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Astrodyne Netzteil Umbau wirklich sicher?

  • [...]
    Damit ist der Chameleon C64 nun für die Zukunft gut gerüstet. Selbstverständlich erhält der Chameleon C64 ein passendes Ace-Netzteil im Chameleon Design und hat damit entsprechend reichlich Power. Details dazu habe ich mit Ace bereits besprochen und möchte mich an dieser Stelle schon im voraus für die Unterstützung bedanken.


    Was zum Teufel ist denn ein Ace-Netzteil? Doch nicht etwa so ein Astrodyne-Teil?


    EDIT by FXXS: Threadsplit, stammte aus: Commodore 64 Chameleon Design

  • Ace baut den Türkeil entsprechend um, so dass dieser eine Leistung von 5V/2A hat. Und ich finde Ace-Netzteil daher passender als Elefantenfuß oder Türkeil.... ^^


    Wieso sparst du am Netzteil? Du hast da ein System mit einem 200€ Steckmodul und das hängst du dann an ein 5€ Netzteil? Umgebaut von jemandem, der davon keine Ahnung hat?
    Dazu noch ein Open-Frame Schaltnetzteil ohne jede Form von Abschirmung? Weißt du, warum man Schaltnetzteile normalerweise in ein Metallgehäuse packt und warum die Siebelkos typischerweise größer als 100µF sind?


    Wenn dir dein Kram lieb ist, benutz ein vernünftiges, geprüftes Netzteil und nicht so ein 5€ Unsinn von Pollin aus China. Wer weiß, wie lange die Netzteile schon lagern und wo die herkommen. Was soll man für 5€ schon groß an Qualität verbauen? Alleine 5€ gibst du für gute Elkos aus. Sowohl im Primär- als auch im Sekundärkreis.

  • Junge, geh mal zu Alex zurück in den Chat und vertreib da deine Propaganda.


    Das ist keine Propaganda, sondern die Wahrheit. Möchtest Du uns mal eben erklären, wie das Schaltnetzteil im einzelnen funktioniert und wie man es VDE-gerecht prüft?
    Sobald Du das Netzteil modifizierst, musst Du es prüfen lassen. Sind die Sicherheitsabstände gegeben? Können Kriechströme entstehen? Genügt das Netzteil den EMV-Vorschriften? Ist die galvanische Trennung einwandfrei und stets gegeben?


    Wurde das Astrodyne-Netzteil geprüft? Entspricht Dein Produkt (Du bist ja nun Hersteller), den RoHS-Richtlinien? etc. Hast du dich mit den Fragen beschäftigt?


  • Das ist keine Propaganda, sondern die Wahrheit. Möchtest Du uns mal eben erklären, wie das Schaltnetzteil im einzelnen funktioniert und wie man es VDE-gerecht prüft?
    Sobald Du das Netzteil modifizierst, musst Du es prüfen lassen. Sind die Sicherheitsabstände gegeben? Können Kriechströme entstehen? Genügt das Netzteil den EMV-Vorschriften? Ist die galvanische Trennung einwandfrei und stets gegeben?


    Wurde das Astrodyne-Netzteil geprüft? Entspricht Dein Produkt (Du bist ja nun Hersteller), den RoHS-Richtlinien? etc. Hast du dich mit den Fragen beschäftigt?


    Ich habe den Chameleon C64 gebaut - und damit lege ich auch fest, welches Netzteil ich einsetze !
    Und wie ich oben schon geschrieben habe - habe ich mich festgelegt !


    Eine Diskussion was wann wer zu prüfen hat und was auch immer - ist nicht Teil dieses Threads - Dazu kannst Du gern einen eigenen Thread aufmachen. Hier möchte ich das nicht.

  • Das Astrodyne Netzteil, kann bedenkenlos eingesetzt werden. Es ist ein US-amerikanischer Hersteller und dort wird das Netzteil mit einer UVP von 46 USD Pro Stück angeboten. Das ist ein sehr hochwertiges Netzteil und keinesfalls billige Chinaware. Ich hab selten ein so hochwertiges Netzteil gesehen, welches zu so einem Preis in Deutschland gekauft werden kann. Ich nehme an das Pollin eine Zollfehllieferrung oder Überproduktion in die Finger bekommen hat und das deshalb für diesen Preis anbieten kann. Im Ausland kostet das Netzteil entsprechend mehr. Bisher hat es sich im härtesten Alltag bewiesen und ist auch mit vielen Erweiterungen noch nie in die Knie gegangen, das Teil wird kaum handwarm und taugt wirklicht.


    Also das TC schafft es ebenfalls spielend, wüsste auch keinen Grund wieso es das nicht schaffen sollte.



    Gruß
    Tom / Pentagon


  • Hallo Pentagon,


    ich hatte gestern Abend noch Gelegenheit gehabt, mit den beiden Mitgliedern im Chat über ihre Aussagen zu sprechen.
    War ein gutes Gespräch. Hier wurden mir folgende Punkte genannt:


    - keine galvanische Trennung. Im Fehlerfall schlagen 230 Volt direkt in den C64 ein.
    - Bauteile auf engsten Raum
    - Bauteile angeblich nicht hochwertig.


    Wie beurteilst Du diese angesprochenen Punkte ? Soweit ich weiss, bist Du ja vom Fach.



