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Gehäuse "Edition 30"

  • Zum Anlass von 30 Jahren C64 (1982 - 2012) soll eine streng limitierte Auflage an transparenten C64-Gehäusen entstehen. Das "Edition 30"-Gehäuse bildet das Brotkasten-Gehäuse exakt nach und verwendet die spätere Version mit Beschriftungen und den verbesserten, verstärkten Klammern an der Gehäuse-Rückseite.


    mehr http://scacom.bplaced.net/Collection/pedition30.php

  • Bei aller Liebe zum C64.... aber 200 - 300 Euro für ein Gehäuse....


    Zitat: "Der vorläufig kalkulierte Preis für ein komplettes Gehäuse (Ober- und Unterteil) liegt bei ca. 200 bis 300 Euro inkl. MWSt.. Außerdem müssen erst die Kosten für Kartons, ggf. Styroporverpackung, Poster, usw. ermittelt werden. "


    Das ist schon mehr als teuer für eine Replika !! Das ist meine Meinung. Das dürfen die gern behalten.

  • Finde ich eine tolle Sache.Dazu eine schicke Platine mit neuen Bauteilen möglichst viel Gold usw.
    Leider für mich derzeit nicht "erschwinglich" weil da andere Dinge vorrangig sind.
    Für 100 Euro würde ich mir das genau überlegen.
    Aber das ist wohl derzeit nicht für den Preis zu machen.
    Aber ich denke auch es wäre sinnvoller die Oberfläche glatt zu machen.Weil sonst ist es durch die Struktur wie Milchglas.

  • Bei einem solchen Projekt stellt man für gewöhnlich nicht die "Sinnfrage". Hier gehts um ein Sammlerstück aus Spass an der Freude zum 30 jährigen Jubiläum. Ich finde das Projekt total super und unterstütze es auch. Jahrelang wurde nach neuen Gehäusen "gebrüllt" und jetzt setzt es endlich mal jemand um. So eine Kleinserie ist niemals "billig" zu haben und kostet eben Geld. Sicherlich sind 300,- Euro maximal viel Geld, allerdings bekommt man auch etwas sehr exklusives dafür. Muss jeder selbst wissen, ob es das einem wert ist und vor allem ob man es haben "will".


    Die Sinnfrage kann man bei jedem Sammler in den Raum stellen, es gibt Leute die geben für eine Star Wars Figur 1000,- Euro aus und es gibt Leute die kaufen ein Videospiel für den Atari 2600 für 18.000,- USD. Alles ist möglich und ich finde man sollte es jedem selbst überlassen. Kritische Stimmen sind bei einem solchen Projekt grundsätzlich unangebracht, denn es gibt eigentlich nichts zu bemängeln. Entweder man möchte es sich leisten und will es haben, oder aber man möchte nicht und dann muss sich aber auch nicht negativ darüber äussern.


    Dahinter steckt Unmenge an Arbeit, Fleiss und Organisation. Ich finde es cool und mir gefällts super. Sowas ist aus Sammlersicht immer hochinteressant. Es gibt auch Replikas von berühmten Autos die auch ihren Wert haben und gekauft werden. Da stellt auch niemand die Sinnfrage, sondern man kauft es oder nicht. Solche Repliken können unglaublich gefragte Sammlerstücke werden und im Preis explodieren. Ein Beispiel dafür ist der erste Porsche, bei dem ist das Replika Modell annähernd soviel wert wie das Original. Oder der 300SL Flügeltürer und ähnliche. Es gibt Karosseriebetriebe die das Modell 1:1 nachbauen und mit moderner Technik versehen. Und trotzdem kauft es einer, auch wenn es nicht der Oldtimer ist.


    Gruß
    Tom / Pentagon

  • Ich finde es ja auch klasse.Ist nur leider nicht meine Preisklasse.
    Aber der Sinn neuer Gehäuse die aussehen wie orginal erschliesst sich mir nicht.
    Also frage ich.
    Würden die Orginalgehäuse zerbröseln..


