Eigenes Konsolen-Unternehmen hier in Deutschland?

Es gibt 173 Antworten in diesem Thema, welches 19.386 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. August 2013 um 12:45) ist von sauhund.

  • Also um mal der phantastischen Ebene des Eingangsposts zu bleiben (unabhängig also von Kapital, enthusiastischen Arbeitskräften, Gesellschaftsformen, einem Markt, der nur auf eine neue Retro-Konsole gewartet hat, usw.:sad: Nur die Nische wäre eine Möglichkeit. Eine schöne Pixelkonsole wäre was feines (hier blenden wir auch den Weg von SNK und deren Hardware einmal bewusst aus). Mit eigener Hardware, nicht dieses emulierte Zeugs :) Einfach back to the roots gehen, sich in der Garage der Eltern über Monate einnisten, das Rad nochmal neu erfinden - das hätte schon einen Reiz, wenn es jemand machen wollte. Würde das ganze allerdings eher unter dem faszinierenden Aspekt von reinszenierter Geschichte verbuchen, sozusagen einmal sechs Monate Retro-Urlaub a la Steve & Steve, gerne auch einschließlich cholerischer Anfälle und phantastischer Gedankenausschweifungen, allerdings ohne Venture-Kapitalisten. Die vermiesen ohnehin jeden Spaß.

    Lohenswerter, wenn es schon "Retro" und hardware sein soll und man sich den Spaß als Schüler oder Student mit wenig Startkapital nebenbei gönnen will: Track-Anzeigen in 1541-II Floppies einbauen; DTVs ausbauen und in einigermaßen nette Gehäuse packen; SD2IECs zusammenbauen und in nette Gehäuse packen. Oder so. Kurzum: Bastelunwillige Nerds bedienen. :)

    Greetings, Starfighter. You have been recruited by the Star League to defend the frontier against Xur and the Ko-Dan armada.


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  • Ich glaube an das Gute im Menschen.
    Die neuesten Konsolen: Wii-U, Xbox One, PS4. Da schläft man doch ein. Immer das selbe an Spielen und Unterhaltung, die geboten wird. Und zudem noch sehr teuer, meiner Meinung nach.

    Wäre es da nicht sinnvoller, eine Entwicklerkonsole zu kaufen und sich nur auf die Entwicklung eines guten Spiels zu konzentrieren?
    Da hätte man sicher so schon reichlich mit zu tun.

  • Viel Erfolg!

    Ich bin seit 13 Jahren selbstständig - nur so ein kleiner Tip: der Glaube an das Gute im Menschen ist nichts, auf das man im Geschäftsleben bauen sollte!

    -= There is a fine line between wrong and visionary. Unfortunately, you have to be a visionary to see it! =-

    EVO64 mit Phiagra, NuTube64, MSM und TeensyROM, A500 mit ACA500+ und Indivision ECS, A1200 mit PiStorm32lite und Indivision MK2, MacMini G4 1.45GHz mit MorphOS 3.18, MacPro 5.1 (2x XEON X5690, 96 GB RAM) mit einer AudioBox und ein macStudio M1-Max mit einem Tascam US-16x08

  • sicherlich... aber was soll das mit dem vermeintlichen Vorteil der Gesellschaftsform "GmbH" zu tun haben? Wenn Du meinst, dass Du diesbezüglich mit einer GmbH aus der privaten Haftung heraus bist, muss ich aber ein kleines bisschen lachen - da kommen dann nämlich Basel II usw. in`s Spiel!

    Dann lach mal. Private Bürgschaften als Sicherheiten haben i. d. R. mit Basel II oder III wenig zu tun. Die Kreditinstitute in Deutschland mit dem höchsten Marktanteil am gewerblichen Kreditgeschäft fahren den Standardansatz, lassen sich gegebenfalls Realkredite privilegieren. Welche Gesellschaftsform empfiehlst Du denn alternativ? Beachte den Kapitalbedarf. Beachte den Geschäftsumgfang, die erforderliche Orga. Soll das bilanziell Fremd- oder Eigenkapital sein? Oder bevorzugst Du mezzanine Finanzierungsformen? Beachte operationelle Risiken/ Rechtsrisiken, die schlagend werden können. Da kann doch nicht das einzige Argument sein, dass in irgendeinem standisierten Ratingverfahren (die ticken zwar unterschiedlich, aber ähnlich) oder gar in einem individuellen Rating die Rechtsform im Hinblick auf die Risikoklassifizierung ggf. noch nen Ausschlag in die eine oder andere Richtung gibt: Die prognostizierte Ausfallwahrscheinlichkeit wird im Hinblick auf dieses Vorhaben ohnehin ausweisen, dass es sich um Wagniskapital handelt.

