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Ubuntu Fragen

  • Moin,


    ich hab mir mal Ubuntu (aktuelle Version) in einer VM angetan. Nett find ich das Softwarecenter, was erlaubt, einfach
    neue Software hinzuzufügen. Jetzt hab ich mal bisschen mit rumgespielt.


    Frage: Neue Software wird bisher in diese Leiste als Symbol abgelegt. Jetzt hab ich hier aber ein Programm
    installiert (Chromium), was kein Symbol in der Leiste gesetzt hat. Jenes finde ich nur über "Ihren Rechner und
    Online Quellen durchsuchen" Button.


    Frage: Wie bekomm ich eine Symbolverknüfpung zu dem Programm ?



    (2) Ist es möglich , die Programmverknüpfung auch auf dem Desktop zu platzieren oder müssen die zwangsläufig
    in dieser Leiste sein ?




    Danke.

  • Eine Verknüpfung auf dem Desktop geht schon einmal definitiv über den Weg eines Shellscripts. Da muss man aber händisch für tätig werden.


    Im Ordner ~/Desktop kannst du eine Textdatei anlegen, die folgendes enthält:


    Shell-Script
    1. #!/bin/sh
    2. kommando_zum_starten_des_programms


    Danach braucht das Script aber noch die Rechte zum ausführen. Via Kommandozeile funktioniert das mit "chmod +x textdatei", wie das mit Deinem Windowmanager/Desktop funktioniert, weiß ich nicht. Ich selbst nutze Xubuntu mit XFCE.


    Würde mich aber nicht wundern, wenn es auch eine einfachere Möglichkeit dazu gibt - eventuell auch per Drag&Drop. Mein Desktop ist leer und Programme starte ich bevorzugt aus dem xterm - bin eben oldskool. :)

  • Das ist für die alten Knacker unter uns halt einfacher. Wir haben ja noch unter Dos in Vor-Windows-Zeiten gearbeitet. Da war das im Prinzip identisch, bis auf die Tatsache, dass es viel weniger komfortabel war. Wir hatte damals keine History, kein Auto-Complete usw. Noch nicht mal ein less, oder so....


    Aber das wird schon noch...lass Dir Zeit...

  • Wir sind Brüder im Geistes. Ich mag console auch lieber. Allerdings nicht mehr xterm, weil ich mehrere Tabs brauche... :)


    Ich hab zehn xterms auf sechs Desktops offen. Das hab ich mir über die Jahre einfach so angewöhnt. Auf dem ersten ist ein maximiertes xterm für irssi, auf dem zweiten fünf kleinere für alles was so anfällt (mplayer starten, Dateien hin- und herkopieren, abiword starten...), zwei freie Desktops, einer für den Browser und der letzte für den Download-Manager. Klingt natürlich völlig chaotisch, so werkle ich aber schon weit über ein Jahrzehnt vor mich hin. Damit bin ich schneller als mit Windows oder anderen "nutzerfreundlichen" Oberflächen.


    Soll natürlich keine Anleitung sein, wie man es zu machen hat. Das ist das Schöne an Linux/Unix, man kann sich die Sachen wirklich so zurechtlegen, wie man sie gerne hätte.

  • Hat der C64 nicht auch "Konsoleneingabe" :whistling:
    Das mochte ich damals schon und auch heute noch ....
    Die Konsole unter Linux ist wenigstens auch zu was zu gebrauchen (im Gegensatz zu DOS oder der Windaws-Konsole)


    unter gnome einfach Rechtsklick->starter anlegen und da kann man alles eingeben


    unter der Konsole hilft der befehl 'locate [Programmname]' beim finden ...

  • Hi,
    ich hab mal die Galieo-Books von der Werbung befreit und als Ebook umgewandelt.


    Galileo Books als ePub


    Wenn du das bereinigte HTML willst, kann ich dir auch das schicken.


    Gruß Höp

  • Schau dir auch mal die netten HUDs (?) an die man installieren kann...seeehr feine Sachen gibts da, die Leiste links brauche ich so gut wie gar nicht mehr (wenn doch kann ich sie mit Win-Taste aufrufen) - hab sie ´komplett´ ausgeblendet.
    Hat damit zwar nix zu tun, aber auch unbedingt mal die ganzen Compiz-Zusatzteile installieren (sitz ja grad am WinPC und kann grad schlecht schauen wie die heissen) - aber dieses Configtool und Extras zum Compiz - supergeile Effekte möglich, gerade die Lupe und das Drehen des Desktops sind der Wahnsinn - sowas hab ich unter Win bisher noch nie gesehen! Funktioniert sogar bei laufenden Videos mit der Lupe...ging mir total einer bei ab als ich das gesehen hab ;) Superpraktisch beim surfen und...fast überall wo es Bilder gibt ;)

  • Ubuntu war eine Zeit lang gut, aber da sind einige schlechte Designentscheidungen gekommen, in den letzten Jahren.