    Was interessant fände wäre ein Gehäuse für einen fiktiven C64 III.
    Wo eine Orginal Platine hineinpasst nebst einem Floppyemulator wie die Ultimate.
    Und eine integrierte Stromversorgung.
    So das man nur noch ein zweipoliges Kabel anschliessen muss.
    Evtl. noch Schmankerl wie Svhs Buchse Chinch Ausgänge für Audio etc.vwas dann natürlich an der Platine abgegriffen werden müsste....

  • Das sind aber unterschiedliche Zielgruppen. Die 30.Jahre Edition ist ja bewusst als Brotkasten geplant, damit man ein baugleiches Sammlerstück erwerben kann. Das was Du ansprichst ist der Praxis und Benutzergedanke, etwas neues zu erschaffen welches den "Arbeitsalltag" erleichtert und eine Fortentwicklung darstellt. Das sind vollkommen unterschiedliche Ansätze und Projekte.


    Ich finde Deine Idee sehr gut, vor allem als zukünftiges Arbeitsgerät wäre das eine tolle Sache. Dürfte sich preislich in ähnlichen Regionen bewegen und würde sicherlich auch gekauft. In der Vergangenheit wurden schon immer solche Projekte hergestellt und teilweise für viel mehr Geld verkauft. Als Beispiel möchte ich das EDS Gehäuse aus Münzenberg benennen. Das war damals deutlich teurer und wurde alles von einer Person auf die Beine gestellt, die das auch noch montiert hatte.


    Also solche Projekte hat es schon immer gegeben und es gibt bei sowas zwei Denkansätze. Der eine ist der Sammlergedanke - hier wird etwas exklusiv und nobel hergestellt um es zu sammeln und zu präsentieren, der andere ist der Benutzergedanke und hier entsteht etwas womit man arbeiten kann und was eine technische Fortentwicklung darstellt. Sie ist alltagstauglich und erleichtert diesen im Idealfall.


    Beim 30. Jahre Editions Projekt wäre es fast zu schade damit zu "arbeiten" oder zu zocken. Sowas baut man zusammen und stellt es sich in die Vitrine und ich glaube auch das genau dieser exklusive Sammlerkreis damit angesprochen werden soll. Es ist die Lust auf etwas "besonderes", was einerseits nicht jeder hat und die persönliche Befriedigung etwas zu haben was in Sammleraugen wunderschön ist und die persönliche Sammlung um eine weitere Kostbarkeit erweitert.


    Besser kann ich es nicht formulieren :D



    Gruß
    Tom / Pentagon


  • Was interessant fände wäre ein Gehäuse für einen fiktiven C64 III.
    Wo eine Orginal Platine hineinpasst nebst einem Floppyemulator wie die Ultimate.
    Und eine integrierte Stromversorgung.
    So das man nur noch ein zweipoliges Kabel anschliessen muss.
    Evtl. noch Schmankerl wie Svhs Buchse Chinch Ausgänge für Audio etc.vwas dann natürlich an der Platine abgegriffen werden müsste....


    Sowas fände ich auch spannend, äußerlich so eine Art moderner C-65 also, aber bei voller C-64-Kompatiblität. Da sollte man aber gleich noch einen radikalen Schritt weiter gehen, und gleich die C-64-Elektronik durch moderne Hardware (siehe Chameleon...) ersetzen, mit einer modernen Tastatur aus einem Notebook, bei der die Tastenbelegung entsprechend angepasst ist. VGA- und HDMI-Anschluss inklusive. Und, ja, zeitgemässe Video/Audio-Anschlüsse und wie du schreibst, eingebautes Ultimate, oder vielleicht noch besser mit allen Fähigkeiten von VICE. Rom-Module, Expansion-RAM, Super-CPU, Z80-CPM-Emulator-Modul, Kernel/DOS-Umschalter mit Parallelports usw. alles schon integriert und auf Wunsch zuschaltbar. Ein Basic-Befehl "GO128" wäre auch nett... Und das ohne dass man sich mit einem übergeordneten Betriebssystem (Linux, Windows) abmühen müsste, Einschalten, sofort da, wie früher.


    Ist nur ne Frage, ob das in bezahlbar hinzubekommen wäre.