  • Dann lach mal. Private Bürgschaften als Sicherheiten haben i. d. R. mit Basel II oder III wenig zu tun.

    Echt? Aus welchem Grund holen sich die Banken dann die Gesellschafter über private Bürgschaften in die Haftung hinein? Das hat nichts damit zu tun, dass sie ihre "eigenen" Fremdmittel absichern müssen?

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  • Natürlich müßte ein eigen-produziertes Betriebssystem her.

    Warum ein neues OS entwickeln? Damit bloß nichts kompatibel ist und alle Programmierer bei 0 anfangen müssen?

    Es muss natürlich ein eigen-produziertes OS her. Wie bei den meisten Konsolen auch.

    Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • Da kann doch nicht das einzige Argument sein, dass in irgendeinem standisierten Ratingverfahren (die ticken zwar unterschiedlich, aber ähnlich) oder gar in einem individuellen Rating die Rechtsform im Hinblick auf die Risikoklassifizierung ggf. noch nen Ausschlag in die eine oder andere Richtung gibt

    Es ist ja auch nicht das einzige Argument - wenngleich ich die Erfahrung gemacht habe, das Banker alle ziemlich gleich ticken: Kredite am liebsten nur bei hoher Eigenkapitalquote UND einer entsprechenden privaten Bürgschaft - an Wagniskapital will ich da gar nicht denken - dazu braucht es dann schon einen sehr überzeugenden Businessplan.

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  • Echt? Aus welchem Grund holen sich die Banken dann die Gesellschafter über private Bürgschaften in die Haftung hinein? Das hat nichts damit zu tun, dass sie ihre "eigenen" Fremdmittel absichern müssen?

    Das sind zwei paar Schuhe. Selbstvertändlich werden sie sich ihr Ausfallrisiko abschirmen lassen (betriebswirtschaftliche Sicht, Vermeidung von Abschreibungen -> GuV). Ob sie sich diese Abschirmung dann regulatorisch zur Eigenkapitalentlastung anrechnen lassen (können), ist ne ganz andere Sache (aufsichtsrechtliche Sicht).

  • :popkorn:

    - WiC64 - The Commodore 64 Wireless Interface -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - WiC64 - Radio -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - WiC64 - GameBox -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :thumbsup:
    - WiC64 - DemoBox -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Das sind zwei paar Schuhe. Selbstvertändlich werden sie sich ihr Ausfallrisiko abschirmen lassen (betriebswirtschaftliche Sicht, Vermeidung von Abschreibungen -> GuV). Ob sie sich diese Abschirmung dann regulatorisch zur Eigenkapitalentlastung anrechnen lassen (können), ist ne ganz andere Sache (aufsichtsrechtliche Sicht).

    ... ist ja auch Wurscht - für den Initiator dieses Themas dürften das eh "Böhmische Dörfer" sein, oder?

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  • Wer eine eigene Konsole entwickeln und produzieren will, den gebe ich folgenden Tipp:
    - studieren, studieren, studieren, Hardware, Software je nach Geschmack, und darin verdammt gut sein und das auch durch die Abschlussarbeit beweisen
    - dann bei Nintendo, Sony oder Microsoft bewerben und dort die eigenen Ideen einer Spielekonsole durchboxen
    Viel Erfolg!

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!

  • Spätestens bei der Entwicklung eines eigenen Netzteiles wird's eng... :D

  • ... ist ja auch Wurscht - für den Initiator dieses Themas dürften das eh "Böhmische Dörfer" sein, oder?

    Sicher, aber da Du fragtest, ob jemand von Basel II (meinetwegen auch III) schon was gehört hat, hab ich mich dazu halt ausgelassen.

    Ich schrieb ja irgendwo: Den Rest macht (zumindest je nach Umfang) der Unternehmensberater ;) Du kommst bei sowas aus der persönlichen Haftung vermutlich nicht raus, da hast Du natürlich recht. Nur ein Argument gegen eine GmbH oder eine andere Form der Kapitalgesellschaft sehe ich darin abschließend nicht.

    Aber bisher haben wir ja nicht mal eine Vision oder gar ein Konzept ;) Insofern ist der Thread ist total super, um Visionäre nachhaltig zu vergraulen :D

  • Nintendo fing auch mit Hanafuda-Karten an.
    Und der europäische Markt ist viel größer als der japanische Videospiel-Markt.

    Sehe da jetzt nicht das Problem, außer den üblichen deutschen Pessimismus.

