Win XP, Zukunft Vs. Retro

Es gibt 52 Antworten in diesem Thema, welches 8.095 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Juli 2013 um 18:43) ist von MFakaNemo.

  • Deine Soundblaster Audigy SE ist aus den Jahren 2002 bis 2006, also uraltes Zeugs. Creative Labs leistet für die Karte sicherlich schon lange keinen Support mehr und infolge Dessen gibts auch keine neuen Treiber mit irgendwelchen neuen Win 7/8 Features.

    Wahrscheinlich kann heutzutage jede poplige Onboard-Soundkarte (siehe dein Notebook) mehr als diese damalige Highend-Karte.

    Windows 7 ist klickbunti, ja, Windows 8 ist sogar noch kachligerweise klickbunti, aber das selbe hat man auch schon über XP gesagt, um 2003 als alle noch auf 98, Millenium oder 2000 abgefahren sind.

    Komischerweise, wer produktiv mit so nem Zeugs arbeitet, sollte meines Erachtens eigentlich immer das neueste und leistungsfähigste Equipement haben, um nicht durch veraltetes Zeugs eingeschränkt zu werden.

    Irgendwie bestätigst du meine langjährigen Erfahrungn mit Synthi/Midi/Elektronik-Musikern...

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!


  • Kann es sein, dass Musiker seit über 25 Jahren immer mit schlecht programmierter Software arbeiten müssen?


    Hardware Synths nutzen, am PC mastern, Ruhe haben. :thumbup:

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  • Hi Marcel,

    also wenn Du so mit deiner beschriebenen Konfiguration klar kommst, und auch damit zufrieden bist, würde ich mir einfach nur etwas Backup-Hardware zur Seite legen. Es gibt keinen Grund, warum XP nicht auch noch in 20 Jahren einwandfrei lüppt, so lange man einwandfreie Hardware am Start hat ;)

    Trotzdem möchte ich, genauso wie viele meiner Vorredner, Dir zu neuerer Hardware raten. Ganz im Ernst, ne Audigy SE (Audigy SE 2 oder was auch), hat mal absolut nix mit professioneller Audiobearbeitung zu tun! Das Teil hat ja noch nicht mal nen DSP oder sonstige soundtechnische Merkmale, sprich es ist einfach nur ne standard Surround-Soundkarte "mit Ton ummen' Kopp rum!" (7.1) und sowas kann heutzutage jedes Netbook ;).

    Ich habe mich um die Jahrtausendwende auch sehr schwer getan die gewohnte Umgebung zu verlassen...von verlässlicher Software/Hardware á la WinXP, Nuendo, Motu 424 mit Alesis ADAT etc. auf zu neuen Ufern. Aber ich bereue nix! Zuhause werkelt ne MBox2, unterwegs hab ich ein paar RME 800 Fireface für's live Recording und im Studio nutze ich überwiegend ProTools HD3. USB und Firewire sind die Macht...selbst in VM Umgebungen, die Teile laufen einfach wie sie sollen...ob unter MicroBILL oder SteveOS. Linux ist eh irrelevant wenn es um professionelle Audioprduktionen geht...leider :(

    Was man persönlich als beste Lösung interpretiert ist eh individuell, der eine mag ProTools, der nächste Logic oder auch das Steinberg Zeugs. Ich denke das liegt mehr oder weniger mit der Software zusammen, die man als erstes für "gut" befunden hat.

    just my 2 cents
    SID Kidd

    <C64 I +MixSID +Keyman64 +Reprom+ WiC64...Ultimate64 +SX64 Style Case +Rear Admiral Thunderdrive +Nunchuk64 ...MorphOS PowerBook G4...Acorn A3000 +4MB +IDE RiscPC700 +StrongARM +5x86 AlephOne PC Card>
    <Icebird: Acorn Demogroup - Mini Mag Diskmag - TRT The Retro Team aus Oldenburg>

