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last post from LordNikon at the

Goattracker

  • Hoi !


    Es geht mir um den Goattracker,
    Ein Hin und Her ... Es gibt Pros und Kons und ich höre ständig nur Kons ---
    sowohl von Goattrackerern, als auch von Benutzern rudimentärer C64 based eds.
    ( GMC etc )
    Nun meine Frage:
    Wie nah kommt Eurer Meinung nach der Goattracker mit softsynth emu dem hardware sid sound ?
    Für Antworten wäre ich Dankbar, ebenso: was bringt Euch dazu, den Goattracker einem c64-based eddi vorzuziehen (Gründe) hmmm ...
    Für Antworten wäre ich dankbar .-.


    greeZ gour

  • lo,


    pro:


    - tracker style (keine lässtigen .DUR kommandos)
    - super Interface
    - sid modell option (old/new)
    - mutispeedfähig
    - wenig rastertime
    - 512kb wavetable
    - hardrestart (einstellbar)
    - next arp step delay um wavetable platz zu sparen


    kons:


    - manche tracks klingen auf der echten maschine eben 'anders'
    - kein dynamischer pulstable


    meine goattracker songs sind hier ... ->


    http://www.superlinusworld.de.vu/linus/Vegas.sid
    http://www.superlinusworld.de.vu/linus/Banu4x.sid
    http://www.superlinusworld.de.…us/BurtLancasteralpha.sid
    http://www.superlinusworld.de.vu/linus/OntheDole_new.sid
    http://www.superlinusworld.de.…us/Someday_soon_maybe.sid
    http://www.superlinusworld.de.vu/linus/Zelda.sid
    http://www.superlinusworld.de.vu/linus/Zelda2.sid


    es lässt sich also ordentlich was rausholen. man sollte nur der versuchung widerstehen, die preset sounds zu verwenden (!) bitte bitte mach das nicht :)


    Greetz

  • Quote

    Original von Linus


    - manche tracks klingen auf der echten maschine eben 'anders'


    Danke, Linus ...
    Deine Songs hab ich mir schonmal angehört ;-)


    Meine Frage bezog sich ja primär darauf, WIE die songs im vergleich zum c64 klingen. also wie hoch die ähnlichkeit ist ...
    oder...


    *nachwortensuch*


    *verzweifel*


    ich glaub, ich werde es mal ausprobieren #müssen



    #gZ gour

  • Hallo,


    Der Goattracker bringt eigentlich nur Vorteile beim Komponieren
    von SID Musik.
    Dabei kann er es locker mit anderen Playern auf C64 aufnehmen.
    Es lassen sich durchaus komplexe Musikstücke erstellen.
    Diese dürften also den Musiken von -Søren Lund (Jeff)-,
    oder Glenn Rune Gallefoss um nichts nachstehen - ist nur eine
    Frage der Programmierung u. Erfahrung.


    - Klingts gleich wie auf dem C64? -


    Die ReSID-Emulation (reSID 0.16) ist mittlerweile sehr gut bis super,
    wobei man bestimmte Dinge beachten sollte:
    Wenn man Filter verwenden möchte, dann sollte man die 8580 Emulation
    nehmen. Grund? Jeder einzelne (orgiginale) SID-Chip ist praktisch
    gesehen ein Unikat.
    Man wird kein Chip finden, bei welchen die Filter gleich sind.
    Im Gegensatz dazu sind die filter beim 8580 (original) zu 99% überall
    identisch.


    -6581- ---> 220Hz - 18kHz (von SID zu SID unterschiedlich)
    -8580- ---> 30Hz - 12kHz


    Wenn man mit kompinierten Wellenformen ($31),($51),($61),($71), arbeitet
    gibts zudem Sample-Rauschen - da kann man sich schon mal täuschen.
    Bei VICE (kann man dazu benutzen um zu testen) gibts glücklicherweiße
    etwas um das zu beheben:


    1. Interpolation (bringt in den meisten fällen gute Ergebnisse)
    2. Resampling (verschlingt ungeheure PC-CPU Resourcen)


