4-Bit Digitizer (64'er 6/93)

Es gibt 238 Antworten in diesem Thema, welches 31.689 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Juli 2019 um 21:03) ist von DerSchatten.

  • Bei relativ langsamen Signalen wie hier kann man sich behelfen, indem man solange zwei Werte nacheinander einliest, bis beide gleich sind. Solche Konstrukte findet man z.B. im Floppy-ROM desöfteren.

    Ansonsten hat natürlich auch der CIA-Port eine Mindestzeit, während der die einzulesenden Bits stabil sein sollten, bevor sie in das Register übernommen werden.

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  • wäre cpu clock synchrones latch nicht etwas zu schnell für audio signale? oder - deeper thought - bin ich sowieso immer synchron dann weil meine abfrage ja immer in cpu takt ist, egal wie schnell.

  • @CotS bei deinem eprom-flash sampler, was hast du am eprom drauf? aus dem artikel geht ja nicht 100% eindeutig hervor wie das bitmuster auszusehen hat, ausser jemand hat blitzpeilung wie das teil funktioniert. und wie hast du das rom generiert? oder ist das auch in der wolke? nein, ich komme tatsächlich nicht da rein, verhält sich wie ein 404 error auf microsoft art.

    Habe da noch gar nichts drauf, weil ich es noch nicht gebaut habe...bin ja erst dabei.
    Im Schaltplan steht 27256 EPROM (alt) oder 27C256 Eprom.

    Software anbei. Es handelt sich um einen Flash-Digitizer.

  • @ Gartenzwerg:

    ich habe jetzt mal 3 Stunden lang Eagle ausprobiert und bekomme das nicht auf die Kette. In 3 Stunden
    habe ich noch nichtmal rausgefunden, wie man die Grösse der Schaltplanfläche ändern kann, um mehr Symbole drauf zu bekommen...
    Das ist so fürchterlich kompliziert...das lasse ich wirklich bleiben. Bisher klappt es mit SL ja auch ganz gut.

    LG
    Cat


  • ich habe jetzt mal 3 Stunden lang Eagle ausprobiert und bekomme das nicht auf die Kette. In 3 Stunden
    habe ich noch nichtmal rausgefunden, wie man die Grösse der Schaltplanfläche ändern kann, um mehr Symbole drauf zu bekommen...


    Am Mausrad drehen? Falls kein Mausrad vorhanden, die Lupe oben mit +/- anklicken.

    Zitat


    Das ist so fürchterlich kompliziert...das lasse ich wirklich bleiben. Bisher klappt es mit SL ja auch ganz gut.


    Zugegeben, es hat eine recht steile Lernkurve :) Aber wenn man es einmal beherrscht, macht es einem das Leben wirklich leichter.

    Man kann es allerdings nicht lernen, nur indem man es ausprobiert, da die Bedienung manchmal wirklich nicht besonders intuitiv ist, sondern man sollte das Handbuch mal überfliegen und dann das Tutorial lesen:

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    Oder auch Tutorials anschauen. Gibt bei Youtube gute, z.B. das hier:

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  • Bei relativ langsamen Signalen wie hier kann man sich behelfen, indem man solange zwei Werte nacheinander einliest, bis beide gleich sind. Solche Konstrukte findet man z.B. im Floppy-ROM desöfteren.

    hab ich auch schon dran gedacht, die Tastaturabfrage macht es ja auch, das softwaremäßige Entprellen.

    Code
    -   LDA$DC01
        CMP$DC01
        BNE -

    Das Problem an solchen "Dirty"-Routinen beim SoundSampeln ist, daß dadurch eine exakt regelmäßig zyklische Abtastung verworfen wird und das wäre Mist, denn nun hättest Du zwar die richtigen Amplitudenwerte, dafür stimmen die Timings auf der X-Achse (Zeitachse) nicht mehr.
    Oder aber, Du nimmst das in Kauf und Deine Abspiel-Routine plant das mit ein - was schwierig werden dürfte und zusätzliche Daten anfallen würden.
    Und vor allem sind die gesampelten Sounds dann "inkompatibel" zu anderen Digi-Sound-Tools.

    andererseits sprechen wir im Moment über minimale, kaum zu spürende (zu hörende) Unterschiede - aber perfektes Sampling wäre schon schön - auch wenn man beim Handwerklichen dann wieder viel falsch machen kann (zu niedriger oder zu hoher Pegel, falscher Offset-eingestellt, falsche Samplerate, Quellen mit zu hoher Dynamik u.s.w.)

    Übrigens: ich hatte mir in meinem Digitizer damals einen abschaltbaren und einstellbaren Dynamik-Kompressor mit eingebaut, bei 4 Bit Amplitude durchaus sinnvoll denn da kann man viel mit rausholen .....
    So einen Dynamik-Kompressor könnte man aber auch als externes Gerät davorschalten .....

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • - aber perfektes Sampling wäre schon schön


    wenn man das haben wollen würde täte man einfach ein wav file nach 4 bit umrechnen - dem OP geht es doch gerade um den verzerrten rotzsound

    Zitat

    bei 4 Bit Amplitude durchaus sinnvoll denn da kann man viel mit rausholen .....


    ein gängiger "trick" bei 4 bit samples war/ist selbige einfach gnadenlos zu übersteuern =P

  • übersteuern ist Ansichtssache, der Eine mags, der Andere nich ;)

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • übersteuern ist Ansichtssache, der Eine mags, der Andere nich


    jeder der die "guten alten digitunes" mag, der mag auch übersteuerte samples =) speziell hülsbeck konnte das super =P

  • andererseits sprechen wir im Moment über minimale, kaum zu spürende (zu hörende) Unterschiede

    Das denke ich nicht, Tim. Wenn Dir das höchstwertige Bit ausgerechnet im Nulldurchgang der Audio-Kurve wegrutscht, dann hast Du einen Knackser mit Vollausschlag.

