WAS ist das für ein 5 1/4-Laufwerk ???

Es gibt 21 Antworten in diesem Thema, welches 7.703 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Juli 2013 um 00:44) ist von controlport2.

  • Das ist ein 13,34-Zentimeter-Laufwerk, umschaltbar von 40 auf 80 Spuren. So etwas gab es für den Amiga (zwecks Datenaustausch mit anderen Systemen, die in den Anfangszeiten noch fast alle diese Diskettengröße benutzten) und der Stecker scheint auch zu passen. Ich persönlich würde das Ding aber erst an einen Amiga anstöpseln nachdem ich die Steckerbelegung auf Plausibilität geprüft hätte. Also aufschrauben und wenigstens die Massepins durchmessen.

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  • Ok, danke. Und wie kann ich am Amiga damit zB C64 auslesen/beschreiben ?

  • Gar nicht

    Jein. Also wenn mans mit dem Amiga nicht ganz so genau nimmt, dann kann man doch nen uralten Catweasel in die ISA Slots am A2000 stecken und das Laufwerk daran kabeln.....:) Das ist dann ja schonmal so "halb" am Amiga.

  • Ok, danke. Und wie kann ich am Amiga damit zB C64 auslesen/beschreiben ?


    Damit Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    TP

  • Also mein 2000er ist im Moment auseinandergeschraubt und nicht lauffähig. Würde den 1200er nehmen.

  • Es gab auch von Commodore ein 5,25" Laufwerk für den Amiga (1020).
    Die 5,25" Laufwerke sind weniger zum Datenaustausch, sondern mehr wegen der günstigeren Diskettenpreise gekauft worden.
    Das war übrigens beim Amstrad/Schneider CPC auch so, da die 3" Disketten extrem teuer waren.
    Für den Amiga gab es beispielsweise ganze Fred-Fish Sammlungen auf 5,25" zum Spottpreis.
    Dass man mit einem stinknormalen Amiga 5,25" Laufwerk keine C64 disketten lesen kann ist schlichtweg falsch.
    U.a. das genannte Tool kann das sehrwohl.

  • Zitat

    sondern mehr wegen der günstigeren Diskettenpreise gekauft worden


    Und vor allen Dingen, weil die 5 1/4 Zoll Disketten wesentlich zuverlässiger waren als die 3 1/2er. Der Unterschied war bei mir jedenfalls sehr deutlich zu merken.

  • Das kann ich nicht bestätigen.
    Meine 3,5 Zoll Disketten waren genauso zuverlässig wie meine 5,25 Zoll Disketten.

    @Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: Wie hat sich das denn bemerkbar gemacht?

  • Ich kann preiselullis Beobachtung bestätigen.

    c64 Sachen ca. 25 jahr auf Speicher, Amiga ca 20 Jahre.

    Bei mir gehen noch über 95% meiner 5 1/4 Disks, beim Amiga hab ich etliche Ausfälle mehr.

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  • @$BFE001 Naja, die Disks gingen halt einfach nach 2 Jahren oder so nicht mehr. Z.B. die Original Kickstart-Diskette für meinen Amiga 1000. Ich habe jetzt auch letztens mal versucht, meine Grans-Monster-Slam Disketten für Amiga zu starten, der gleiche Effekt. Von den kopierten Disketten mal ganz zu schweigen ...

    Meine 5 1/4 Disks für den Amiga tun heute noch ...


  • c64 Sachen ca. 25 jahr auf Speicher, Amiga ca 20 Jahre.
    Bei mir gehen noch über 95% meiner 5 1/4 Disks, beim Amiga hab ich etliche Ausfälle mehr.


    Dabei sollte man beachten, dass auf die groessere Flaeche der 5.25" Disk (180K?) weniger gespeichert als auf eine 3,5" Disk (880/720k) des AMIGA.
    Beim AMIGA sind die Daten dichter zusammen und so empfindlicher gegen Umwelteinfluesse wie Magnetismus z.B.

