- Offizieller Beitrag
Ich finde es ja immer wieder interessant und amüsant wie hier der Charakter eines Menschen anhand seiner Vorlieben für gewisse Produkte eingestuft wird.
Das finde ich auch. War für mich der Anstoß, darauf zu antworten. Weil, wie gesagt, die Apple-(iPad-)User einen recht durchschnittlichen Ausschnitt der Bevölkerung darstellen und daher für ein Retromagazin keine schlechtere Zielgruppe ist als die Gruppe, die in der Lage ist, einen Zeitschriftenladen zu betreten.
ich hatte auch mal einen PowerMacG4 für Freehand(gibt es das überhaupt noch?)
Das wurde einige Zeit nach dem Kauf von Macromedia (eigentlich nur wegen des jetzt schon wieder sterbenden Flashs) durch Adobe zugunsten vom hauseigenen Illustrator drangegeben. Schade, war ein wirklich schönes Konkurrenzprodukt (wo sind Kartellwächter, wenn man sie braucht), denn Corel Draw war ja immer ein Witz.
ohne dabei einen großen Mehrwert zu haben, außer dem "Schaut her ich bin ein Besserverdiener
Das siht ein Großteil derer, die mit kreativen Dienstleistungen Geld verdienen, anders. Und ob man einen Mac Pro unter dem Schreibtisch stehen hat oder irgendeinen PC, sieht der Kunde noch nicht einmal – der Posing-Faktor ist also gering. ![]()
Tapatalk habe ich auf dem Smartphone, ist also keine Apple-Exklusiv-App.
Das wird hier fast jeder wissen, denn es steht unter vielen Tapatalk-Postings drunter. Da sind die Androiden-Besitzer nicht weniger stolz als die iPhone-Nutzer.
Tapatalk Postings erhöhen insgesamt die Beitragszahl der Mobile-Nutzer (wahrscheinlich über das vom Webcounter gemessene hinaus), was die Apple-Nutzer-Zugriffszahlen gegenüber den gemessenen Windows-Zahlen steigern würde (die Android-Zugriffe natürlich genauso – aber um die ging es hier ja nicht – ich wurde nach Apple-Nutzer-Zahlen gefragt).
Würde jederzeit ein Netbook, einem Tablet und ganz speziell IPad, vorziehen. Ich denke, jeder der halbwegs vernünftig arbeiten möchte, wird dies tun.
Du ja, ich ja – aber viele eben nicht. Es geht hier auch nicht um "Arbeit", sondern um vorwiegend lesende Tätigkeit (ursprünglich digitale Magazine). Ich verstehe aber auch nicht, warum viele ihre Arbeit als die einzig existierende ansehen. Es gibt viel Jobs, wo man auf das Internet/Intranet/Extranet fast nur lesend zugreifen muss (Management, mancher Außendienst) oder wo das Präsentieren (Verkauf, Messen, Produktvorführungen) im Vordergrund steht. In fast jedem Fortune500-Unternehmen werden Tablets (iPads) eingesetzt. Natürlich nicht bei Sekretärinnen und Ingenieuren (z.B. in der Produktentwicklung), die in erster Linie etwas erstellen. Natürlich haben die iPads (und anderen Tablets) die Netbooks vom Markt gefegt – das Segment der billigen Mini-Notebooks ist fast komplett weggebrochen. Insgesamt schrumpft der klassische PC-Markt (vor allem Desktops) und der Tablet-Markt boomt. Nicht jeder PC ist durch ein Tablet ersetzbar aber das behauptet auch niemand hier – aber der Prozess, dass es immer weiter in Richtung Mobile-Computing geht, wird so weiterlaufen, bis "richtige PCs" vielleicht nur noch 30% vom IT-Markt ausmachen, was Umsatz und Stückzahlen angeht. Denn mehr Leute brauchen keine "richtigen Computer", weil sie deren Potential sowieso nicht ausnutzen.
So, wie der Apple II, der C64 und später der Windows-PC die IT immer weiter demokratisiert und in immer breitere Bevölkerungsschichten gebracht haben, so führen die (noch einfacher zu bedienenden) Tablets diese Entwicklung einfach weiter.