    <Retrospieleabend@Attraktor e.V. Hamburg>

    <Highscore Friends Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.>

  • ich komme mit meiner Hardware super klar, aber ich musste mich aus finanziellen Gründen entweder für Musikhardware (Synths) entscheiden, oder für OS und Soundkarte.
    Da ist die Entscheidung auf Hardware gefallen, die Audigy ist natürlich nicht ideal. Was ich dabei ankreide, ist, dass ich mit meiner Soundkarte (und ich hatte schon mehrere) nicht unter Win 7 so arbeiten kann, wie ich es unter Win XP kann. Das Problem ist das OS, nicht die Soundkarte. Und sehr wohl mache ich damit professionelle Musik. Ich hab CD's veröffentlicht, digital, auf Vinyl ... in Kürze kommt mein drittes DoppelAlbum plus Vinyl, plus ne Vinyl in Berlin, und Ende des Jahres noch ne CD und so weiter. Ich arbeite im Independent Bereich, und professionelle Musik muss nichts mit superteurem Equipment zu tun haben! Das lasse ich hier einfach mal so Raum stehen. Was denkt ihr denn, wie in den 80ern und frühen 90ern produziert wurde? Die hatten noch weniger Möglichkeiten und auch kein Win XP - und waren deswegen trotzdem professionell - oder würdet ihr sagen, aus heutiger Sicht, mit dem was sie damals machten, dass sie unprofessionell waren? Und man darf auch nicht vergessen, dass es alles eine Sache des Geldes ist, was man sich holt und kauf und anschafft.

    Ich kenne Musiker, die mit 2 oder 3 Laptops Musik produzieren, und in der Szene nen unglaublich guten Status und ungezählte Releases haben. Einige davon habe ich getroffen, den letzten im Februar diesen Jahres, dessen Ambient / Deep Techno / Deep House Produktionen eine absolut unglaubliche Wirkung haben. Er sagte, er arbeitet mit drei Laptops, die er irgendwie miteinander nutzt (keine Ahnung, wie er das macht), und keine Hardware. Naja, wie dem auch sei - die neueren Audigys unterstützen problemlos 24bit und bis 192 khZ, also absolut easy going.

    Und was "uraltes Zeugs" angeht. das muss man dann aber auch auf die Synth Hardware beziehen. Wieso kaufen sich immer noch viele Leute die ganzen alten Vintage Synths aus den 80ern? Weil sie einfach viel fetter klingen als die neue moderne Software. Ok, es ist nicht einfacher die Hardware zu nutzen, es ist eben umständlicher, es sei denn man sampelt bis zum get-no, weil Software eben schneller zu programmieren geht. Dann würde ich einsehen, mir eine neue PC Umgebung zu bauen und zusammenzukaufen.

    Ich habe unzählige Diskussionen über favorisierte Synths, DAW, Hardware usw. geführt. Ich selbst arbeite mit Ableton UND mit Fruity Loops, aber Fruity Loops ist einfach geiler, weil man jeden Knopf mit allem verlinken kann und es sich zu einer professionellen Musiksoftware entwickelt hat. Ich weiß, dass FL einen Ruf der Minderwertigkeit hatte, aber das ist schon lange nicht mehr der Fall. Bald kommt Bitwig raus, Ableton ist zwar nett, aber jeder nutzt Ableton.. von Logic hört man noch, aber es gibt genug professionelle Musiker die z.B. mit Fruity Loops arbeiten. Wenn ich den gleichen Chord in FL Studio in Ableton anschlage, klingt es in Ableton einfach total anders mit dem gleichen VST. Und in FL klingt es einfach besser. Also bleib ich bei FL. Es klingt mehr independent, einfach anderser, und Ableton kann man irgendwie durch die Soundengine und die inklusiven Instrumente immer irgendwie raushören. Aber kann man z.B. Native Instruments oder Steinberg immer sofort am Sound erkennen? Oder wenn ich meine Field Recordings mit den gleichen Plugineffekten (VST) in FL Studio belege und dann in Ableton - da sind so krasse Unterschiede, und man muss sich überlegen wo man was macht. Es gibt auch Leute, die kehren zu alten Reaper Versionen zurück. Oder producen auf MAC, Logic geht ja seit V5.x nicht mehr auf Windows, da war dann Feierabend. Aber ich schweife ab. :whistling:

    Ich persönlich sample sehr gerne, Sachen die ich aus Feldaufnahmen nehme, oder von meinen Synths während des Live Recordings einspiele von extern. Oder aufgenommene Samples die ich bis zur Unkenntlichkeit modifiziere. Ich arbeite auch viel mit Effekten und von extern genügt mir quasi ein Midicontroller, um alles das, was live verändert werden soll, angesteuert wird. Aber naja, ich will hier nicht noch nen Sidetopic im Thread zu Produktionsmethoden aufmachen ^^ Das macht ja eh jeder anders und ich find es spannend, wie anders es jeder macht.