    So sind meist HD 3.5"/5.25" Disketten (1.44M/1.2M) eher ausgefallen als DD 3.5"/5.25" (720k/360k)

  • Die Schreibdichte alleine kann nicht das Problem sein. Meine inzwischen 30 Jahre alten 5 1/4'' Disks im CBM 8250 Format (1 MB auf DS/DD) sind fast alle noch fehlerfrei lesbar.
    Da sind vielleicht 2 Disketten dabei, und auf denen sind jeweils nur ein oder zwei Blocks fehlerhaft.

    Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
    Edmund Burke (1729-1797)

  • Dieses 5¼" Laufwerk "sieht" der Amiga als 3½" Laufwerk. Es hat also die gleiche Kapazität und auch die gleiche Aufteilung (80 Spuren, 10 Sektoren) wie ein normales 3½" Laufwerk.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Dieses 5¼" Laufwerk "sieht" der Amiga als 3½" Laufwerk. Es hat also die gleiche Kapazität und auch die gleiche Aufteilung (80 Spuren, 10 Sektoren) wie ein normales 3½" Laufwerk.


    80 Zylinder, 160 Spuren :)

    Ansonsten: Das geht nur, weil die Qualität der Disketten besser war als in den 70ern. Die Reduzierung der Bitrate auf den kürzeren Tracks gab es ja deswegen, weil höhere Bitraten sich bei alten Disketten nicht mehr so sicher speichern liessen.

  • Ich hatte auch mal dieses Laufwerk, damals ging es tatsächlich (bei mir) um Diskettenpreis.
    Und das mit der Haltbarkeit kann ich auch bestätigen. Es ist unglaublich das fast jede 5 1/4 Disk noch läuft aber
    man bei fast jeder 3,5er Angst haben muß, dass es das war....wobei das gleiche für die Qualität der Laufwerke gilt.
    Wieviele Ausfälle ich bei Amiga Laufwerken hatte und wie super zuverlässig die C64 Laufwerke immer noch sind!
    OK, war natülich ein anderer Preis :thumbup: aber trotzdem ;)

  • Ich kann preiselullis Beobachtung bestätigen.

    c64 Sachen ca. 25 jahr auf Speicher, Amiga ca 20 Jahre.

    Bei mir gehen noch über 95% meiner 5 1/4 Disks, beim Amiga hab ich etliche Ausfälle mehr.

    Das liegt aber auch daran, dass die Datendichte des Amiga (880 kB) gegenüber dem C-64 (2x 160kB) wesentlich höher ist und die damals verwendeten 5,25 Zoll Disketten meistens 1D-Disketten (360 kB am PC) waren, also für die hohe Datendichte nicht vorgesehen waren. Erst später gabs dann für den PC HD-Disketten in 5,25 Zoll mit 1,2 MB die aber auch genau wie die 3,5" HD Disketten eine kräftigere Magnetisierung für dauerhafte Datenspeicherung brauchten, als die DD Laufwerke sie liefern können. Und gleichzeitig ist die Datendichte bei gleicher Kapazität bei einer 5,25 " Diskette gegenüber einer 3,5" Diskette niedriger, die Spur ist breiter, der Lesekopf ist größer, und je niedriger die Datendichte bei gleichem Trägermaterial, um so langlebiger sind die gespeicherten Daten.

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  • Ich hatte damals[tm] auch das 1020 mit dem Amiga-Transformer. Auf meinem 500er lief dort TurboPascal (okay, eher SchneckenPascal).
    Das emulierte MS-DOS war wirklich schnarchig, aber gemessen daran, dass ich einen PC "im" Amiga hatte machte mich das schon so ein bisschen zum King-of-Currywurst. :D

  • Uaaaa... Transformer, das ist ja wie PC-Ditto auf dem ST... MS-DOS zu booten dauerte damit ja schonmal von Floppy gut 10 Minuten, damit dann noch Turbopascal programmieren, neeeeiiiiin... Lieber ließe ich mich von der NSA waterboarden als wie das!

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