Isopropanol statt Aceton

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema, welches 17.353 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. April 2013 um 17:49) ist von DorkVonWaterfal.

  • Ich fange gerade an mit der Tonertransfer-Methode Platinen zu ätzen.

    Vor dem Aufbügeln des Platinenlayouts auf die Kupferplatine soll sie mit Aceton behandelt werden. Aceton hab ich aber nicht, nur Isopropanol. Müsste doch eigentlich auch gehen, da es doch nur um das Entfetten geht. Da ich aber kein ausgewiesener Chemiker bin, frage ich lieber mal erfahrene Leute.
    Geätzt wir mit Natriumpersulfat.

    64er-Zeitschriften gesucht:
    1984: 9 in gutem Zustand

    Ansonsten 64er 1984-1994 sind komplett wieder da. :D

  • Naja, Aceton hat schon erheblich bessere Fettlöseeigenschaften als 2-Propanol. Es ist vielen Kunststoffen gegenüber aber sehr aggressiv, wogegen 2-Propanol fast bedenkenlos auf Kunststoffen eingesetzt werden kann. Wenns ums reine Entfetten geht stehen vermutlich neben Aceton, die (bösen) chlorierten Kohlenwasserstoffe wie Trichlormethan (Chloroform) oder auch Diethylether (was natürlich kein chlorierter KW ist) ganz oben.

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  • fürs platinen ätzen zuhause sollte isopropanol allerdings völlig reichen. in der ausbildung haben wir auch kein aceton bekommen, die wussten ja was wir damit angestellt hätten =)

  • Ethylacetat (Essigsäureethylester) sollte auch funktionieren (Nagellackentferner Bestandteil)

  • In der Industrie nimmt man Phosphor oder Schwefelsaure Produkte, die deoxidieren auch noch die Oberfläche. Für zuhause aber auch nicht so angenehm ...

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    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Ich selbst nutze der Einfachhalt halber Aceton.
    Wir haben in der Industrie lustige Reinger welche alles ab V2A schön blank und sauber werden lassen, alles andere wird schwarz. Eventuell sollte ich mir damal was von abfüllen.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

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  • Einmal mit Scheuermilch drüber und fertig. Wenn alles Fett weg ist bildet sich eine geschlossene Wasserschicht beim Nachspülen.

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  • Ich nutze Isopropyl, weil es billiger ist und ich eine Literflasche da habe. Ernsthafter Grund: Es ist hinreichend gut zum entfetten. Aceton ist super, aber auch agressiv zu verschiedenen Kunststoffen. Ich verwende es nur sparsam in Ausnahmefällen, beispielsweise zum Reinigen von Tonköpfen/Leseköpfen. Oder bewusst zum schweißen von PVC.

  • Zitat

    Brauchst du nicht sowieso Aceton um den Toner später von der Platine zu bekommen?

    Müsste das nicht auch mit Isopropanol gehen?

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  • Wie funktionmiert das denn überhaupt mit der Tonertransfermethode? Toner vom Papier auf die beschichtete Platine rüberbügeln, dann belichten und anschließend den Toner wieder runterputzen, oder wie? Deckt der Toner so ausreichend?

    Wir haben damals die Nadeldrucker-Ausdrucke (Hi-Eddi!) mit dem Fotokopierer seitenverkehrt auf Kunststofffolien kopiert, und dann eben mit der Tonerseite auf die Platine gelegt, und dann fixiert. Je nach Kopierer mussten wir auch mal zwei bedruckte Folien deckungsgleich übereinander legen, damit die doppelseitigen Platinen war das besonders schwierig, da haben wir aus der Folie kleine Täschchen gemacht, in die dann die Platine reingesteckt wurde.

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!

  • Nee, bei Tonertransfer entfällt das Belichten. Toner rüberbügeln, Papier entfernen, ätzen.

  • Das mit den Täschchen hab ich auch hinter mir. Der das erfunden hat, gehört heute noch gesteinigt.

    Ich hab mal gesehen wie das ein kleiner Platinenfertiger macht. Der hat Zielscheiben auf der Folie und hat einen mit einer Kamera zentrierten Bohrer. In die Löcher kommen dann Bolzen zum Zentrieren und der macht deutlich mehr als zwei Lagen und das ohne Probleme absolut deckungsgleich.

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    RUN
  • Wie immer danke für Eure Hilfe. Ich hab inzwischen einfach Aceton gekauft.

    Hier das Resultat. Ich bin damit sehr zufrieden.

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