    Ich kann dir (SID Kidd) nur zustimmen - FL Studio hatte ich als erstes , ich glaube als popelige fast-gar-nichts-machbar-Software 3.41, aber die Entwicklung und den Sound bis Version 9 mitgemacht zu haben bindet einen irgendwie und ich komme immer zu FL zurück. Und FL läuft unter Win XP mit dem Asio Multimedia Driver von Cubase SX3 einfach am besten. Ab Version 4 ist z.B. der Asio4 all dabei, der wiederrum klingt nicht so gut wie beim Asio Multimedia - selbst da gibt es Unterschiede, oder ich bin einfach nur schwerhörig. :drunk:

    das Problem mit Win XP ist übrigens dieses : Win XP SP1 hat keinen inclusiven SATA Treiber, deswegen kann es sein, dass verschiedene Festplatten nicht installieren können. Ab SP2 ist es auf der Installations CD mit dabei. Daher die Angst, auf neue Festplatten kann das Win XP nicht mehr drauf.

    Es ist nicht wichtig, was zu machen oder viel zu machen - es ist wichtig, nichts zu machen oder was zu machen, was nicht zu machen ist, was man sonst machen würde.

  • Ich hab da einen Tip.

    Linux wird im Bereich der Musikverarbeitung immer professionieller. Es gab mal eine Distribution extra für die Musikverarbeitung abgestimmt.

    Beispiel:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Da die Treiberunterstützung auch immer besser werden, wäre Linux evtl. eine echte Alternative zu Windows XP.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • mach dir keine Gedanken. Ich habe hier einen mittlerweile 12 Jahren alten PC. Da läuft Win2k drauf. Läuft prima und der Rechner macht nicht den Anschein, das er "sterben" möchte. HAbe Ihn zwar mittlerweile nicht mehr am Netzwerk und Inet hängen, aber Videobearbeitung kann ich damit immer noch so gut machen, wie am ersten Tag ;)

    Ich denke deiner wird genauso lange und gut leben...

  • das hoffe ich doch ;)
    Im Grunde sind die größten Verschleißteile, die am ehesten mal kaputtgehen, der RAM und die Festplatten. In all den vielen Jahren die ich nun PC habe, ist mir bisher immer nur mal ne Festplatte über den Jordan geflogen, und zum zweiten Mal ein RAM Riegel. PC habe ich seit 1997. Aber man macht ja Backups. :)

    Es ist nicht wichtig, was zu machen oder viel zu machen - es ist wichtig, nichts zu machen oder was zu machen, was nicht zu machen ist, was man sonst machen würde.

  • Da hab ich jetzt aber andere Erfahrungen gemacht. Platten schon auch, das sind im Prinzip ja auch eher "Verschleißteile", aber mir sind inzwischen auch schon 2 Boards gestorben, während der Rest noch ganz gut fluppte. Ist ja auch das einzige neben dem Prozzi vielleicht, was man jetzt nicht so ohne Aufwand gewechselt kriegt. Mal n RAM-Riegel oder ne Festplatte oder n Netzteil, da steckt ja nicht viel Arbeit drin. Aber MoBo neu, das iss immer ein Spaß. Beim Laptop (mir gerade erst passiert) kannst das dann eigentlich komplett vergessen.

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  • Ich kenne Musiker, die mit 2 oder 3 Laptops Musik produzieren, und in der Szene nen unglaublich guten Status und ungezählte Releases haben.

    Über was für ne Szene, Mukke reden wir hier eigentlich?

    Ich hab noch ne Roland LAPC-I -Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (DOS, WinXP *g*). Und dann noch extern ne MT-32 (fast identisch mit der LAPC) und ne SC-55 (bzw CM-300) (DOS/WinXP/Win7)

  • Komischerweise, wer produktiv mit so nem Zeugs arbeitet, sollte meines Erachtens eigentlich immer das neueste und leistungsfähigste Equipement haben, um nicht durch veraltetes Zeugs eingeschränkt zu werden.

    Gerade wer produktiv arbeiten will sollte hinreichend "abgehangene" Hard- und Software nutzen um sich nicht über Betakram zu ärgern.

  • Gerade wer produktiv arbeiten will sollte hinreichend "abgehangene" Hard- und Software nutzen um sich nicht über Betakram zu ärgern.

