Komische Tastatur am Brotkasten

Es gibt 43 Antworten in diesem Thema, welches 9.815 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Mai 2013 um 21:33) ist von HofMar.

  • Nach dem Bild zu urteilen ist es ganz bestimmt Platine, EPROMs, Aufkleber und Kabel von Handic. Trotzdem kann ich nicht sagen, ob direkt oder nachträglich umgebaut. Teile waren immer die gleichen. Es ist zumindest kein privater Nachbau (oder extrem gut abgekupfert von Handic).

    PS: VC-20, plus4 und 128er gab es auch in schwedischen Versionen.

  • nein. ist nachgebastelt worden !


    Falsch! Kann man so nicht sagen. Kann genau so gut von Werk aus sein!

    Also hat da jemand rumgefummelt und das ist nicht so vom Werk aus?

    so ist das !


    Falsch! Siehe oben!

    Kernal wurde getauscht wie erwartet. Ist nachgebastelt.


    Schwedische Kernal gab es nur so und es kamen Geräte genau so aus dem Werk!

    Eben hab ich mir den Smily gespart aber jetzt hab ich durchgeatmet:
    :klappe halten:

  • Ich halte den für absolut Original, auch aufgrund der seltenen WGC Seriennummer. Wie bereits oben gesagt, gab es bei uns aus diesem Jahrgang fast nur WGA Geräte und wenige WGB. Die meisten WGB sind direkt nach England gegangen und WGC war Skandinavien und auch Restexportländer.

    Cyberdyne:

    Frag doch mal höflich, vielleicht verkauft er ihn ja oder tauscht gegen ein deutsches Set. Dann hättest Du das fehlende Gerät in der Sammlung und er hätte ein ordentliches, normal deutsches Gerät zum zocken und arbeiten.

    Gruß
    Tom / Pentagon

  • Nach dem Bild zu urteilen ist es ganz bestimmt Platine, EPROMs, Aufkleber und Kabel von Handic. Trotzdem kann ich nicht sagen, ob direkt oder nachträglich umgebaut.


    Schwedische Kernal gab es nur so und es kamen Geräte genau so aus dem Werk!

    Eben hab ich mir den Smily gespart aber jetzt hab ich durchgeatmet:
    :klappe halten:


    aha.. also mal so und mal so...

    Ich erspare mir weiteres. :facepalm:

    .
    .
    Das ist schmutzig, falsch und moralisch höchst verwerflich - Ich bin dabei!

  • @Pentagon:
    So Geräte habe ich - sowohl mit Aufklebern, als auch mit echten Tastenkappen. Mir Fehlt das Umbau-Kit mit unaufgeklebten Aufklebern und Einbauanleitung und so. :D
    Ich suche mal meine Liste raus und schaue, wie die Seriennummern bei meinen lauten. Kann aber dauern.

    gintronic:
    Kannst du lesen? Ich habe geschrieben, dass es die C64 mit Aufklebern genau so vom Werk aus gab und auch genau so nachgerüstet. Die schwedischen Kernal sahen immer genau so aus! Die Aussage, dass das auf jeden Fall nachgebastelt ist ist schlichtweg falsch. Bitte erspare nicht nur dir, sondern uns allen Weiteres. Danke!
    Aber des Friedens willen: Du hast recht! Es ist ganz eindeutig nachgebastelt und so Geräte gab es nie vom Werk aus. Wer etwas anderes behauptet soll erst mal durchatmen, bevor er an deiner hochqualifizierten Aussage Kritik übt. Du bist mein Gott! Amen.

  • Die Aufkleber und der Eprom-Umbau sieht für mich nicht professionell aus, sondern eher nach Laienspielgruppe.


    Gerade der EPROM-Adapter sieht sehr nach professionell aus - das ist eine kommerziell gefertigte Platine mit Lötstopp auf extradünnem Basismaterial, die EPROM-Pins stecken wohl direkt im Sockel darunter statt noch eine Stiftleiste zu benötigen. Eine Anfertigung im Hobbykeller wäre wohl eher auf 1,6mm-Basismatieral entstanden und hätte keinen Lötstopp, eine kommerzielle Anfertigung für Hobbybastlerzwecke hätte einen Sockel fürs EPROM verwendet und damit auch Stiftleisten benötigt, damit man das EPROM entfernen und neu programmieren kann.

    In C128 mit deutschen ROMs (und vermutlich auch anderen Landesversionen) sieht man übrigens eine sehr ähnliche Konstruktion beim Zeichensatz-(EP)ROM und die ist definitiv orginal.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • In C128 mit deutschen ROMs (und vermutlich auch anderen Landesversionen) sieht man übrigens eine sehr ähnliche Konstruktion beim Zeichensatz-(EP)ROM und die ist definitiv orginal.

    Siehe Anhang. Der Aufkleber ist von mir, der alte, der so aussah wie im erwähnten C64 ist von selbst abgefallen.


  • gintronic:
    Kannst du lesen? Ich habe geschrieben, dass es die C64 mit Aufklebern genau so vom Werk aus gab und auch genau so nachgerüstet. Die schwedischen Kernal sahen immer genau so aus! Die Aussage, dass das auf jeden Fall nachgebastelt ist ist schlichtweg falsch. Bitte erspare nicht nur dir, sondern uns allen Weiteres. Danke!
    Aber des Friedens willen: Du hast recht! Es ist ganz eindeutig nachgebastelt und so Geräte gab es nie vom Werk aus. Wer etwas anderes behauptet soll erst mal durchatmen, bevor er an deiner hochqualifizierten Aussage Kritik übt. Du bist mein Gott! Amen.