    Das Problem liegt darin, dass der SID kein rein Digitaler Chip,
    sondern eine Mischung aus DIGITAL/ANALOG.
    Etwas was z.B. nicht emuliert wird, ist das was passiert, wenn
    sehr hohe Resonazwerte beim Filtern (F), mit sehr hoher
    Lautstärke (ADSR = 00F0) aufeinander treffen:
    dann gibts nähmich so metallische "jitter" Geräusche.
    Beispiel -Gloria- von Mitch & Dane, da wird zu beginn des Songs
    auf allen 3 Stimmen ein Filterverlauf (mit Band-pass) gespielt -
    hier hört man diesen Effekt - muss aber nicht zwangsläufig auf jeden
    (6581)-Chip auftreten.




    So, jetzt zu etwas anderen:


    Bei mir beträgt die Rastertime zu 99% immer 12, in den seltensten Fällen
    (wenn der SID verdammt viel zu tun hat) geht sie rauf auf 14.


    Dumm nur dass viele ausschließlich die Standartsounds (die schon mit dabei sind)
    verwenden) - hab ich anfangs auch.....,
    aber es ist kindeleicht aus einem Standart-Klang was besseres zu machen:


    -- Beispiel 1: TOM2 (Standart-sound)


    A/D 00
    S/R E8
    PULSE WITH 80

    81 C4
    41 A4
    41 06
    41 03
    41 02
    41 01
    41 01
    41 00
    FF 00



    -- Beispiel 1: TOM2 (modifiziert)


    A/D 0A
    S/R F8
    PULSE WITH 80

    41 A6
    11 A4
    11 06
    11 03
    11 02
    11 01
    11 01
    11 00
    FF 00


    Als großen Pluspunkt sehe auch, dass man mit dem Goattracker äußerst
    leicht andere Player (z.b. Soundmonitor, tfmx) und andere simulieren
    kann - man muss nur wissen wie. Zudem klingen die Wavetables dann auch
    richtig (sofern man sie richtig gerippt hat) und sind anderen Playern zum
    Verwechseln ähnlich.


    Das einzige ist was mich ein bißchen nervt sind die Funktionen für die Filter:
    Sie sind nicht so flexibel, wie ich es mir wünschen würde (ein vierter Track für
    filtereinstellungen wäre interessant, sodass man mühelos zwischen gefilterten
    Stimmen hin- und her wechseln kann)


    -stephan-

  • Quote

    Original von LordNikon
    tststs... für Demos ungeeignet... nee, tecmo ... ein ordentlicher Coder kommt auch noch mit Tunes zurecht die vielleicht 150 Zeilen rasterzeit fressen :D


    kann....muss aber nicht. richtige musiker versuchen sich auch an 3-8 zeilen-playern die noch gut klingen...oder an tunes die auch in 4K demos noch "rocken"...warum
    tun die das...komische sache 8)



    t.

  • [quote]Das einzige ist was mich ein bißchen nervt sind die Funktionen für die Filter:
    Sie sind nicht so flexibel, wie ich es mir wünschen würde (ein vierter Track für
    filtereinstellungen wäre interessant, sodass man mühelos zwischen gefilterten
    Stimmen hin- und her wechseln kann)[/qoute]


    Erm ... schonmal was vom 5xx Kommando gehört? :)


    d#4 -- 501 -> Filter Setting 1 aufrufen (z.B. Bandpass fuer Voice 1)
    .
    .
    .
    -- 505 -> Filter Setting 5 aufrufen


    (Filter 5 Beispiel: keine Intialisierung, sondern nur Filterbewegung abwärts mit bereits intitialisiertem Filter)
    .
    .
    .
    f 4 -- 500 -> Filter off



    Also mir fehlt ein dedicated Filter/Effektchannel nicht die Bohne. Was mir fehlt ist eben ein dynamischer Pulsetable, wie Jeff's Editor ihn z.b. bietet.


    Ein Editor, der extremst wenig Rastertime frisst, ist "Johnplayer" von Aleksi Eeben. Gibts auf cncd.fi


    Achja, für einen kürzere Attack Zeit empfehle ich, das Attack Setting auf 1 und nicht auf 0 zu setzten.


    Mfg,
    Linus/Viruz^Civitas