    Zum Konzept:
    Das Design der Konsole soll sogar von der Community mitbestimmt werden.
    Eine Konsole - Made in Germany, Design von der Community - sowas gabs noch nie, und ist eine Neuheit.

  • Schaut mal das an: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • @C64_Fan:
    Nachdem hier schon unzählige Argumente kamen, warum das nicht funktioniert, solltest Du in dich gehen und dir 3 - 4 Argumente überlegen, warum gerade Deine Idee super ist (prüfe das realistisch und selbstkritisch!).
    Du brauchst konkrete Vorstellungen, was Deine Konsole kann, Wie sie aussehen soll und warum DU dich genau dafür entschieden hast.
    Bringe Leidenschaft in dein Produkt - so kannst Du andere dafür besser begeistern. Überlege Dir, warum das Teil gegen XBOX, Playstation und Co. eine Berechtigung haben soll - was vermittelt Dein Produkt, was diese Konsolen einfach nicht können.

    Dann brauchst Du Zeit und eine hohe Frustrationsschwelle um einen Prototypen zu bauen (und Geld - keinen Kredit).
    Scheitern gehört dazu - kalkuliere das mit ein.
    Wenn Du Programmierer, Hobbybastler und auch einen guten Betriebswirt begeistern und ins Boot holen kannst - umso besser.
    Konzentriere dich dabei auf Dinge, die du günstig bekommst (Standardbauteile, OS auf Linuxbasis und und und.)

    Wenn Dein Prototyp fertig ist und Laune macht, dann präsentiere, wo Du nur kannst, um die Lust auf das Teil zu wecken.

    Wenn Du dir dann sicher bist, für dein Produkt einen Markt gefunden oder geschaffen zu haben, dann nehme Geld in die Hand und gründe Deine Firma (lasse Dich gut beraten!)

    Aber: Es ist verdammt schwer und dauert sehr lange. Selbständigkeit hat nichts mit geregelter Arbeitszeit zu tun.

    Tipp: Lese "Steve Jobs" von Walter Isaacson - vor allem den Anfang, als es um die Blue Box und den Apple I geht.

    <--- Das da ist eine Hälfte meines Ichs
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  • Sicher, aber da Du fragtest, ob jemand von Basel II (meinetwegen auch III) schon was gehört hat, hab ich mich dazu halt ausgelassen.

    Hm.. das hast Du, glaub ich, in den "falschen Hals" gekriegt. Zunächst richtete sich mein Kommentar nicht an "Jemanden", sondern gezielt an den Verfasser des Themas. Ich wollte damit auch nicht "auf die Kacke hauen", sondern nur zum Ausdruck bringen, dass sich Banken eben wegen Basel II und III bei der Kreditvergabe doppelt und dreifach absichern - u.a. eben auch durch private Bürgschaften, was das, was ICH damals über die Gesellschaft mit beschränkter Haftung gelernt habe, heute in weiten Teilen obsolet macht. Im Grunde ist die Wahl der Gesellschaftsform für dieses Thema auch wohl das allerkleinste Problem *g* - auf Basis von dem, was ich hier von dem Verfasser als Input bekommen habe, würde ich zu einer Form raten, die nix kostet - um das schlanke Budget zu schonen ^^ .

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  • Sehe da jetzt nicht das Problem, außer den üblichen deutschen Pessimismus.


    Ich gehöre da wohl zu den Pessimisten bzw. Realisten. Lies dich mal durch die Probleme durch, die die Jungs von Pandora, Ouya und Co. hatten, bis da überhaupt mal was Brauchbares existierte. Und wenn so eine Konsole dann endlich in Produktion gehen sollte, ist sie wegen der geringen Manpower bei der Entwicklung und den ganzen anderen Schwierigkeiten schon wieder total veraltet, was u.a. die Bauteile-Beschaffung erschwert. Und diese Jungs haben noch nicht einmal groß was in die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems gesteckt – da wurde einfach ein Linux Derivat bzw. Android draufgepackt. Und anders geht es auch gar nicht, sonst findet man nicht einen einzigen Entwickler, der Software dafür portiert oder neu schreibt. Egal, welchen Aspekt man sich auch herauspickt, Hardware, Betriebssystem, 3rd-Party-Spiele-Entwickler, Finanzierung, Kosten für Prototypen und Produktion, Bauteilebeschaffung, Vertrieb, Rücknahme/Recycling – da gibt es so viele Unwägbarkeiten, Hürden und Showstopper – da darf man nicht nur keine Ahnung haben und Tagträumer sein – nein, man muss schon masochistische Neigungen haben, um sich so etwas freiwillig anzutun. Aber wenn es dennoch klappen sollte: Hut ab! :wink:

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  • Erst einmal finde ich es schade, dass offensichtlich theoretische Gedankenspiele in einem Forum gleich so abgebuttert werden. Ich denke nicht, dass C64-Fan gleich morgen sein sauer Erspartes in die Anmietung einer Produktionshalle steckt. Es sind immer die Spinner, die was bewegen. C64-fan: Ich zähle mich dazu, denn als ich das mit der RETURN gestartet habe, haben viele gemeint, Print sei tot.
    Und Erfahrung kann man nur sammeln und machen und wer weiss: Vielleicht hat er einen reichen Onkel?