    So isses. XP wurde auch erst nach dem ersten SP einigermaßen erträglich. Software reift einfach naturgemäß beim Kunden. Das geht kaum anders.

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  • ich bezieh in diesem Post gleich nochmal Stellung zu den neueren Beiträgen seit meinem letzten Beitrag ^^

    welche Szene?)
    -> wir bewegen uns hier im Independent Bereich, Deep Techno, Dub Techno, Ambient, Drone. Der besagte Musiker, von dem ich mit den 3 Notebooks sprach ist Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..
    Wenn man sich dann noch Artikel von Rod Modell (DeepChord, Echospace) durchliest oder auch sieht, wie z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. arheitet, wage ich jetzt mal zu behaupten, dass man meine Aussage für voll nehmen kann, zumal ich beide Artists persönlich kenne und auch live erlebt habe, den erst genannten im Februar in Prag, den zweiten vor ein paar Jahren in nem Club nicht weiter von hier, als er mit einem Laptop und Reasons 3.x und nem gemoddetem Midicontroller losgelegt hat. OS war damals sicher noch XP. Er hat mir auch erklärt, dass er nur einen einzigen Hardwaresynth hat, dessen Samples er aufnimmt und davon zehrt er eine Weile. Auch ne nette Idee, sich an einigen wenigen Samples aufzuhalten und sie vielgestaltig weiterzuverwenden, ich mag das, ich mach es nämlich ähnlich.

    Ich weiß, dass die Meinungen da wohl anders sind, aber ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass es wohl kein besseres OS für Musikproduktion gibt, als XP. Grade SP3 ist die Ultima Ratio, und ich würde nur Win 7 nutzen, wenn es nicht anders geht, denn XP hat sich über viele Jahre entwickelt und bewährt, -seit wann gibts das? Seit 2002, 2003? .. ich weiß nicht mehr ... aber es hat etliche Jahre aufm Buckel. Dieses Verhalten mit dem älteren OS kenn ich auch von Musikern die mit MAC arbeiten, da scheint teilweise OSX 10.5 die präferierte Version zu sein.

    zum Thema Verschleiß)
    ja, Hardware Hamsterkauf ist da wohl das sicherste, was?

    Es ist nicht wichtig, was zu machen oder viel zu machen - es ist wichtig, nichts zu machen oder was zu machen, was nicht zu machen ist, was man sonst machen würde.

  • na ich bin mir nicht mal sicher, ob man HArdware Hamstern muss.

    Bei Ebay scheint es immer einen zu geben, der genau das verkauft, was man benötigt. Auch bei Boards, kann ich doch das identische wieder verwenden.

    MacOS-X 10.5 scheint wirklich sehr beliebt zu sein. Habe viele meiner Macs von Musikern erworben, die ebenfalls 10.5.8 verwendet haben.

    Eventuell liegt es daran, das der PowerMac-G5 schon einen digitalen Ausgang hatte ab Werk

  • MacOS-X 10.5 scheint wirklich sehr beliebt zu sein.


    Ob das wohl daran liegt, dass es das letzte MacOS ist welches auf PowerPC läuft?

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Mehr Technik lenkt nur von der eigentlichen kreativen Arbeit ab. Wenn du mit den Ergebnissen, die mit deiner jetzigen Ausstattung möglich sind, zufrieden bist, bleib dabei.

    Selbst wenn M$ den Support für XP einstellt, verschwinden die Rechner und Systeme ja nicht 'Puff!' in einer Staubwolke. Programme werden noch für eine Weile kompatibel bleiben, die Mehrheit der Hardware auch. Privatiers werden Lösungen erdenken, wie man bei dem bewährten System bleiben kann. Es wird gebrauchte Geräte geben, für 'n Appel und n Ei', die ein paar Jahre vorher High End waren.

    Du kannst doch heute für kleines Geld Aufnahmetechnik kaufen, die vor zwanzig Jahren gerade mal die größten Studios hatten. Frag dich selbst, ob 'mehr Technik' die Musik besser gemacht hat.
    Alles wird teurer, nur Elektronikzeug nicht, das wird billiger. Wenn du in ein paar Jahren wirklich was neues brauchst, wirst du es dann günstig kaufen können. Ich würde sagen, lös das Problem dann, wenn du es hast.