    Vielen Dank


    Ace

  • Hallo,


    wer hat das denn gesagt? Wundert mich etwas, also ich habe mir jetzt zur Sicherheit nochmal das Datenblatt von dem Netzteil angesehen und kann nichts dergleichen feststellen. Das Ding hat sogar mehr Sicherheitsmechanismen eingebaut wie manch anderes Schaltnetzteil. Ingesamt ist das Netzteil fünffach abgesichert und scheint mir doch sehr zuverlässig zu sein. Wie gesagt, dass ist kein billiges Teil das wird von der Firma Astrodyne und im Ausland für den zehnfachen Preis verkauft. Es ist laut Webseite übrigens TÜV und CE zertifiziert, also sollte das auch taugen.


    Klick mich für Astrodyne Webseite


    Die Bauteile darauf sind als hochwertig zu bezeichnen, die Lötung ist sehr gut. Ich kann nichts billiges oder schlecht verarbeitetes feststellen. Wie bereits gesagt, ich hab das Teil hier so richtig gequält und es hat nicht einmal die Sicherung ausgelöst oder sich quergestellt. Übrigens ist dort eine selbstheilende Sicherung eingebaut, das Ding kann also was ab und ist durchaus robust.


    Wenn andere im Forum hier Bedenken äussern, ob der Zuverlässigkeit oder Sicherheit dann ist das für mich okay, aber ich setze es trotzdem voller Überzeugung ein. Die Alternative ist eben der Netzteilselbstbau, dann kann man alles so bauen, wie man möchte und so aufbauen dass es 100% perfekt ist. Mein Gesellenstück war ein wunderschönes, regelbares Netzteil mit Strombegrenzung und 2 Ampere Ausgangsleistung. Das ist selbstverständlich komplett anders aufgebaut als so ein Miniatur Schaltnetzteil. Wir haben sowas klassisch gebaut und die Trafos sogar noch selbst gewickelt. Da ist alles selbstgebaut, sogar die Gehäuseteile aus Metall etc.
    Sowas kann man heute nicht mehr kaufen oder nur noch für sehr viel Geld. Also wer kann, soll ruhig so etwas selbst bauen, für alle anderen ist das Astrodyne eine tolle Alternative zum normalen Türkeil.


    Übrigens bezeichne ich mich selbst nicht als Fachmann oder Experten, das wäre viel zu hochgegriffen. Ich habe vor 24 Jahren Energieelektroniker / Informationstechnik gelernt und mit "Gut" abgeschlossen. Das ist lange her und es hat sich viel verändert. Heute reichts fürs Hobby und ich mache es immernoch gerne.


    Hab auch mal das PDF angehängt.



    Gruß
    Tom / Pentagon

  • Redet ihr vom diesem Netzteil:

    Schaltnetzteil ASTRODYNE_OFM_0101_5_V_2_A


    Naja, was will ich mit einem reinen 5V-DC-Netzteil ? für den C64 fehlen mit die 9V AC, für eine Floppy 1541-II/1581 fehlt mit die 12V DC.


    Auch wenn dieses Netzteil hier etwas mehr kostet, würde ich doch eher zu diesem greifen:


    Schaltnetzteil_JHS_E02AB02


    Ist einfach sicherer, als so eine offene Schaltnetzteil-Platine ohne Gehäuse und Anschlussleitung (beides kostet ja auch zusätzlich Geld) und man kann es ohne internen Umbau für eine Floppy 1541-II/1581 verwenden ...

  • Hab jetzt aber auch schon das 3te oder 4te (für mich selbst) damit umgebaut - aufgrunddessen das ich von der Quali des ersten so überzeugt war (und ebenso irgendwo den Normalpreis entdeckt hab). Die teilweise sehr dünnen Kabel in den originalen NTs - die das selbige mit der Netzspannung verbinden(!) - würden mir eher Sorgen machen als das neue Nt...


    Überhaupt, das was dieses NT an Absicherung bietet hat das alte nach meinem Wissen überhaupt nicht gehabt.


    Warum Pollin das soo günstig raushaut im Gegensatz zum Normalpreis würd mich allerdings auch mal interessieren...
    Kann jemand hier zu obigen ´Vorwürfen´ bezogen auf Kriechspannung etc. vielleicht jmd was sagen?

  • - keine galvanische Trennung. Im Fehlerfall schlagen 230 Volt direkt in den C64 ein.


    Üblicherweise sterben die stillschweigend weg, wenn die ihre Lebenserwartung erreicht haben. Reicht der HF-Trafo nicht aus ?


    Quote

    - Bauteile auf engsten Raum


    Ja, das sieht schon eher nach Murks aus. In jedem Datenblatt findet man die empfohlenen Abstände für Elkos und keiner hält sich mehr daran. Das dürfte die Lebensdauer der Elkos (wahrscheinlich noch billige 85 Grad-Typen) halbieren. Immerhin werden unter "Vollast" ca. 55 Grad Celsius erreicht.
    Nach zehn Jahren wird HF-Trafo die Stromaufnahme nicht mehr bewältigen können und man hat nur noch eine getaktete Primärseite, ohne Spannung am Ausgang.
    Wenn man es daran festmachen möchte, sollte man auch gleich den eigenen PC abschalten. Darin sieht es sicherlich nicht besser aus.



    Quote

    - Bauteile angeblich nicht hochwertig.


    Mal abgesehen von den Elkos sehe ich da keine großen Probleme. Solange das Ding nicht singt, dürfte der Rest doch passend sein.


    Ich bin auch kein Experte für Netzteile, aber eine fünffache Absicherung sehe ich da nicht. Auf der Primärseite scheint eine Schmelzsicherung und Varistoren zu sein. Was habe ich da übersehen ?