicht besonders schnell lesen kannst :thumbsup: