Hi, wo hast du das Netzteil gekauft ?
Chameleon funktioniert nicht mehr!
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Retro Haudegen -
6. März 2013 um 21:16 -
Erledigt
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Am C64 mit besagten Netzteilumbau betreibst Du das Cham64 sicherlich nicht mehr oder ?
Ich würde das nicht allzu schnell an der Versorgung festmachen. Kurze ungesunde Spitzen kann auch der Ein-/Aus-Schalter erzeugen.
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Ich hab seit dieser Astrodyne-Diskussion auch nur noch ein C128-Netzteil in Betrieb. Einfach fürs gute Gefühl.
Wenn ich mich richtig erinnere, ging es in der Diskussion damals um Spannungsspitzen. War in der Netzteil Mark I -Diskussion nicht die Rede von Spannungsspitzen um die 25V, die von der Drosselspule herrühren?
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War in der Netzteil Mark I -Diskussion nicht die Rede von Spannungsspitzen um die 25V, die von der Drosselspule herrühren?
Die treten auch auf, ganz egal welches Netzteil benutzt wird. -
Ich würde das nicht allzu schnell an der Versorgung festmachen. Kurze ungesunde Spitzen kann auch der Ein-/Aus-Schalter erzeugen.
Das Interessante an den Garantiefall ist ja der Grund,warum Sloopie die Reparatur selbst zahlen musste und ob der Schaden nun wirklich von besagten Netzteilumbau verursacht worden ist. Soweit ich weiß, haben einige diesen Netzteilumbau im Betrieb und von einem Fall weiß ich von einem Netzteilausfall jedoch ohne Hardwarezerstoerung.
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Die treten auch auf, ganz egal welches Netzteil benutzt wird.Ja, ich hatte damals ja auch Spannungsspitzen mit dem original-C64-Netzteil festgestellt. Mich wundert halt, weil es seinerzeit hieß, dass die an den kaputten Chameleons schuld wären.
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Ich hab seit dieser Astrodyne-Diskussion auch nur noch ein C128-Netzteil in Betrieb. Einfach fürs gute Gefühl.
DITOHi, wo hast du das Netzteil gekauft ?
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1 #0515 Netzteil C128 der Riese mit der Super-Leistung 49,50 €Schaltnetzteil - funkentstört - VDE Ausführung
umgebaut für die Verwendung von Zusatzgeräten z.B.
RAMLINK, Swiftlink, SUPER CPU, EPROM-Brenner etc.
mit Stecker für C64 und REU Stromversorgung
Leistungsdaten: 9 VAC 1 Amp. 5 VDC 2,5 Amp.
Im Gegensatz zu den umgebauten PC Netzteilen gibt es hier keinerlei Aussetzer und damit auch keinerlei Datenverluste. Garantiert !
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Hm, 2,5Ampere klingen (mit "Zusatzgeräten") schon wieder recht wenig.
Und leider sind C128 Netzteile auch nicht im Unmassen produziert worden, schaut man nur wie lange man eins suchen muß. Für den echten C128! Da bin ich doch lieber für den Umbau, zumal der die 5Volt recht gut absichert.mfg

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Ich hab auch so ein umgebautes 128er Teil vom Peters. Aber auf ebay findet man die (oder die baugleichen für die REU) auch hin und wieder.
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Da bin ich doch lieber für den Umbau, zumal der die 5Volt recht gut absichert.
DAS wird ja gern angezweifelt.
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Da bin ich doch lieber für den Umbau, zumal der die 5Volt recht gut absichert.
Für regulär verkaufte Astrodyne-Netzteil-Module mag das gelten. Die bei Pollin vertickten sind aber nciht ohne Grund so spottbillig- und die wenigsten von uns haben die nötigen Meßinstrumente um herauszufinden, ob denen außer der VDE-Zulassung sonst noch was fehlt. Wobei allein letzteres ein deutlicher Warnschuß sein sollte, das Ding nicht zu benutzen.
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Für regulär verkaufte Astrodyne-Netzteil-Module mag das gelten. Die bei Pollin vertickten sind aber nciht ohne Grund so spottbillig-
Es muss ja nicht unbedingt Astrodyne sein, man könnte ja z.B. auch den Linearregler im Netzteil durch einen Schaltregler ersetzen und so etwas mehr Leistung am Ausgang statt als Wärme herausholen. -
Die bei Pollin vertickten sind aber nciht ohne Grund so spottbillig- und die wenigsten von uns haben die nötigen Meßinstrumente um herauszufinden, ob denen außer der VDE-Zulassung sonst noch was fehlt.
Das sind Industrie Restposten. Denen fehlt garnichts. -
ob denen außer der VDE-Zulassung sonst noch was fehlt. Wobei allein letzteres ein deutlicher Warnschuß sein sollte, das Ding nicht zu benutzen.
Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich meine Jens (?) schrieb mal, das fehlende VDE-Zeichen läge daran, das es sich um ein open-frame-NT handelt, das eben einfach noch eingebaut werden muss (und DANACH theoretisch geprüft werden müsste).
Allerhand Normen erfüllt es ja augenscheinlich (laut Datenblatt) - UL60950-1, EN60950-1 & IEC60950-1, FCC/A, VDE 0871/A, CE, TÜV.....wobei ich jetzt natürlich nicht Firm darin bin, was all diese beinhalten bzw welche für ein (sicheres) NT wirklich relevant sind.
Gut, aber für einen Umbau in ein altes C64-NT wird aller vorraussicht nach wohl niemand ein VDE-Zeichen erhalten...^^ - war da nicht auch was mit einem geschlossenen (Metall-) Gehäuse?!
Wie dem auch sei, will da jetzt gar nicht zu tief drauf eingehen - ich hab kein Chamäleon oder anderes Produkt von Jens am C64 - und fühle mich persönlich mit meinem eigenen Umbau auf jeden Fall sicherer als mit dem alten originalen NT. Nicht bezogen auf meine/abfackel-Sicherheit sondern bezogen auf meine Hardware - mit dem originalen hatte der C64 zum Schluss oft ´Startprobleme´ nach dem ersten einschalten.
Nur im unbeaufsichtigen Zustand würde ich meines auch nicht stunden/tagelang in Betrieb lassen - eben einfach aus versicherungstechnischen Gründen, sicher ist sicher.
Von diesen C128-NTs habe ich bis eben noch nie was gehört, werd ich mir bei Zeiten aber auch mal ansehen...ein weiteres NT könnte ich nämlich auchnoch gebrauchen - bisher bin ich mit meinem Astrodyne allerdings sehr zufrieden - schon seit Monaten/Jahren kein Problem.
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Nur weil sie bei Pollin billig sind heisst das nicht automatisch das es Schrott ist.
Z.B ein sehr Hochwertiges Netzteil direkt Passend für 1541-II / 1581: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
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Es muss ja nicht unbedingt Astrodyne sein, man könnte ja z.B. auch den Linearregler im Netzteil durch einen Schaltregler ersetzen und so etwas mehr Leistung am Ausgang statt als Wärme herausholen.Kann man tun.. Aber er sollte einstellbar sein, damit am C64 auch die +5V ankommen. Die meisten C64-Netzteile hatten nicht umsonst die 2 Widerstände um den Massepunkt des 78S05 etwas anzuheben.
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Das sind Industrie Restposten. Denen fehlt garnichts.Vor allem kannst du das Netzteil immer noch vom Hersteller kaufen, bzw. er listet es noch auf seiner Webseite.
Ich kann mich noch genau an den Thread mit den Spannungsspitzen erinnern. Ich hab auch selbst einiges nachgemessen... Nur, die Spitzen waren immer nur VOR dem Schalter messbar. Im C64 selbst hat sie keiner wiederfinden können und auch mit einem normalen C64-Netzteil konnte man solche Spitzen produzieren.
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Na vielleicht erzählt ja Wiesel noch etwas dazu.
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Das mit den Widerständen halte ich für keine gute Idee. Warum nicht einfach eine Sense-Leitung ins Kabel bauen und die Spannung vom C64 in die Feedback-Schleife des Schaltreglers nehmen? OK, man braucht einen weiteren Draht im Kabel, aber der Stecker in Richtung C64 ist nichts Besonderes - man kann also ohne Probleme ein neues Kabel bauen.
Wirklich sicher wird die Konstruktion dadurch aber noch lange nicht. Die Astrodyne-Diskussion hatte ich im Wesentlichen wegen der extrem unsauberen Ausführung angestoßen: Lose Verbindungen, direkte Verletzung von Vorschriften (keine Sicherung!) - sowas ist nicht nur haarsträubend, sondern lebensgefährlich.
Wer die entsprechende Ausbildung nicht hat, sollte von solchen Umbauten absehen - das und nichts weiter ist die Message. Wenn sich irgendwer von Euch elektrisiert, weil er einen vermeintlich einfachen Umbau macht, ist niemandem geholfen. Führt Euch mal vor Augen, was "Lebensgefahr" bedeutet - was ist, wenn DU nicht mehr da bist? Wer kümmert sich um Deine Beerdigung? Um Deinen Kram? Wer übernimmt die Aufgaben die Du jetzt noch hast? Und.. wolltest Du nicht vor Deinem Tod noch Person XY sagen, dass Du sie lieb hast?
Ist das jetzt drastisch genug gewesen, um den Begriff "Lebensgefahr" zu illustrieren?
Jens
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Die Widerstände gehen nur mit einem Linearregler. Man bekommt aber problemlos einstellbare Schaltreglermodule. Da muss man dann eben die Spannung auf ca. +5.2V einstellen damit im C64 +5V ankommen.
Fehlende Sicherung? Das Astrodyne hat eine Schmelzsicherung on board. Sieht aus wie ein grüner Widerstand und sitzt diekt am Eingang für die 230V.
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