    Zitat

    Das Design der Konsole soll sogar von der Community mitbestimmt werden.
    Eine Konsole - Made in Germany, Design von der Community - sowas gabs noch nie, und ist eine Neuheit.


    Nunja, im Bereich Konsole ist das neu, aber sowas gab es schon öfters - und ist genau daran gescheitert. Wenn jeder mitbestimmen darf, gibt es nie ein Ergebnis und die, die überstimmt wurden, sind sofort dagegen. Oder anders gesagt: Viele Köche verderben den Brei. Vergiss das.

    Es gibt einiges, was Du aufzählst, was nicht klappen wird. Zum Beispiel die technische Ansiedlung unter oder bis N64. Diejenigen, die sich für diese Technikgeneration interessieren, kaufen sich eine gebrauchte Konsole oder emulieren. Bedeutet: Dein Verkaufspreis wird stets verglichen mit dem bereits technisch Vorhandenen. Ein N64 gibts für 25-40 Euro, die Spiele ab 1,- Euro. Da kann eine Neuentwicklung nicht mithalten.

    Ich kann mir vorstellen, dass aktuell ein Nischenprodukt einen gewissen (kleinen) Erfolg haben könnte (ich schiele auf die OUYA), gerade wo die Großen doch die totale Gamerkontrolle für die nächste Generation angekündigt hatten (was wohl vorerst vom Tisch ist). Sie müsste sich allerdings von den anderen Konsolen in irgendwas unterscheiden. Vor einigen Jahren kam mal eine Idee zu einer reinen Online-Konsole auf. Die Konsole sollte kaum etwas kosten, mit dieser (und nur mit dieser) käme man aber auf exclusive Server, auf denen Konzepte wie WOW laufen. Ist nichts draus geworden, die Großen haben die Idee sofort geschluckt.

    Die Hardware ist nur so gut wie die Games. Bedeutet, Du müsstest ein Softwareunternehmen dazu bringen, kontinuierlich gute Games für eine Nischenkonsole auf den Markt zu schmeissen. Warum sind PSVita und WiiU denn auf dem absteigenden Ast? Weil die Hardware nicht ausreichend mit Software unterstützt wird.

    Die Konsole selbst ist weniger das technische Problem, Probleme bereiten mechanische Dinge wie Laufwerke oder Controller. Eine Möglichkeit wäre hier, einen Drittanbieter (Logitech) dazu zu bringen, Dir einen seiner Controller anzubieten und auf robuste (aber teure) vorhandene Laufwerke zurückzugreifen. Game-Cartridges wären in der Herstellung zu teuer, das sollten schon DVD´s sein - wobei wir beim Problem der Raubkopiererei wären. Eben das wollen die Großen durch ständiges Online-halten ja kontrollieren.

    Nach der Hardware käme der Service. Reparatur, Tausch, Fragen des Kunden, Fragen der Zwischenhändler, Vertrieb. Dafür bräuchtest Du, nur für Deutschland, ein dauerhaft besetztes Büro mit ein paar Mitarbeitern.

    Da ist so einiges zu berücksichtigen, bevor der Lötkolben in Aktion kommt. Es sollte erst einmal ein Konzept her, was den potentiellen Käufer überzeugt.

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    Neues rund um klassische Computersysteme

  • – da darf man nicht nur keine Ahnung haben und Tagträumer sein – nein, man muss schon masochistische Neigungen haben, um sich so etwas freiwillig anzutun.

    ... das hier erinnert mich irgendwie an diese ganzen "Auswanderer"-Dokus. Da stehen dann Familien mit ihrer ganzen "Habe", ohne finanzielle Sicherheiten, ohne Job, ohne Wohnung UND ohne Sprachkenntnisse an einem Flughafen im Ausland und fangen exakt in diesem Augenblick an, sich Gedanken über Ihre Auswanderung zu machen, während Heerscharen an Zuschauern sich an deren Scheitern ergötzen.

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