Was wünscht ihr euch noch von Individual Computers?


  • DJ SID
  • 82166 Aufrufe 881 Antworten

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  • Pollux schrieb:

    Daß IC nicht bis in alle Ewigkeiten profitabel Hardware für Uralt-Rechner anbieten kann, sollte wohl jedem klar sein.


    Dem würde ich eher widersprechen. Das Geld fand erst seit kurzem seinen Weg in dieses "Hobby", vor ein paar Jahren war das allgemeine Interesse weitaus geringer. Ich könnte mir eher vorstellen das das in der Zukunft mal profitabler wird. Aber die gesamte Community ist immer noch winzig, ich finde das liegt auch zum teil an der Community selber, Neueinsteiger werden schnell als Poser abgetan und von den alten Hasen nicht immer ganz so gut behandelt. Aber Fakt ist nunmal das die alten Hasen nicht jünger werden und viele auch verschwinden, sei es weil sie schlicht und simpel sterben oder eben eine Familie und andere Verpflichtungen haben und einfach keine Zeit mehr für den Mist. Man sieht das es auch Leute gibt die sich für den Kram ganz ehrlich interessieren die noch nicht auf der Welt waren als die Computer neu waren, nur die finden schwer Anschluss. Vielleicht wird es einfacher wenn es immer weniger alteingesessene gibt.
  • PeterDerMeter schrieb:

    Das Geld fand erst seit kurzem seinen Weg in dieses "Hobby", vor ein paar Jahren war das allgemeine Interesse weitaus geringer. Ich könnte mir eher vorstellen das das in der Zukunft mal profitabler wird.


    Ich würde mir von oder besser für IC jedenfalls wünschen, dass der Retrobereich in Zukunft zumindest kostendeckend läuft und es auch weiterhin so phantastische Dinge wie mein heißgeliebtes Chameleon gibt. Also kauft Chameleons, pimpt eure Amigas, unterstützt die Gute Sache(tm).
  • Ok, das braucht kein Mensch außer mir:

    Nen Adapter um eine durchschnittlich lange Turbokarte für A1200 weiter innen im Gehäuse zu verbasteln.
    Will demnächst meinen A1200portable bauen, habe auch schon ein Gehäuse ins Auge gefasst, das ist nur leider nicht ganz so breit wie das Originale. Daher brauche ich etwas mit dem ich eine Turbokarte so einbauen kann, dass sie ein Stückchen über dem Mainboard sitzt, da ich das Mainboard nur mit abgenommenem Mausport verbauen kann.
  • PeterDerMeter schrieb:

    Man sieht das es auch Leute gibt die sich für den Kram ganz ehrlich interessieren die noch nicht auf der Welt waren als die Computer neu waren, nur die finden schwer Anschluss. Vielleicht wird es einfacher wenn es immer weniger alteingesessene gibt.


    Es mag pessimistisch klingen, aber ich denke, wir sind eine aussterbende Art. Wir haben C64, Amiga und co noch direkt miterlebt, und beschäftigen uns noch oder wieder damit nicht zuletzt, weil viele Kindheits- und/oder Jugenderinnerungen dranhängen. Diese Generation wird aber auf kurz oder lang aussterben. Und sicher macht es Spaß zu sehen, daß es offensichtlich auch jungen Nachwuchs gibt, der Spaß an so alter Hardware findet, ohne die "große Zeit" je miterlebt haben zu können. Ich sehe allerdings nicht, dass da ein Generationenwechsel oder sowas kommt.
  • Lt.Dan schrieb:

    Ok, das braucht kein Mensch außer mir:

    Nen Adapter um eine durchschnittlich lange Turbokarte für A1200 weiter innen im Gehäuse zu verbasteln.
    Will demnächst meinen A1200portable bauen, habe auch schon ein Gehäuse ins Auge gefasst, das ist nur leider nicht ganz so breit wie das Originale. Daher brauche ich etwas mit dem ich eine Turbokarte so einbauen kann, dass sie ein Stückchen über dem Mainboard sitzt, da ich das Mainboard nur mit abgenommenem Mausport verbauen kann.