    In der elektronischen Musik und im Recording mag die Sache etwas anders aussehen, okay. Aber generell würde ich sagen, dass ein echter Musiker im Ernstfall genau GAR KEINE technische Ausstattung braucht.
    Jeder zweite hat heute mehr Technik zuhause, als Pink Floyd für ihre besten Sachen zur Verfügung hatten. 'Sgt. Peppers' wurde mit einer Vierspur-Bandmaschine aufgenommen... die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

    Und was Recording angeht, was nützt 192Khz-Technik, wenn die Endverbraucher deine Musik doch mit einem MP3-Player für Dreifuffzig aus schlechten Kopfhörern konsumieren, oder über billige PC-Boxen, wo nur Brei rauskommen kann, also schon CD-Qualität ein Overkill ist? Das nur am Rande.

    Modern ist nicht gleich gut. Technik macht noch keinen Musiker. Gute Musiker und Studiotechniker können auch dann zaubern, wenn sie Instrumente, Geräte und Software von 'nur solider' Qualität benutzen, da es ja irgendwo auch immer um Beherrschung und souveränen, kreativen Umgang mit zur Verfügung stehenden Möglichkeiten geht.


    (ja ich weiß, hier habe ich mich geradezu selbst übertroffen. Aber es war nach Meinungen gefragt worden, und überhaupt trainiere ich ja für die Polemik-Olympiade) ;)

  • Alles richtig, was du sagst. :) Und ich hoffe, dass ich dennoch bei XP noch lange lange bleiben kann, hardwaretechnisch.

    Es ist nicht wichtig, was zu machen oder viel zu machen - es ist wichtig, nichts zu machen oder was zu machen, was nicht zu machen ist, was man sonst machen würde.

  • die volumenlizenz version von xp ist zum glück nicht aktivierungspflichtig.

    Hmmmm... Muss ich mich wohl doch noch umsehen... Oder doch nicht?

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  • Durch mein Studium habe ich recht viel mit PDF-Dateien - sehr vielen PDF-Dateien - mit sehr langen Dateinamen zu tun. Da der Titel meist sehr lang ist, lagere ich den Autor in den Tags (Rechtsklick > DateiInfo) nach Autoren aus, sowie das Datum nach Version.
    In der Uni haben wir Windows 7 Rechner stehen, Dualcore-Rechner mit 3.0GHz, jedoch ist meine alte Möhre um ein Vielfaches schneller beim Starten. Nun gut, über Netzwerk dauert es etwas länger, aber 10 Minuten? Der Informatik-Guru konnte mir bisher da auch nicht weiterhelfen...
    Auf diesen Windows 7 Rechnern gibt es jedoch den Reiter DateiInfo nicht mehr, sodaß ich keine Tags in die PDF-Dateien schreiben oder auslesen könnte. Deswegen nutze ich die Rechner dort nur für Recherche und die Software, für die mein Laptop zu langsam ist und spiele das Disc-Jockey.
    Was mich an Windows 7 auch stört ist die Tatsache, daß man bei 'Gruppieren' nicht mehr nach einzelnen Buchstaben, sondern nur nach Buchstabengruppen sortieren kann. Des weiteren diese Intuitiv-Leiste unter Office. Vor jedem Referat mit der Button 'Vollbild' erneut gesucht werden, weil er sich immer wieder woanders versteckt.

    So wie das sich momentan zeigt ist Windows 7 für mich keine Alternative und wenn ich es mir zulegen würde, dann ausschließlich für Spiele :/

    Was diese Volumenlizenzen angeht, kann man sich sowas leisten, bzw. kann man die überhaupt erwerben (und nutzen) als Privatmann? Das beste wäre ja, wenn man von Microsoft ein Programm bereitgestellt bekommt, daß entweder den Aktivierungcode umrechnet oder aber einen Patch für die XP-CD bekommt...

    Was XP mit Internet angeht von Wegen Sicherheit, da kann man ja nen kleinen Linux-Client zwischensetzen, der für die Sicherheit zuständig ist, oder ginge das nicht?

  • In Schland darf man OEM-Versionen auch ohne Hardware (ver)kaufen, da M$ einen diesbezüglichen Prozess verloren hat.

    Es fällt mir zwar schwer, das zuzugeben, da mich das Marktverhalten dieser Firma stört, und die in EULA und Software versteckten Hintertüren erst recht, aber pragmatisch gedacht war XP den Preis allemal wert.