    Ja ich kann lesen. Ich lese auch, dass in diesem Forum einiges auf die Goldwaage gelegt wird - was in vielen Threads immer wieder zu sehr merkwürdigen Diskussionen führt, wenn ich einige Threads mitlese oder mich auch mal an einem Thread beteilige. Dabei tritt dann sehr oft ein solch armseliges Verhalten auf.

    Hier sind echt ein paar Charakter-Honks unterwegs. Fachwissen sehr gut - Charakterliches Verhalten und Nettiquette ist unterirdisch.

    Ganz großes Kino.

    .
    .
    Das ist schmutzig, falsch und moralisch höchst verwerflich - Ich bin dabei!

  • So ich habe mal ein paar Detailaufnahmen in ein Album gestellt.

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    Also für mich sieht der Sockel sehr professionell verlötet aus.

  • Hi,

    Schwedische Kernal gab es nur so und es kamen Geräte genau so aus dem Werk!

    im VC20 wurde es schöner gelöst....

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    Gruß Jogi

  • Ein 2364 ist ein Masken-ROM. Der einzelne Chip ist sehr billig in der Herstellung. Was richtig Geld kostet ist die Erstellung der Maske.

    Also lohnen Masken-ROMs nur wenn die Auflage groß genug ist. Anscheinend war jemand der Meinung, daß das beim VC20 gegeben war (oder 8KB EPROMs noch nicht existierten bzw. unbezahlbar waren) während es sich beim C64 nicht mehr rechnete, u.U. weil inzwischen passend große EPROMs billig waren.

    Dank Flash benutzt heute fast keiner mehr Masken-ROMs.

  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. wurden die gleichen ROMs in einem schwedischen C64C mit einer anderen Seriennummersystematik gefunden. Das Brotkasten-Gehäuse hier und die Seriennummer passen nicht ganz zum schwedischen Modell. Aber wer weiss schon so genau, was da wie verbaut wurde?

    Gruß Dirk

  • Hab gersade mal Interessehalber bei meinem Smørebrød C128 die Serial geprüft

    DA4 225872 - Falls jemand irgendwie vergleichen möchte.

    PS: Was da jetzt für Chips drin sind - k.A.

  • herzlichen glückwunsch - ich kann Cyberdyne´s und Pentagon´s aussagen nur bestätigen.
    es handelt sich bei deinem model definitiv um einen original schwedischen c64 der firma handic.
    ich besitze auch so ein model und hab mal ein paar bilder zum vergleich angehängt.

  • Die EPROMs scheinen 27C128 zu sein, zumindest legt das die Verbindung von Pin27 zur Platine nahe. Das ist A12 an einem 27128 und nicht am ROM-Sockel für ein 2364 vorhanden.

    Frage ist, womit ist A12 verbunden? Irgendwie umschaltbar zwischen Schwedisch und normal?

  • Ich habe Schweden mit WG C und U.K.B (zwei weitere WG C hab ich aus Frankreich!). WG C scheinen wirklich die Exportseriennummern sein. Danke für den Tipp Tom!
    Bei den Bezeichnung habe ich Modelle mit den Aufkleber "325018-02" und "325017-02" und weitere Geräte mit mit Char ROM "MOS C2G007" und Kernal ROM "MOS C2D007".

    Ich habe aber auch noch eine offene Frage. Ich habe ein original Commodore/Handic Prospect zum VIP-64. Es steht in dem ganzen Text nichts von einem schwedischen Zeichensatz. Jetzt stellt sich dir Frage, ob Handic ihre SX-64 vor dem Verkauf umgebaut haben oder nicht. Der Name hat es zumindest nicht auf die Geräte geschafft - da steht nur SX-64. Bei dieser Frage konnte mir mein Kumpel aus Schweden (von dem ich auch den Prospekt bekommen habe) leider nicht helfen.

  • Habe mich heute mal durch meine Bücher gegraben da ich mir sicher war das es eine Bedienungsanleitung gab. Habe sie auch gefunden, ist allerdings auf deutsch !?! Laut Aufkleber aber in Schweden bei "Wettergrens Electronics" 1987 verkauft wurde.

    Fassen wir zusammen. C64 hergestellt in der BRD, von Handic umgerüstet und dann bei Wettergrens Electronics in Schweden mit deutschem Bedienungshandbuch verkauft und dann irgendwie in die DDR gekommen.

  • Da fängt man sich ja dann schon an zu fragen, warum Commodore Büromaschinen GmbH niemals den C64 mit deutschen Tastaturen herausgebracht hat? Wir waren doch Europas größter, gleich nach Commodore USA.

  • Weil es Consumer-Videospiel-Konsolen sind. DIN-Tastatur braucht man nur für ernsthafte Büroanwendungen, und dafür hatte Commodore Büromaschinen die CBM-Reihe mit deutschem Zeichensatz im Programm (natürlich um einen Faktor drei bis zehn teurer, iss' ja klar)

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  • Darf ich fragen, was das für ne ASSY NO. bei dem ersten ist?

    425?

    Zitat von Vernunftmensch

    ist nunmal so, wer scheiße redet der kriegt ein bißchen frischluft