    Dieses neue GNOME3 Desktop ist ein Schmerz im Arsch. Ja, kann man umstellen, aber dann schleppt man so viel überflüssiges Zeug mit. Überhaupt: bloat! Ubuntu war mal schlank und lief auf alter Hardware!


    Das sind alles subjektive Eindrücke, ist schon klar. Aber die Idee, eine Oberfläche, die viele Fans hat, plötzlich grundlegend zu ändern, verstehe ich nicht. Hat Canonical jetzt schon mehrere Male gemacht, und darum rennen ihnen jetzt die User weg, scheint mir.


    Mint ist sehr hübsch und aufgeräumt. Habe die Varianten mit Cinnamon und KDE-desktop ausprobiert, erstere ist spektakulärer, KDE ist stabiler und ausgereifter. Aber hat natürlich auch was mit der Hardware des eigenen Rechners zu tun. (MATE muss ich noch probieren)


    Installiert ist bei mir im Moment die Ultimate Edition, ebenfalls auf Ubuntu-Basis. Sehr hübsche Effekte und Themes (alles weiss auf schwarz, sehr SciFi), aber auch nicht ganz stabil, wahrscheinlich eben durch diese Compiz-Desktopeffekte.


    Danke für den Link zum Ubuntu-Handbuch. Sehr schön. Will auch erstmal nur OSs, die auf Ubuntus long-time-support Version basieren, solche Überraschungen wie bei den letzten Versionssprüngen mag ich nicht so.



    -


    Zu Anfänger-Fragen generell:
    Ich bin selber Anfänger (vielleicht bleibt man das ja auch), deshalb genieße ich es, dass so viel Doku schon ins System eingebaut ist. Die Konsole erklärt sich selbst (help), und für sämtliche Befehle gibt es mehrere Hilfe-, Manual- und Infodateien, in verschiedener Ausführlichkeit. Wenn man lernt, diese Hilfen zu benutzen, kommt man auch dann klar, wenn man gerade kein funktionierendes Internet hat.

  • Ich persönlich fand immer das Distros wie Ubuntu all den Bloat von Windows mitbringen, ohne die Vorteile von Windows (Kompatibilität und Bedienfreundlichkeit) zu haben. Früher oder später geht bei Linux immer was schief was durch das graben durch irgendwelche config Dateien gelöst werden muss, da hilft kein automatischer Installer. Wenn man sich dann nicht auskennt ist man da als Durchschnittsuser noch mehr verloren als mit Windows wenn X auf einmal nicht mehr startet und man mit einer kryptischen Fehlermeldung auf einen blinkenden Cursor starren darf. Das Gefühl hatte ich schon bevor ich überhaupt anfing, irgendwas mit Linux zu machen und dabei bin ich auch geblieben. Wenn man nicht basteln will und im Grunde genommen nur ein Windows haben will, sollte man bei Windows bleiben. Das funktioniert einfach besser.


    ..und Entwickler die mit Linux werkeln haben öfters mal die Tendenz Sachen zu verschlimmbessern. Ich glaube das kommt davon das Ziele nicht genau genug gesteckt sind.


    Disclaimer: Bin auch kein Linux Guru, höchstens Anwender.

  • Ich habe gestern auf meinem 2.PC Ubuntu runtergehauen und XP drauf und Ubuntu auf den Hauptrechner...das erste was mir bei XP sehr negativ aufgefallen ist, ist das ich nicht ins Internet kam, alles wieder umstecken musste und stundenlang (!) Treiber für mein älteres Mobo suchen musste...aber sooviel anders ists bei Ubuntu dafür in anderen Bereichen auch nicht, Stichwort Grafikkartenreiber...


    Mit dem Unity-Desktop hab ich mich schon sehr angefreundet, wollte vorher auch immer Gnome habe (weil ich nichts anderes kannte?) - als ich gemerkt hab wie simpel und genial man den Unity-Desktop aber anpassen kann war/bin ich doch sehr zufrieden damit! Gerade die Lupe, sowas vermisse ich total unter Win (gibts bestimmt auch, aber auch soo einfach in der Handhabung?)


    Naja alles hat sein für und wider...aber ich bin mit Ubuntu bis jetzt relativ glücklich.