    Aber: Das Ding soll ja kein Hi-Fi-Sampler sein, sondern ein Lehrbeispiel dafür, wie so ein Flash-Wandler funktioniert. Und dafür taugt er allemal, selbst wenn kaum ein Leser damals begriffen haben wird, daß die Qualität auch für einen 4-bit-Wandler noch besser sein könnte.

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  • Mir persönlich geht es jetzt eh nicht so um die Qualität als oberste Priorität, sondern eher um die
    einfache und evtl. unkomplizierte Verarbeitung der Samples und auch des Diggi selber...

    Was die Verarbeitung betrifft soll ja eigentlich Digimaster eben grade super sein, aber leider
    lüppt dat ja nicht so wie es soll...

    LG
    Cat

    gartenzwerg : habe es gestern fertiggebracht einen Schaltplan umzulegen in so ein Luftlinienbild
    und von dort in ein PCB...aber ich finde der Aufwand da hin zu kommen ist irre intensiv.
    Da ich nur die Lightversion (Freeware-Lizenz) habe kann ich auch nicht wirklich vile machen.
    Nur 100 x80 und nur 1 Seite Plan. Zu durchschauen, wie das ganze mit den Layern funktioniert,
    finde ich total kompliziert. Werde wohl bei SL und Handarbeit bleiben...

    LG
    Cat

  • Also , ich habe jetzt herausgefunden, das DIGIMASTER offensichtlich total empfindlich gegenüber schlecht justierten Disk-LW ist !!
    Nachdem ich das LW meines anderen 128D mal gereinigt und die Andruckfeder des Kopfes neu justiert habe, lädt er DIGIMASTER und alle Demo-Samples 100% !!

    Offensichtlich kommt DIGIMASTER aber nicht gut mit 1541-II LW klar...das geht nach wie vor nicht, nur mit Absturz beim Laden von Samples !!

    Anbei noch ein Foto des Diggi's aus 64'er 6/93.

  • da es ja amerikanische software ist die nie jemand vernünftig angepasst hat würd ich da den fehler mal nicht beim laufwerk suchen, denke das wird zufall sein?

  • da es ja amerikanische software ist die nie jemand vernünftig angepasst hat würd ich da den fehler mal nicht beim laufwerk suchen, denke das wird zufall sein?

    Also mit meinen beiden 1571ern kommt es jetzt ohne Probleme zurecht...mit meinen 1541-IIern (mehrere) auch nach Reinigung ,Justage nicht !!
    Ich werde mal noch 2-3 1541A versuchen, wie es da ausschaut, vieleicht erkennt man doch ein Muster...!? Evtl. waren die Routinen ja doch so
    wählerisch und die 1571 passt ins Schema ?

    LG Cat

  • da es ja amerikanische software ist die nie jemand vernünftig angepasst hat würd ich da den fehler mal nicht beim laufwerk suchen, denke das wird zufall sein?

    Hat hier jemand anderes bereits Digimaster angetestet und kann den Fehler bestätigen, auf dem Cots herum reitet ?
    Oder ist das nur bei Ihr so ?

  • da es ja amerikanische software ist die nie jemand vernünftig angepasst hat würd ich da den fehler mal nicht beim laufwerk suchen, denke das wird zufall sein?

    Muss ich das Ganze halt immer mit dem 128D machen.
    Schade , dass es nicht weiter auf PAL angepasst wurde, weil mir die Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit
    des PRG gut gefällt !! Alles sehr intuitiv.

    Schade.

    LG
    CAT

  • btw - software: mag jemand mal S.A.N.D.I. aus der input 64 3/88 ausprobieren? aber ich glaube das ist für userport sampler, evtl kann man es konfigurieren oder es geht mit dem 64er 4/91 sampler. das ist ein extrem umfangreiches sampling programm wo man sogar die wellenformen mit joystick editieren kann, sequencen und die samples am keyboad spielen. ich hab noch das heft und kann evtl die anleitung scannen. die bauanleitung zum passenden sampler war in einer c't damals, so eine art multi i/o karte für c64, es ist aber schwer da an info ran zu kommen.

  • Das denke ich nicht, Tim. Wenn Dir das höchstwertige Bit ausgerechnet im Nulldurchgang der Audio-Kurve wegrutscht, dann hast Du einen Knackser mit Vollausschlag.

    Theoretisch hast Du fast recht (ein Vollausschlag wäre von 0 auf 15, der Nulldurchgang wird aber auf 7-8 eingestellt ).
    Aber tue mir mal bitte den Gefallen und nehme eine Datei aus Posting 100 und sage mir, an welcher Stelle Du solche Knackser-Geräusche hörst. Also ich höre keine Knackser, weil die Abspielgeschwindigkeit das schön übertüncht (falls es überhaupt auftritt)^^
    Alles Files in den beiden D64's wurden mit diesem Sampler erstellt.

    Übrigens heiße ich Gero und nich Tim ;)

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • Muss ich das Ganze halt immer mit dem 128D machen.
    Schade , dass es nicht weiter auf PAL angepasst wurde, weil mir die Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit
    des PRG gut gefällt !! Alles sehr intuitiv.

    Schade.


    Am meisten Spaß macht es, wenn man solche Programme selber schreibt.