    Halt nach einer ACA1231 ausschau. Die ist relativ kurz.
  • Jau, so in etwa. :) Hübsche Kiste.

    Nur so bekomm ich die angelötete Platine hier her? > a1k.org/forum/attachment.php?attachmentid=22262&d=1262983367

    Buchse sollte man ja vielleicht übern Schönfeld bekommen?! Will nicht unbedingt direkt aufs Mainboard löten.
  • Beeblebrox schrieb:

    Aus einem toten Spenderboard wird der CPU-Connector rausgeschnippelt, um ihn mittels SCSI-Kabel als Verlängerung zu benutzen.

    Später hat er das SCSI Kabel gegen Kupferlackdraht gewechselt. Wäre ich geduldiger und geschickter würde ich den nachbauen
    Ja, sehr geil - jetzt hats fast 'n Jahr gedauert nen günstigen 1200er zu bekommen, und da suche ich noch ein zweites Board?! Ne, wirklich nicht. Denke mal da werde ich eher nen Reichelt-Katalog und nen Laserdrucker hervorholen. :)
  • PeterDerMeter schrieb:

    Aber die gesamte Community ist immer noch winzig, ich finde das liegt auch zum teil an der Community selber, Neueinsteiger werden schnell als Poser abgetan und von den alten Hasen nicht immer ganz so gut behandelt.


    Danke, diese Erfahrung musste auch ich machen. Ich bin in Sachen Retro-Computing zwar kein Neuling, aber ein Wiedereinsteiger, der lange nicht mehr in diesem Bereich aktiv war und einfach Anschluss finden wollte. Auch mit eigenen Wünschen. Aber es gibt da diverse Freaks, die sich sehr schwer tun, ihr Wissen an andere weiter zu reichen. Vielleicht sind auch meine Wünsche zu banal gewesen!

    Hier im Forum sieht das ganz anders aus. Hier findet man Ansprechpartner. Oder auch die DoReCo ist dafür super! Mit offenen Armen werden Interessierte aufgenommen. Man fühlt sich sofort zu Hause und empfindet sich nicht selbst als Störfaktor oder als Depp-Vom-Dienst!

    Zurück zu den Vorschlägen für IC!
    Ich glaube, die Nachfrage nach Erweiterungen ist noch immer da. Wenn ich mir die vielen Auktionen in der Bay anschaue, dann finden sich immer Interessenten, die ein Retro-System kaufen und dieses garantiert auch irgendwie erweitern möchten. Ich kaufe mir auch keinen Rechner, nur um den herumstehen zu lassen. Meine C128 bzw C64 möchte ich nach Möglichkeit erweitern. *liebäugel schon mit TC64*
    Und meine drei Amigas sollen auch wieder aktiv und schnell genug laufen. Dafür brauche ich geeinete TKs und IDE-Karten oder Kombis aus beidem.

    Wenn jeder von Euch eine TC64 innerhalb den nächsten beiden Monate kaufen würde, dann könnte Jens sich auch an andere Projekte machen, weil wieder Geld in die Kriegskasse gespült wird. Ich warte selbst auf die Neuauflage des Buddha-Systems für meine Amiga 2000.

    So und jetzt hab ich keine Lust mehr zum Schreiben.... :thumbsup:

    Gruß!
    ThomBraxton

    DoReCo #55 am Sa. 16.12.2017 :dafuer:
  • Ich glaube, wenn ein "neuer" Retro-Computer bis max. 500 Euro kosten würde, dann könnte man davon schon einige verkaufen. Dazu gehört natürlich Netzteil, Tastatur und Speichermöglichkeit. Z.B. Anschluss einer Festplatte. Wenn der "Retro"-Computer dann noch genügend Dampf unter der Haube hat und man verschiedene Betriebssysteme und Alt-Computer emulieren bzw. betreiben kann, dann wäre das die "Eierlegende-Woll-Milch-Sau" auf dem Computersektor. Ähnlich wie Raspberry Pi, nur mit mehr Dampf.

    was unterscheidet diesen "retro computer" von sagen wir mal einem standard-pc für 500 euro?